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Episode #38

Cape Epic Stage 7

24. March 202510 min

Ich habe fertig! Das Epic ist vorbei und der letzte Tag brachte nochmal einiges an Spannung mit sich. Verkürzte Etappe wegen des Wetters, komplett neue Strecke und Vollgas vom Start weg.

Vielen Dank, es hat mir sehr viel Spaß gemacht euch Einblicke zu bringen.

Transkript

Niclas: Willkommen zum A Faster You Podcast, wo sich alles um Ausdauersport und Training dreht. Hier geben euch Sebastian Schluricke, Björn Kafka und Niklas Ranker wertvolle Tipps und Einblicke, die euch helfen, eure Performance auf das nächste Level zu bringen. So, herzlich willkommen zu einer weiteren Faster You Podcast Folge. Die letzte, zumindest von mir alleine, zum Cape Epic 2025. Nicht direkt am Tag nach dem, also nicht direkt am Tag am Sonntag, wo das Rennen geendet ist, sondern heute dann am Montag. Gestern danach habe ich es einfach wegen Sachen packen und so nicht mehr gemacht. Geschafft. Aber jetzt vorm Abflug ist gerade noch ein bisschen Zeit. Und da wollte ich noch einfach mal das Rennen zumindest aus meiner Sicht so ein bisschen zusammenfassen. Der letzte Tag war dann nochmal in Lawrenceford. Sollte eigentlich ursprünglich nochmal über Den Neck, also diesen sehr, sehr steilen Anstieg drüber gehen. Diesmal dann halt runterfahren. Rüber Nochmal bis kurz vor Stellenbosch, dann über Helderberg-Trails nochmal zurück nach Lawrenceford. Wäre eigentlich nochmal eine ganz knackige Etappe gewesen mit 64 Kilometer und 2100 Höhenmeter. Aber... Aufgrund, dass Lawrence Ford halt in so einem Kessel liegt, hat sich dort Regen festgesetzt und The Neck oben wohl komplett ausgespült mit dem Regen. Und die Veranstalter haben aus Sicherheitsgründen entschieden, dass man die Strecke an dem Tag nicht hätte so fahren können, wie es geplant war. Wir haben das tatsächlich relativ spät entschieden. Wir sind nochmal angereist, haben uns nochmal warm gefahren. Nicht wie an den anderen Tagen wäre der Start nicht um 7 Uhr gewesen, sondern erst um 8 Uhr. Das ist eigentlich immer am letzten Tag vom Epic so, dass alles eine Stunde nach hinten verschoben ist. Was schon mal ganz cool ist, weil du dann nicht so saufrüh um 4.30 Uhr aufstehen musst, sondern in dem Fall 5.30 Uhr, 6 Uhr. Wir haben uns also nochmal warm gefahren und sind dann Richtung Start gerollt und haben uns schon gewundert, die Profis stellen sich alle nicht auf, was ist da los? Und dann hat sich das recht schnell rumgesprochen, dass das Rennen um zweieinhalb Stunden nach hinten verschoben wurde, also von 8 Uhr Start auf 10.30 Uhr. Was dann genau mit der Strecke war, hat ein bisschen gedauert, aber es stand dann recht schnell fest, dass es 45 Kilometer wurden. Zwischenzeitlich war mal die Rede von nur 400 Höhenmetern. Als wir die Info bekamen und im ersten Post von Cape Epic standen auch 450 Höhenmeter drin. sind wir erstmal losgegangen und haben das Kettenblatt umgeschraubt, welches Juri hatte noch einen 34er drauf und haben dann nochmal schnell einen 36er draufgebaut. Es waren dann aber am Schluss 1000 Höhenmeter Allerdings muss man da auch dazu sagen, hauptsächlich über Jeep Tracks, ein, zwei kleine Singletrails waren drin, die nicht ausgewaschen waren und gut fahrbar waren. Aber hauptsächlich halt wirklich Fireroads, Jeep Tracks und sehr, sehr schneller Kurs, wirklich, ja, Gebolze. Waren dann am Schluss 1000 Höhenmeter, glaube ich, knapp. Ja, 856 hatte ich jetzt mit dem Garmin gemessen auf 43,2 Kilometer. Handgemessen selbst 1 Stunde 53 und 13 Sekunden. Im Ziel selbst waren es 1 Stunde 51, 54 Sekunden. Ich glaube, ich habe einfach früher angedrückt und später auch abgedrückt. An dem Tag selbst sind wir nochmal 12. in der Open Man geworden, 57. overall und haben somit dann das Cape Epic auch am Schluss auf einem fünften Platz in der Open Man und einem 48. Platz overall gefinisht, wo ich sagen muss, echt ein ganz cooles Ergebnis, da man dazu sagen muss, Juri halt, wie gesagt, 49 Jahre alt und es standen allein schon mal 50 Profi-Teams am Start, das heißt, da ja in GC sogar Karl Platz zum Beispiel, also die besten Masters-Teams vor uns sind und einige Open-Man-Teams, vier Stück, noch vor uns sind, konnten wir doch echt einige Profi-Teams abhängen. Klar sind auch einige ausgestiegen, aber wir sind sogar schneller gefahren als manche Profi-Teams, was schon wirklich ein respektables Ergebnis ist, finde ich. Zu den Werten des letzten Tages. Über die Stunde 53 oder 52 hatten wir einen 22,9er Schnitt auf 43 Kilometer mit 856 Höhenmetern. Gefahren bin ich 308 NP und 253 Schnitt. Also im Vergleich zu den Tagen nochmal zwischen 40 bis 20 Watt mehr. Natürlich war die Etappe auch langsamer. Das Ganze ging relativ erst mal flach raus über Asphalt. da bin ich tatsächlich im feld relativ lange vorne gefahren habe erst mal das tempo gemacht das war so die ersten zehn minuten da bin ich dann 360 watt gefahren was ich ganz gut angefühlt habe hatte danach dabei 163 puls danach haben wir erst mal das feld ein bisschen auseinander gefahren oder ich habe mit diesen zehn minuten das feld schon auseinander gefahren die Dann waren wir vorne mit einer Spitzengruppe weg. Juri hat sich dann ein bisschen schwer getan, da mitzufahren. Und dann sind Juri und ich mehr oder weniger unser eigenes Tempo gefahren. Die Anstiege hoch habe ich ihn geschoben und so gut es geht gepusht. Und zur Strecke selbst kann man an dem Tag leider nicht so viel Spannendes erzählen. Es war ein steiler Anstieg drin, was man auch im Stream gesehen hat. Und ansonsten wirklich... Würde ich halt sagen, breiter Weg über Wellen, einmal durch Lawrenceford durch. Alle Abfahrten wirklich entschärft und nur breite Wege runter. Was halt einfach dem Wetter geschuldet war. Hinten raus war, glaube ich, zwei Singletrails mal drin. Aber ansonsten wirklich einfach breite Wege, sehr, sehr schnelles Rennen fahren. Muss ich aber auch sagen, hat auch echt Spaß gemacht. Genau. Letztendlich bin ich jetzt diese Woche mit Warm-Ups 30 Stunden 47 Rad gefahren. Das Ganze waren dann jetzt mit Warm-Ups, muss man dazu sagen, 618 Kilometer. Und 13.534 Höhenmeter. Ausgeschrieben war das Epic ja, ich glaube, mit 660 und 16.000. Jetzt muss man dazu sagen, sind halt zwei Etappen massiv gekürzt worden. Aufgrund von extremem Wetter. Und die Höhenmeterdifferenz somit auch. Zum einen gekürzt und zum anderen wahrscheinlich einfach Messunterschiede. Genau. So, grundsätzlich zum Ergebnis. Wir sind am Schluss fünfte in der Open Man im GC geworden. Habe ich ja schon kurz gesagt. Finde ich auf jeden Fall ein echt cooles Ergebnis. Hat mir auch wirklich viel Spaß gemacht. Und wir konnten den vierten Platz leider nicht verteidigen. Waren jetzt im Endeffekt vier Minuten langsamer als Platz vier. Hier 18 Minuten langsamer als Platz 3. Da muss man einfach dazu sagen, die anderen Teams sind da einfach ein Stück stärker gefahren als wir. Und gewonnen haben das im Endeffekt in der Open Man Manuel Fasnacht und Stefan Spielmann mit 27 Stunden 21 und wir haben 20 Stunden 19 gebraucht. Also 58 Minuten 21 Rückstand gebraucht. Was schon ein deutlicher Unterschied ist. Das Frauenrennen der Profis wurde ja klar von Toyota Specialized im Endeffekt entschieden mit 21 Minuten 32 Vorsprung. Die letzten Etappen konnten sie zwar nicht mehr gewinnen, aber sind über die Woche hinweg doch einfach am konstantesten und am stärksten gefahren. Klar, Langward und Sophia Gomez waren die kleinen Favoriten. Langward, glaube ich, ist jetzt die Frau, die am meisten Epics gewonnen hat und auch die Einzige ist, die sechs gewonnen hat, wenn ich das richtig weiß. Da muss ich einfach mal dazu sagen, klar, Vera Lusa und Alexa Skada waren einfach ein gutes Team und sind schon gut gefahren. Und auch Titan Racing, Honeycomb und auch Kendall ISB Sport waren starke Teams. Ähm, allerdings habe ich manchmal so das Gefühl, dass es immer nur so ein bis zwei Top-Teams bei den Frauen wirklich zum Epic schaffen. Das heißt, in den letzten Jahren war es dann immer Cannondale, die, die da waren. Oder die Jahre davor waren es dann halt, ähm, Mars Scott mit Kate Courtney. Wobei, ne, Kate Courtney das ja auch mit Langwart zusammen gewonnen hatte. Also... Ich würde mir da glaube ich einfach wünschen, dass zum Beispiel dieses Jahr Cannondale auch einfach nochmal ein Team mit Yolanda Neff zum Beispiel geschickt hätte oder Moondraker dann auch nochmal ein Team mit Mona Mitterwaldner. Also dass einfach mehr der Top-Top-Frauen einfach am Start stehen würden, weil dann wäre das Frauenrennen glaube ich auch nochmal deutlich interessanter gewesen. Was jetzt nicht den Erfolg von Vera Lusa und Alexa Skada schmälern soll, weil die sind ja auf jeden Fall Top-Marathon-Fahrerinnen. Aber die Leistungsdichte bei den Frauen ist einfach geringer, wenn man das zum Beispiel bei den Männern vergleicht. Und die Weltmeisterin mit Mona Mitterwaldner zum Beispiel stand ja auch nicht am Start. Zum Männerrennen, muss ich sagen, haben wir echt auch auf der kurzen letzten Etappe nochmal richtig ein geiles Rennen gesehen. Also vom Start weg, Baum und Egger, hauptsächlich Baum da von vorne gefahren, Egger gefühlt wieder in der ersten Stunde auf jeden Fall ein bisschen gestruggelt. Schurter und Colombo waren die ganze Zeit vorne mit dabei, Luca Predort und Simona Vandetto waren auch die ganze Zeit vorne im Mix und haben echt ein gutes Rennen geliefert. Gilbert und Nortje auch wieder, gerade Nortje viel von vorne auch gefahren, bei Gilbert hat man schon ein bisschen gesehen, hängt er die ganze Zeit hinten ein bisschen, aber auch absolut verständlich da. Und war dann doch hinten raus auch nochmal ein spannendes Rennen, weil Schurter und Colombo halt die Schwäche von Predot und Avendetto gemerkt haben und dann einfach da drüber attackiert haben. Somit dann ein bisschen weggefahren sind und von hinten Egger und Baum halt wieder rangerobbt sind langsam. Und wirklich gefühlt die letzte halbe Stunde Egger seine Beine gefunden hat und... Alter Schwede, ist der von vorne geschraubt plötzlich und hat da reingetreten, dass teilweise Baum nicht dranbleiben konnte, so ein bisschen hatte man auf jeden Fall das Gefühl und im Endeffekt somit Egger und Baum echt einen geilen Etappensieg rausgefahren, 9,30 Sekunden vor Schurter und Colombo. Und dann Matthew Beers und Keegan sogar noch ein versöhnliches Podium geholt. Das war echt cool. Auch so ein bisschen für mich zumindest Überraschung des Epics waren Craig Oliver und Ben Oliver. Hatte ich zumindest vorher so nicht auf dem Schirm und haben echt ein starkes Epic abgeliefert. Und so das klassische beste Marathon-Team, auf jeden Fall mit Samuel Porro und Marc Stutzmann, haben auch super konstant einfach über die Woche abgeliefert. Und waren da auf jeden Fall sehr, sehr stark. Und auch echt geil zu sehen. Und die haben, finde ich, auch das Rennen sehr, sehr gut animiert. Waren einfach in Buku Camp Champ A mit Gilbert und Nortje, die wirklich so ein geiles Rennen gezeigt haben. Da hat man in den Vorevents in Südafrika schon gesehen, die haben die gewonnen und die waren wirklich sehr, sehr fit. Aber dass sie so fit sind, um hier so konstant gegen die Europäer vorne zu fahren, das war schon echt tiptop zu sehen und hat sehr viel Spaß gemacht. Ja, im Endeffekt Schurter und Colombo das Ganze gewonnen. Auf jeden Fall verdient, sind, würde ich sagen, am konstantesten gefahren. Predort und Avendetto, dann Zweite mit 1 Minute 31 hinten dran. Gilbert und Nortje, Dritte mit 13 Minuten und das beste, sage ich jetzt mal, klassische Marathon-Team aus Europa war dann Klimatisa Orbea. Auf Platz 4 mit Porro und Stutzmann mit 23 Minuten. Und Speed Company, somit dann die besten Deutschen, Baum und Egger, auf Platz 5 mit 41 Minuten. Auf jeden Fall sehr schön zu sehen, dass Baum und Egger am letzten Tag auch nochmal einen Etappensieg holen konnten. Und somit dann doch noch, fand ich, ein ganz erfolgreiches Epic haben. Und da muss ich sagen, es macht einfach schon Spaß, den Jungs beim Rennen fahren zuzusehen. Auch wenn man gesehen hat, dass sie auf jeden Fall in der Gefühl zumindest in der Teamchemie ein bisschen gestruggelt haben. Baum sehr viel von vorne gefahren, auch wenn Egger so ein bisschen hinten dran gehangen hat. Aber vielleicht gehört das auch einfach zu ihrem Style dazu, dass die Jungs halt den Spaß am Racing behalten. Genau. Somit, ich werde mir auf jeden Fall die Tage noch ein paar Gedanken machen. Vielleicht, wenn ihr irgendwelche Fragen noch zum Epic habt, was euch interessiert, so insgesamt an Infos und sowas, kann man dazu auf jeden Fall, da kann ich dazu auch nochmal alleine eine Folge gerne aufnehmen. Ansonsten werde ich, denke ich, auch die Tage mit Björn dann eine Folge aufnehmen, dass er aus seiner Sicht, weil er ja viele Zahlen hat und viele Einblicke von den Jungs hat, da nochmal ein bisschen mit ihm sprechen, was seine Gedanken so zum Epic sind. Und genau, vielen Dank fürs Zuhören über die Woche. Ich packe jetzt die Tasche fertig und fliege dann zurück nach Hause. Vielen Dank.

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