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Episode #1

Das ist Aerotune

29. September 202153 min

Sebastian und Björn erklären was Aerotune ist, was die Plattform kann, wer sie nutzt und wie alles entstanden ist.

Transkript

Björn: So, ja, willkommen. Das ist unser erster Podcast von Aerotune. Sebastian und ich, wir haben uns überlegt, es ist mal Zeit, dass wir den Leuten so ein bisschen erzählen, wer wir sind und was wir machen. Deshalb die erste Sendung zum Thema, wer sind wir, was machen wir? Weil in Deutschland haben wir vor allem das Phänomen, dass uns scheinbar nicht so viele Menschen kennen. Und fangen wir mal ganz locker an. Vielleicht einfach, Sebastian, wir haben uns kennengelernt.

Sebastian: Ja, erstmal ich freue mich natürlich auch, dass wir unseren ersten Podcast jetzt starten und ich glaube, wir haben da ein paar ganz interessante Sachen, die wir so erzählen können und ich finde es auch super, dass wir erstmal vielleicht mal erzählen, wie wir uns überhaupt kennengelernt haben, wer wir sind und was wir so gemacht haben und dann werden wir auch ganz schnell vielleicht mal ein paar Leute nennen, die mit uns schon sehr erfolgreich geworden sind und Und vielleicht ist das ja für den einen oder anderen draußen dann doch vielleicht was. Und später werden wir sicherlich auch mehr erzählen, wie unsere Technologien und Software und Möglichkeiten tatsächlich umzusetzen sind. Was ganz interessant war, ist halt, das ist ja jetzt schon ein paar Jährchen her. Da habe ich damals mit einem der ersten Aerotests hier in Schleswig-Holstein gemacht. Das war damals mit Kai Dobert. Relativ guter, sehr guter Bikefitter. Hat auch ein Buch über Bikefitting geschrieben. Den habe ich mal kennengelernt. Der fand das immer sehr interessant, das Aerotesten. Und mit dem bin ich halt raus in Kiel Aerotesten gemacht und durfte mich hier in Schleswig-Holstein gleich mit ein paar richtig guten Jungs das Aerotesten machen, nämlich mit dem Gregor Hubs und auch mit dem Jordan Davis und es sind schon ein paar wirkliche Raketen hier im Norden, muss man so sagen, und auch dem Jan Oederich. Und wir haben da am Anfang natürlich immer ein bisschen Skepsis mit dem Aerotest, vor allem damals noch. Als wir dann aber sehr stabile CDA-Werte dann heute auch gesehen haben und Unterschiede klar machen konnten, war relativ schnell für die Jungs auch ganz klar, das Eis war gebrochen. Und wir haben viele Sachen getestet, Helme ausprobiert und Möglichkeiten gesucht, wie die Jungs dann halt noch schneller werden können. Und es war damals auch schon ganz interessant zu sehen, dass... Wirklich, man nicht pauschal sagen konnte, dass der eine Helm jeden schnell gemacht hatte, sondern es waren durchaus unterschiedliche Lösungen für die Radfahrer. Und wie sich dann herausgestellt hat, ist der Jan Oehlerich dann am Ende da so von begeistert gewesen, dass er seinen alten Trainer, soweit ich das an dem Moment verstanden hatte, aktiviert hat. Und ihm dann mal darüber erzählt hat, was da so abgeht. Denn sein alter Trainer war dann niemand anderes als Björn, mit dem wir ja jetzt heute hier im Podcast sitzen. Das war aber so der ganz grobe Anfang, wie wir uns sozusagen kennengelernt haben. Björn hat dann halt sozusagen Kontakt aufgebaut durch Jan und hat mich halt auch einmal angeschrieben. Jan hatte mir schon erzählt. dass der Björn schon ganz besonderer ist. Und das durfte ich dann auch an der Stelle später dann auch feststellen. Wir haben uns dann nämlich verabredet, uns auf der Eurobike zu treffen und haben uns da dann so zum ersten Mal zusammengesetzt. Wir waren dann mit unserem Team, Björn war mit seinem Team da und hatten uns dann ausgetauscht, welche Möglichkeiten es dann gibt und wie das Aerotesten dann funktioniert und wie so eine Zukunft aussehen könnte. Björn hat es nämlich relativ schnell erkannt, dass das für ihn und seine Radfahrer dann doch einen deutlichen Vorteil geben würde, wenn er die Aerodynamik testet. Und was ihn da auch immer ausgemacht hat, ist halt, dass er auch das nicht nur per se gesehen hat, dass das im Zeitfahrbereich interessant ist, sondern vor allen Dingen auch auf dem Rennrad. Und vielleicht auch mal perspektivisch für seine Mountainbike-Jungs. Und so war das, als wir da auf der Eurobike waren, durfte ich dann Björn gleich mitnehmen und ihm mal zeigen, wir hatten dann auch keine geringeren da als die. Anja Berenek, mit der wir direkt nämlich da auch getestet haben, die ist ein Jahr zuvor, war meine allererste, mit der wir einen Aero-Test gemacht hatten und die wurde halt von Fritz Buchstaller, der ist auch ein super Bike-Fitter, Einsteller, riesengroß war ich zigmal in meinem Leben, habe ich ganz viel gelernt von und War super und die Anja ist halt auch immer beim Fritz gewesen und Fritz hatte ich damals auch schon erzählt, dass ich da Software entwickelt habe und dann war es halt so. dass wir dann natürlich das professioneller gemacht haben, mit Erosion dann auch und dann war es halt so, dass wir mit der Anja dann auch getestet hatten und die ist dann die zweitschnellste Radzeit auf Hawaii damals gefahren, hinter der Daniela Rüth und ist auch vierte geworden und an dem Tag haben wir dann auch gleich mit ihr noch getestet und so ist dann letztlich langsam das Eis aufgebrochen, auch zwischen Björn und mir und wir haben uns immer mehr ausgetauscht und Björn hat mich dann auch mal zwischenzeitlich trainiert, was ich halt auch total gut fand, war sehr gut, ich hatte ja keine Zeit und wollte trotzdem Triathlon machen und Björn hat dann auch Mittel und Wege gefunden, mich da hinzubekommen und da habe ich halt schnell rausgefunden, dass Björn halt da echt was auf dem Kasten hat und viel, viel seiner Zeit sozusagen investiert hat, um letztendlich dem metabolischen Profil wirklich theoretisch auf die Spur zu kommen und das auch pragmatisch anwenden zu können und hat da wirklich viel seiner Energie rein investiert. Und so sind wir dann im Gespräch dazu gekommen, dass das doch eine tolle Ergänzung auch für AeroZone wäre, wenn wir das metabolische Profil mit reinbekommen. Und nachdem er natürlich dann auch schon mal Trainer gewesen ist und ich dann natürlich seine Kompetenz auch mitbekommen habe, haben wir dann sozusagen auch dann im letzten Jahr schon den Powertest dann auch freigeschaltet. Und seitdem sind wir da im Zusammen unterwegs mit Erosion, so ist die Geschichte von meiner Seite, wie ich den Björn halt kennengelernt habe. Und bevor ich jetzt hier euch weiter zu Tode langweile und meinen Monolog nicht zu Ende bekomme, kann ja mal Björn erzählen, wie er das von seiner Seite aus mitbekommen hat.

Björn: Trainiert ist immer charmant. Habt ihr Trainingstipps gegeben? Das eher. Genau. Und wenn man mal ganz ehrlich ist, haben wir uns natürlich noch viel, viel früher kennengelernt. Nicht bewusst, sondern eher unbewusst, weil das wissen, glaube ich, nur die ganz, ganz Eingefleischten. Sebastian und ich kommen aus der gleichen Gegend. Sebastian wohnt in Flensburg, ich bin in Husum aufgewachsen und da gab es immer eine Disco, das Domino, und da hat man sich dann Donnerstag gesehen. Also irgendwie haben wir uns schon mal gesehen. Ich habe damals Rad gefahren, Sebastian hat damals noch Kein Rad gefahren, glaube ich. Und genau, der Jan war lustigerweise der allererste Sportler, den ich trainiert habe. Der war dann noch ganz, ganz klein. Und Jan Oellerich ist dann damals bei Stölting gefahren. Das war so die Kaderschmiede schlechthin. Da sind Leute wie Pollitt und Chemner, Silvio Herklotz rausgekommen. Also das waren schon richtige Raketen. Und ja, ich war dann bei verschiedenen Läden tätig und auch Gesellschafter mit. Und mich hat dann vor allen Dingen zum Schluss das Metabolische Profil ziemlich beschäftigt. Man muss dazu ehrlich sagen, ich habe das in meiner Freizeit gemacht, die Berechnung. dazu und habe es dann entwickelt und Sebastian und ich, wir haben uns da immer mal drüber unterhalten, wie man was, wie man Dinge auch kombinieren kann und daraus entstand dann, ja, wie du schon gesagt hast, letztes Jahr hatte ich dann, ich war aus meiner alten Firma raus und dann hat Sebastian gesagt, ja, das ist super, das muss man programmieren. Da habe ich gesagt, kann ich nicht. Und er hat gesagt, nee, das machst du so und so mit Python. Und dann habe ich so ein Bruchstückhaft das irgendwie versucht, das irgendwie zurechtzubasteln. Und Sebastian hat das Ganze natürlich dann nochmal hundertmal besser gemacht. Aber seitdem haben wir eben ein System, das es erlaubt, einfach Daten raufzuladen und die werden automatisch ausgewertet, was super ist, weil es einfach so unglaublich schnell ist. Und vor allen Dingen die Kosten dahinter einfach deutlich geringer sind, als wenn du das per Hand auswerten musst. Die Möglichkeit gibt es natürlich immer noch, ja. Wenn es mal irgendwie beim Test irgendwas nicht so richtig lief, aber es soll für eigene hohe Usability sein für den Sportler und dann natürlich, es soll aufgezeigt werden. Ich weiß, ich kenne die Stellschraube des Athleten und das ist eben so das Spannende. Und das kombinieren wir jetzt mit einem aerodynamischen Profil und dann wird es großer Spaß. Und dass es nicht nur großer Spaß für uns ist, sondern auch großer Spaß für viele andere Athleten. Da muss man sich mal so ein bisschen, da wollten wir einfach mal gerne drüber reden. Wie gesagt, uns kennen gar nicht so viele Menschen in Deutschland oder nur sehr, sehr eingefleischte Menschen. Im Ausland sieht die Welt ganz anders aus. Also wir sind, was ist die Endurance Innovation Podcast von Michael Liebesen. In den USA und Kanada kennt man uns deutlich mehr oder den Michael Erickson mit seinem Scientific Triathlon sind wir auch vertreten. zwei, drei, vier Mal schon Gast gewesen. Da sind wir deutlich bekannter. Und auch was Trainer angeht, auch Worldtour-Leute, die nutzen dieses System schon deutlich länger und intensiver. Und letztendlich haben wir uns gedacht, okay, eigentlich wird es mal Zeit, dass wir so ein bisschen in Deutschland erklären, wer wir eigentlich sind. Und Ja, also wenn man mal überlegt, Sebastian, du hast da die Namen ein bisschen mehr im Blick, auch die, die wir nennen dürfen. Kannst du mal kurz sagen, wer das ist?

Sebastian: Also was ich natürlich total spannend an der ganzen Geschichte finde, ist halt der Powertest. Das hört sich jetzt vielleicht noch so ein bisschen barbarnd an, aber grundsätzlich ist das ja, selbst wenn ich die richtig... Ich meine, ich weiß es jetzt, aber wir versuchen das ja mal ein bisschen spielerisch rüberzubringen. Es ersetzt halt letztendlich die Spiroergometrie, die wir nicht unbedingt im Labor machen müssen, die natürlich immer noch zusätzliche Informationen bringt, das ohne Frage. Aber wir können die Spiro auf die Straße bringen und wir brauchen auch keinen Laktatstufentest mehr und haben ein vollständiges metabolisches Profil. was halt nicht mehr und das muss allen, letztendlich müsste es auch allen klar sein, wir reden so oft, alle reden immer über aerobe und anaerobe Kapazitäten und über aeroben Stoffwechsel und anaeroben Stoffwechsel und dann müssten wir uns eigentlich auch alle ziemlich einig sein, dass es zwei Stoffwechselsysteme gibt und die Frage ist halt immer, wie soll denn ein Wert zwei Stoffwechselsysteme beschreiben? Wenn ich sage ein Wert, dann reden wir von der Schwelle und Und da gibt es halt das System und das ist die VO2 Max und die VOLA Max, die genau das beides beschreibt. Da hat Björn halt seinen Grips reingesteckt und das ist unser Powertest und der wird halt wirklich nachgefragt. Und der wird vor allen Dingen, und das ist verrückt, in Spanien wirklich stark nachgefragt und wir haben da tolle Leute, mit denen wir da zusammenarbeiten dürfen. Das ist zum Beispiel der Javier Sola, der ist auch nur Professor und letztendlich hat er ein riesiges Klientel an Bikefittern, die er ausbildet, mit denen er regelmäßig Konferenzen durchführt, um die auch weiterzuentwickeln, ist wirklich ein vielgefragter Mann in Spanien, auch einer, der mit Abstand am meisten Powertests durchgeführt hat, also wirklich sehr, sehr viele, aber wir haben halt auch einen Jeho Corral, der Cycling-Coach bei Team UAE-Immigrate ist, der den Powertest anwendet, der den Aerotest anwendet, wir haben aus Australien den Calvin Poulton, der unser metabolisches Profil, also den Powertest als auch den Aerotest anwendet und der Radfahrer von Kevin, was ist der jetzt gerade nochmal geworden? Dritter bei der WM. Dritter bei der WM, ja. Das ist ja vielleicht dann auch mal eine Hausnummer einfach so. Es gibt halt auch den Um mal ein paar Namen zu nennen, den Denis Chevreau, das ist wirklich ein guter, sehr starker Franzose, der jetzt gerade in den Ironman Österreich gewonnen hat. Parallel auf dem zweiten Platz ist die Katharina Grohmann geworden. Eine tolle deutsche Athletin, die neben ihrem Beruf, wirklich neben 30 Stunden Arbeit, da im Profidamenfeld auch Zweite werden kann. Und wir haben... Die Laura Zimmermann, die gerade in Ironman Hamburg gewonnen hat, die Hero-Testerin ist und auch Power-Testerin. Also das ist das ganze Klientel um den Utz-Brenner drumherum. Also schon noch ein Deutscher auch, der da um unsere Qualitäten weiß und viel macht. Und die Anja Berenek hatte ich schon erwähnt. Und wen wir auch beispielsweise haben, wen ich total klasse finde, ist der Pierre-Yves Vancompre. Das ist jetzt kein Profi, wobei der fast Profi-Werte hat, muss man ehrlicherweise sagen. Chefentwickler bei LookCycle. Und der macht halt einen tollen Aerodynamik-Job. Der hat so viele Aerotests gemacht, das ist auch... Kaum noch von irgendjemandem wieder einzuholen. Und was ich halt immer wieder toll finde, ist halt, der Tesla hat mit allen Systemen getestet und ist weiterhin treuer Aerotion-Tester, weil er die Vorteile unseres Systems schon auch erkannt hat. Ein Vorteil nur an der Stelle mal gemerkt ist so, wenn man Aerodynamik draußen testet, auch mit Merkzeitmessinstrument, ist es halt so, dass... Misszeit-Daten, unter anderem Höhendaten. Und wenn ihr jetzt draußen mit so einem Echtzeit-Messinstrument unterwegs seid und 10 oder 20 Mal testet, hin- und zurückfahrt und verschiedene Sachen gegeneinander testet, dann ist bei so einem Messinstrument leider ein Messfehler vorhanden. Und jede Fahrt hat ein unterschiedliches Höhenprofil. Wir haben halt über unsere servergebundene Lösung die Chance, alle Höhendaten aufzubereiten, zu fitten. auch Messfehler herauszuholen und dann für jeden einzelnen Test immer dasselbe Höhenprofil zu verwenden, da haben wir zum Beispiel einen echten Vorteil, auch gegenüber Chang-Methoden und anderen Methoden, wo sowas überhaupt nicht drin ist, also das ist schon super und Ja, das sind so ein paar Namen. Wir haben auch früher, wir haben auch einen Alan Hofter, der einen Northman gewonnen hat, der ein Aerotester ist. Wir haben auch einen Franz Löske, der ein Aerotester ist, der Dritter beim Ironman Frankfurt im letzten Jahr geworden ist nach unserem Aerotest und auch um 70.3 direkt gewonnen haben. Wir haben Jens Pedersenbach. der Trainer von den schnellen dänischen Jungs zur Zeit ist, der bei uns Ero getestet hat. Also die Liste ist wirklich lang an Profis und vor allen Dingen auch an Coaches, die auf internationaler Ebene wirklich mitspielen und trainieren. Virtu-Fahrer haben, die sie trainieren und wir kommen da immer weiter, das wächst und wir haben immer mehr Ideen auch, was wir alles in die Plattform noch einbauen können und auch wohin die Plattform sich entwickeln wird und das ist schon eine spannende Zeit. Und nur, das waren jetzt mal ein paar Namen, die ich genannt habe, so, jetzt kommen nochmal die richtigen Raketen, denn Björn hat natürlich nochmal auch ein paar Jungs, die jetzt auch ganz aktuell, King of the Lake, erzähl mal, wen hast du da trainiert, welcher Platz hat er? Platz 2, das kleine Peplinger.

Björn: Genau, wir haben ein paar Tage vorher noch mal Aerotest gemacht und ihn noch mal ein bisschen angepasst. Und wir waren in unserer Berechnung, ich glaube, sieben Sekunden haben wir uns verrechnet auf die Fahrzeit. Auf der Plattform ausgerechnet. Das fand ich schon richtig geil. Also da sieht man mal, wie genau das ist. Ich bin eher so ein bisschen bekannter im Mountainbike-Bereich. Mountainbike-Marathon vor allen Dingen. Markus Kaufmann, Andreas Seewald, aktuell Europameister, Martin Frey, die Liste ist etwas länger. Ich mache relativ viel mit dem Team Rinkhoff, weil es ist eigentlich eine schöne Spielwiese, sage ich mal. In so einem KT-Team kann man sich noch ordentlich austoben, da fehlt ja der Rainer Kepplinger, der ja... Zweiter wurde beim King of the Lake, aber da fehlt auch ein Jonas Rapp, der die Friuli-Tour gerade gewonnen hat, die Rundfahrt, die ich glaube ich drei, vier Jahre vorher der Pogacar gewonnen hat. Dann jemand Zweiter der Deutschen Berg, ein Timon Loderer, ein toller, starker Fahrer, eine Gudrun Stock, die Deutsche Meisterin Berg auf der Bahn extrem erfolgreich war, leider nicht zum Olympischen spielen konnte. Aber ja, also das ist nur, damit man mal so ein bisschen Eindruck hat, was wir hier machen. Ich hoffe, es ist nicht so langweilig, dass wir zu viele Namen nennen, aber um einfach mal einen Eindruck zu haben.

Sebastian: Ich glaube, manchmal ist es ganz spannend, einfach mal zu wissen, wer nutzt denn überhaupt die Software und wer kommt da wie vorwärts. Und was ich da vielleicht auch ganz spannend an der Stelle finden würde, ist halt so, wir haben da jetzt diesen Powertest auf unserer Plattform, der ja so vollautomatisch im Gegensatz zu anderen Systemen auch arbeitet, wo man einfach seine Daten hochlädt und dann direkt seine Werte halt herausbekommt. Das ist alles vollautomatisch. Und was ich ja mal spannend finden würde, ist halt, seit wann nutzt du denn eigentlich dieses metabolische Profil für deine Athleten? Wie lange arbeitest du schon damit?

Björn: Also grundsätzlich habe ich das durch einen alten Kollegen kennengelernt, der einen sehr guten Job in dem Bereich gemacht hat. Ich hatte keinen Plan von der Berechnung, muss man ehrlich sagen. Ich wusste aber, dass ich... An welcher Schraube muss ich drehen, damit wie was funktioniert? Und ich finde, das ist eigentlich auch die große Kunst daran, weil dass man irgendeinen faulen Maxwert hat und irgendeinen faulen Maxwert und ich den in einer Weise beeinflusse, ist eigentlich noch die viel größere und viel spannendere Schraube, an der man drehen muss, weil... Zu wissen, wie sich etwas zusammensetzt, ist eben das eine, aber zu wissen, wie ich was beeinflusse, damit es vorangeht, ist die viel spannendere Frage. Da sind wir ja auch definitiv daran interessiert, dass wir, und das wird auch kommen, dass wir... eine Art Stress-Score zeigen, wie wurde was beeinflusst, dass die Leute einfach noch mehr Guideline haben, das geben wir ja schon in unserem Power-Test wieder, aber da gehen wir mal irgendwann mal genauer drauf ein, dass die Leute wissen, okay, ich habe eine niedrige Faulermarke, worauf sollte ich eigentlich mehr achten. Das werden wir aber mal in Ruhe machen. Ich gebe dazu auch nochmal, vielleicht wird das aufgezeichnet, das wäre toll. Ich bin eingeladen worden von dem Olympischen Komitee in Israel, da eine relativ große Vorlesung zu geben. Und wenn die aufgezeichnet wird, stellen wir das sicher online und dann gehen wir da definitiv ins Eingemachte.

Sebastian: Du bist ja wirklich schon lange mit dem Powertest unterwegs.

Björn: Ja, ja. Ich finde, so schöne Beispiele ist... Ich berechne eben immer die Durchsätze, Energiedurchsätze, die man haben sollte, idealerweise mit der Sauerstoffaufnahme, um zu wissen, wie baut sich dieser Athlet auf. Mein Ziel ist es immer, stabile Athleten zu kriegen. Das dauert. Wenn ich von Training rede, rede ich nicht von einem oder zwei Jahren, sondern meistens mit den langfristigen Sportlern. Andi Seewald ist seit sieben Jahren bei mir. Oder ein Piramid-Eisenbahn. Oder ein Markus Kaufmann, ewig schon. Und man sieht eben, dass die nehmende Entwicklung, und ich finde es schön, das jetzt beim Andi Sebald zu sehen, der ist eben jetzt Weltspitze komplett. Also der ist aktuell im Mountainbike-Marathon vielleicht unschlagbar. Diese Saison hat alles gewonnen in Rekordzeiten. Und das ist einfach eine Arbeit über Jahre gewesen, indem wir einfach Energiedurchsätze jedes Jahr berechnet haben, jedes Mal neu. Und es gab Jahre, da habe ich gesagt, okay, pass auf, wir machen nichts anderes als V2 Max steigern. Alles andere in Jahreszyklen haben wir das gemacht. Und dann gab es Zeiten, da haben wir gesagt, okay, jetzt konzentrieren wir uns mehr auf die V2 Max und, und, und. Jetzt sind wir da, wo wir sind.

Sebastian: Vielleicht kannst du an der Stelle nochmal ganz kurz, weil ich glaube nicht jeder von uns weiß ungefähr, ich habe ja zwar gesagt, anaerobe Kapazität und aerobe Kapazität oder aerober Stoffwechsel, anaerober Stoffwechsel, sag doch nochmal ganz kurz, wofür die VO2 Max steht und wofür die VOLA Max steht, damit unsere Zuhörer, die jetzt das erste Mal das genießen dürfen, nochmal ganz kurz einen Einblick nochmal haben, wenn wir so schon so sehr routiniert mit diesen Wörtern sind.

Björn: Also ich mach's mal ganz platt, ja, weil wir werden nochmal eine Folge dazu machen, da gehen wir dann mehr ins Detail. Ähm, Ganz simpel, die VW Max sind die PS, der Motor. Also wie viel Power hast du? Die VW Max ist schlicht und ergreifend, wie viel Liter Sprit zieht dieser Motor, wenn du drauf drückst. Und die Traumvorstellung, die man natürlich hat, ist Riesenmotor, 16 Zylinder, keine Ahnung, Ford, Mustang, wie auch immer. Einmal draufdrücken, 20 weg. Und Lupo-Motor. 3 Liter, so nach dem Motto. Die Kombination sieht man seltenst, aber das sind ja auch meistens die Leute, die dann so eine Grand Tour gewinnen. Das Problem ist, ich sag mal so, das ist so ein bisschen wie Yin und Yang verhält sich das. Ist nicht so, dass du sagst, haha, ich mach jetzt die VH2 Max ganz hoch und dann knall ich die Vola Max runter. Das ist, wenn ich von dem einen was runterschnitze, dann verlagert sich das so ein bisschen ins andere. Also ich schieb die Vola Max hoch, dann wird die Vola Max, also meine Ökonomie, mein Spritverbrauch höchstwahrscheinlich steigen. Wenn ich die Faula Max senke, ich ökonomischer werden möchte in meinem Spritverbrauch, vor allen Dingen Kohlenhydrate jetzt, weil das ist ja irgendwann der limitierende Faktor, wenn du einen richtig großen Motor hast. Wir können nicht mehr essen, als wir verbrauchen unter Belastung dann. Dann sinkt aber meine Sauerstoffaufnahme. Und es ist immer die Frage, wie stark drehe ich und vor allem wie lang drehe ich an einer Schraube, bis das System kippt. Und das Tolle, das finde ich immer so das Schöne am Powertest ist, wir können in relativ kurzen Testzyklen sehen, wie bewegt sich etwas. Ich habe ganz aktuell jetzt einen Sportler gehabt, der kommt aus einem hohen Trainingsblock raus. mit unglaublich viel Energie durchsetzen und wir haben praktisch zwei Powertests gemacht, hintereinander, um einfach nur mal kurz die Erholung zu testen und ich habe einfach gewusst, okay, V-Low-Max ist gerade im Keller, V-Low-Max ist auch ein bisschen abgestürzt, der ist einfach noch gar nicht erholt. Da kannst du auch noch viele Parameter nehmen, so HRV und so rum, das war schon alles zu sehen, aber es war mal ein kleiner Testlauf. Und dann hast du gesehen, okay, jetzt ist der Gute erholt. Es ist alles wieder so ein bisschen höher gegangen. V2 mag es wieder hoch. Fowler mag es auch ein bisschen hoch. Und man kann eben in relativ kurzen Zeitabständen testen, funktioniert eigentlich das, was ich vorhabe als Trainer. Weil oftmals, ich krete das ja oft mit, ist es so, also Plan ist, mit dem und dem Training das und das zu bezwecken. Hey, ganz ehrlich, kein Trainer der Welt, Also ich lege nicht mal eine Hand dafür ins Feuer, dass ich jetzt, keine Ahnung, 25 Stunden Grundlagentraining mit nur Fatmax oder Fatmax-Intervallen bei einem sehr hochtrainierten Sportler, dass sich das jetzt total positiv auf die Fowler-Max oder VW-Max auswirkt. Das ist manchmal gar nicht so vorausschaubar, weil wer weiß, wie der Sportler isst. Das kannst du nicht tracken oder können wir nicht tracken. Ich weiß nicht, wie viel der gegessen hat. Vielleicht ist der Schuss total nach hinten losgegangen. Und deshalb ist ein Powertest die Versicherung für den Sportler und für den Trainer, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Und ich kann kurzfristig eingreifen und sagen, halt, hier läuft was falsch, wir müssen anders arbeiten. Und dafür nutze ich das.

Sebastian: Ja, man merkt relativ schnell, dass du sofort tief drin bist. Ich frage dich tatsächlich nur danach, was sind grundsätzlich so diese beiden Bausteine und man sieht aber sofort, du denkst sofort darüber nach und so habe ich dich ja auch kennengelernt und versuchst auch gleich darzustellen, wie man auch noch diese beiden Aspekte trainieren kann, dass die sich gegenseitig bedingen, dass es nicht einfach ist. Plan A oder Plan B sein kann und auch über die Jahre hast du ja deine Erfahrung gemacht, dass man da auch mal ganz andere Wege gehen muss, gegebenenfalls, aber das, was mich persönlich davon überzeugt hat und deswegen fand ich das ja so groß, ist genau das, was du jetzt gesagt hast und es ist natürlich immer blöd, die Sachen nochmal von einem anderen zu wiederholen, aber es ist halt einfach geil, dass man Dinge überprüfen kann und Und das in regelmäßig frequentiert. Und ich persönlich, also die Triathleten, die wissen das ja durchaus mehr. Man trainiert ein Jahr auf ein großes Event hin und ist eigentlich, wenn man keine Tests zwischendurch macht, eigentlich so ein bisschen im freien Fall. Und letztlich dann Wettkämpfe zu nehmen, so auf olympischer Distanz, kürzere Distanz, weiter früher und dann sich über die zu vergleichen oder sich Bestzeiten rauszunehmen, bedeutet ja nicht unbedingt, dass das eine Aussagekraft darüber hat, wie dann die Langdistanz abläuft. Und da ich natürlich auch Naturwissenschaftler und letztlich Ingenieur bin, bin ich halt immer der Meinung, dass man, wenn man irgendwas wirklich besser machen will, sollte man das regeln und regeln bedeutet halt messen. Ein Soll-Ist-Abgleich zu machen und dann gegebenenfalls darauf reagieren zu können. Und ich frage mich halt immer, Aerodynamik kann ich natürlich auch ohne zu testen machen und einfach so nach bestem Wissen und Gewissen. Das wird auch funktionieren, wenn ich relativ schlecht war, wird es auch funktionieren, dass ich aerodynamisch besser bin, aber ab einer bestimmten Stelle werde ich nur noch durch gezieltes Testen besser werden können, weil ich nur so herausfinde, was gut und was nicht schlecht ist. Und letztendlich ist es ja beim Powertest auch nichts anderes.

Björn: Ich finde auch, und das ist so dieser Punkt, man muss Sportler sensibilisieren für Dinge, sowohl für Powertests, also wenn ich sage, okay, wir fahren jetzt 480 Watt, weil das ist eine V2 Max-Leiste. Klar, wir wissen natürlich, das dauert ein bisschen, bis es anspringt und so, aber das ist schon mal der erste Schritt. Oder den Leuten einfach sagen, Pass mal auf, du sollst mal im Training was essen, weil der Powertest spuckt natürlich auch immer aus, wie viel Gramm Kohlenhydrate du isst. Klar, da haben wir auch irgendwie, da fluktuiert das und so. Aber erstmal so der erste Schritt, iss was. Ja, weil in vielen Schädeln ist ja noch drin, am besten gar nichts essen. Also Sportler sensibilisieren fürs Training und die merken dann noch ganz schnell, pass mal auf, wenn ich den Durchsatz fahre, dann funktioniert das ja wirklich. Dann kann ich ja am nächsten Tag immer noch fahren und nicht mich an einem Tag total abschießen und am nächsten Tag geht eben gar nichts mehr. Ja. Und das Sensibilisieren. Und das Nächste ist, und das finde ich eben das Faszinierende am Aerotest, auch hier sensibilisierst du dich für eine Position. Und eben nicht nur auf dem Zeitfahrrad, sondern auch auf dem Rennrad. Wir haben ja gesehen, Worldtour-Teams testen jetzt nicht unbedingt nur auf dem Zeitfahrrad, die testen auch ihre normalen Räder. Und dann sieht man auch manchmal, warte, die fahren gar keine Scheiben, Bremsscheiben. Wieso machen die das? Ja, ja, ja. Kann ja was damit zu tun haben. Oder welche Position fahre ich auf meinem Straßenrad? Idealerweise, wenn ich vorne rausfahre. Wie halte ich die Hände? Neue UCI-Regelung. Was soll ich machen? Welche Lenkerbreite fahre ich? Und, und, und. Und das Tolle beim Aerotest ist, ich kann es permanent überprüfen. Ich weiß jedes Mal, okay, Flasche hier, Flasche da, ey, fahr ich mit einer Satteltasche, mach mich vielleicht schneller. All diese Kleinigkeiten und am Ende des Tages dieses eine Prozent mehr oder dieses eine Prozent eingespart an Leistung ist eben vielleicht das eine Prozent, das sich zum Sieg bringt. Und wir wissen, in der World Tour oder auch im Kontinentalbereich, im Prokontinentalbereich, ey. Klar, da hast du 5,8 Watt Schwelle oder 6 Watt Schwelle. Was bringt dir das, wenn du einen Reifen hast, der nicht rollt? Oder wenn du in einer aerodynamischen Schrankwand bist?

Sebastian: Ja, und letztendlich ist es ja, was halt häufig eine Herausforderung für die Athleten ist, die jetzt zum Beispiel neu anfangen, ist halt das Portfolio dessen, was man tun kann, ist ja riesengroß. Du musst aerodynamisch sitzen, du musst perfekt trainieren, du sollst am besten keine Kohlenhydrate essen, du musst morgens rutschen, Rumpfstabi machen, du musst am Mittwoch Yoga machen und wenn du die Globolis nimmst, dann bist du besonders schnell und wenn du das Training so machst, dann bist du auch richtig gut. Und da ist natürlich so ein bisschen die Herausforderung herauszufiltern, was sind wirklich die wichtigen Aspekte, vor allen Dingen die, so wie du es auch immer gerne sagst, die low-hanging fruits. Und die gibt es natürlich in vielerlei Hinsicht, die gibt es ja genauso auch im Training und deswegen ist es halt auch so wichtig, Gute Trainer zu haben, wenn man dann auch eine bestimmte Professionalität erreichen möchte, damit man einfach viel dazu lernt. So sehe ich es ja auch immer gerne, dass man unheimlich viel lernen kann. Und was wir halt auch sehen, was vielleicht auch diese Liste an Namen letztendlich dargestellt hat, dass immer mehr Trainer das halt auch einfach nicht mit dem Zufall überlassen. Also es gibt so viele Trainer, die auf metabolische Tests, auf jeden Fall Anwendung finden und sie auch umsetzen, damit sie ihre Athleten besser trainieren können und auch den aerodynamischen Aspekt einfach nicht mehr dem Zufall überlassen. Und spätestens dann, wenn sie dann feststellen, dass ihre Athleten da mit, was ich nicht dran habe, eine olympische Distanz, wann Zeit fahren, halt mal mitmachen und dass dann andere Jungs, die dann vielleicht nur 250 Watt fahren, genauso schnell sind, Fragt man sich dann spätestens an der Stelle, Mensch, irgendwas kann da nicht stimmen. Und das sind so, wo ich dann noch so sage, das sind halt diejenigen, die auf jeden Fall zum Aerotesten kommen. Da sind diese Unterschiede so groß und da ist noch so viel Potenzial, aber auch die anderen Bereiche. Du musst manchmal ein ganzes Jahr trainieren für das, was du an einem Tag in so einem Aerotest halt rausbekommst. Ja, ja. Und deswegen haben wir da schon eine ganz geile Kombination an Möglichkeiten, die einfach auf der Plattform vorhanden sind und womit wir letztendlich jetzt auch schon so viele Klienten gefunden haben, die wirklich einen echten Mehrwert in ihre sportliches Umfeld mit dieser Software bringen können. Ja. Das auf jeden Fall. Was ich mich auch, jetzt können wir ja nochmal ganz kurz zum Powertest nochmal zurückgehen. Da werden ja viele Sachen ausgerechnet. Also ganz klar das, was du gesagt hast, aber ein wichtiger Aspekt, den du auch gerade mal genannt hast, den ich auch gerne aufgreifen würde da, jetzt trainiert man die ganze Zeit VO2max, aber man kann sich ja damit auch hinrichten. Also das sagen ja genügend. Aber da hast du ja auch in dem Powertest ja schon auch mit Angaben gefunden, die die User sozusagen nutzen können. Das ist auch eine häufig gestellte Frage, aber es wird tatsächlich auch in unseren Berichten sozusagen ausgegeben, nämlich Trainingszeiten. Kannst du dazu was sagen, wenn man so einen Powertest macht, dass man damit eine echte Hilfestellung an die Hand bekommt, wie man zum Beispiel auch seinen Trainingsumfang zumindest gestalten kann?

Björn: Genau, also wir rechnen eben anhand des Energiedurchsatzes, eigentlich ist es der Sauerstoffdurchsatz, wenn man ganz ehrlich ist, aber wir können eben nur den Energieumsatz richtig abbilden über das Powermeter, wie viel Energiedurchsatz ich pro Tag verbringe. maximal fahren darf, damit ich immer noch eine Adaption habe, die ins Positive führt und nicht ins Negative. Also ich sehe es bei ganz vielen Profis, die sind unglaublich fleißig, aber die machen immer ein bisschen zu viel. Immer so ein Prozent. Und die werden eben nicht besser, die werden tendenziell immer ein Prozent schlechter. Also wir geben die Guideline für Wie viel Energiedurchsatz sollte ich idealerweise fahren pro Woche, damit irgendwas passiert in einem positiven Sinne? Was ist so das Minimum, was ist das Maximum? Klar, bei jemandem, der ganz wenig trainiert, ist das Minimum sehr gering. Das nennt man Ausschöpfung, funktioniert auch sehr geringe Ausschöpfung. Aber relativ schnell sieht man, okay, das ist zu viel. Und ich finde, das Schöne ist auch, man sieht, wenn ich ins Trainingslager gehe und, keine Ahnung, da 25.000 Kilojoule durchknall, was schon richtig viel hoher Energiedurchsatz wäre.

Sebastian: Kannst du mal sagen, was das in Stunden wären, so 25.000 Kilojoule? Was würde das bedeuten? Sind das 20, 30 Stunden auf dem Fahrrad?

Björn: Ja, so um die 30 kommen wir mal drauf an, wo der Grundlagbereich ist. Irgendwas zwischen 25 und 30. Also schon richtig viel. Und das mal durch versuchen zu essen, also mal grob mal 4 genommen, 25.000 Kalorien ist natürlich schon, also wenn man mal von einem Wirkungsgrad von 23, 25 Prozent auf dem Rad ausgeht. So, und dann ist ja die nächste Frage, wie viel sollte ich in den anderen Bereichen mich dann bewegen. Ist VO2-Max-Training mit jemandem mit einer sehr hohen Laktatbildung eben genauso wie mit jemandem mit einer sehr niedrigen Laktatbildung? Ist es eben nicht. Also jemand mit einer sehr hohen Laktatbildung, der kann eben deutlich, zumindest wattmäßig, deutlich mehr oder länger in diesen hohen Bereichen bleiben. Das sieht man auch. Eventuell bei einer Spiro, die brauchen immer ein bisschen länger, bis sie da oben sind an der VO2max. Wohingegen jemand mit einer niedrigen VO2max, und das sieht man ja auch, dass die Schwellenleistungen der VO2max sehr dicht aneinander liegen, dass die schon von 90% VO2max oder leicht überschwelligem Training deutlich einen Stimulus an der VO2max haben. Oder man kann das auch primen, dass man sagt, ich steige mal hart ein. Und fahr dann runter auf eine Schwellenleiste oder ein bisschen drüber und hab dann einen guten Stimulus auf der VZ Max. Das sind natürlich alles Dinge, die wir in Zukunft nochmal ein bisschen genauer machen werden. Aber wir geben den Leuten anhand ihres metabolischen Profils schon mal eine Guideline, dass es genug ist. Das ist zu viel. Und wenn du dich in verschiedenen Trainingsregimen bewegst, Grundlage, V2max, Schwellentraining, alles drin, dann solltest du idealerweise diese Zielleistung fahren oder maximal diese Zielleistung. Und das funktioniert, das ist vielleicht mal ein anderes Thema, da können wir mal einen schönen Gast einladen, idealerweise in einer Art Blocktraining. Dass man sagt, wir arbeiten ganz gezielt an einem Mechanismus, den wir beeinflussen wollen. Und dann fahren wir eben mal sechs Wochen lang V2 Max oder drei Wochen V2 Max, je nachdem. Und ja, das kann man da ganz gut rauslesen. Man hat schon eine gute Guideline. Und es ist eben nicht Schrotgewehr, sondern so, wir machen mal alles. Das funktioniert auch bis zu einem gewissen Maß. Das sage ich immer jemandem, der nicht fit ist. der wird von allem irgendwie fitter und da ist es letztendlich gar nicht so wild, was man tut, hauptsache man tut und viel und genug Essen führt definitiv irgendwann zu einer positiven Adaption, aber wenn wir in einem Hochleistungsbereich sind und da sind wir relativ viele auf unserer Plattform, Da muss ich schlau trainieren, das heißt nicht zu viel, nicht zu wenig, der Reiz muss gezielt gesetzt werden.

Sebastian: Was ich da so raushöre und was ich ja total spannend finde, ist, wenn man ja so als Laie, als Amateur so unterwegs ist und was von VO2max trainiert, dass man, wenn man eine V2 Max fährt oder im V2 Max Bereich volle Kanne fährt und du hast es ja gerade schon so ein bisschen dargestellt, jemand mit einer hohen V oder Max, also der viel Energie über Kohlenhydrate auch bereitstellen kann, der kann halt auch länger, kürzer, intensiver fahren. Und hat da vielleicht auch höhere Reize. Und jemand, der in seiner V-Low-Max ein bisschen niedriger ist, der muss gar nicht so intensiv fahren. Und vielleicht kannst du da ja auch nochmal ganz kurz was zu sagen, wie intensiv ich denn tatsächlich in so einem... Also klar, wenn wir einen Powertest machen, kriegst du ganz knallhart die richtigen Zonen dargestellt. Was würdest du denn sagen, was macht denn der Laie da draußen? Fährt der zu intensiv?

Björn: Der Laie fährt gefühlt zu intensiv. Das ist immer die Frage, was ist denn intensiv? Ist es so das eigene Empfinden oder ist es wirklich das, was auf dem Powermeter steht? Also wenn ich jetzt, sagen wir mal, ich fahre drei Stunden lang GA2-Sweet-Spot-Tempo, dann ist es, dann komme ich nach Hause, das mache ich nicht, das kann ich auch gar nicht, am besten ohne Essen, dann komme ich zu Hause an und bin tot. Ich bin platt. Ich fühle mich wie so ein Galären-Slave. Das war intensiv. Gefühlt. Aber war das der richtige Reiz? Nein. Intensiv heißt, wenn wir mal polarisieren, das Training ist ja in aller Munde, heißt, ich treffe den Zielbereich wattmäßig, den ich haben möchte. Kann ich ja noch wunderbar mit Herzfrequenz abgleichen. Dann sehe ich, okay, wenn die richtig durch die Decke geht, habe ich definitiv schon mal und die Watt fahre, dann habe ich schon mal einen Reiz auf meinen Faulermax, der ganz gut ist. Jemand mit einer hohen Faulermax, der kann eben, also nur mal so als Beispiel, die sich auskennen, ich sage mal, 0,7er Laktatbildung, gute VH2 Max, viermal acht Minuten, 30, 30 ist jetzt, haut den nicht so rum, ja, auch 40, 20er ist jetzt auch noch fahrbar, das tut schon weh, aber das ist jetzt okay, wenn ich jemanden mit einer niedrigen VH2 Max das fahren lassen würde, dann bleiben die schon ganz massiv und dann wäre es höchstwahrscheinlich zu viel.

Sebastian: Ja, ich denke so ein bisschen auch daran, diejenigen, die jetzt diesen tollen Powertest nicht kennen und ihre VO2max nicht kennen und dann ihren Trainingsplan bekommen und die VO2max-Intervalle auch nach Leistung fahren, aber die anhand der FTP ausgerechnet wird. Was passiert denn da für jemanden, der eine sehr niedrige VO2max hat? Wenn ich dem dann zum Beispiel sage, ich rechne jetzt per se einfach mal die VO2max-Intervalle an der FTP aus.

Björn: Das ist eben das Problem. Also das hast du ja ganz schön gesagt. Also die FTP mal als Schmelztiegel verschiedener Systeme gesehen, ganz platt, ist eben bei jemandem, Mit einem niedrigen Faulermax ist die VO2-Max eben deutlich dichter da dran. Und dann würde der sich höchstwahrscheinlich komplett abschießen. Bei jemandem mit einer brutalen hohen Faulermax, so ein richtiger Sprintertyp, keine Ahnung wie viel Prozent, 120 Prozent FDP, das wird den höchstwahrscheinlich gar nicht kratzen. Und wir würden gar nicht den Reiz haben, den wir eigentlich haben wollen. Also von daher ist es, du kannst eben deutlich gezielter trainieren, anstatt von einem Wert auszugehen. der aber letztendlich nur dieser Schmelztiegel verschiedener Systeme ist.

Sebastian: Und ich glaube, das ist schon eine ganz interessante Sache. Denn ich wette, da gibt es den einen oder anderen draußen, der es genau so wahrnimmt, der wirklich an diesem VO2max-Training, FTP-basiert, dann auch mal kaputt geht. Weil der so einen niedrigen, faulen Max hat. Und der andere, der sich fragt, Mensch, hier passiert ja gar nichts. Wann fängt denn jetzt mal die Intensität hier an? Und sowas spiegelt das ja toll wider.

Björn: Also es gibt ja immer, keine Ahnung, du kaufst dir irgendeinen Trainingsplan, der vorgebaut ist, was eine schöne Sache ist, weil es für den Sportler total... benutzerfreundlich ist, dann kriegst du dann Intervalle und und und und das heißt dann, keine Ahnung, FTP sowieso macht dich schneller. Das funktioniert bei den einen brutal gut, bei den anderen geht es eben gar nicht. Ist eben nicht individualisiert.

Sebastian: Also funktioniert tatsächlich nur, wenn deine Faula Max in so einem bestimmten Korridor ist. Also wenn du der klassische Durchschnittsathlet bist, dann hat die FTP ihre Berechtigung und wenn du nach oben oder nach unten driftest, dann wird es halt unangenehm für dich.

Björn: Und idealerweise hast du noch einen Trainer, der noch so ein bisschen anpasst nebenbei. Du kannst ja vielleicht unterwegs während des Trainings merkst, okay, irgendwie wird er fitter. Vielleicht muss ich mal kurz an den Intervallen ein bisschen schrauben. Oder ich merke, oh, das ist ein bisschen viel. Ich nehme ein bisschen runter. Also da hast du natürlich idealerweise jemanden, der nochmal eingreift. Was auch mal für die Zukunft, finde ich, die Ideen spinnen ja schon ein bisschen länger, dass man sagt, okay, Rote Ampel, zu viel, nehmen wir ein bisschen raus, sonst haben wir nicht mehr die Adaption, die wir wollen. Das kann man natürlich dann nochmal mit biometrischen Daten abgleichen, Herzfrequenz, HRV, was weiß ich. um einfach immer diesen Trends auch nachzugehen.

Sebastian: Und was ich jetzt auch noch bezogen auf die Angaben zu dem Powertest halt total spannend finde, ist es ja nicht nur diese Zone jetzt sozusagen sind, wie viel Zeit sollte ich jetzt in diesen Zonen verbringen, damit ich eine Adaption an diesen Wert habe. V2 Max ist relativ einfach, kann man sich vorstellen, das hat einen Effekt an der V2 Max. Jetzt kann man sich noch andere Fragen stellen. Was bedeuten denn andere Trainingszonen? Wo haben die einen Effekt? Können wir auch gerne nochmal drüber sprechen. Was ich ja nur gut fand, ist halt, dass du ja nicht nur etwas zu Trainingszeiten und Intensitäten sagst, sondern für mich auch ein ganz wichtiger Faktor, der leider auch häufig missverstanden wird. Du hast ja die Erfahrung auch gemacht und ganz klar sagst, Wie sieht es mit der Energieaufnahme dabei aus? Ja, klar.

Björn: Das ist so der größte Knackpunkt. Also ich sehe das und das ist immer ganz spannend und das ist auch schwierig für einige Trainer. Was bedeutet das denn für den Sportler, wenn er jetzt im Schwellentraining, wie viel Energie knallt er dann da raus? Also grob, mittelgrob sage ich mal. Also Wir haben nicht immer ein Fließgleichgewicht. Es ist immer so ein bisschen hier und da. Kommt immer darauf an, wie das Wetter auch ist und hat er wirklich genug gegessen und, und, und. Auch andere lustige Sensoren, die man sich an den Arm kleben kann. Da kann man da nochmal vielleicht ein bisschen was draus machen. Grundsätzlich heißt, wenn ich nicht die Energie zur Verfügung stelle, die ich bei dieser Leistung brauche, dann wird sich der Körper... Mittel und Wege suchen, das zu umschiffen oder sich anzupassen und dann kann vielleicht die Anpassung eine ganz andere sein. Was passiert denn, wenn ich über längere Zeit höher intensive Intervalle, Sweetsport, Schwelle und so weiter mit zu wenig Energieaufnahme fahre? dann wird höchstwahrscheinlich meine Laktatbildung sinken, ja, oder ich fahre mich, so der Klassiker, den ich sehe, ist, also, wenn ich das gewollt, ist es gut, ja, über einen Zeitraum vielleicht von, keine Ahnung, vier, fünf, sechs Wochen, gut gesteuert, gut gesteuert, aber wenn das langfristig, sagen wir mal vier, fünf Monate gemacht wird, dann wird sich dieser Sportler ins Übertraining fahren. Ganz einfach. Und das beobachte ich doch relativ oft. Ich kriege Trainingsdaten von Sportlern, ich gucke sie mir an und ich gucke dann auch den Trainingsplan an, den sie verfolgt haben. Da sind manchmal, also oftmals auch gar keine Angaben zur Ernährung drin oder sie sind zu gering. Oder der Trainer ist gar nicht darauf eingegangen, dass der Sportler, wir trainieren ja leider keine Roboter, sondern Menschen, dass der Sportler schnell gefahren ist. Ich habe ein super Gefühl, ich bin schnell gefahren.

Sebastian: Das ist so die emotionale Komponente des Athleten, der dann vielleicht auch

Björn: Ja, klar. Und der Sportler gibt sich dem ja dann auch hin, sagt, das steht da drauf, wenn wir etwas sehen am Bildschirm mit tollen Farben und es ist irgendwie geschrieben und dann sieht das eben alles immer sehr richtig aus, weil es schon mal eine gute Form hat, aber wenn da steht sowas wie 3 Stunden Sweetspot mit 30 Gramm Kohlenhydraten pro Stunde, und der Typ hat, keine Ahnung, schon eine 80er V2 Max, dann wird er sich höchstwahrscheinlich kaputt machen.

Sebastian: Das ist ja auch was ganz Spannendes, finde ich. Was man so generell sehen kann, ist ja, und da bist du als Trainer, hast du sicherlich noch mehr Informationen, dass häufig Athleten ja die Sachen auch noch besser machen wollen. Und noch besser machen heißt ja beispielsweise... Es gibt einen VO2-Max-Bereich, ja, ich mache ihn noch besser, ich mache einfach nochmal 20 Watt oben drauf oder ich soll mit 30 Gramm pro Stunde fahren, ey, ich mache es noch besser. Und das ist ja dann leider so, wenn ich das, so wie ich das ja jetzt mitbekommen habe, könnte ich mir vorstellen, dass das wirklich ein Problem ist, weil Trainingsreite ganz exakt dargestellt werden. Und wenn man dann als Athlet meint, es besser machen zu müssen, dass das leider gar nicht der Fall ist. Sondern du wählst ja ganz exakt einen Bereich aus, wo du eine ganz bestimmte Anpassung von dem Athleten haben möchtest. Ja. Und da gehört sicherlich auch noch so ein bisschen Erziehung dazu, wenn man dann mit seinem Athleten zusammenarbeitet.

Björn: Ja, viel Erziehung gehört dazu. Und das ist ein ganz interessanter Aspekt, den du da ansprichst, weil es gibt Sportler, wenn es nicht wehtut und die Schweißgebade in der Ecke liegen, dann war das kein Training. Dann war das nicht gut. Ich hatte Schwellenintervalle. Schönes Beispiel. Ich hatte mal einen Sportler, der sollte 12 mal 5 Minuten bei 350 Watt fahren. Der ist 450 Watt gefahren. Das hat er schon geschafft, mit Ach und Krach. Ich habe die Einheit gesehen, um Gottes Willen. Alter, das war zu viel. Alter, habe ich nicht gesagt. Ich habe gesagt, das war deutlich zu viel, wir müssen reduzieren und und und. Wir lassen das jetzt ja die nächste Inhalt, lassen wir erstmal sein, jetzt gucken wir erstmal. Und was macht er am nächsten Tag? setzt sich aufs Rad, will wieder Intervalle fahren, merkt auf einmal, es geht ja gar nicht mehr. Das ganze Training ist scheiße gewesen, sagt er. Nee, du musst einfach 100 Watt zu viel fahren. Also da muss man den Menschen den Zahn ziehen, dass sich jedes Training hart anfühlen muss. Das ist Quatsch. Und viel spannender ist ja auch, und das ist ja auch diese Kontinuität, Training heißt, dass wir über eine sehr lange Zeiträume, über Jahre, eine Konstanz haben, dass sich das Ganze aufbaut aufeinander, dass wir wenigst Trainingsausfall haben, weil dann werden wir langfristig immer, immer, immer besser werden. Das sieht man auch an vielen Profis. Die haben einfach über Jahre ihr Niveau langsam steigern können, Und haben ganz wenig Ausfälle, ganz wenig Krankheiten. Die machen zwei Wochen Pause im Jahr und dann fangen die langsam wieder an.

Sebastian: Und da hilft halt auch schon der Powertest, weil er einfach Umfänge angibt, er gibt Intensitäten an, auf das tatsächlich aktuelle metabolische Leistungsvermögen und er gibt halt auch Richtwerte für die Energieversorgung an, je nachdem, was man machen möchte. Und jetzt wäre, du hast ja schon gesagt, dass du mit deinen Athleten auch dynamisch entscheiden würdest, ob du mal einen Powertest brauchst. Aber nimm mal an, wir wissen deine Athleten, du hast sie schon sehr lange. Wie viele Powertests würdest du denn mit so einem Athleten im Jahr machen, damit du so steuern und regeln kannst?

Björn: In der Regel mache ich so vier bis fünf Powertests im Jahr. Und manchmal auch einfach nur so ganz kurz, Ähm, sagen wir mal Ende der Saison, jetzt will ich nochmal kurz ein Laktatschatteling einbauen für die Jungs, wo müssen wir genau ansetzen, fahren wir kurz einen Test, das Schöne ist, wenn sie einfach schon die ganzen Testabläufe kennen, die haben ihre Strecken und und und, wissen wir einfach, okay, zack, das kommt da raus, okay, wir fahren jetzt in den und den Bereichen mal kurz rum und dann können wir eben relativ schnell Adaption wieder erreichen, einfach nur ganz kurz ein System bearbeitet, zack, haben wir das schon wieder erreicht, ja. Das ist wie eine Diagnostik. Es ist einfach eine Diagnostik, die wir eben permanent abrufen können. Und wenn ich dann immer das gleiche Power-Meter habe, idealerweise, und es immer vorher qualifiziere, habe ich auch einigermaßen valide Daten. Das ist eben das Schöne. Klar kann das Power-Meter zu viel anzeigen.

Sebastian: Da kann man ein eigenes Thema draus machen.

Björn: Wir wissen selber, wir haben vor kurzem über lustige Spiro-Daten gesprochen, die wir reingesendet bekommen haben. Auch da... kann ganz viel schief gehen. Und du musst wirklich gute Leute an der Spiro sitzen haben, die das auch interpretieren können. Wenn du da eine ungelehrte Kraft hinstellst, die das 5, 6, 7, 8 Mal gemacht hat und dir der Ergometer abschmiert, weil nicht mehr richtig nachreguliert wird oder die Düse verstopft ist bei der Spiro, dann messen wir Mist. Ich bin...

Sebastian: so ein ganz großer Fan von Feldtests. Und ich bin einfach der Fan von Feldtests, weil ich natürlich so mit meiner aerodynamischen Geschichte so meine Erfahrungen gemacht habe. Denn ich war damals so, das war... Seit 2002 mache ich halt Triathlon sozusagen und 2007 habe ich damals meine erste Langdistanz gemacht und ich habe ja in der Windenergiebranche gearbeitet als Entwicklungsingenieur und durfte da die Windkraftanlagen designen und entwickeln und habe da viel gelernt, auch über Wind und vor allen Dingen über Algorithmen und das ist auch gut gemacht. Eine meiner Leidenschaften. Ich mag einfach Alkohol. Sonst habe ich keine Probleme, aber die mag ich. Das hast du keine Freunde. Alkohol und Und nein, nein, alles gut. Trotzdem habe ich da immer einen Fehler für gehabt. Aber unabhängig davon war es halt so, dass im Trianon-Bereich damals für mich das schon interessant war. Ich wollte halt für meine langen Instanzen wissen, wenn dann alle geschrieben haben, was wie wichtig ist, dann wollte ich mal wissen, was sind denn 10 Watt? Wie viel schneller bin ich denn mit 10 Watt? Und wenn ich ein anderes Laufrad ranschraube oder einen anderen Rollwiderstand habe, wie viel bin ich denn dann schneller? Lohnt sich das denn? Ich wollte so ein paar Fakten mal in die Hand haben, um letztendlich auch viel bessere Entscheidungen treffen zu können. Und nicht nur einfach aus dem Bauch heraus, weil irgendjemand sagt, hey, das ist mega geil, jetzt machen wir das alle, sondern da bin ich dann zu analytisch immer gewesen. Und meine Herausforderung ist ja dadurch, dass ich in Flensburg lebe, dass... dass wir hier sehr viel Wind haben auf der einen Seite und somit eigentlich auch, dass immer klar ist, dass Wind viel ausmacht. Deswegen bin ich auch letztendlich in der Windenergiebranche damals gelandet, weil wir hier so viel Wind haben und ich so ein bisschen Öko auch gewesen bin und auch vielleicht auch immer noch bin. Aber ich wollte dann halt testen und einen Windkanal gibt es hier nicht. Und dann war es halt die Radrandbahn. Und dann war es halt das erste Mal die Radrandbahn in Bütgen. Und wenn ich dann nach Bütgen eiern muss, um dann Aerodynamik zu testen und mir ja mittlerweile durchaus klar ist, dass so ein Testtag auch mal einfach mal nichts werden kann, weil es hängt von vielen Parametern ab, wie beispielsweise der Power-Meter muss stimmen, die Speed-Sensor-Daten müssen da sein. Mit unserem System ist alles vollautomatisiert. Das war es damals noch nicht. Als ich dann das erste Mal auf die Radrennbahn gegangen bin, das war glaube ich 2012 oder 2011, bin ich mir nicht mal so sicher, in Bütgen gewesen bin. Und da war das alles noch nicht so voll automatisiert. Und an der Stelle muss man auch sagen, da kann auch mal schnell was bei so einem Aerotest schief gehen. Und wenn dann was schief geht, dann kann ich halt nochmal hinfahren. Und so war eigentlich damals meine Idee oder so. was heißt meine Idee? Ich habe mir halt die Frage gestellt, wie kann man Aerodynamik testen auch zu Hause? Und so habe ich letztendlich einen Algorithmus versucht zu entwickeln, mit dem genau das möglich ist und das ist auch das, was heute von vielen Profis und Pro-Tour-Teams auch angewandt wird, um ihre Aerodynamik draußen im Feld zu testen. Weil aerodynamisch gesehen natürlich alles seine Vor- und Nachteile hat, also auch jedes Messsystem hat seine Vor- und Nachteile und Alle haben ihre Berechtigung und in allen hat man verschiedene Aspekte, die man besonders gut testen kann. Aber es ist halt grundsätzlich schon mal wichtig, einfach diesen Feldtest vor Ort zu haben. Und deswegen ist auch beim Powertest genauso, den Feldtest vor Ort zu haben, nicht diese Abhängigkeit haben zu müssen, so jetzt am Mittwoch, so wie so ein drohendes Schwert von oben, da kommt der Powertest, da muss ich performen und ich weiß, dass Athleten damit gestresst werden. Und wenn dann der Tag da so in Stein gemeißelt ist und da alles stimmen muss, dann kann auch die Woche davor auch mal wirklich echt assig werden, weil man überhaupt gar keinen Bock drauf hat. Und so gemessen zu werden und dann wirklich zu sehen, was ist in dir drin und dann alles, da muss alles stimmen, das setzt die Leute unter Druck. Und da hat man einfach die Möglichkeit mit dem Power, das zu sagen, hey Mensch, nee, heute geht gar nicht, lass mal morgen machen. Du hast ja gar keine Abhängigkeit. Die anderen Vorteile, die ich so messtechnisch manchmal sehe, natürlich hat eine Labordiagnostik seine Berechtigung und man kriegt andere Parameter raus, die man draußen im Feld nicht bekommt. Aber wenn ich jetzt draußen im Feld teste oder mein Training absolviere, mache ich das ja mit meinem Parameter. Und wenn ich jetzt nicht mit meinem Powermeter einen Labortest mache, dann frage ich mich ja, wie wird denn der Fehler zwischen den beiden Systemen korrigiert? Wird er ja gar nicht, ja? Und das sind so Krücken, die man dann auf der anderen Seite durch das bessere Messequipment wieder verliert, weil man die Reproduzierbarkeit nicht auf die Straße ins Training bringt, ja? Und deswegen kann man dann halt sagen, okay, was sind Pro und Kontras? Und es gibt sicherlich, und da bist du ja auch der Experte für, die Berechtigung dafür, auch mal wieder ins Labor zu gehen.

Björn: Also Laborwerte sind wichtig. Ich habe selber hier ein teures EKF stehen, womit ich natürlich Laktatwerte nehme, um einfach nochmal zu testen, okay, was messen wir eigentlich in echt und was berechnen wir? Wie dicht ist es in der Realität dran? Was ja auch immer wichtig ist, wenn wir neue Sachen entwickeln.

Sebastian: Da frage ich mich aber, um da ganz kurz einzuhaken. Das ist ja so, wenn ich mir jetzt überlege, wer sind vielleicht auch unsere Tester? Na klar, sind es auch die Virtual Teams und die absoluten Crème de la Crème, genauso wie du, die auf sehr, sehr hohem Niveau testen. Aber für den ambitionierten Athleten, der da draußen ist, ist ja das System so schon ausreichend. Der muss ja nicht noch mehr haben. Der hat ja jetzt schon alles an der Hand damit. Und auch der Trainer hat alles damit an der Hand. Und klar, wenn man dann sagt, hey Mensch, ich trainiere jetzt und will Weltmeister werden, dann muss man vielleicht sagen, gut, dann müssen wir noch ein bisschen mehr Sensorhintergrund bringen und noch mehr exaktere Werte. Oder wenn man so wie du und ich, wir sind letztendlich Entwickler einer Software und wir versuchen wirklich ganz vorne mit dabei zu sein und Und stecken da viel Zeit, Arbeit und Hirnschmalz und setzen uns mit neuen Algorithmen auseinander. Wir arbeiten an unserer ersten ML-Umsetzung, also Machine Learning. Also auch da werden ganz neue Sachen bei uns noch zukünftig kommen. Und wir machen das ja, um diese High-End-Diagnostik für jeden zugänglich zu machen. Ja, das ist auch die Zukunft.

Björn: Also ich meine, wir haben ja auch einen großen Einschlag erlebt, als wir jetzt mit Corona da waren und die Labore berechtigterweise natürlich auch geschlossen waren. Du wirst natürlich keine Spiro durch in Zeiten von Corona. Da war das eine echte Alternative, dass die Leute dann auf einmal testen konnten. Und ich bin immer noch ein großer Freund von der Spielung, wenn die gut gemacht wird und das System toll gewartet ist und da Leute sitzen, die sich auch auskennen mit dieser Software und auch mit den Geräten, die benutzt werden und auch vielleicht auch was von diesem Sport idealerweise, die müssen was von diesem Sport verstehen. Wie sitzt er auf dem Rad? Kann das, das hat alles Einfluss, ja. Ah, da irgendwie passt da was an dem Rad, nicht alles schon erlebt, ja. Oder ah, da sind andere Kettenblätter drauf, deshalb spuckt sein Powermeter jetzt, wenn wir das jetzt mal abgleichen, nehmen wir mal so ein Zyklusergometer, das steuert nach und dann kannst du dein eigenes Rad draufstellen, ja. Dann siehst du, okay, dann kannst du, das ist nämlich schon mal das, was du schon erwähnt hast, da können wir zum Beispiel sehen, wie genau ist denn jetzt mein Powermeter im Vergleich zum Zyklus, ähm, vorher kalibriert, da kann man schon immer mal so Abweichungen sehen, okay, das muss ich vielleicht anders machen und und und, das ist ganz nett. Aber du musst wirklich Leute haben, die diese Systeme verstehen und das ist brutal wichtig. Und wenn du es selber durchführen kannst, auch wenn ein Fehler drin ist, kriegst du zumindest aus dem System, wie wir es jetzt haben, schon mal gute Daten, mit denen man sehr gut trainieren kann. Und das reicht für Für ganz viele. Für Leute, die Dritte bei der WM werden. Oder Europameister auf dem Mountainbike.

Sebastian: Also 99 Prozent, würde ich mal sagen. Klar, das macht das Ganze natürlich echt unheimlich sexy.

Björn: Was wir nicht vergessen dürfen, das finde ich immer ganz spannend. Nur weil etwas im Feld durchgeführt wird, ist es nicht schlechter. Nur weil wir jemanden ins Labor stellen, mit einem Spiro anschließen, heißt das nicht, dass es besser wird. Wenn wir uns überlegen, wir haben ein Handy, ist ein Hightech-Computer. Das sind Geräte, die sind abgefahren. Wenn wir einen Powermeter haben und wir zeichnen Daten auf, wir haben Datenmengen. Wir haben eine Fülle an Möglichkeiten, die wir noch überhaupt nicht überrissen haben. Das ist garantiert. Und wir spielen ja viel mit diesen Sachen schon rum. Wir können noch Sachen interpretieren und berechnen. Die Herzfrequenz und das Verhalten der Herzfrequenz. Jetzt messen wir Glucose. Wir können die Körpertemperatur messen beim Fahren. Was können wir noch alles da rausziehen? Das ist irre. Und das ist ja viel spannender. einen Test zu machen und dann langfristig diese ganzen Daten auch in eine Plattform zu ziehen und dann zu sehen, was passiert da eigentlich? Wie sind eigentlich die Verläufe? Was bedeutet das eigentlich? Anstatt immer nur ein punktuelles Bild an Tag X, wie du schon gesagt hast, bei der Raumtemperatur, klimatisiert, auf vielleicht meinem eigenen Rad, vielleicht auch gar nicht auf meinem eigenen Rad. Und an dem Tag muss alles passen. Ich war immer so ein großer Testversager. Ich habe immer scheiß LDs gemacht. Und am Ende des Tages bin ich trotzdem gut Rad gefahren.

Sebastian: Ja, man muss dazu sagen, das weiß ja jetzt nicht vielleicht unbedingt jeder. Du bist ja auch mal recht sportlich auf dem Fahrrad unterwegs gewesen.

Björn: Ja, ja. Nicht so gut für die Jungs, die wir testen, aber ganz okay.

Sebastian: Also das ist auch deine Leidenschaft. Das Radfahren ist es auch gewesen.

Björn: Klar, klar. Und das war immer, also vor allem dann, als ich dann mit Jan einen Sportler hatte. Jan war da sehr jung, 15 Jahre. Und du jemanden da in... auf ein sehr hohes Niveau bringst, in ein Team fahren lässt, wo nachher die Elite, wo Tour de France-Etappensieger fahren, dann ist es natürlich geil. Dann bringt das richtig Spaß. Und dieser Erfahrungsschatz, den ich mir Mitte der 90er anfing zu sammeln, als die ersten Power-Meter kamen, Power-Tap gebunden mit Kabel und so. Ergomo gab es auch noch. SRM natürlich, klar, aber absolut unerschwinglich, konnte sich kein Mensch leisten. Power-Tap-Nabe, ja, du, ja. Power Technare habe ich mir damals in London gekauft, als ich in London immer mal gelebt habe und meine Freunde dort studierte. Habe ich auf Ebay, glaube ich, war das in London für, ich weiß nicht, 400 Pfund eine kabelgebundene Power Technare gekauft, die super war. Wann war das denn? Welches Jahr? Das muss 2002 oder so. Ja. Also auch schon lange her. Ja, das ist richtig lange her. Und ich weiß, die ersten Jungs hatten SRM. Ich meine, damit vor Telekom rum. Das war einfach abgefahrener Scheiß. Und wir haben natürlich überhaupt nicht überrissen, was man damit machen kann. Du hast so eine Zahl und du warst die eigentlich nicht im Klaren. Und dann kamen mir diese Sachen wie Aerodynamik-Test. Genial. Ich meine, das ist ein Power-Meter. Du kannst so viel damit machen. Wie viel man abbilden kann.

Sebastian: Wenn du dir jetzt mal überlegst, mit unserer Plattform de facto kannst du einen Aerodynamik-Test machen, wenn du einen Power-Meter hast, und du kannst einen Metabolik-Test machen, wenn du einen Power-Meter hast. Also das Power-Meter hat sich halt wirklich zu einem super wichtigen Messinstrument entwickelt, das eigentlich so viele Möglichkeiten bietet und das beste Ding ist. Und das ist ja auch einer der Gründe, warum man dann sagen kann, das ist vielleicht dann doch nicht der und vielleicht doch etwas mehr Geld investiert in dieses Präzisionsgerät, weil man halt einfach damit alle Optionen auch in der Zukunft hat. Man kann High-End Metabolische Tests machen und man kann auch High-End Aerotests machen. das mit dem Powermeter. Und das macht das halt irgendwie zum wichtigsten Messen so mit auf der Fahrrad.

Björn: Ja, also viele Leute überreißen das ja auch gar nicht. Finde ich zumindest, wenn ich mich mit denen unterhalte. Powertraining super wichtig und, und, und. Aber es ist auch immer so ein bisschen, was können wir da alles rausziehen? Wie viel? Das ist den Leuten ja gar nicht bewusst, dass wir mit einem Powermeter mega Aerotests machen können und metabolische Profile erstellen. Und dann noch... Ich bin ja auch ein großer, riesen Fan von Herzfrequenz, weil das eben so das direkte Feedback-Tool ist. Was tut dein Körper da gerade? Und auch wahnsinnig gut erforscht. Und dann das Ganze in Relation sehen. Und das machen wir ja, wir simulieren ja, leider können einige Programme oder die Programme, die wir ja haben, was Analyse angeht, die bieten das nicht, wir basteln uns ja selber aktuell unsere Sachen da zurecht und dann kommen manchmal ganz erstaunliche Sachen dabei raus. wie sich die Herzfrequenz, Trittfrequenz und so weiter verhält, wenn Leute ermüden. Und das sind eben spannende Sachen. Und wie kann ich das umgehen? Und wenn wir dann Daten haben, und das ist ja das Faszinierende, Daten von Weltklasse-Sportlern, die alle das gleiche Rennen gefahren sind. Wo ist der eine besser als der andere? Haben wir schon Indikatoren? Wieso der eine abgehängt wird und der andere nicht? Und wir haben schon die Powertests. Gibt es da was? Ist der andere schlauer gefahren? Hat der andere zu viel Energie irgendwo gelassen? Das kann man eben, wenn wir Daten übereinander legen und verschiedene unserer Algorithmen drüberlaufen lassen, sehen wir auf einmal, hey. Wieso war der jetzt schneller? Warte mal, der fuhr ja ein anderes Kettenblatt. Lass es oval sein, um einfach mal sowas in den Raum zu werfen. Das sind eben die faszinierenden Sachen.

Sebastian: Wenn du dann sagst Basteln, dann ist das natürlich so... Ein bisschen ein Understatement, wir investieren ja schon ganz schön viel Zeit rein, richtige Statistiken zu entwickeln und die richtigen Algorithmen zu finden, Modelle zu bauen, die wir noch selber erstellen und gegen die harte Statistik testen und weiterentwickeln. Und in Zukunft werden wir da sicherlich auch Machine Learning einfach mehr verwenden, um auch... vom PC her oder aus den Modellen, also beziehungsweise aus den Machine Learning Modelle zu finden, die die Realität vielleicht noch besser beschreiben können. Und was das Besondere ist, ist halt so, wir haben ja so eine massive Flut auch an Powertest-Daten bekommen. Wir haben über 20.000 aerodynamische Tests auf der Plattform. Und damit muss man ehrlicherweise sagen, hat man halt auch deutlich mehr Möglichkeiten, auch Dinge weiterzuentwickeln. Wenn wir beispielsweise neue Aerodynamik Algorithmen entwickeln oder versuchen unseren gesamten Algorithmus zu verbessern, dann können wir den sozusagen immer performen lassen gegen den aktuellen und sehen, wie die Verbesserung sich dann auswirkt und ob das Sinn macht, einen neuen Algorithmus live zu stellen. Und das ist natürlich so ein Vorteil von Daten. den man, wenn man zum Beispiel ein System hat, was diese Daten nicht sammelt, man kann immer über Pro und Contra, auch über Datenschutz sprechen und über die Probleme, die damit verbunden sind, aber für die Entwicklung von technischen Lösungen, von Algorithmen und Modellen, die die Menschen beschreiben, sind Daten halt unheimlich wichtig und unser Ziel ist es ja natürlich, dieses Know-how wieder bezahlbar an die Menschen zurückzugehen. Und wir verkaufen nichts, keine Dan, nichts Nara. Und wir haben auch keine Werbung auf unserer Plattform. Wir sind da wirklich sauber und versuchen auch, die Menschen wirklich sich auf das konzentrieren zu lassen, was halt auch wichtig ist. Und da bin ich super happy, dass wir da diesen Weg so gefunden haben auch. Björn, Mensch, das war jetzt ja schon so eine richtige Achterbahn, habe ich so wahrgenommen. Wir sind ja einmal durch alles durchgeballert.

Björn: Alle Säulen durchs Dorf gejagt, das wir haben. Und wir könnten jetzt auch noch echt einige Stunden mehr reden.

Sebastian: Genau. Ich denke, an einer bestimmten Stelle ist es halt so, wir haben ja viele Brandwörter sozusagen verwendet und die um uns geworfen und erzählt, was alles so gut ist. Ich glaube halt, ich könnte mir vorstellen, dass es den einen oder anderen schon einen Ausblick dessen gegeben hat, was auf unserer Plattform ist, wie wir sind, was wir alles so entwickeln. In zukünftigen Podcasts können wir sicherlich, und das ist ja auch unsere Ambition, bestimmte Themen etwas detaillierter darzustellen, klarzumachen, wie macht man richtiges Aerotesten, wie verbessert man sich, wo muss man für die Messgenauigkeit drauf achten. Und genauso auch beim Powertest. Was ist beim Powertest wichtig? Wie interpretiere ich die Informationen aus dem Powertest? Wie kann ich damit mein eigenes Training gestalten? Wie bringe ich den richtig mit rein? Also wir haben da ja echt ein breites Portfolio, was wir sozusagen den Usern draußen als echten Mehrwert bieten können. Und dann einfach dazu letztendlich auch immer die Weiterentwicklung unserer Softwarelösung.

Björn: Ja, also wir werden, jeder ist natürlich herzlich eingeladen, oder jeder ist eingeladen, uns zu schreiben, was ihn interessiert. Wir haben ja das mal auf Insta vor wenigen Wochen mal gefragt, was interessiert euch. Es kamen natürlich sehr lustige Sachen auch teilweise. Die machen wir mal in der Vorweihnachtssendung, welche Fragen gestellt worden sind. Aber immer gerne her damit. Wir laden Leute ein. Ihr wisst oder einige unserer Zuhörer wissen natürlich, wen wir bearbeiten, wen wir auch trainieren. Haben wir natürlich jetzt ein bisschen Ausblick gegeben. Vielleicht gibt es auch Wünsche, dass wir auch mal oder wir nehmen uns natürlich selber auch Gäste rein. Das ist der Plan. Aber vielleicht gibt es auch Wünsche von den Hörern, die sagen, hey, könnt ihr mal den und den einladen? Das würde uns mal interessieren. Und da kann man sicher nochmal, dann nochmal mehr drauf eingehen. Genau.

Sebastian: Super Björn, hat mir Spaß gemacht.

Björn: Gut, ja. Dafür, dass wir uns jeden Tag eh hören und sehen, haben wir das ganz gut gemacht. Jo. Dann beenden wir das Ganze hier. Ihr hört wieder von uns und wir freuen uns. Danke euch. Ciao.

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