CapeEpic Stage 4
Tag 5 war hektisch und staubig, heiß wurde es auch wieder und das Epic zeigt wieso es das schwerste Etappen Rennen im Mountainbikesport ist.
Transkript
Niclas: Willkommen zum A Faster You Podcast, wo sich alles um Aushaubersport und Training dreht. Hier geben euch Sebastian Schluricke, Björn Kafka und Niklas Ranker wertvolle Tipps und Einblicke, die euch helfen, eure Performance auf das nächste Level zu bringen. So, herzlich willkommen zu einer neuen Cape Epic Folge. Heute stand Stage 4 auf dem Plan. 80 Kilometer mit 1950 Höhenmeter. Über die Nacht ist es nicht abgekühlt. Es waren heute Morgen immer noch so 24, 25 Grad beim Warm-Up. Das Positive war aber, es war heute etwas bewölkt. und es ist nicht ganz so aufgeheizt also es waren heute glaube ich in der spitze in anführungszeichen nur 32 grad das war deutlich angenehmer das hat man auf jeden fall auch gemerkt dass das ganze kühler war was echt schon mal ja ganz gut war Die Etappe ging über 80 Kilometer und 1900 Höhenmeter sehr flach los. Wir sind bis Kilometer 20, 25 um Pal herum sehr flache, hauptsächlich Jeep-Tracks gefahren, zwischen Weinfeldern durch, also wirklich so zwischen Reben durch. Und es war unfassbar staubig, sehr, sehr sandig, hat nicht so richtig Spaß gemacht, fand ich zumindestens, da die Wege echt gar nicht gelaufen sind. Es war jetzt kein, man hat es auch im Profirennen gesehen, es war jetzt nicht technisch super anspruchsvoll, man muss natürlich im Sand fahren können. Aber so tief war der Sand meistens nicht und es war eigentlich einfach nur sehr, sehr unruhig in dem Feld. Und es wurde natürlich schon schnell gefahren und auch sehr eng gefahren, sag ich mal. Und dadurch war der Start auf jeden Fall schon hektisch und relativ eng. Das Ganze ging so über 15,6 Kilometer, würde ich sogar genau sagen. In der Zeit bin ich 291 NP gefahren, 260 Schnitt und hatte Spitzen von 987 Watt, wenn man halt aus Kurven rausgesprintet ist, um wieder an die Gruppe ranzukommen. So klassischer Ziehharmonika-Effekt. Vor mir ist auch einer mal quer gegangen und aus dem Pedal raus und dann natürlich immer wieder neu antreten und solche Sachen. Das war auf jeden Fall die hektischste und für mich auf jeden Fall heute die anstrengendste Phase im Rennen. Danach ging es dann einen ersten Anstieg hoch und dann immer wieder in Trails rein. Das muss ich sagen war heute auf jeden Fall der coolste Part des Rennens für mich auf jeden Fall. Das Ganze ging dann 17 Kilometer lang, ungefähr bis Rennstunde 40, Kilometer 33 ungefähr im Rennen. Und das war eigentlich echt cool. Also da waren richtig, richtig gute Trails dabei. Über große Steine, einmal sogar ein echt... Etwas überraschender Sprung für mich zumindest. Ich bin über so einen großen Stein gefahren und hinter den meisten war dann so eine Holzbrücke gebaut. Es hätte an dem Stein vorbei auch rechts eine Linie gegeben, aber ich dachte, ja gut, normalerweise ist da eine Holzbrücke hinten dran. War sie nicht. Und dann musste man halt runtertroppen. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht. In der Phase des Rennens gingen dann natürlich NP und Average ein bisschen auseinander, 262 und 194. Und dort waren dann auch schon ein paar echt steile Anstiege mit drin. Man muss dazu sagen, zu dem Zeitpunkt waren wir, ich glaube, mit den Leadern in der Grandmasters zusammen, den Ebon und dem Karren. die auf jeden Fall schon echt fit sind und auch mit Aveloracing, die die Open Class anführen, mit denen waren wir dort zusammen. Die haben heute in der Anfangsphase auf jeden Fall glaube ich so bis Kilometer 38, 40, auf jeden Fall auch, na bis Kilometer 33 würde ich sagen, haben die auch ein bisschen gestruggelt. Einer von denen ist gestern gestürzt und hatte auf jeden Fall Probleme mit seinem rechten Bein heute, so richtig Leistung zu produzieren. Das war etwas hart für die, glaube ich. Mein Partner fuhr bis zu dem Zeitpunkt auch noch so weit, würde ich sagen, eigentlich echt gut mit. Ich dachte mir allerdings schon nach gestern, dem heißen Tag, hätte ich persönlich mir gewünscht, dass er früher gesagt hätte, okay, lass mal ein bisschen langsamer fahren, weil die Anfangsphase sehr hektisch war, sehr viele Antritte und das an einem jetzt mittlerweile Stage 4, fünften Tag so gesehen im Epic, kostet das einfach Kraft und verbrennt natürlich deutlich mehr Kohlenhydrate, wenn du immer wieder überschwellig fahren musst. Ich persönlich hätte das Ganze lieber etwas konservativer gepacet, habe es ihm auch angeboten. Er wollte aber in der Gruppe bleiben, war dann somit die Entscheidung und dann haben wir das gemacht. Es ging dann ab Kilometer 33 erstmal den Anstieg hoch. Der war sehr steil und somit musste ich den aufgrund meines Kettenplatzes wieder etwas zügiger fahren. War komplett auf Trail. Ich zoome mal gerade raus. Das waren 5 Minuten. Dort bin ich dann 300 Watt NP gefahren und 295 Schnitt. Hab natürlich versucht, möglichst nah bei meinem Partner zu bleiben. Ich musste hier und da halt etwas mehr Watt treten, ich glaube in der Spitze waren es mal 600 über den Stein drüber und dann auch hier und da immer mal wieder um die 400, um halt überhaupt dort hochzukommen in meinem 38er Platt, einfach aufgrund der Steigung. Danach auch wieder eine ganz coole Abfahrt und schöne Switchbacks drin, wieder durch so Weinfelder durch. Die hat auf jeden Fall richtig Bock gemacht. Und danach ging es dann erstmal über Asphalt und danach dann auch über Trail berghoch bis Kilometer 40. Dort war dann der erste große Waterpoint. Das waren dann nochmal so 4,5 Kilometer Anstieg. Dort bin ich dann 264 Watt NP und 229 Schnitt gefahren. Das Ganze ging also schon sichtbar runter und mein Partner hat dort dann auf jeden Fall richtig angefangen zu strugglen. wodurch das Ganze dann etwas langsamer wurde. Einfach weil das Ganze auch größtenteils auf Trail war, konnte ich dort wenig eingreifen und ihn schieben. Somit musste er da mehr oder weniger alleine durch. Bei Kilometer 40 hatten wir dann die Hälfte der Etappe geschafft und insgesamt zu dem Zeitpunkt dann auch schon 800 Höhenmeter der 1900 hinter uns. Und danach begann dann aber eigentlich... Der Hauptanstieg, wo es dann ab Kilometer 40 erstmal hoch ging. Zuerst Straße, danach breiter Jeep Track. Dort habe ich dann... Juri immer wieder geschoben, um ihn so gut es geht zu unterstützen. Das ging auf der Straße natürlich echt gut. Da bin ich dann die ganze Zeit eigentlich recht konstant so um die 300 Watt gefahren und habe ihm dort erstmal den Anstieg gegeben. ja, so gut es geht halt unterstützt und hochgeschoben. Dann waren wir oben auf diesem Berg oder in diesem Naturreservoir von Pal drin, wo auch gestern eigentlich die komplette Etappe stattgefunden hat. Und dort war gestern das Ganze ja wirklich nur auf Trails und heute fand ich eigentlich leider, weil es, so wie ich es die ganze Zeit verstanden hatte, von den Veranstaltern waren dort auch Trails geplant, Aber da hatten sie ihr Pulver wohl schon komplett verschossen. Und wir sind dort oben eigentlich erstmal nur Jeep Track gefahren. Also man kann sich vorstellen, ab Kilometer 40 bis dann eigentlich oben an den höchsten Punkt, so 15,1 Kilometer lang mit dann 600 Höhenmeter, war wirklich einfach nur breiter Jeep Track. hier und da staubiger, auf der anderen Seite wieder fester, hier und dann mal eine sandige Kurve, aber eigentlich nichts erwähnenswertes. Danach kam dann nochmal, leider fand ich auch, dieselbe Abfahrt wie gestern, ging es dann zumindest den ersten Teil wieder runter, die war auf jeden Fall am Anfang so staubig, dass ich Platz lassen musste zu Juri, also er ist zuerst runter gefahren, ich bin dann hinter ihm gefahren und ich habe 10, na das waren schon so 100 Meter in den Trail rein, gar nichts mehr gesehen aufgrund des Staubs und habe dann erstmal etwas Lücke gelassen, bin dann hinter ihm den Trail runter gefahren, dann ging es in das Toyota Tough-Terrain rein. Das war dann neuer Abschnitt und dort ging es dann auch runter zum letzten Waterpoint. Der Trail war auch nochmal ganz cool. Aber jetzt auch, also da fand ich die Trails im ersteren Teil des Rennens auf jeden Fall interessanter. Juri, auch wenn er super grau war, also komplett fertig, bergab fährt er einfach immer wie auf Schienen. Also da muss ich mir eigentlich fast nie Gedanken machen. Der fährt echt sehr gut und auch sehr schnell und sicher bergab. Dann waren wir nochmal unten im Waterpoint. Da wir am letzten oben bei 60 vollgemacht hatten, einfach aufgrund der Hitze, weil da waren es dann zu dem Zeitpunkt auch schon wieder 32 Grad, ging es dann einfach nur nochmal runter und ein letzter Waterpoint durchgefahren, waren dann mit zwei US-Amerikanern zusammen und sind dann die letzten 10 Kilometer waren es, glaube ich, genau, die letzten 10 nochmal flach um Pal herum, quasi also um, ja, wir sind runtergefahren, Und haben schon das Ziel gesehen und sind dann aber nochmal 10 Kilometer drum herum gefahren. In meiner Situation war es jetzt nicht so schlimm. Aber wenn ich mich in Jurys Situation reinversetze, du bist dort oben bei Kilometer 60, bist komplett tot, leer und musst dann nochmal erstens eine technische Abfahrt runter und dann weißt du, du könntest jetzt ins Ziel fahren, aber die schicken dich nochmal 10 Kilometer drumrum, wo dann auch nochmal sandige Jeep-Tracks waren und einen Trail, der... echt nicht besonders war, also einfach ein flacher Weg, den die dann nochmal mit so ein paar Anliegern reingebaut haben, den du aber komplett treten musstest, weil er halt im Ebenen war. Somit, ja, fand ich war das so semi-spektakulär. Ich hätte mir da ein bisschen mehr aus der Strecke gewünscht, also dass sie da vielleicht einfach gestern nicht direkt alle Trails auf einmal reingepackt hätten und dann halt heute vielleicht den einen oder anderen nochmal oben gemacht hätten. Also grundsätzlich die Gegend von Pal war schon cool, aber man hätte da glaube ich noch ein bisschen mehr rausholen können und einfach die zwei Etappen von heute und gestern so ein bisschen durchmixen können. Somit hatten wir jetzt heute im ersten Teil ein paar coole Trails, aber dieses ganze sandige Jeep Track fahren... Ja, wenn es auf einer Überbrückungsetappe ist, dann verstehe ich das, aber wenn das jetzt auf einer Etappe ist, wo man am selben Punkt startet, wie man auch wieder endet, finde ich das halt immer so ein bisschen unnötig. Hat auch, sah man ja auch beim Profirenden, es hat eigentlich nicht großartig was bewirkt. Alle Favoriten sind da zusammengefahren und auch oben auf den Jeep-Tracks richtig aussortieren konnte man da nicht. Da war lediglich der Anstieg hoch halt einfach entscheidend. Genau. Somit haben wir dann die Etappe heute etwas langsamer beendet. Ja, wie gesagt, Juri ging es heute nicht gut. 3 Stunden 48 habe ich gestoppt. Ich glaube, in den Stage Results waren wir mit 3 Stunden 50, 50. Somit waren es 2 Minuten ungefähr, die wir an den VPs, an den 2 gestanden haben und aufgefüllt haben. Das geht mittlerweile, wenn man da Routine hat. eigentlich echt zügig. Somit waren wir dann heute aber leider nur 13. in der Open-Man-Kategorie und haben somit auch unseren zweiten Platz im GC der Open-Man-Kategorie verloren. Dort sind wir dann Zurückgefallen auf den vierten Platz haben jetzt ungefähr neun Minuten Rückstand auf das dritte Team, die Honeycombs, und haben jetzt gute 15 Minuten auf den zweiten Platz, Coach Me, die Schweizer. Ja, und auf die ersten haben wir 35 Minuten, aber Avelo Racing gegen die, ja, also... Wäre eh kein Kraut gewachsen gewesen. Ich muss aber auch einfach sagen, dass aufgrund die Wuri, wie gesagt, 49, der fährt echt so stark für sein Alter. Das beeindruckt mich wirklich. Und wenn wir da jetzt einfach das Epic sauber fertig fahren, bin ich happy. Ich wurde noch zwei Sachen gefragt. Einmal zur Verpflegung und Nutrition insgesamt. Grundsätzlich versuche ich hier im Etappenrennen, weil ich das Ganze ja auch für mich zumindest als Training, also ich race natürlich schon, aber halt muss nicht all out fahren und muss mich nicht jeden Tag komplett kaputt machen. Somit hoffe ich natürlich, dass ich davon einen größeren Trainingsreiz habe, wie wenn ich mich hier in den Keller fahre. Und verpflege mich mit mindestens 120, eher Richtung 150 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde. Die kriege ich auch, ja, selbst in der Hitze gestern eigentlich ziemlich easy rein. Wir sind jetzt hier von Amex ausgestattet. Also ich habe 40 Gramm Kohlenhydratgels plus dann immer in der Trinkblase 2 Liter Kohlenhydrate. wo ich auf 500 Milliliter 80 Gramm habe und dann nochmal jede Flasche mit 80 Gramm und den Rest dann halt einfach an Gels dabei. Dann kommt auf diese 150, die ich selbst dabei habe und nehme, nochmal das an USN, also das ist der Nutrition Sponsor hier vom Cap Epic, der auch die Verpflegungszone stellt. wie die das Energy, was ich mir dort an den Verpflegungsstellen hole, um weiter zu trinken, mischen. Keine Ahnung, ich habe es mir auch nicht angeguckt. Ich nehme es einfach und trinke es noch oben drauf. Was ich an meiner eigenen, an der normalen MX-Mischung quasi noch verändere, ich habe noch einen Elektrolytpulver, das heißt mehr Salz, mehr Kalium, also mehr Natrium, Kalium, Und Magnesium und Calcium, was nochmal extra reinkommt. Somit mache ich eigentlich in jede pro 500ml nochmal 1g Salz mehr, als eh schon in MX drin ist. Ich glaube in MX ist auf 100g 1g Salz drin. Das Ganze mache ich, weil ich weiß, dass ich sehr viel schwitze und auch sehr viel Salz verliere. Und wenn ich das nicht mache, ich einfach Krämpfe bekomme und ich mich so richtig in den Keller fahre. Deswegen auf jeden Fall Elektrolyte hochfahren. Gestern zum Beispiel, als es so heiß war, war das auf jeden Fall, glaube ich, meine Rettung, dass ich echt einfach gut mit Elektrolyten verpflegt war und deswegen ich da so weit echt gut durchgekommen bin. Das soweit zur Nutrition im Rennen. Außerhalb des Rennens, ja morgens halt 4.30 Uhr aufstehen. Dann habe ich auf jeden Fall abends immer schon eine Schüssel Haferflocken, so um die 100-120 Gramm vorbereitet. Mit einfach nur Blaubeeren und Hafermilch, also gefrorene Blaubeeren abends. Haferflocken und dann Oatmilk drauf und das einfach über Nacht ziehen lassen, dann morgens noch ein bisschen Honig drauf und einfach rein damit. Beim Warmfahren gibt es dann nochmal 500ml Iso mit 40g und ein Cola-Gel mit Koffein. damit ich einfach wach bin. Dann zum Start nehme ich 30 Minuten vor dem Start noch Taurin, um so ein bisschen den Fokus und die Konzentration zu stärken. Morgens vor der Etappe gibt es dann noch vier Salztabletten, um auch einfach noch mal mehr Elektrolyte zu haben. Nach der Etappe gibt es einen Recovery-Shake, auch nochmal mit einem Gramm Salz extra, also Elektrolyte, plus dann möglichst im Auto eigentlich direkt eine Portion Nudeln, wird direkt was gegessen. Dann fahren wir heim, dort gibt es dann nochmal Salztabletten, Magnesium und weiter Nudeln. Im Endeffekt schaue ich, dass ich hier so auf jeden Tag so um die 7 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht Kohlenhydrate außerhalb des Rennens komme. Ähm, genau. Somit auf jeden Fall einfach wirklich, also es... Man ist den ganzen Tag nur am Essen und auch den ganzen Tag nur am Kohlenhydrate-Essen. Ist auf jeden Fall, esse ich wahrscheinlich vielleicht sogar, warum, nicht mal. Also Kohlenhydrate sind auf jeden Fall sehr, sehr viele dabei. Das Positive für mich ist jetzt, dass es einfach ein Training ist, das Ganze auch, also ein Magen-Darm-Training, das Ganze auch hier noch gut unterzuregen. Ah, was ich noch vergessen habe, ich nehme von... So ein Probiotika. Den Namen kann ich jetzt gerade schwer aussprechen, ist aber auf jeden Fall hier in Südafrika bekannt, dass das gegen Stomach-Bug hilft. Also gegen dieses klassische Scheißerei, was man hier bekommt. Und was ich gegen Scheißerei auch mache, ich esse wirklich nur einfach nicht großartig Obst, also nur gefrorenes Obst. Und auch kein Gemüse irgendwie von hier, kein Gemüse, kein Salat, nichts. Also alles selbst kochen, alles selbst machen. Im Optimalfall einfach Nudeln und Toast. Relativ eintönig und langweilig würde ich jetzt behaupten, aber... Geht einfach darum, ich habe es letztes Jahr erlebt, acht Tage Cape Epic mit Scheißerei durchzufahren. Da esse ich lieber jetzt einfach acht Tage lang oder beziehungsweise die Tage davor ja auch schon einfach super eintönig, bevor ich mir irgendwas einfange. Also einfach ganz sicher gehen, Hände die ganze Zeit desinfizieren, dass du dir hier nicht irgendwo was einholst. Und bisher, ich müsste jetzt irgendwo auf Holz klopfen, geht es bei mir auf jeden Fall gut durch. und funktioniert, aber man liest jetzt schon hier und da im ganzen Feld Es hat jedes Jahr, haben es welche, also zum Beispiel die Amis, mit denen wir heute am Schluss gefahren sind, die sind eigentlich in der Pro-Kategorie gestartet. Und obwohl es Juri schlecht ging, sind wir auf die aufgefahren. Und einer von denen hatte wohl die ganze Nacht Durchfall. Und auch die Leader in der Grandmasters-Kategorie, der Karren, der Däne, von den zwei hat es heute Nacht, also von gestern auf heute wohl auch, bekommen, was natürlich auch einfach durch den erhöhten Stress und die Hitze sein kann. Genau, zum Thema dann zum Beispiel noch Schlaf, also ich versuche hier immer so gegen 8 Uhr zu schlafen oder schlafen zu gehen, das heißt so ab 19, 19.30 Licht aus, runterkommen. Gestern zum Beispiel, wir haben hier im Haus keine Klimaanlage, habe ich dann einfach mit einem kalten oder kühlen Handtuch auf meinen Rücken gelegt, damit das Ganze den Körper ein bisschen runterkühlt und ich besser schlafen kann, habe mich tatsächlich aber trotzdem... sehr schwer getan, die Nacht gut durchzuschlafen, also war einfach oft wach, komplett am Schwitzen, das heißt dann immer wieder was getrunken. Ging jetzt heute ganz gut, aber ist halt einfach herausfordernd. Genau, dann wurde ich noch gefragt, wie schnell ich hier sein könnte, wenn ich selbst voll fahren würde. Da muss ich dazu sagen, ich bin hier ja unfit, also für meine Verhältnisse in Anführungszeichen unfit hergekommen. Ich war dieses Jahr im Januar drei Wochen krank, was echt hart war. Bin dann auch schon unfit Lanzarote Stage Race gefahren, weil ich es halt bezahlt hatte. Und gemeldet war. Danach dann wieder ein bisschen krank. Konnte dann drei Wochen sauber trainieren. Eine Woche zehn Stunden, die zweite 20 Stunden und dann die letzte 25 Stunden. Das war dann Trainingslager in Girona. Und bin dann ja aus dem Trainingslager Girona quasi direkt nach Südafrika geflogen. Hatte dann in der Woche vorm Epic, ich glaube, neun Stunden oder so. Und auch von den Fitnesswerten, wenn man es jetzt zum Beispiel auf Fitnesswerte aus Trainingpeaks bezieht, war ich am 24 doch am 24 2 bei einer 54 wenn ich normalerweise sagen würde ich habe form bin ich so beinahe 100 bis 110 also genau zum vergleich zum beispiel letztes jahr nach meinem Nach meinem Wirbelbruch hatte ich eine 49. Und mein Frühjahr, also Januar, Februar, lief so schlecht, dass ich eine 54 hatte. Also ich... Somit, ich könnte hier schneller fahren, ja. Aber jetzt nicht unfassbar. Also ich würde wahrscheinlich einfach konstanter fahren. Wird wahrscheinlich die sehr konstant so zwischen 300 bis 350 Watt fahren. Kalkulierte Schwelle laut AeroFasterUAI... bin ich gerade so um die 400. Jetzt muss man dazu sagen, in einem Sage Race geht das natürlich deutlich runter. Das heißt, ich würde hier wahrscheinlich im Flachen, wenn ich selbst pacen würde, so 300, 320 Watt fahren und in den Anstiegen dann gucken, dass ich so 350 fahren kann und dann halt Abfahrten regenerieren. Somit würde ich wahrscheinlich schon schneller fahren. Ob es jetzt zum Beispiel für den ersten Platz in der Open Man langt, keine Ahnung. Da muss man einfach immer dazu sagen, da ist Racen halt nochmal was anderes. Da musst du halt Spitzen fahren können. Und ich glaube zum Beispiel, wenn ich jetzt hier racen würde, also zum Beispiel gegen Avelo, also hier Markus Nicolai und Lukas Koller Rennen fahren würde mit Spitzen und so, würde ich das auf jeden Fall in meinem aktuellen Trainingsstand nicht so gut verkraften. Wie wenn ich jetzt hier mit Juri quasi sehr konstant für mich die ganze Zeit Fatmax fahre. Das ist natürlich ein Unterschied. Somit kann ich das schwer beantworten. Genau. Einmal noch kurz zum Frauenrennen. Da war es heute ja relativ lange spannend. Vera Lusa und Alexis Skada haben, finde ich auf jeden Fall, echt gut gegengehalten. Und sind lange mit Annika Langwart und Sophia Gomez von Toyota Specialized mitgefahren. Im Ziel waren es dann 50 Sekunden Rückstand. Das fand ich war echt cool. Im GC sieht es bei denen jetzt auch so aus, dass Toyota Specialized, also Annika Langwart und Sophia Gomez mit 14 Minuten 49 vor Vera Luce und Alexis Skada führen. Jetzt muss man dazu sagen, morgen Queen Stage, Tag 5 oder Tag 6, Stage 5 mit 98 Kilometer, 2800 Höhenmeter. Es regnet aktuell schon draußen leicht. Es soll morgen den ganzen Tag regnen. Das kann das Rennen auf den Kopf stellen. Ich bin gespannt. Ähm, zur Männerin... Das war halt echt nochmal, so wie gestern, unfassbar spannendes Finale. Habe ich mir auch selbst angeguckt, war richtig cool. Grundsätzlich hat man, finde ich, im Männerrennen gesehen, dass die Etappe heute oben raus zumindest jetzt nicht so selektiv war. Also gerade oben auf den Cheap Tracks ist das Ganze ja nochmal, in Anführungszeichen, so von selbst fast so ein bisschen zusammengelaufen nach dem langen Anstieg. Und wurde dann oben raus nochmal... natürlich schnell gemacht und gab dann auch Splits, aber es konnten sich halt vier Teams nach der Abfahrt so im Flachstück wieder zusammenfinden. Beeindruckend fand ich, man hat ganz klar den Vorteil der Cross-Country-Jungs in der Abfahrt gesehen, die fahren halt einfach nochmal zwei Gänge schneller bergab. Zum Beispiel Tristan Nortje und Marco Juber kamen da auch schon nur sehr schwer mit, obwohl das quasi ihre Hometrails sind. Und das Ganze war sogar so schnell, dass Tristan Nortje wohl einen kleinen Sturz hatte. Nichts Schlimmes, einfach nur kurz weggerutscht, aber beeindruckend. Zeigt einfach, dass selbst die Jungs, die die Trails hier in- und auswendig kennen, wenn die Cross-Country-Fahrer, die natürlich die vier Jungs sind, mit die Besten der Welt, Nino Schurter, klar, wenn die halt richtig laufen lassen und pushen, dann fährt da kein Marathonfahrer oder auch Local mit. Das ist schon... Krass zu sehen. Im Flachstück gab es dann auf jeden Fall wieder taktische Manöver. Ganz cool zu sehen, dass Tristan Nortje versucht hat, nach vorne wegzufahren. Der scheint gerade echt unfassbar stark zu sein. Echt cool. Marco Gilbert konnte das Ganze dann leider nicht retten oder umsetzen, weil die anderen Jungs einfach noch stärker waren. Stosek hat dann einen Move gemacht und dann haben Luca Predot und Simone Avendetto direkt hinterhergesetzt und dann nachher auch den Sprint der vier Teams für sich entschieden. Und somit ist das Ganze jetzt auch im GC echt knapp beieinander. Also Schurter und Filippo Colombo führen mit 42 Sekunden vor Villiers-Victoria, was ich wirklich krass finde, nach fünf Tagen Rennen fahren. Und das waren wirklich bisher schon knackige fünf Tage. Gerade jetzt gestern mit der Hitze, heute war es auch warm. Dienstag war auch schon echt eine schwere Etappe. Klar, gestern verkürzt, aber halt unfassbar heiß. Also die schwersten Etappen, die vermeintlich schwerste Green Stage kommt jetzt morgen. Und Stage 6 mit 88 und 2,5 und Stage 7 mit 64 und 2,1 sind beide auch auf jeden Fall noch schwer. Aber ich finde es echt beeindruckend, dass die Teams so nah beieinander sind. Bleibt natürlich abzuwarten, ob das jetzt drei Tage noch so weitergeht. Schurter und Colombo sehen echt gut aus. Wobei Colombo nach wie vor, glaube ich, der Stärkere der zwei ist. Bei Predot und Simone mal schauen. Ich fände es irgendwie schon cool, wenn irgendwas noch passiert bei Marco Gilbert und Tristan Nortje, dass sie vielleicht sogar noch Zweiter werden oder das Ding sogar gewinnen. Also wenn Südafrikaner das Rennen hier gewinnen würden gegen die ganzen Big Guns, wäre schon echt krass. Aus deutscher Sicht ist nach wie vor Stibi mit Fabian Rabensteiner zusammen das beste Team auf Platz 6. Egger und Baum auf Platz 8, haben Platz 8 gehalten, haben 23 Minuten 41 Rückstand. Grundsätzlich, also gerade Baum und Egger wissen, so in dem Rennen ist halt echt alles möglich, da ist alles drin. Aber auf der anderen Seite drei Tage, so wie es aktuell aussieht, 23 Minuten ist halt echt noch viel. Vielleicht schaffen sie es noch einen Stage-Win zu holen. Mal schauen, sind wir auf jeden Fall gespannt. Genau, das soweit von mir. Wenn es noch irgendwelche Fragen gibt, einfach gerne in die Kommentare. Heute ist es ein bisschen länger geworden. Vielen Dank fürs Zuhören.