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Episode #17

Wie Musik dein Training auf das nächste Level bringt

12. November 2024

Musik und Sport – eine unschlagbare Kombination? In dieser Folge sprechen Björn und Niclas darüber, wie die richtigen Beats dein Training pushen können. Sie erklären, welche Musikstile in verschiedenen Trainingsphasen am effektivsten sind, wann es Sinn macht, ganz ohne Musik zu trainieren, und worauf du achten solltest, um den maximalen Effekt zu erzielen. Natürlich gibt’s auch die ein oder andere Abschweifung – aber das macht den Charme aus! Viel Spaß beim Reinhören in die neue Episode.

Transkript

Björn: Willkommen zum Aerotune Podcast, wo sich alles um Ausdauersport und Training dreht. Hier geben euch Sebastian Schluricke, Björn Kafka und Niklas Ranker wertvolle Tipps und Einblicke, die euch helfen, eure Performance auf das nächste Level zu bringen. Guten Morgen Björn und willkommen zu einer neuen Folge Aerotune Podcast. Guten Morgen Niklas.

Niclas: Wo erreiche ich dich? Wie immer auf dem Gaming-Sessel, den ich total fasziniert finde.

Björn: Ey, der ist saubequem.

Niclas: Ja, für mich hat das ja sowas, ich bin da ja voll raus. Für mich hat das sowas von so 14-jährigem Teenager, der so Traktor-Simulator spielt und in so einem Sessel sitzt. Oh, das ist hart. Letztes Jahr war ich auf der GameCon. Gamescom, ja. Ja, Gamescom.

Björn: In Köln, ja.

Niclas: Meine Kinder sind da ja mehr drin. Obwohl meine Kinder, das ist ja faszinierend, meine Kinder haben ja keine Konsolen oder ähnliches. Ja. Meine Kinder haben auch keine Handys. Jetzt haltet mich wie ein Spinner oder Freak, vor allen Dingen der, der die ganze Zeit am Rechner hockt und immer die neuesten Rechner hat. Ich weiß halt um die abhängigkeitsmachende Wirkung dieser Medien.

Björn: Ja.

Niclas: Und ich selber war ja auch ein Kind, das dann alle möglichen Nintendo und Computer, Amiga 500 gab es dann und so weiter. Ich halte meine Kinder davon fern.

Björn: Jetzt, pass auf, jetzt müssen wir da nämlich einhacken, weil wir haben uns ja für heute Fragen überlegt. Ja. weil wir gebeten wurden, uns so ein bisschen vorzustellen. Und dann habe ich gestern Abend mit meiner Freundin so drüber gesprochen. Ja, was fragen wir denn? Und ich dann so, weißt du was? Ich könnte mir vorstellen, dass Björn keinen Fernseher daheim hat.

Niclas: Ja, aber leider habe ich einen Fernseher.

Björn: Ihr habt einen Fernseher, okay. Wo du nämlich jetzt so erzählt hast, deine Kinder haben keine Konsolen und kein Handy, dachte ich mir so, okay, jetzt muss ich es doch fragen.

Niclas: Ich bin auch mit Fernseher normal aufgewachsen, aber das war ja automatisch limitiert. Es gab halt am Anfang drei Programme. Und das Testbild. Inklusive Testbild sozusagen. Ja. Und dann gab es nochmal irgendwann so ein paar mehr und dann waren es vielleicht zehn. Und der große Durchbruch meiner Jugend war dann MTV und Viva. Und da liefen halt die ganze Zeit Musikvideos, was natürlich der Knaller war. Und als ich das erste Mal richtig Geld verdiente, habe ich mir gleich einen Fernseher gekauft. Also ich war bei der Bike als Redakteur und habe dann das erste Mal wirklich viel Geld verdient. So viel, dass ich irgendwo hingehen konnte und sagen, ich kaufe mir das jetzt einfach. Das war natürlich so ein Lebensgefühl, das hatte ich vorher nicht. Einfach so zu Saturn oder Mediamarkt, die waren gleich bei mir um die Ecke. Ich glaube, es war dann Saturn noch. Und da ging ich rein, habe mir einen ganz großen, nicht ganz großen, normal großen Fernseher gekauft. Und ich bin auch immer hingegangen und habe mir DVDs gekauft. Ich meine, totaler Käse, wenn man sich das heute überlegt, aber anders ging das gar nicht. Und ich habe auch einen Fernseher und meine Kinder dürfen auch Fernsehen schauen, definitiv. Das ist ja auch heutzutage deutlich cooler, weil erstens kann ich ein bisschen bestimmen, was die schauen. Die haben halt ihren eigenen Netflix-Account und das läuft auch nicht unkontrolliert ab. Und sie können... Ich habe auch den Vorteil, was heißt Vorteil? Meine Kinder wachsen zweisprachig auf. Okay. Schwiegermutter ist Engländerin, wobei ursprünglich aus Zimbabwe. Und meine Frau ist halt auch zweisprachig aufgewachsen. Und meine Schwiegermutter ist hierher gezogen, als mein größter Sohn gerade ein Jahr alt war. Sprich, die sprechen auch nur Englisch. Und mein Schwiegervater spricht nur Englisch oder Französisch. Weil der war lange Zeit in Paris unterwegs. Da haben die auch noch ein Haus, da sind wir auch oft. Der ist ja Astrophysiker und hat da ein Teil in diesem Observatorium in CEF, hat er dann etwas geleitet. Und von daher bin ich da ganz happy, dass heutzutage, was die Filmauswahl angeht, dass man auch einfach alles im Original schauen kann, was generell gang und gäbe bei uns ist.

Björn: Ja, das ist schon cool.

Niclas: Also es gibt einen Fernseher.

Björn: Es gibt einen Fernseher, hätten wir das schon mal geklärt. Sehr gut. Über was reden wir denn heute, Björn? Du hast ein Thema vorgeschlagen bzw. aufgebracht, was ich jetzt so gar nicht auf dem Schirm hatte. Geil, ne? Ja, erzähl mal.

Niclas: Also, ich finde, jeder, der mich kennt, so ein bisschen genauer, ich mag ja total gerne Musik und ich höre auch sehr viel Musik. Ich höre auch sehr viel unterschiedliche Musik. Und... Ich war jetzt am Wochenende in einem Geschäft in Freiburg. Ich war in Freiburg oder bei Freiburg bei einer Teampräsentation von dem Team MyVelo. Da hatte ich dann meine Family mitgenommen. MyVelo ist ja dieses KT-Team. Die haben vor allem jetzt groß umgebastelt, was Fahrer angeht, echt richtig, richtig schnelle Fahrer eingekauft. Und ich war dann mit der Family da und wir sind nach Freiburg, weil ich habe ja auch eine Zeit lang in Freiburg studiert und ich habe meine Frau dort kennengelernt. vor 20 Jahren. Sie hat im Händel-Wohnheim gewohnt, für alle, die sich jetzt so ein bisschen auskennen. Und genau, da haben wir dann so Down Marry Lane sozusagen gemacht und so ein bisschen in Freiburg rumgelaufen. Das machen wir öfters mal. Zumindest meine Familie, ich schon auch, aber nicht so extrem, die sind auch total in Comics. Mangas und auch andere Comics. Aber wirklich hardcore. Kann ich ja gar nichts mit anfangen. Also ich auch schon. Mangas, so Akira und so weiter, das sind so die ersten Mangas, die ich dann gelesen habe, Mitte der 90er. Wir haben ja praktisch zwei Bibliotheken im Haus. Eine unten, das ist die normale und oben haben wir nur Comics. Also nur Comics. Keine Ahnung, tausend. Über tausend. Zumindest suche ich dann, es gibt so mehrere Läden, da gibt es natürlich erstmal Thalia, die haben eine ganz gute Manga-Auswahl, es gibt sogar Thalia Mangas, sind Extra-Stores, die sind ganz cool. Vor allem arbeiten auch immer Leute, die echt Plan haben, das finde ich sehr angenehm. Dann gibt es noch so einen Laden, der nur so Comic oder so Marvel und Harry Potter und so Merchandise-Zeugs verkauft. Das ist immer ganz nett, aber da sind die jetzt nicht ganz so drauf, also Außer mein Großer, der wollte so einen Mandalorian-Hut haben oder Kopf haben. Da habe ich gesagt, du meinst nicht irgendwie dafür jetzt 300 Euro in ein Stück Plastik auszugeben. Fand ich jetzt ein bisschen übertrieben. Zumindest gibt es in Freiburg einen Laden, der heißt X2U oder X für dich. Ich weiß es nicht. X4U glaube ich heißt der. Ist ein Comicladen. Egal. Zumindest in diesem Comicladen waren drei Typen. die ein bisschen älter waren wie ich, ich würde sagen Mitte 50, wobei einer war ein bisschen jünger und du gehst in diesen Laden rein und du merkst schon gleich Nerd-Alarm und zwar komplett, richtig geil, also hat mich sehr, sehr gefreut und meine Familie geht rein und gleich so, oh hier, da ist die Manga-Teilung, da ist dies und da ist das und Die haben dann auch alle möglichen Graphic Novels und da habe ich mich dann ein bisschen wiedergefunden. Und die haben auch ein anderes Buch gehabt und zwar das Buch Die unsichtbare Meile. Das ist ein Roman von David Conventry und da geht es um die Tour de France nach dem Ersten Weltkrieg sozusagen. Okay. Ich habe jetzt noch nicht so richtig viel gelesen, aber schon so ein bisschen... Blumig geschrieben, würde ich sagen. Und zumindest haben die Typen das gesehen und haben gesagt, gute Auswahl. Und du hast gemerkt, okay, ich komme so in den inneren Circle, dass ich dieses Buch jetzt ausgesucht habe. Und dann kamen wir so ein bisschen auf Tour de France zu sprechen. Und Tour de France in Freiburg, ich weiß noch als... der Film Höllentour dort Premiere hatte und der Regisseur Pepe Donquart, heißt er glaube ich, dort zum Gespräch war und dann kamen wir da so ein bisschen drüber und dann habe ich gemerkt, okay, ich komme jetzt tiefer rein und dann habe ich gesagt, ah, hier war auch mal Deutsche Meisterschaft, ich glaube, der Schumacher hat damals gewonnen und La Monta war das, glaube ich, fuhr er und dann hast du gemerkt, da war ich dann voll drin. Da haben die so gemerkt, okay, das ist jetzt Deep Knowledge, ich bin jetzt im Inner Circle. Und dann war ich auf einmal akzeptiert. Und dann kam meine Familie auch noch mit irgendwelchen speziellen Mangas an, die nicht jeder so, nicht so Naruto und was weiß ich alles, sondern schon so speziellere Auswahl. Und da waren die dann schon so, okay. jetzt bist du im Circle und dann hatten die auch noch so Schallplatten, so richtig geile Schallplatten, alles Jazz natürlich, Miles Davis, alles rauf und runter, Japan, Pressung und was weiß ich. Und da habe ich mich auch so ein bisschen wiedergefunden, höre ja auch viel Jazz. Zumindest, wieso ich das eigentlich sage, es gibt einen Film, der heißt High Fidelity. Das ist eine Verfilmung von dem Roman von Nick Hornby mit John Cusack, glaube ich. Als Hauptdarstellung. Das ist ein hervorragender Film. Also ich sage jetzt hervorragend, ich weiß nicht, wie gut er gealtert ist. Das muss man ja immer vorsichtshalber sagen. Es gibt auch Filme, die man heutzutage nicht mehr schauen kann, weil man denkt, oh Gott, was für Rollenbilder damals vertreten wurden. Aber ich glaube, der funktioniert noch gut. Zumindest in diesem Film und auch in diesem Buch ist dieser Laden, dieser Record Store, also dieser Schallplattenladen, Und da arbeiten drei Typen. Und die sind genauso wie die. Diese drei Typen, das ist so ein bisschen nerdy. Ich hatte zumindest das Gefühl, du kommst nicht in diesen Inner Circle rein. Und erst als sie so merken, okay, du hast irgendwie einen Plan, da warst du auf einmal so drin. Und das war eigentlich ein lustiges Gefühl, auch das wir sie vermittelt haben. Du bist jetzt so... du gehörst jetzt dazu und hey, hast du das und willst du dies und so. Und das hat mich so daran erinnert. Und deshalb kam ich auf die Musik, auf Musik im Sport. Ich hatte vor vielen Jahren mal einen Podcast gehört von einem guten Freund von mir, Michael Lieberson, Endurance Innovation Podcast, der jetzt wieder gelauncht wird, wo ich mich total drüber freue. Und das fand ich schon ganz spannend. Und wenn ich mir das so anschaue, wie viel Musik in meinem Training eine Rolle gespielt hat und auch für meine Sportler, fand ich, ist es ein richtiges Thema, auch was das körperlich für Auswirkungen hat. Und noch ein kleiner Sidekick dazu zu den Olympischen Spielen in Paris. Als Mieke dort war, war Mieke ein bisschen nervös und Und ich habe eine Playlist zusammengestellt. Wie süß, oder? Aber das ist schon cool. Ja, ich habe eine Playlist zusammengestellt für Paris und ich habe mir wirklich vorgestellt, wie sie von Köln nach Paris fährt im Zug und wie so die Tage aufgebaut sind und habe ihr dann so eine Playlist aufgemacht. Das war so richtig cool. So unser Ding, ja. Und dann habe ich dann so angefangen, also fing es dann irgendwie so was wie Kraftwerk, Trans-Europa-Express oder Everything is at Right Place vom Radiohead und wie so eine Reise aussieht und wie man sich so fühlt und so weiter. Und dann haben wir dann eine Playlist oder habe ich eine Playlist erstellt und deshalb kam ich auf das Thema Musik. Und? Jetzt, um nochmal das Thema noch mehr zu verstärken, ich bin am Samstag, nee, war es Samstag? Nee, Freitag war ich nochmal laufen, ja. Freitag war ich laufen und zwar relativ zügig für meine Verhältnisse und dachte so, ich hatte wenig Zeit. Mein Sohn musste noch zum Cello. Hohoho, Musik. Und ich dachte so, jetzt muss ich irgendwie noch schnell einen Lauf reinquetschen, bin ein bisschen zeitlich limitiert, ich habe nur 40 Minuten Zeit. Was mache ich? Ich muss halt schneller laufen. Da habe ich so gesagt, Puls, fuck drauf. Ich laufe jetzt mal schnell und hatte ein bisschen Musik drin, die halt auch etwas zügiger war. Und erstaunlicherweise war diese gefühlte Anstrengung deutlich geringer. Und der Puls war auch echt interessanterweise voll im Rahmen, wo ich so dachte, cool, geht, geht schon wieder. Und dann dachte ich, okay, jetzt müssen wir wirklich was über Musik machen. Es ist so ein gährender Prozess, also wie so eine... Wie so ein Algorithmus, der nicht nur wegen einem Ding entscheidet. Ich stecke dich nicht in den Knast, weil du einmal zu schnell gefahren bist, sondern ich stecke dich in den Knast, weil du vor fünf Jahren mal eine Flasche Milch geklaut hast und bei Rot über die Ampel gegangen bist. Und jetzt bist du noch zu schnell gefahren, deshalb wirst du jetzt vorsorglich in den Knast gesteckt. Geile Metapher. Genau, habe ich jetzt überlegt, wir reden über Musik.

Björn: Finde ich auf jeden Fall ziemlich gut. Langes Intro, sorry. Und ich habe mich dann auch mal ein bisschen damit beschäftigt und du hast mir auch dann den Endurance Innovation Podcast geschickt, wo ja auch schon darüber gesprochen wurde. Und ich habe mich erst gestern so ein bisschen damit beschäftigt, habe ein bisschen geguckt, okay, was gibt es denn überhaupt für Wissenschaft darüber und habe dann heute Morgen beim Training den Podcast gehört. Und erst nachdem ich den Podcast gehört habe, ist mir klar geworden, Krass, was das für ein Fass eigentlich aufmachen kann. Also es ist halt nicht nur jetzt okay, wir hören Musik beim Training, sondern wenn man sich das Thema genauer anschaut, da steckt so viel mehr hinten dran, was uns Einblick in unsere Psyche gibt, wie wir funktionieren beim Sport. Und wie Anstrengungswahrnehmung funktioniert. Und das wiederum macht ein Thema auf, was ich gerade mit ein paar Athleten von mir habe, wo ich gesehen habe, okay, die fahren im Training brutale Werte. Der eine ist ein richtig guter Mastersfahrer. Die Rennergebnisse zeigen das aber nicht so richtig wieder. Und dann habe ich mir überlegt, okay, der erste Punkt, wo wir ansetzen können, Training läuft eigentlich ganz gut, kann man ein bisschen was verändern, aber wir müssen an seinem Kopf arbeiten, dass er das, was er im Training abliefern kann, auch im Wettkampf abliefern kann. Und das geht genau in diese Richtung.

Niclas: Ja, also das kann definitiv helfen. Da gibt es sehr viele Sachen zu. Samuel Makora hat da auch einiges zu gemacht. Und wenn ich mit Sportlern arbeite, dann sage ich immer, also Musik kann ein Schlüssel sein. Also es geht ja vor allem um einen Stimulus, um sich zurückerinnern. Also sowas wie zum Beispiel hast du ein bestimmtes Lied im Kopf, wenn ich eine bestimmte Anstrengung habe? Ich lasse sozusagen die Musik in meinem Kopf mitlaufen. Das kann definitiv helfen. Aber ich sage immer, man muss siegen lernen. Sportler, ich habe viele Sportler, die Top-Werte haben und die Ja, die fahren immer ganz gut und es muss immer so ein Knackpunkt geben und den kann man eventuell damit erreichen. Also ich meine, Andi Seewald, schönes Beispiel, der war halt schon immer gut. Oder war schon. Ich sage mal, vor seinem WM-Titel war der auch schon gut. Er ist irgendwie Zweiter, irgendwie Sechster und was weiß ich geworden. Auf Kursen, die ihm eigentlich auch total liegen oder lagen. Oder dann 6. oder 8. oder 9. Ich weiß es nicht. Und man muss das Siegen lernen. Und dieses Mindset zu gewinnen, das ist teilweise, das braucht dann nochmal ein, zwei Jahre. Und jetzt steht halt jemand, der weiß, wie es sich anfühlt zu gewinnen, der steht auch am Start und weiß, okay, ich weiß, was es kostet. Ich weiß, wie viel Leiden ich produzieren muss, damit ich da ganz, ganz vorne mit ankomme. Und das ist, keine Ahnung, ob es dazu Studien gibt, höchstwahrscheinlich nicht. Vielleicht in die Richtung, aber man kann ja nicht im Rennen messen. Zumindest ist es das, was ich beobachte. Die Leute werden gar nicht, möglicherweise gar nicht besser, sondern sie können sich einfach besser wahrnehmen oder auch besser auseinandernehmen, sage ich mal. Also wirklich so fahren, dass sie im Ziel kollabieren. Und diese Fähigkeit, die muss man erlernen.

Björn: Ja, was mir da in den letzten Jahren aufgefallen ist, bei so, ich sag mal, regionalen Marathonrennen, wo ich ja dann doch auch vorne mitgefahren bin, dass mir sind da zwei Fahrer aufgefallen, die dieses Siegen unfassbar gut können. Ich glaube, jeder, der so in NRW, Rheinland-Pfalz in der Marathon-Szene unterwegs ist, kennt die zwei auch, Matthias Frohn und Sascha Starker. Ich meine, Frohn hat... glaube ich, alle Masterstitel gewonnen, die man irgendwie schon mal gewinnen kann. Und Sascha Starker jetzt auch mit Europameister in der Masterklasse. Die zwei, die sind so krass. Ich glaube, die sind von der reinen Form auf dem Papier her wahrscheinlich vielleicht ein Stück schlechter oder nur genauso gut wie andere. Ähm, Wobei das mit dem schlechter... Weiß ich nicht. Ich kenne die Daten nicht genau. Aber die sind so krass vom Kopf her. Die stellen sich an die Startlinie und sind fest davon überzeugt, sie gewinnen heute. Und das sind die, glaube ich, immer. Und so gehen die in jedes Rennen rein. Und so fahren die auch immer. Und dann kommst du halt auch sau oft als Sieger da raus. Klar, man hat immer irgendwas, was auch mal nicht klappt. Aber die sind, was das geht, schon krass. Und da habe ich gerade mit Matthias Froh noch mal drüber gesprochen. Ja. als ich den kennengelernt habe, dass du das auch nach einem Rennen so gemerkt hast. Der hat mal zu einem Rennen nach mir gesagt, ja, klar bin ich so, ich trage ja auch deutsche Meistertrikot. Also da hast du auch gemerkt, okay, der strahlt das richtig aus. Das ist krass.

Niclas: Ja, spannend, sehr, sehr spannend. Ja, also dieses, das habe ich noch nicht so bei den Sportlern erlebt, die ich coache, die Weltmeister wurden oder auch sehr, sehr gut fahren, da ist es so, die wissen, was es kostet. Weltmeister zu werden, aber sie gehen nicht mit der Selbstverständlichkeit ran, ich werde hier jetzt siegen, sondern da ist auch immer viel Angst, also das ist erstaunlich, wie nervös und ängstlich solche Top-Fahrer sind, die stehen ja nicht unbedingt mit einer Coolness am Start, sondern mit einer, beziehungsweise die Coolness kommt dann irgendwie so kurz vorher, sondern die machen sich schon ziemlich nervös, weil sie wissen, wie viel man tun muss und ob irgendwas vergessen wurde, aber im Rennen können sie sich dann fängt sich das ja. Und da wissen sie dann, okay, ich muss so und so viel geben, damit es passt. Und dann erleben wir auch so ganz nette Phänomene, wie Andi Seewald weiß, dass er jetzt nicht mehr Europameister wird und lässt sich dann halt von Platz 5 einfach zurückfallen auf Platz 13, weil er sagt, boah, kriege ich halt keine Medaille, interessiert mich nicht. Auch das gehört zu diesem Mindset dazu. Ich fahre nicht um die Medaille, interessiert mich nicht.

Björn: Aber jetzt Musik. Jetzt kommen wir mal zum Thema Musik. Björn, wie sieht das Thema aus? Erzähl uns mal ein bisschen, klär uns mal über die, ich sag jetzt mal, die Wissenschaft dahinter auf. Wie funktioniert das?

Niclas: Also da gibt es vor allen Dingen einen führenden Wissenschaftler aus England mit einem griechischen Namen, Kostas Karagorgis, ja, genau. Ja. Und der hat da sehr, sehr viel zu geforscht. Finde ich auch ganz spannend. Der ist in London aufgewachsen und ist halt sozusagen mit Musik aufgewachsen. Ich war ja auch eine Zeit lang in London, von daher kann ich das schon ganz gut einschätzen. Oder ich konnte mich so ganz gut da reinfühlen, wie das so ist in Kempten oder so, wenn da dann die ganze Zeit Bob Marley oder sowas läuft. Von daher ist er mir da schon sehr sympathisch gewesen. Und der hat sich intensiv damit auseinandergesetzt, was ich echt spannend finde. Das ist so sein Ding. Er hat auch ein Buch darüber geschrieben. was Musik im Sport ausmacht. Es gibt auch in Deutschland einige Wissenschaftler, die sich damit beschäftigt haben, wie sich Musik auswirkt, ob vor allem auf die Psyche der Musik jetzt nicht unbedingt, oder auf die Psyche wirkt, jetzt nicht unbedingt im sportlichen Kontext. Aber was bei mir hängen geblieben ist, ist eigentlich Folgendes, dass unter Musik bestimmte Hirnregionen besser durchblutet werden. Das kann man mit F-Niers messen, also mit Functional Niers sozusagen. Also wir schicken einen Lichtstrahl rein, messen, wie praktisch die Oxygenation des Blutkörperchen ist und dann wird es halt zurückgespiegelt. Und wir sehen, dass bestimmte Hirnregionen besser durchblutet werden unter Sport, unter Musik. Und das sind auch Hirnregionen, die dann zuständig dafür sind, wie stark wird was wahrgenommen, wie wird Anstrengung wahrgenommen. Und wenn diese Regionen besser durchblutet werden oder ähnliches, dann fühlt sich das halt auch gar nicht mehr so hart an. Und das finde ich ist so echt ein spannender Kontext, dass wir aktiv Hirnregionen stimulieren können mit Musik und dadurch leistungsfähiger werden. Und was ich auch spannend finde, ist, bis zu welchem Grade funktioniert das? Funktioniert das, und das ist auch die Erfahrung, die ich habe, wenn ich so brutal harte Intervalle gefahren bin, dann ist die Musik nicht mehr da für mich. die ist weg, die blende ich aus. Irgendwie zwei Minuten All Out, dann nehme ich die Musik nicht mehr weg. Da kann ich mich vielleicht kurz vorher primen damit, wobei auch da werde ich dann eher, stresst mich das dann eher, aber ich sage mal, Grundlage, Musik, traumhaft. Manche hören natürlich einen Podcast, wäre mal interessant, ob das auch den ähnlichen Stimulus hätte, aber so monotones Grundlagengeschrubbe, da hat Musik schon einen Einfluss. Aber jetzt kommst du, du hast es ja hoffentlich ganz genau gehört, ich hatte nämlich nicht so viel Zeit.

Björn: Also ich habe halt währenddessen trainiert, aber ich habe mir Mühe gegeben, es gut zu verstehen. Du hast es eigentlich schon ganz gut zusammengefasst. Also der Hauptpunkt ist eigentlich, dass durch Musik und vor allem auch bestimmte Musik, also es kommt auch auf die RPM an, also wie schnell ist die Musik und wie rhythmisch. Also im Optimalfall hat es einen klaren Rhythmus. Techno ist zum Beispiel dafür eigentlich ziemlich gut. Ja. Gibt es halt, verringert Musik die Anstrengungswahrnehmung? Jetzt muss man dazu sagen, Anstrengungswahrnehmung ist halt gerade bei langen und intensiven Sachen, ich sag jetzt mal alles unter der Schwelle, so lange Sweetspot-Intervalle, super lange Tempo-Intervalle, die, wo man ja auch weiß, so nach 30 Minuten Tempo fahren zum Beispiel, kann schon eklig werden. Ja. Und da entscheidet es ja ganz viel darüber, rein physiologisch, also rein körperlich, kannst du das noch 60, 90, 120 Minuten machen. Aber es entscheidet halt darüber, wie sehr willst du vom Kopf her, dass du das hinkriegst, wie sehr kannst du an dem Tag die Schmerzen vielleicht aushalten. Und da kann halt Musik sehr krass helfen, dass es halt die Anstrengungswahrnehmung einfach lindert. Also sagen wir normalerweise... Von einer 1 bis 10, die Intervalle tun dir eine 6W und durch Musik tun sie vielleicht nur eine 4W.

Niclas: Richtig, also 12% glaube ich. Von 12% habe ich in den Studien gefunden, wird gesprochen und ich finde 12% ist halt schon echt Schwelle oder Nicht-Schwelle. Ja, das ist krass.

Björn: Ja. Und da hat auch dieser, der Herr, oder Kosta, den Nachnamen spreche ich jetzt nicht nochmal aus, hat halt auch gesagt, es kommt halt vor allem darauf an, was für Musik du hörst. Also, wenn ich das richtig verstanden habe, wo du auch gesagt hast, so bei ein Minuten, zwei Minuten Sachen, Sprints, vollkommen egal. Da hat das quasi keine Auswirkung. Bei jetzt aber längeren EB-Sachen zum Beispiel, also so knapp überschwellig noch, vier Minuten, fünf Minuten, acht Minuten Sachen, Spielt es noch eine Rolle? Da ist es vor allem wichtig, hochfrequent, also irgendwie 130, 140 BPM und möglichst wenig Text, weil das wirst du nicht mehr wahrnehmen. Die Durchblutung im Gehirn geht runter, das konnte man auch messen. Und dann ist es einfach nur wichtig, so ein Beat quasi im Kopf zu haben, der dich irgendwie da durchpusht. Weil ich glaube, wir kennen das alle, die tun einfach Sackweh. Du hast eh nicht mehr so den Fokus, du musst dich wahrscheinlich hauptsächlich darauf konzentrieren, jetzt deine Wattzahl zu halten und dann brauchst du einfach nur so ein Beat, der dir das irgendwie vorgibt. Ja. Genau, was da noch, was ich super krass fand, was da gesagt wurde, ist, dass man die Lautstärke nicht zu hoch drehen soll, weil auch die Durchblutung im Ohr runtergeht und wenn man bei hoher Anstrengung zu laute Musik hört, man sich Ohrschäden holt. Krass. Ja, also das war, das waren glaube ich in den letzten fünf Minuten des Podcasts, habe ich auch gedacht so, shit, ich höre bei VO2 Maxi dabei immer so auf fast maximal laut Stärke Techno ist es, vielleicht sollte ich das lassen. Genau, und dann wurde auch gesagt, wenn du zum Beispiel jetzt submaximale Sachen fährst, also sagen wir jetzt mal Tempo und Threshold-Sachen, brauchst du nicht so eine hohe BPM, also da langen 90 bis 110 und dann wiederum spielt es dann wiederum eine Rolle, welche Lyrics, also welcher Text läuft. Also es hat einen Einfluss darauf, ob der Text dich jetzt motiviert oder halt so, also man soll zum Beispiel keine melancholischen Texte hören. Weil das macht das Ganze sogar schlimmer. Also das geht auch, dass Musik quasi die Anstrengungswahrnehmung erhöht. Wenn du jetzt irgendwie, keine Ahnung, ein Lied hörst, was du letztes Mal bei deinem Liebeskummer hattest, würde ich vielleicht für Sweet Spot Intervalle dann nicht machen. Aber da sind dann halt, ist Musik super, die dich halt irgendwie durch Affirmationen irgendwie pusht. Das finde ich schon krass.

Niclas: Ja, fand ich auch, fand ich ganz spannend, dass Musik praktisch die Fähigkeit hat, emotionale Zustände zu modellieren sozusagen. Man kann positive Emotionen, Freude, Begeisterung verstärken. Und gleichzeitig auch negative Emotionen wie Angst und Stress reduzieren, aber eben auch andersrum. Also wenn du mit einem Lied die Beerdigung deines Vaters verbindest, dann ist es nicht so schlau, das im Training zu hören.

Björn: Tatsächlich habe ich mir ein Lied in meinem Leben richtig versaut, Nothing Else Matters. Finde ich ein ultra geiles Lied, aber ich habe es leider nach der Beerdigung meiner Oma gehört und ich kann dieses Lied nicht mehr hören. Das ist super schade, aber naja. Da wurde auf jeden Fall auch noch gesagt, was ich ganz interessant finde, dass diese Affirmationen einen Einfluss darauf haben, wie auch das Training wirken soll.

Niclas: Das ist auch halt der nächste spannende Punkt.

Björn: Aber erzähl mal bitte weiter. Also, das ist jetzt schwierig, weil ich weiß nicht, ob ich es 100% richtig verstanden habe. Und ich habe vorhin noch versucht, die Studien dafür rauszusuchen, um nochmal nachzulesen. Aber wenn du quasi... du fährst das Training, sagen wir jetzt mal Sweet Spot Intervalle, und du hörst dabei irgendein geiles Lied, was dich super positiv stimmt, dann soll das Training, was du gemacht hast, danach einen besseren Einfluss auf deine Leistungsfähigkeit haben, wie wenn du es jetzt normal ohne Musik zum Beispiel gefahren wärst. Einfach, weil du mit einer besseren Stimmung dieses Training absolviert hast und auch aus dem Training rausgehst, wie wenn du es vielleicht ohne Musik gefahren wärst und dich nur mit dem Schmerz, den du dabei empfindest, quasi beschäftigt hättest.

Niclas: Ja, also definitiv. Wir haben eine Dopaminfreisetzung bei Musik, die uns positiv stimmt. Und Belohnungszentrum wird stimuliert, Freisetzung von Dopamin und ähnliches. Und dass diese Neurotransmitter dann praktisch diese Schlüsselrolle bei der Motivation spielen. Und wenn du positiv aus einem Training rausgehst, wird das mit Sicherheit auch zu einer besseren, positiven Adaption führen, ja, also du bist dann, hast dann vielleicht, sprechen wir mal so, kommst du total niedergeschlagen von dem Training an, hockst dich in deinen Sessel rein, jetzt mal so Best Practice, ja, und hast gar keinen Bock zu essen und alles ist scheiße und duschst jetzt erstmal nicht gleich, sondern hängst einfach erstmal ab und denkst einfach, oh fuck, war irgendwie gar nicht geil. Wenn du aber positiv von dem Training zurückkommst, sagst, okay, hier ist mein Shake, ich dusche mich, ich ruhe mich jetzt nochmal kurz aus, weiß, wie es Du weißt, wie es richtig läuft. Allein der Ablauf bzw. die Stimmung danach und dein Verhalten danach wird halt positiv dadurch beeinflusst. Und das kann dann, mal so gesprochen, zu einer besseren Adaption des Trainingsreizes führen.

Björn: Genau. Und das meinte ich vorhin mit, das kann ein Riesenthema aufmachen, weil dann sind mir erst so Punkte eingefallen wie so, ja okay, jetzt könntest du ja anfangen. Und mir ist dann aufgefallen, ich mache das sogar manchmal. Wenn du mir Intervalle aufschreibst, wo ich vorher denke, zum Beispiel letzte Woche Mittwoch, die zwölf mal fünf Minuten, da habe ich gedacht, ey Björn, also... Wie? Ich bin davor 8x5 gefahren, ich bin davor 10x5 gefahren und 10x5 war Kotzgrenze an dem Tag. Und dann habe ich echt gedacht, hä, ich habe dir sogar geschrieben, war maximal und ich dann noch so, okay, wie soll ich noch zwei schaffen? Und dann bin ich das Training gefahren und ich habe gemerkt, okay, es geht, es geht, geil. Und dann hatten die letzten zwei sogar richtig Spaß gemacht und ich habe mich nach dem letzten Intervall richtig gefreut und hatte ein richtig gutes Gefühl. Und jetzt mit dem Wissen von diesem Podcast und mit dem Wissen quasi von dem Costa, kannst du ja hingehen und versuchen, quasi immer ans Ende deines Trainings irgendwie ein geiles Lied zu setzen, dass du mit einem besseren Gefühl aus deinem Training rausgehst, Und dann quasi eine bessere Generation und eine bessere Anpassung zu haben. Und das ist ja schon ein geiler psychologischer Trick.

Niclas: Klar, natürlich. Also Musik als strategisches Werkzeug sozusagen. Also Elemente der Musikauswahl. Bei der Auswahl der richtigen Musik zur Leistungssteuerung spielen Tempo und so weiter natürlich eine Rolle. Aber auch so cool down. Was mache ich? Was versetzt mich in eine positive Stimmung? Und da muss man sich auch mal fragen... Wenn man jetzt einen politischen Podcast hört zu, wir haben ja einen neuen Präsidenten in den USA, dann kann einen das schon ein bisschen runterziehen. Welche Wirkung hat das denn, wenn ich... wenn ich jetzt sowas höre. Und unser Gehirn ist darauf geprimed, auf negative Sachen deutlich besser anzusprechen als auf positive. Ist ja klar, weil ich meine, wir sollten eher auf den Säbelzahntiger oder die Schlange im Gebüsch achten, als auf die Sonne scheint fröhlich vom Himmel runter und alles ist toll. Also es gehört leider zum Menschsein dazu, eher das Unglück mit in sich zu tragen als die positiven Sachen. Ewig glücklich können wir nicht sein, weil wer immer nur glücklich sein will und möchte, der ist halt höchstwahrscheinlich schon sehr früh gestorben, weil er das Unglück nicht sieht. Von daher, wenn man sich schon körperlich an die Wand fährt, Was natürlich mental auch Energie kostet, oder ich weiß, ich habe ein Training, das ziemlich anstrengend sein wird, sollte ich mich nicht noch mit negativen Sachen aufladen. Einen Politik-Podcast, wie ich es dann gerne mal mache und denke, oh fuck, die Welt ist richtig am brennen. Ja, dann hörst du irgendwie ein Hörbuch, wo es dann irgendwie um... keine Ahnung, Firmen geht und wie Machtmonopole ausgespielt werden und so weiter. Dann denke ich so, ich hatte es vor kurzem, dann hatte ich ein spannendes Buch, hatte ich im Ohr und dann nach einer halben Stunde habe ich gemerkt, ey, fuck, ich bin jetzt, ehrlich gesagt, für negativ bin ich gerade nicht geprimed. Ich muss jetzt hier irgendwie durchkommen. Und dann höre ich dann meine Playlist raus. Meine Klassik-Playlist, die ich immer höre, wenn ich lange Rad fahre. Und die zieht mich ganz gut durch. Und zu jedem dieser Lieder kann ich auch was assoziieren. Und das ist das Schöne. Musik fungiert für mich wie so ein Schlüssel, die mir Erinnerungen, meistens positive Erinnerungen, irgendwie zuspielen. Ich höre das und das Lied und denke so, ah cool, das war eine gute Zeit oder Vielleicht, ich denke noch nicht mal aktiv darüber nach, sondern es löst es einfach aus.

Björn: Ja, das ist geil. In dem Zuge habe ich mir vorhin, weil ich habe letzte Woche oder vor zwei Wochen mal auf Instagram eine Umfrage gemacht, was die Leute so für Musik hören. Ja. War damals noch gar nicht beabsichtigt, muss ich jetzt im Nachhinein sagen, aber ich habe jetzt mal so drei Lieder, wo ich so gemerkt habe, okay, ich höre zum Beispiel bei V2Max, also alles im Überschwelligen so, was so weh tut, höre ich zum Beispiel immer Techno, da höre ich Nikolas Julien, der hat ein relativ neues Lied, das heißt Sucker, finde ich voll geil, geiler Beat, einfach auf Spotify, Dauerschleife und gib ihm. Mhm. Bei allem, ich sag jetzt mal so über Tempo, wo die so 20 Minuten Sachen oder sowas, so Sweetspot, irgendwie alles so in dem Bereich, höre ich gern von Nefex Go, weil da ist die ganze Zeit schon dieses Go, Go, Go, das du einfach nur so machen musst. Und wenn dann so lange Fatmix-Intervalle oder so lange Tempo-Intervalle oder so hinten raus eine Grundlagenausfahrt wird, irgendwie, keine Ahnung, Sonntag, die letzten zwei Stunden, du hast schon 20 Stunden trainiert und willst eigentlich nur noch heim und essen, dann höre ich super gerne Contra K, Kampfgeist, der hat ja irgendwie so sechs Kampfgeist-Lieder, habe ich eine Playlist und mit nur den sechs Liedern lasse ich die ganze Zeit die Playlist durchlaufen, weil ich mich irgendwie noch motivieren muss und dann auch noch auf die Lyrics hören kann und heimfahren kann, so, ja.

Niclas: Jetzt kommt der Gegenentwurf. Okay. Ich höre ja, also neben ein, zwei Playlists, die ich habe, höre ich auch ganz gerne einfach nur Alben durch, weil ich das manchmal ganz spannend finde, was haben sich die Musiker dabei gedacht, dieses Album zu komponieren. Ich sehe auch, Alben sind ja manchmal wie so ein Buch. Es gibt ja irgendwie so einen Höhepunkt und das ebbt dann ab und die nehme ich so auf so eine Reise mit. Und dann gibt es halt so, also was ich super, super gerne höre, ist Miles Davis' Kind of Bloop. Ein Jazz-Album kann man hervorragend hören. Funktioniert echt richtig, richtig gut. Ich habe sowas früher nicht gehört. Ich glaube, es kommt mit dem Alter. Du wirst halt so ein spinnerter Typ und dann fängst du an, Jazz zu hören. Wobei, nein, das habe ich auch schon früher gehört. Oder Bach. Ich höre auch total gerne Bach. Und Bach ist ja extrem rhythmisch. Ist auch eine schöne mathematische Musik. Und irgendwelche Cello-Stücke von Bach höre ich extrem gerne, kann man auch wunderbar durchhören, ist wahnsinnig schön monoton, kann man mal richtig abschalten. Hört sich dann auch irgendwann alles gleich an, ist auch egal. Und bei intensiveren Sachen irgendwas Hartes aus meiner Jugend. Egal was. Und ja, sonst... Aber dann hart Richtung Rock-Metal? Ja, eher so metaliges Zeug. Ich bin jetzt nicht so Techno... Also es gibt mit Sicherheit echt gute elektronische Musik, nenne ich sie mal. Und ich habe da einige. Ich höre auch gerne Kraftwerk. Ich meine, das sind ja so die Elektropläne. Habe ich auch mal live gesehen, was sehr, sehr geil war. Aber jetzt lass mich überlegen. Ja, also es gibt so ein paar lustige Lieder, sage ich mal, die mich motivieren. Zum Beispiel Arbeit nervt von Deichkind. Das ist cool. Dazu gibt es eine Geschichte. Ich habe mit einem von Deichkind zusammengelebt in Hamburg, mit Björn Beneditz, der einige Projekte bei Deichkind mitmacht. Und deshalb immer, wenn die da sind, gehe ich immer mal hin. Und er hat eine gute Zeit in Hamburg gehabt. Und ja, das ist so. Und sonst auch. Ich höre aber auch gerne mal ruhige Musik, die mich so ein bisschen... Manche sagen, das ist eher so depressive Musik. Finde ich jetzt nicht unbedingt. Und Portishead, sagt dir jetzt nichts. Portishead ist eine echt coole Band aus... Anfang der 90er, Ende 90er, die sehr interessante Stile zusammengemischt haben. Und interessant an dieser Band ist eigentlich, dass die nie zusammen im Studio großartig waren. Einer hat halt die Gitarre gespielt und der hat eher so 60er Agenten-Sounds auf dieser Gitarre gespielt und dann haben wir einen gehabt, der das Ganze abgemischt hat. Und zwar wollte er einen ziemlich unique Sound haben und hat dann auch die Platten, die sie aufgenommen haben, nochmal zerkratzt wieder aufgenommen haben, dass es nicht kopierbar ist. Da geht es dann mehr in diesen Beat, in diesen Rhythmus rein. Das hat er gut gemacht, hat er für Messe, für Tech einige Sachen gemacht. Und dann hast du die Stimme von Beth Gibbons, heißt die, die sehr zerbrechlich ist. Und das Spannende ist, die haben nur drei Alben gemacht. Und die haben kein... Ich glaube, wir haben ein, zwei Live-Auftritte gehabt. Also es ist so ein gewisses Mysterium und diese Band. Und diese Musik holt einen voll ab. Also ich finde es zumindest. Die ist so ein bisschen so... Ja, also man darf sie nicht zu negativ sehen. Sie beruhigt mich eher. Ich finde das ganz cool.

Björn: Aber um da quasi jetzt an dem Punkt anzuknüpfen, das Beruhigen, das muss man halt dann auch wiederum berücksichtigen, dass genauso wie Musik dich halt auch pushen kann, kann sie dich halt auch beruhigen und kann sie dich entspannen. Und genauso kann man sie dann auch einfach nutzen. Das heißt, wenn ihr jetzt abends auf der Couch liegt, irgendwie einen stressigen Tag hattet, ein hartes Workout, Geht mal eine Viertelstunde hin und hört irgendwas in die Richtung, was einen so richtig runterholt, was einen entspannt, was vielleicht ein bisschen ruhiger ist. Und einfach mal Augen zu machen, 15 Minuten nur ein bisschen Musik hören. Super gutes Recovery-Tool. Ist wahrscheinlich besser als Reboots oder sonst was, weil es halt dein ganzes Nervensystem auch ein bisschen runterfährt, dein Kopf entspannt und du einfach ein bisschen chillst.

Niclas: Das ist ja perfekt. Was dazu auch noch kommt, das ist dieser... Aspekt der, also wenn du sagst, runterholen und wir haben jetzt verschiedene Aspekte schon angesprochen. Ich finde auch diese Ablenkungsreduktion, die Musik verursachen kann, eigentlich ganz spannend. Sagen wir mal, du fährst, also was ich furchtbar finde, ist, wenn du, du bist irgendwie an der Straße unterwegs, musst nicht unbedingt auf der Straße sein, aber du bist an der Straße unterwegs, Bundesstraße 5 unterwegs. Das ist so der Klassiker gewesen. Die nervt halt total, weil die Autos immer so mit 100 vorbeifahren und du hörst es die ganze Zeit und hast so Musik drin und das reduziert halt den Stress massiv. Du bist halt, das ist wie so eine Hörblase, die man sich erstellt. Und in dieser Hörblase kannst du dich dann austoben und du fährst in deiner eigenen Welt rum. Und von daher kann auch Training oder Musik dann als Safe Space sozusagen gesehen werden, wo ich sagen kann, okay, hier bin ich da. Oder du hast Klassiker, du hast einen stressigen Alltag, bist eh schon überreizt. Jetzt musst du irgendwie noch Training reinquetschen, ja, filetierst du deinen Tag auf und sagst, okay, hier kann ich noch eine Stunde Training reinballern. Mach es doch bitte so, dass es maximalen... Input für deinen Körper und Geist ist. Das heißt, hab die richtige Musikauswahl, damit du von Minute 1 an sagen kannst, okay, ich bin da. Ja, das ist das Training fertig. Das ist meine Playlist. Vielleicht sollte man sich damit echt mal ein bisschen mehr beschäftigen, auch einen Aufruf an die Sportler zu sagen, okay, was für Musik kann ich hören und wie sollte sie aufgebaut sein, wenn ich zu Hause ankomme und ähnliches. Guter Einwand. Und vor allen Dingen auch, wieso nicht, Ich meine, jetzt kommt so die sportsychologische Küchentisch-Praxis. Ich kann ja mir, wenn ich extrem harte Workouts habe, Und ich immer wieder eine bestimmte Playlist oder bestimmte Songs höre und mir praktisch so eine Affirmation daraus mache. Sage, okay, im Rennen rufe ich halt mir dieses Lied in den Kopf. Und das habe ich als Sportler öfters gemacht, das weiß ich. Es gibt auch Sportler, die sagen sich dann irgendwas die ganze Zeit. Irgendwie so, ich bin der Beste oder was weiß ich. Und das funktioniert ganz gut. Ich finde es auch ein schönes, positives Bild, wenn man sowas hat. Ich hatte immer Musik im Kopf oder ich habe mir auch immer das nicht positive, aber es hat super funktioniert, den nicht positiven Satz reiß dich jetzt zusammen, Björn, aufgesagt. Und es hat super funktioniert. Also wirklich gut.

Björn: Da kann ich mich noch an dieses Jahr Cape Epic erinnern, wo wir den Banklufspass, hieß der, glaube ich. Ich glaube, ich spreche es nicht richtig aus. Aber diesen Pass hochgefahren sind auf der Straße. Und Urs Huber war bei uns in der Gruppe. Und Simon Schneller ist von hinten gekommen. Und Paul und ich haben die ganze Zeit gepusht, weil wir dachten, okay, wir können vielleicht Simon Schneller ein bisschen länger weghalten. Und ich habe dann irgendwann zu mir gesagt, komm, du kannst das, du kannst das, du kannst das. Und Paul dreht sich um und macht so, halt die Schnauze, du bist doch verrückt hier. Mir hätte es geholfen, wenn ich mich weiter so motiviert habe, aber ich kann es auch voll verstehen, dass in so einem Team-Etappen-Rennen Paul einfach so seine Ruhe haben wollte und jetzt einfach leiden wollte. Richtig. Und da muss halt jeder seinen eigenen Weg finden. Also der eine braucht Musik, der andere muss sich vielleicht irgendwie motivieren und selbst zu sich sagen, er kann das oder komm, quäl dich. Hier, der berühmte Spruch von Udo Bölz, quäl dich du Sau, ist im Endeffekt dasselbe. Ja. Was ich aber noch zu dem ganzen Punkt mit der Musik ansprechen wollte, ist, auf der einen Seite hilft es einem, die Musik zu nutzen für die Intervalle. Jetzt kommt aber der Punkt ins Spiel, gerade wenn du Wettkampfsportler bist, du hast in den meisten Wettkämpfen, keine Musik zur Verfügung und solltest sie gerade vielleicht auch nicht bewusst nicht hören, weil sie auch ablenkt. Also sie ist halt eine Ablenkung, sie verringert dadurch zwar die Anstrengungswahrnehmung, aber du bist vielleicht nicht so 100% bei der Sache und gerade jetzt zum Beispiel in der Sportart wie Mountainbiken oder auch Straße fahren, wenn du sehr schnell die Straße runterfahren musst oder Vollgas den Trail runter, solltest du nicht abgelenkt sein und solltest dich wirklich 100% auf die Sache fokussieren und das wurde halt auch ganz klar bei diesen Studien herausgestellt, dass du in solchen Situationen auch lernen musst, das Ganze ohne Musik zu können. Das heißt für alle Wettkampfsportler. jetzt über Winter, nutzt die Musik für eure V2max-Intervalle, um die Grundlagen vielleicht besser durchzustehen. Aber wenn es dann in die Wettkampfvorbereitung geht, alles wettkampfspezifische, vielleicht auch mal ohne Musik fahren, keine Ahnung, zwei Workouts die Woche ohne Musik, eine, das letzte, wo ihr euch super pushen müsst, vielleicht mit Musik. Wenn es auf den Trail geht und eine technische Abfahrt, Musik aus den Ohren, konzentriert euch. Und dasselbe auch im Straßenverkehr, muss man glaube ich auch dazu sagen. Ja. Zum einen kann es einen natürlich ablenken, wenn alles safe ist, aber ich weiß nicht, wenn man durch die Stadt fährt und vielleicht das Hupen des Autos hören sollte, bevor es einen umfährt, nutzt es auf jeden Fall schon auch, keine Kopfhörer im Ort zu haben. Ja, definitiv.

Niclas: Auch wenn ihr den Garmin Raider hinten an der Sattelstütze habt, der euch immer zeigt, wo ein Auto ist. Größte Erfindung ever.

Björn: Ja, das ist schon geil.

Niclas: Okay. Genau. Musik haben wir, oder? Musik haben wir. Schneller Podcast. Man sieht, wir sind nicht ganz so tief drin, aber wir sind total begeistert von dem Thema. Ich finde es sehr, sehr spannend. Genau. Theresia macht noch eine kleine Umfrage, also sprich unsere Instagram-Marketing- Expertin bei Aerotune. Ja. Ich bin gespannt, was dabei rauskommt, was ihr für Musik hört und ähnliches. Wenn ihr noch... Fragen habt dazu. Wir können ja auch Playlists erstellen, ob die Leute das überhaupt wollen. Ich glaube nicht. Und genau. Nächste Woche stelle ich dir dann eine intelligente Frage. Ich bin nämlich nicht vorbereitet gewesen. Es tut mir leid.

Björn: Alles gut.

Niclas: Wieso ist dieser Stuhl da? Hast du eine Gaming-History? Wahrscheinlich ist das der Grund. Du hast mir erzählt, dass du da warst. Ich war da, aber ich habe dir gar nicht gesagt, wieso. Und zwar meine Kinder, die ja nicht sowas dürften, aber sich total dafür begeistern. Also die kriegen es ja irgendwie mal mit. Und ich meine, ich habe ja früher auch viel gezockt. Also als Kind. Ich fand es als Jugendlicher dann super schnell, super ätzend. Also mit spätestens 14 Jahren habe ich da echt keinen Bock mehr drauf gehabt. Und zumindest waren wir auf dieser Messe und meine Kinder waren im Rausch. Die fanden das mega. Und es war aber eine komplette Überreizung. Und meine arme Frau ist auch mitgekommen. Und die sagte, es war einer der schlimmsten Tage, die sie je erlebt hat. Krass, okay. Es ging in die Kategorie Kind kriegen. Von der nervlichen Anspannung. Sie sagte, es waren viel zu viele Menschen. Es war immer nur laut, man konnte wenig machen und für alles musste man... Also ich meine, warst du schon mal da?

Björn: Nein, ich meide solche Veranstaltungen. Ich kann das auch gar nicht.

Niclas: Das ist super. Ich meine, da sitzen Leute acht Stunden vor irgendeinem Häuschen, vor so einem Messebau, haben sie da hingezimmert, haben sich Stühle und alles hingesetzt, zocken dann irgendwas auf ihren Endgeräten, die sie da portable mitgenommen haben. Und warten darauf, dass sie dann irgendwie Spiel XY mal anschauen dürfen. Und ich denke so, fuck off. Wer macht sowas? Aber die finden das geil. Also der Kamera...

Björn: Ja, so Messen und sowas, bei Rock der Süd ist ja immer auch eine Riesenmesse, ich kann da mal rüberlaufen, ist cool vielleicht das ein oder andere früher zu sehen, aber grundsätzlich kann ich solchen großen Veranstaltungen, wo so super viel los ist, nicht so viel abgewinnen, weil es mich auch voll stresst, also mag ich nicht so. Okay, dann nächste Woche, weil wir darauf angesprochen wurden, Fragen ein bisschen stellen, uns ein bisschen mehr vorstellen. Wir stellen uns gegenseitig einfach ein paar Fragen, damit man mal einen Blick davon bekommt, wer ist eigentlich Björn Kafka? Und auf der anderen Seite, wer ist Niklas Ranker? Schauen wir mal.

Niclas: Genau das und Thema. Wir hatten zwei Themen zur Auswahl. Ich war ja so gemein und habe gesagt, wir machen jetzt ein anderes Thema. Ich wollte halt auch mal ausbrechen, um mal nicht immer im gleichen Fahrwasser zu sein über die Dinge, über die ich immer rede, auch mal über was anderes reden. Erstens, vielleicht habt ihr mal Vorschläge. Ich glaube, einen Vorschlag haben wir gehabt, Gewichtsreduktion. Hatten wir auf Insta. Wollte mal jemanden wissen, wie man das denn so ganz schlau anstellt. Da würde ich mir dann aber noch gerne Experten zu holen. Ich schreibe es auf jeden Fall mal auf unserer Liste. Ich bin ja immer der, der sagt, ja, hast du ein Defizit und fertig ist die Kiste. Aber das kann man natürlich viel schlauer machen und vielleicht auch so, dass man mental da nicht als Krüppel durchkommt. Oder sich mental verkrüppelt sozusagen, würde ich eher sagen. Weil das kann natürlich immer passieren. Und welche Themen haben wir?

Björn: Du meintest mal noch Kohlenhydrate mischen.

Niclas: Oh ja, Kohlenhydrate mischen.

Björn: Also was hast du quasi in deiner Flasche so? Vielleicht auch für welche Einheit hast du was in der Flasche? Was machst du für Rennen in die Flasche? Und Höhe und Hitze. Haben wir auch noch.

Niclas: Höhe und Hitze, ja. Höhe und Hitze. Spannendes Thema. Überlege ich noch mal. Weil da verrät man so viel Special-Zeugs. Weiß gar nicht, ob ich das will. Nein. Können wir machen. Höhe und Hitze, definitiv. Aerodynamik würde ich auch gerne noch mal drüber reden.

Björn: Für Aerodynamik müssen wir da eigentlich noch Sebastian dazuholen, oder?

Niclas: Ja, natürlich.

Björn: Da bin ich auch raus. Das kann Sebastian machen. Also Aerodynamik muss ich echt sagen, als wir auf der Bahn waren... Ich finde es super krass, da wirklich zu sehen, so, okay, das sieht jetzt sauschnell aus. Oh, fuck, ist das langsam. Richtig. Also ich fand das so krass. Und dann so eine andere Position. Ja, okay, die sieht jetzt gar nicht so schnell aus. Und der Helm sieht auch nicht so richtig schnell aus. Aber hey, ist voll schnell, voll geil. Machen wir.

Niclas: Also Andi Seewald, kleiner Sidekick zur WM World, zweite World in Dänemark, hatte etwa den CDA-Wert, den wir auch getestet haben bei diesen Triathleten. Auf einem Mountainbike? Auf einem Mountainbike.

Björn: Ah, das ist heftig. Oh, krass. Okay.

Niclas: Der kann sich zusammenfalten. Gut, der Reifen rollt natürlich gar nicht, aber der saß halt wie so ein Tropfen auf dem Fahrrad.

Björn: Ja, also dann müssen wir auf jeden Fall mal noch drüber sprechen. Kommt auf die Liste drauf, dass wir das auf dem Schirm haben.

Niclas: Das war die stärkste Leistung, die er jemals im Radsport gesehen hat. Er konnte es nicht fassen, dass jemand ihn noch eingeholt hat auf der Fläche. Es war die abartigste Leistung, die er je im Radsport gesehen hat.

Björn: Voll schön cool für Andi. Ich muss ja sagen, ich finde Sam Gaze ist ein saugeiler Fahrer. Ich muss echt sagen, ich mag den.

Niclas: Ja, ich kenne ihn gar nicht so. Also nicht so gut, dass ich das beurteilen kann.

Björn: Okay, dann haben wir ja einen Fahrplan. Über Instagram Umfrage machen. Und wenn ihr irgendwelche Themen habt, ihr könnt bei Spotify kommentieren. Könnt auf Instagram einfach Aerotune schreiben. Und dann schauen wir mal, was die nächsten Folgen uns bringen. Sehr gut. Perfekt. Björn, gute Woche dir. Ciao, ciao.

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