← Afasteryou Podcast
Episode #32

CapeEpic Stage 1

17. March 202515 min

Stage 1 done, es war hart und windig. Einen kleinen Einblick in das Heutige Rennen. Entschuldigung für die vielen EHMS und Denkpausen...das wird sicherlich nur noch mehr umso länger das Rennen wird.

Transkript

Niclas: Willkommen zum A Faster You Podcast, wo sich alles um Aushaubersport und Training dreht. Hier geben euch Sebastian Schluricke, Björn Kafka und Niklas Ranker wertvolle Tipps und Einblicke, die euch helfen, eure Performance auf das nächste Level zu bringen. So, guten Abend zu einer neuen Folge A Faster You Cape Epic Podcast. Heute war Stage 1 nach dem Prologue. Es ging über, ich glaube ausgeschrieben waren 94 Kilometer, im Endeffekt waren es dann 90 Kilometer mit ausgeschriebenen 2,6 glaube ich, gemessen von meinem Garmin waren es 2460 Höhenmetern. Die Siegerzeit von Schurter und Colombo lag bei 4 Stunden 51 und wir sind heute 4 Stunden 36 gefahren. Das erste, was man aus Europa glaube ich so nicht kennt, dass die Rennen halt immer sehr früh starten. Also hier ist um 7 Uhr der Profi-Start. Ähm, dann drei Minuten, beziehungsweise sind wir dann, glaube ich, fünf Minuten danach sind wir gestartet, das war der A-Badge, also da waren die 20 besten, äh, Mannschaften drin, nach... Den Profis, also egal ob du als Profimannschaft zum Beispiel außerhalb der, also im GC nach hinten fällst, du startest trotzdem immer vorne. Danach ist es so, dass die immer in Blöcke unterteilt sind, A-Block, B-Block, C-Block und so weiter. Früher war es so, dass nach den Profimännern die Profifrauen gestartet sind und dann natürlich die schnellen Masters-, Amateurfahrer und Grandmastersfahrer relativ schnell durch das Frauenfeld geflügt sind. Um das so ein bisschen zu vermeiden, hat man jetzt die 20 schnellsten Amateur- und Mastersfahrer geholt. und stellt die quasi in den A-Block, lässt sie direkt hinter den Profis starten und dann fünf Minuten danach die Frauen und dann wiederum fünf Minuten danach den B-Block, wo dann die anderen Amateur, Master und Grandmaster und auch Mixteam-Fahrer sind. Genau. Somit war das auf jeden Fall, glaube ich, auch, ich denke jetzt auch mal, für die Profifrauen auf jeden Fall ein Vorteil, weil das natürlich auch das Rennen beeinflusst, wenn da erstmal so ein Amateur fällt, plötzlich von hinten auf das Rennen aufrollt und dann ein bisschen durcheinander sorgt und sich dann teilweise Frauen an Männer ranklemmen können und so. Ansonsten 7 Uhr Start heißt, je nachdem wo man untergebracht ist, auch noch ein bisschen Anreise. Wir müssen morgens immer aktuell noch 40 Minuten fahren, das heißt 4.30 Uhr gegen der Wecker. Man frühstückt was, zieht sich an, setzt sich ins Auto, fährt 40 Minuten rüber. Fährt sich ein bisschen warm, stellt sich in die Startaufstellung und los geht's. Was im Umkehrschluss dann auch bedeutet, abends im Optimalfall früh schlafen gehen, damit man ein bisschen Schlaf bekommt. Somit sind die Tage hier alles ein bisschen verschoben. Ich selbst zum Beispiel habe nicht so große Probleme damit, früh aufzustehen, allerdings ist es mir morgens zum Beispiel immer kalt. Also mein alter Teamkollege Paul hat sich immer drüber lustig gemacht, dass selbst wenn es irgendwie 20, 21 Grad hier morgens sind, zumindest war es letztes Jahr so, dass ich da in der dünnen Daunenjacke sitze, weil ich morgens einfach immer kalt habe dann. Aber tatsächlich, heute Morgen waren es dann auch nur 16 Grad. Und als wir dann in Wellington angekommen, in Marendal angekommen sind und aus dem Auto gestiegen sind, war ein richtig heftiger Wind mit 16 Grad, richtig starker Wind, was dann auch schon kühl war. Und das hat dann tatsächlich auch am Anfang so ein bisschen das Rennen bestimmt. Also bei uns hat sich relativ schnell dann Gruppen gebildet und im Wind wollte dann irgendwie niemand, zumindest bei uns, so richtig fahren. Nach 8 Kilometern ging es in den ersten Berg. Dort ist dann zumindest dieser A-Badge, wo ich drin war, dann auseinandergerissen. Vorne ist eine Gruppe weg mit den späteren Amateurklassen-Siegern. Zwei Deutsche, das ist echt cool. Und dann auch zum Beispiel Kyle Blatt mit seinem Partner. Die sind dann vorne in der Gruppe gefahren. Ich war mit meinem Partner in der zweiten Gruppe. Ich glaube mit dem Masters-Weltmeister und seinem Partner. Dann waren da noch, also das waren glaube ich Brasilianer, dann war noch ein zweites brasilianisches Team da. Die haben so ein bisschen geführt und Arbeit gemacht. Ansonsten habe ich im Flachen eigentlich das Feld, oder unsere Gruppe, in den ersten Anstieg reingezogen. Der erste längere Anstieg, also es ging eigentlich bis Kilometer... Moment, ich muss das einmal rausziehen. Bis Kilometer 40 ging es eigentlich sehr wellig mit kleinen Anstiegen und echt zügig. Wir sind bis dorthin... Moment, sind wir einen 24er Schnitt gefahren, was für ein Masters- und Amateurfeld doch echt schon wirklich zügig ist. Dann kam so der erste Anstieg, der auch über eine VP hinweg ging. Dort bin ich dann zum Beispiel hin und habe meinen Trinkrucksack mal mit kaltem Wasser vollgemacht. Danach gab es einen kleinen Zwischenanstieg und dann ging es bei Kilometer 51,50 in den ersten Hauptanstieg. Und um den hat sich auch so ein bisschen eigentlich das ganze Rennen gedreht. Der ging zu so einem Radioturm hoch, wo auch eine Straße zum Beispiel hochführt. Da meinte auch mein Teampartner, dass sie früher bei einem Straßenrennen, gab es dort oben eine Bergankunft und dort ist er selbst schon im Straßenrennen eine Bergankunft hochgefahren. Der Anstieg war dann so, wenn wir den das erste Mal hochgefahren sind, war der so ein bisschen zweigeteilt. Also erst war ein normaler breiter Jeep Track, ging dann in einen echt steinigen Jeep Track über, der auch gar nicht so leicht zu fahren war, weil es schon relativ steil war. Ich hatte da tatsächlich aufgrund meiner Übersetzung, weil ich immer noch ein 38er Kettenblatt drauf habe, dann ein bisschen Probleme. Ich wäre gerne ein bisschen schneller gefahren, Einfach, weil meine Übersetzung dann besser gepasst hätte. Vor mir waren aber halt ein paar Fahrer. Dann ging es, ja ich glaube so nach einem Drittel des Anstiegs, ging es dann einmal nochmal links weg. Kurzes Singletrail runter, kurzes Flachstück und dann wieder rechts, scharfe Rechtskurve. Auch steile scharfe Rechtskurve. in den ja ich sag mal in das zweite Drittel des Anstiegs in dieser Kurve zumindestens bei uns sind auch einige abgestiegen mein Partner und ich sind durchgekommen Dann ging es dort hoch und dort war es dann auch so steil, da hat man zum Beispiel bei den Profis auch gesehen, da hat King Swanson musste auch einmal kurz vorm Rad und hat dort auch ein bisschen Probleme gehabt. Der Anstieg war wirklich echt steil und ich bin ab dem Punkt dann immer stellenweise diese steileren Stücke immer ein bisschen schneller gefahren wie mein Partner, einfach aufgrund der Übersetzung. Und nachdem wir den Teil, also das zweite Drittel geschafft haben, ging es auch noch mal kurz flach. Und dann kam so der letzte Teil hoch zu dieser, ich glaube, KOM-Wertung. Die gibt es jetzt dieses Jahr das erste Mal beim Epic, wo dann dort oben noch mal Geld für den ersten ausgeschrieben ist. Der Teil war dann auch noch mal richtig, richtig steil. Ich kann mal versuchen rauszuholen. Was wir da maximal an Steigung hatten, das sehe ich tatsächlich nicht. kann aber sagen dass der ganze anstieg 3,6 kilometer lang war mit 85 prozent im schnitt und in diesen 85 prozent im schnitt war eine kurze abfahrt drin und zwei flachstücke also es war echt ein sausteiler anstieg oben raus war dann noch einmal eine schanze drin genau die letzten 700 meter hatten 14 prozent im schnitt die sogar asphaltiert war und dort bin ich zum Beispiel im Wie geht's Rette hoch, weil ich das anders gar nicht hinbekommen hätte. Der war echt unangenehm. Danach ging es dann in eine recht flowige Abfahrt erstmal runter. Dann nochmal einen Anstieg zwischen so Weinfeldern hoch. bevor man dann tatsächlich den Anstieg wieder von hinten hochgefahren ist. Das hat man auch im Stream gesehen. Dort sind dann tatsächlich echt einige Lücken aufgegangen. Also man ist nochmal von unten gekommen. Ähm... Das war dann bei Kilometer 72, genau. Dort hat es sich erst so langsam angebahnt, ist dann nochmal zwischen Weinfeldern recht steil hoch. Ähm... Dann ist es tatsächlich oben raus auch nochmal steinig und sehr steil geworden. Mein Partner konnte hochfahren, ich musste da einmal auch runter vom Rad. Ich glaube im Stream war das zum Beispiel eine Stelle, wo Marco Gilbert auch einmal absteigen musste und schieben musste. Ich finde das immer lustig, in der Kamera- oder Helikopterperspektive sieht das nie so steil aus. Wenn man aber sieht, dass einer der Top-Profis dort absteigt und kurz schieben muss, kann man sich eigentlich schon vorstellen, alter Schwede, das ist richtig, richtig steil. Also es waren bestimmt 20% auf losem Geröll dann berghoch. Nachdem man dann auch schon... um die 1800 Höhenmeter in dem Fall in den Beinen hatten und zu dem Zeitpunkt dort auch schon im Schatten so 26, 27 Grad waren. Dann ging der Anstieg oben raus, nochmal so auf einem Feld, In so Switchbacks nach oben. Das Feld ist echt auch nicht so gut gerollt. War somit auch nicht wirklich dankbar. Dann war man quasi auf diesem Radio Tower schon fast wieder ganz oben. Ist dann aber seitlich nochmal eine Trail runter. und musste dann nochmal so den, ja, fast die Hälfte des ganzen Anstiegs nochmal hoch und das Ganze ging dann auch wieder zwischen Weinfeldern durch, aber dort war sehr, sehr loser Boden, was das Ganze zumindest am unteren Teil auch echt schwer gemacht hat. Im Stream war das eine Stelle, wo man dann, da war Prerod, mit seinem Kollegen, glaube ich, im gelben Trikot vorne und hinten dran hat man dann gesehen, wie Nino und Colombo wieder rangefahren sind langsam. Das war echt eine Stelle, die war sehr eklig und hat nochmal richtig Körner gezogen. Dann ist man auf Asphaltstücke gekommen und konnte den Anstieg bis ganz oben hin wieder hochfahren. Und ab dort ging es dann bis ins Ziel fast nur noch runter. War eine sehr, sehr schnelle Abfahrt. Also ich hatte dort auf jeden Fall meine Höchstgeschwindigkeit an dem Tag mit 79 kmh über relativ große Steine unbefestigt. Also das war schon nicht so ungefährlich, aber lief echt ganz gut runter. War dahergehend nicht technisch, weil man konnte einfach gerade wirklich runterfahren. Hatte richtig Höhenmeter, sehr, sehr schnell vernichtet. Und dann ging es unten um den Sealord Merindal auf diesem Weingut, ging es dann nochmal ein paar letzte Meter rum. Man war wirklich quasi, man hat die Straße gekreuzt, auf der man sich morgens warm fährt und weiß dann, fährt man auf das Weingut drauf und sieht dann noch ein 3-Kilometer-Schild, obwohl man weiß, wenn man Luftlinie fahren würde, 500 Metern ist man da. Das war echt unankbar. Und vor allem, Was ich auch ein bisschen, ja das sind immer so die letzten Gedanken in so einem Rennen, wenn man eh schon ein bisschen platt ist und in unserem Fall dann schon irgendwie 4 Stunden 20, 4 Stunden 25 in den Beinen hat, ging es dann nochmal über so einen Acker, der auch leicht hoch ging, ich glaube so 3, 4 Prozent, aber so gar nicht gerollt ist. Also das war echt nochmal knackig und dann ging es hinten raus, wirklich bis kurz vor Ziel nochmal in so Wellen die ganze Zeit nach oben. Ich kann mal nochmal reinzoomen. Also die letzten 3,5 Kilometer hatten zwar in dem Fall nur, ich glaube 170 Höhenmeter sind es, Ja, aber das war echt nochmal, ja, fand ich schon fies. Gerade für meinen Partner war es am Schluss auf jeden Fall hart. Insgesamt für die 4 Stunden 36 habe ich jetzt heute 289 NP und 236 Watt im Schnitt gebraucht. Das waren bei mir dann 155 Puls im Schnitt. Und wieder die Spitzen habe ich erreicht, wenn ich entweder den Trinkrucksack voll gemacht habe und dann an die Gruppe wieder rangefahren bin oder den Trinkrucksack meines Partners voll gemacht habe und dann wieder zurück zu ihm gefahren bin oder ihn geschoben habe, dann habe ich auch Pulsspitzen von 185 gehabt. Ansonsten war es für mich heute relativ, in Anführungszeichen, relativ entspannt. Also ich konnte das Ganze halt gut pacen, was halt schon in dem Empfinden auf jeden Fall einen großen Unterschied macht. Für meinen Partner Juri war es auf jeden Fall bis Kilometer 40 eigentlich zu schnell. Das hat ihn hinten raus dann wirklich gut Körner gekostet. Und dadurch sind wir dann natürlich hinten raus so ab 3,30 sind wir dann echt langsamer geworden. Aber der hat echt gut gekämpft. Und insgesamt sind wir dann nachher ich glaube overall auf den 53. Platz reingekommen. Wenn man bedenkt, dass 48 Teams hier am Start sind, Profis sind, war das echt richtig stark. In der Open-Man-Kategorie waren wir Vierte und haben echt leider das Podium in der Open-Man heute um, ich glaube, eine Minute verloren. Und das Team Velo Vital, auch zwei Deutsche, die sind erst in der letzten Abfahrt an uns vorbei. Waren dann auch wirklich die letzten drei Kilometer in Schlagdistanz. Bis so die letzte Welle hoch, da sind sie dann echt komplett weggefahren. Aber bei meinem Partner war halt nichts mehr im Tank und dann gehen da auch in drei Kilometern mal schnell Lücken auf und verliert man mal schnell eine Minute. Nichtsdestotrotz haben wir heute in unserer Kategorie fünf Plätze gut gemacht, sind jetzt im fünften Platz. Was echt ganz cool ist. Müssen wir aber jetzt die nächsten Tage mal schauen, wie gut und wie lange wir dann noch mitfahren können. Ob es vielleicht mal nach vorne hin an einem guten Tag langt. Oder ob wir eher noch nach hinten fallen. Da müssen wir halt ein bisschen mit den Kräften von Juri haushalten. Aber ich glaube... Der hat ja so viel Rennerfahrung und ist schon so viele Rennen gefahren. Der kriegt das auf jeden Fall ganz gut hin. Genau. Dann insgesamt zum Rennen. Bei den Frauen war es heute echt crazy. Also Toyota Specialized hat da auf jeden Fall die Lücken aufgehen lassen. Sie hatten auf jeden Fall einen kleinen Vorderreifenschaden. Da mussten sie glaube ich mal placken und eine Kartusche reinmachen. Das hat man doch im Stream gesehen. Aber ansonsten haben die heute einen Abstand von 5 Minuten 42 aufs zweite Team mit Vera Loser rausgeholt. Acht Minuten auf Rosa van Dorn. Und die Zweitplatzierte von gestern... Ist ein gutes Stück zurückgefallen mit 17 Minuten 20 die Moschetti. Beste Deutsche war heute wieder Stefanie Walter auf Platz 9. Heute auf der Etappe mit 19 Minuten Rückstand. Und im GC führt jetzt Toyota Specialized mit Langwart und Gomez mit 6 Minuten 58. Also es ist schon auf jeden Fall mal ein guter Lead. Ich denke, Vera Lusa sollte man auf jeden Fall nicht unterschätzen auf den Marathon-Etappen. Also das Rennen ist da auf keinen Fall, würde ich sagen, entschieden. Muss man jetzt mal schauen, inwieweit da noch was passiert. Auf jeden Fall das Männerrennen fand ich heute echt richtig geil. Ich habe es mir im Nachhinein noch mal fast komplett angeschaut, also immer so phasenweise durchgeskippt. Speed Company mit Baum und Egger haben auf jeden Fall erstmal gut Druck gemacht. Versucht das Tempo die ganze Zeit hochzuhalten. Ein bisschen den Anstieg rein, diesen Rhinocline, wo es zur Bergwertung hochging. War auf jeden Fall, ich glaube, eine 15, 16-Mann-Gruppe noch zusammen. Ähm, man hat auch einmal in der, als der Helikopter drüber geflogen ist, ganz schön gesehen, wie diese Gruppen alle so Stück für Stück dann den Anstieg reingefahren sind. Die Abstände waren da auch insgesamt, ich sag jetzt mal, in den ersten 20 Teams wirklich noch nicht groß. Ähm, es ging dann auf jeden Fall Bergkoro, da haben Schurter, ähm, Und Filipe Colombo hat auf jeden Fall die Bergwertung gewonnen. Egger und Baum haben da auf jeden Fall gut Druck gemacht. Man hat da schon gesehen, dass Keegan auf jeden Fall Probleme hatte und Beers da der Stärkere auf jeden Fall von beiden waren. Was krass war, zu dem Zeitpunkt sind Marco Gilbert und Tristan Nortje auf jeden Fall die ganze Zeit noch von vorne gefahren, am Schluss kamen die nur auf den achten Platz rein, mit sechs Minuten Rückstand. Und... Dann, ich glaube, das zweite Mal den Anstieg hoch haben auf jeden Fall Luca Predott und Simone Avendetto eine Attacke gefahren und haben auch eine Lücke auf Schurter und Colombo rausgeholt. Und dann das letzte Mal den Anstieg hoch haben Schutter und Filippo sich wieder zurückgekämpft und in der Abfahrt dann quasi eine Lücke gerissen beziehungsweise versuchten eine Lücke zu reißen und dann erst am Schluss auf diesen letzten drei Kilometern die ich angesprochen habe, die nochmal so ein bisschen hoch gingen konnten sich dann dort echt erst absetzen und diese 31 Sekunden Lücke rausfahren also selbst bei den Profis auf zwei Kilometer nochmal 30 Sekunden rausgeholt, das war echt krass Was ich mal, ja, nicht gut, aber auf jeden Fall irgendwie schon schön zu sehen war, dass Schurter ein Mensch ist und er vielleicht doch auch älter wird. Und Filipe Colombo heute zumindest auf jeden Fall der stärkere Partner war. Aber der Typ, also Schutter, kämpft echt richtig, richtig stark. Das war starke Leistung von ihm. Wirklich krass zu sehen, dass er in dem etwas höheren Alter immer noch einfach so, so unfassbar stark fährt. Auch wirklich geil zu sehen, Lukas Baum und Georg Egger mit zwei Minuten hinten dran. Ich glaube fast... Also Georg muss heute auf jeden Fall einen guten Tag gehabt haben, weil der ist richtig gut von vorne die ganze Zeit gefahren und die Berge da hoch geflogen. Auch schön zu sehen auf dem fünften Platz heute Stiebjahn und Rabensteiner. Insgesamt muss man sagen, ich sage jetzt mal die Top-Marathon-Fahrer, also Baum, Egger, Stutzmann, Porro, Rabensteiner, Stibian, alle sehr nah beieinander innerhalb von 46 Sekunden und alle heute nur 2 Minuten 240 und 250 verloren. Das ist auf jeden Fall sehr gut und da wirklich noch viel drin. Auch schön zu sehen, Seewald und Hartmann heute 12. Platz, auf jeden Fall deutlich stärker gefahren als gestern. Und wenn wir uns das GC anschauen, sind jetzt Schurter und Colombo die ersten, Predot und Avendetto, Zweite 11 Sekunden, also sehr enges Battle. Und dann Baum und Egger auf Platz 3. Sehr schön zu sehen mit 3 Minuten. Ich denke, denen könnte morgen die 66 Kilometer mit 900 Höhenmeter Zeitfalletappe echt entgegenkommen. Ich bin sehr gespannt, ob die Jungs da was reißen können. Ich würde es ihnen auf jeden Fall wünschen und wir haben jetzt auch selbst schon mal vorhin geguckt, es müsste Ost bzw. entweder gibt es Gegenwind oder eher so seitlich, also so Windkantenwind. Da bin ich mal gespannt, ob das Einfluss aufs Rennen haben wird und wer sich da auf jeden Fall durchsetzen kann. Ich meine, wenn du einen starken Gegenwind hast... ist es natürlich hart, weil zwei Fahrer dann, wenn du zwei starke Fahrer hast, die sich mehr abwechseln können, wenn du aber nur einen Fahrer hast und zum Beispiel der zweite deutlich kleiner und leichter ist, wird es dann für den natürlich hart, weil wenn der dann vorne im Wind fährt, kann der zweite Fahrer dann nicht so viel ausrichten. Da muss man mal schauen, könnte spannend werden. Und ja, ich bin auf jeden Fall gespannt. 66 Kilometer, 900 Höhenmeter geht es morgen. Und ich denke, morgen werde ich es auf jeden Fall auch wieder schaffen, einen Podcast aufzunehmen. Und dann werde ich jetzt mal schlafen gehen und wünsche euch einen schönen Abend.

Jetzt anmelden