Kurzer Weihnachtstalk
Kurz und knackig: Weihnachten steht vor der Tür! In der heutigen Folge plaudern Björn und Niclas über die Festive 500, wie viel Watt man auf der Bahn drücken muss, und diskutieren die besten Geschenke für Radsportfans. In der nächsten Episode gibt es dann einen ausführlichen Jahresrückblick. Vielen Dank fürs Zuhören – und viel Spaß mit der Folge!
Transkript
Björn: Willkommen zum Aerotune Podcast, wo sich alles um Ausdauersport und Training dreht. Hier geben euch Sebastian Schluricke, Björn Kafka und Niklas Ranker wertvolle Tipps und Einblicke, die euch helfen, eure Performance auf das nächste Level zu bringen. So, frohe Weihnachten und willkommen zu einer neuen Folge Aerotune Podcast. Guten Morgen, Björn. Guten Morgen. Sieben Uhr. Es ist auf jeden Fall mit Abstand die früheste Aufnahme, die wir je machen.
Niclas: Und ich hoffe, es bleibt auch so. Ja, das weiß ich nicht. Ja, also es sind natürlich die Umstände. Weihnachten, dann, du musst noch Weihnachtsgeschenke besorgen, habe ich gerade gemacht. Und meine Frau hat auch noch Geburtstag. Das heißt, ich stand bis heute um ein Uhr nachts in der Küche und habe Kuchen gebacken. Ich bin auch dementsprechend gegrillt und musste mich auch aus dem Haus schleichen. Ich kann unten jetzt nicht im Büro den Podcast aufnehmen, sonst kriegen die das eventuell noch mit. Und ich will die natürlich schlafen lassen. Deshalb musste ich in den Schuppen gehen und der Schuppen ist dann natürlich super kalt. Das heißt, wenn es ein bisschen rauscht nebenbei, ist es der Heizlüfter.
Björn: Ja, du sitzt da auch mit dicker Winterjacke und Mütze.
Niclas: Ja, ich musste auch zehn Minuten später anfangen, sonst wäre das zu kalt gewesen. Aber jetzt, so langsam geht's. Okay, okay, okay. Gut. Das wird jetzt nicht die längste Folge der Welt werden, höchstwahrscheinlich.
Björn: Nein, das ist aber auch Weihnachten. Die Leute sollen jetzt eher aktuell nicht so viel Podcast hören, sondern Zeit mit der Familie verbringen.
Niclas: Klar, sie sollen das Haus putzen.
Björn: Oder weil sie aktuell die RAFA Festiv verhandelt oder anderen Quatsch machen, Fahrrad putzen jeden Tag, weil wenn man bei dem Wetter hier draußen fährt. Ja. ist das genauso viel Arbeit wie ein Haus putzen. Genau. Sehr gut. So, jetzt mal hier.
Niclas: Du als Top-Coach. Das ist nicht ironisch gemeint. Wie machst du das denn mit deinen Sportlern, wenn die Weihnachten so... Was machen die denn da?
Björn: Also erstmal habe ich bei den meisten schon im Vorfeld abgefragt, beziehungsweise gestern noch abgefragt, wie sind denn so die Verfügbarkeiten über die Tage? Viele bringen es ja von selbst auf den Tisch und sagen, okay, pass auf, manche haben, ich sag jetzt mal, gar keine Zeit, andere haben super viel Zeit, bei manchen ändert es gar nichts. Ich bin eigentlich, gerade so was die Weihnachtsfeiertage angeht, solange der Sportler jetzt sagt, so normale Activities, bin ich eigentlich davon, ja, mach mal ein bisschen ruhiger, weil ich halt Zeit mit der Familie verbringe, hat man im Normalfall ja jetzt auch nicht so viel und, also kommt immer auf die Umstände an, klar, aber Erstmal eigentlich ein bisschen ruhiger machen, weil es ist kalt draußen, es ist nass draußen. Jetzt so super viel trainieren, kann man machen. Ich habe aber auch Sportler, die bei diesem Wetter gerade richtig viel trainieren müssen, weil sie zum Beispiel Anfang des Jahres in Spanien schon ein Etappenrennen fahren und dafür fit sein wollen. Die Jungs werden jetzt natürlich gerade sehr geknechtet und auch bei dem Wetter teilweise sehr geknechtet. wo wir auch gleich ein bisschen drüber reden wollen, was kann man da vielleicht machen oder sich vorbereiten oder nachbereiten.
Niclas: Wie sieht es bei dir aus? Ja, ähnlich. Wer hat Zeit, wer hat keine Zeit. Ich bin ja so ein Familienmensch. Das heißt, wieso ist eigentlich da oben Licht in meinem Wohnzimmer? Sind meine Kinder schon wach?
Björn: Oder du hast es vergessen.
Niclas: Nee, das ist auch so ein komisches Licht. Die gehen Geschenke suchen. Nee, die sind alle in meinem anderen Büro. Ähnlich wie du. Immer gefragt, wie sieht die Zeit aus und so weiter. Und eher so ein bisschen reduzierter. Es gibt natürlich Menschen, die fünf Stunden an Heiligabend am ersten Weihnachtsfeiertag fahren wollen, müssen, nee, müssen nicht wollen. Kenne ich, mache ich auch gern. Ja, das sind halt die armen Würstchen, die keine Familie haben. Ja. Nee, alles gut. Und ja, dann bastelt man das halt so zusammen. Ich bin natürlich, vor allem für Menschen, die arbeiten, sind die Tage natürlich super, weil man ordentlich Kilometer kloppen kann. Man kann sich da noch irgendeine Motivation holen, Rafa 500 oder keine Ahnung, wie heißt das immer noch so?
Björn: Es heißt offiziell Rafa Festiv 500. Ich habe das in den letzten Jahren mit einem deiner Athleten, Günni, Markus, ja immer zelebriert, dass wir 1000 Kilometer draus gemacht haben. Ja, anders geht das auch gar nicht. Ja, weil eigentlich muss man jetzt auch mal sagen, es sind glaube ich acht Tage, als ambitionierter Radsportler nur 500 Kilometer nach Tagen fahren, ist jetzt nicht so die Herausforderung. Außer man macht es so richtig oldschool. Das gibt es ja auch Leute, die fahren das wirklich an einem Stück. Das finde ich ein bisschen bekloppt bei diesem Wetter, muss ich sagen. Aber wir haben dann immer irgendwie über die acht Tage versucht, die tausend Kilometer zu machen. Und das wird dann schon stressig.
Niclas: Ja, kommt immer darauf an, welches Rad. Ich hatte lustigerweise, ich wollte es immer machen. Es gibt es ja schon ewig. Ja. Und es kam immer irgendwas dazwischen. Und ja, dieses Jahr hatte ich auch überlegt, aber ich werde es wieder nicht schaffen. Und ich würde es auch irgendwie morgens zwei Stunden fahren und dann irgendwie noch nachmittags eine Stunde ranklemmen. Und am besten ein Rad nehmen, das wahnsinnig schnell rollt. Ich hätte mir schon überlegt, okay, ich nehme die Aero-Laufräder und den Conti 5000. Und dann rollt das auch ordentlich. Weil ich meine, du willst ja nicht irgendwie auf dem Mountainbike da oder mit so einem uralten Scheiß Schlechtwetterrad mit einem 20er-Schnitt durch die Gegend gucken, weil dann wäre das eine zähe Nummer. Aber wenn du so einen 30er-Streifen rollst, dann ist das halt eine ganz andere Sache. Und dann auch in der Gruppe am besten. Oder man macht das in Spanien, dann macht man das halt in zwei Tagen.
Björn: Genau, man macht es in Spanien oder man macht es auf der Rolle. Aber das ist so ein bisschen... Ja, aber pass auf! Die ersten Festive 500s, die ich gefahren bin, waren echt viel auf der Rolle. Und ich muss sagen, damals, das ist ja auch ein Grund, warum ich Rollentraining so mag, oder teilweise so mag, ist, weil du halt echt lange und locker fährst und das effektiv, also super effektiv, weil es ja jeder super effektiv ist im Vergleich zu draußen fahren, die ganze Zeit anhalten, du wirst nicht nass, du wirst nicht kalt und du hast viel mehr Zeit in der Zone. Also von dem Aspekt her finde ich, Rolle fahren und Kilometer da drauf machen, schon ganz geil. Muss man aber halt sagen, so ein bisschen Festive 500 auf der Rolle ist auch ein bisschen gecheatet, weil die Kilometer hast du halt irgendwie gefühlt for free. Das ist ja auf Swift ein 35er-Schnitt. Ohne große Probleme. Ja, ja, ja. Ja, nee.
Niclas: Also Rolle, also ich weiß ja auch, dass es super ist und ich bin auch ein großer Rollentrainingsfreund, aber ich selber tue mir das nicht an. Ich sehe die Rolle immer verstauben und denke so, eigentlich müssen wir mal draufsetzen. Meine Kinder setzen sich gerne mal drauf.
Björn: Ja. Das ist ja schon mal besser wie gar nicht fahren. Ich glaube, noch besser. Macht das schnell. Können wir mal ausprobieren. Was ich auf jeden Fall den Leuten schon mal mitgeben kann, aber das kennen die meisten wahrscheinlich auch schon, wenn sie swiften, einfach sich Events raussuchen. Also wenn du in einem Event fährst, hat mir das immer vom Kopf her super geholfen, weil du musstest irgendwie an dieser virtuellen Gruppe dranbleiben. Ich habe mir dann auch immer irgendwie zweimal am Tag, ich bin dann morgens drei Stunden gefahren und nachmittags drei Stunden oder immer diese 100 Kilometer Group Rides rausgesucht, dort dann versucht in der Gruppe mitzufahren. Dann bist du irgendwie vom Kopf her mehr bei der Sache und die Zeit verfliegt viel schneller, wie wenn du jetzt einfach nur stumpf, keine Ahnung, die ganze Temposfuge drockst. Deswegen, das finde ich, war eigentlich immer so mein Trick, wie ich die Zeit auf der Rolle da ganz gut rumbekommen habe. Und dann finde ich, auch wirklich für draußen fahren, haben wir es halt, oder mache ich es sehr gerne. Ich bin über die Weihnachtstage immer im Saarland und dann einfach mit Leuten verabreden. Keine Ahnung, jeden Morgen, 10 Uhr trifft man sich, fährt seine 4-5 Stunden und dann kriegt man das über die Tage eigentlich auch ganz gut rum. Weil ich finde, in so einer Gruppe mit dem gleichen Ziel, okay, wir fahren jetzt die Woche 1000 Kilometer oder so, geht das schon echt gut runter. Und es ist dann auch irgendwie lustig, wenn man sich so sechs, sieben, acht Tage hintereinander trifft und so eine Runde fährt.
Niclas: Ist schon ganz cool. In Husum damals gab es nur zwei Menschen, die das gemacht haben, also mit zwei Menschen, die viel Rad gefahren sind. Das waren ich und mein Freund André und wir sind dann immer alleine die Tage gefahren und es war ziemlich zäh. Und man hat es auch immer so gemacht, ich hatte, die habe ich übrigens immer noch, fällt mir gerade ein, so eine uralte Ortlenkertasche und die habe ich immer voller Plätzchen gefüllt. Und dann sind wir gefahren und am 25. Januar, nee falsch, 25. Dezember, ich sag nur, 7.18 Uhr, ich bin noch nicht da, da gibt es immer eine große Feier in Husum oder damals zumindest und da ist man dann auch noch hingegangen im Speicher und da war man dann meistens bis 4 oder 5 Uhr morgens und dann ist man wieder um 9 aufs Rad gegangen.
Björn: Boah.
Niclas: Ja, und das kann natürlich auch übel enden. Ich erinnere mich mit Schrecken an einige Fahrten, wo es mir wirklich hundsmiserabel ging und einmal ging es mir so hundsmiserabel, dass ich mich auf Nordstrand der Halbinsel, auf diesen Damm, der da rüber geht, vom Cecilien Cook, das ist jetzt super Insider, da musste ich mich in dieses gefrorene Gras reinlegen, weil mir so schlecht war. Von daher, das sind Erfahrungen, die man nicht machen muss, aber ich habe sie gemacht. Und ich habe nur gesagt, André, fahr einfach weiter, ich bleibe hier jetzt liegen. Und er sagte, nee, du stehst hier im Garten. Und dann bin ich irgendwie noch diese letzten zwölf Kilometer, so irgendwie hat er mich geschoben. Und danach war ich auch krank. Komisch.
Björn: Aber ist doch gerade die perfekte Überleitung, wenn Leute jetzt das Ganze vorhaben. Also wenn sie jetzt, guck mal, ich sage jetzt mal, der Autonormalverbraucher fährt zum Beispiel jetzt nicht regelmäßig in einer Woche 500 Kilometer. So, das heißt, das ist für manche wie so ein kleines Trainingslager. Jetzt steht für viele vielleicht im Januar oder Februar eh ein Trainingslager an. Was sind jetzt so deine Standardtipps? Für erstmal Trainingslager machen, so ich sag jetzt mal Vorbereitungen währenddessen und danach, dass man eben nicht krank wird und dass man vielleicht sogar den besten Effekt rausholt.
Niclas: Also Standard-Trick Nummer 1, für normalen Menschen viele Kilometer und viel Alkohol verträgt sich nicht. Nein.
Björn: Gut, ja. Das sollten sich aber die meisten auch denken, hoffe ich mal.
Niclas: Ja, klar. Auch wenn der Alkoholzucker kalorisch sogar ein bisschen höher ist, der wird scheiße aufgenommen und landet direkt an der Leber. Von daher, die sieben Kalorien kann man sich sparen, die da im Alkohol drinstecken. Erstens, Essen. Super simpel, ja. Die Diskussion führe ich gefühlt jeden Tag, man kann nicht genug essen und vor allen Dingen über die Feiertage. Ich meine, das ist ja auch für viele eine relativ hohe Stressbelastung. Man trifft natürlich auch Menschen, die man selten trifft und beziehungsweise auch Menschen trifft, die man vielleicht gar nicht treffen möchte. Stichwort Wahlverwandtschaft und Qualverwandtschaft. Ich habe eine tolle Familie.
Björn: Das ist ein sehr schönes Wort, Qualverwandtschaft. Kennst du das nicht?
Niclas: Nein. Gutes Elternhaus. Von daher, übrigens, ich glaube auch in Notaufnahmen, so um diese Zeit gibt es auch die meisten Fälle. Die Leute kippen halt oben mit Herzinfarkt und so weiter oder haben irgendwas anderes, weil das ist schon ein hohes Maß an Stress, den man sich da aussetzt. Von daher... Und wenn man dann noch mehr Stress drauf packt im Sinne von Radfahren, dann sollte man sich vor allen Dingen zwei Dinge überlegen. Macht das Radfahren locker. Ey, fangt nicht bitte an, Intervalle rumzuballern. Außer euer Trainer hat das aufgeschrieben und er hat das Gefühl, ihr seid mental stabil genug dafür. Und zweitens, einfach essen. Ey, einfach wirklich essen. Und nicht dieses Gefühl haben, ich muss jetzt... fünf Stunden nüchtern fahren, weil da gibt es ja noch eine Weihnachtsgans. Wobei, ich bin jetzt gemein, bei einem Sportler habe ich das sogar aufgeschrieben. Ich schreibe nie nüchtern Training auf, aber ich weiß, Da wird es halt so Unmengen an Essen geben und ich weiß auch, dass es mental was mit ihm macht. Deshalb habe ich gesagt, du darfst jetzt mal anderthalb Stunden nüchtern fahren. Morgens wie ohne Frühstück. Und danach gibt es halt gleich so richtig einen drauf. Das hat aber mehr so diesen mentalen Aspekt. Geil. Geil, ne? Das ist so, jetzt traf ich auch. Von daher ist es simpel. Einen Gang leichter schalten als gewohnt und einen Löffel mehr nehmen als gewohnt und dann schafft man auch viele Kilometer.
Björn: Ja, also das wäre glaube ich auch mein, auf jeden Fall mein Nummer 1 Tipp wäre wirklich fahrt easy, so. Das zweite ist esst genug, also gerade bei den kalten Temperaturen hatte ich jetzt gerade die Tage in Sportler, wo wir auch viele Stunden aufgeschrieben haben, so, weil er hat Bock drauf, er hat jetzt Zeit quasi, so. wo ich halt auch gesagt habe, du fährst halt die ganze Zeit auch bei fast Minusgraden, Nullgraden draußen rum, es ist nass, es ist kalt, dein Körper muss nochmal Hitze produzieren, um da quasi klar zu kommen. Also, Essen, Essen, Essen. Wir sind so weit entfernt von der Saison noch, ähm, Vollkommen egal auf das Gewicht. Erstmal essen, gut durchkommen, gesund bleiben. Und das fand ich jetzt auch spannend. Wir waren jetzt drei Wochen im Girona Trainingslager. Du Arsch. Ja, danke. Es waren auch zwei Athleten von mir mit. Und das Fazit von einem der Athleten nach diesem Trainingslager war jetzt, Alter, was esst ihr? Weil es war halt wirklich, die Jungs, ich würde mal sagen, der Großteil der Jungs, oder wer, alle, durch die Bank weg, alle fahren schon echt schnell Fahrrad und man setzt sich halt morgens an den Frühstückstisch und jeder kloppt sich irgendwie gut über 100 Gramm Haferflocken erstmal rein mit irgendwie Banane, Apfel, Honig, noch ein paar Cornflakes auch noch drauf und dann wird vielleicht vorm Radfahren nochmal was kleines gesnackt, dann geht man halt 5, 6, 7, 8 Stunden Radfahren und dann werden abends diverse Töpfe Nudeln geleert Und das war wirklich sein Learning, so okay, gerade wenn man viel Volumen fährt, einfach nochmal mehr essen. Und du kannst eigentlich nur zu wenig essen. Also das schafft, glaube ich, wenn du jetzt zum Beispiel 30 Stunden die Woche trainierst, du schaffst es nicht, das nachzuessen und deswegen esst. Und dann sollte das auch kein Problem sein, viel zu fahren und locker da durchzukommen, ohne groß krank zu werden. Genau.
Niclas: Mal eine anekdotische Betrachtung, anecdotal evidence, wie man so schön sagt, und zwar die Entwicklung der Sauerstoffaufnahme oder nennen wir es vier bis fünf Minuten maximale Leistungsfähigkeit. entwickelt sich bei den Sportlern immer besser, die deutlich mehr essen. Und zwar, also vor allem auch im Training. Es fällt mir jetzt, die letzten zwei Jahre fiel es mir auf, und vor allen Dingen mit dem Glück, dass es diesen Trend gibt, dass viel gegessen wird, dass, ich schreibe ja immer rein, wie viel Gramm Kohlenhydrate man essen soll, und dann sagt einer, ja, ich esse aber irgendwie 80 Gramm pro Stunde. Ich sage echt, selbst in der Grundlage, ja, ja. Und das fiel mir ein paar Mal auf bei Sportlern. Und die haben unglaublich gute 4 bis 5 Minuten Werte. Und dieses, ich nenne es mal Overfueling, weil wir schauen uns ja eigentlich an, was passiert in der Spiro zum Beispiel, wie viel Gramm Kohlenhydrate ballerst du da durch und davon leitet man dann ab, wie viel Gramm man essen sollte. Dann gibt es natürlich noch so Empfehlungen, irgendwie so, die erste Stunde brauchst du gar nichts und dann fängst du mit 30 Gramm an und irgendwie Mouth Rinsing und so weiter. Das ist so Best Practice. Und ich habe so festgestellt, dass vor allem, wenn Umfang geballert wird, Essen. Selbst dieses theoretische Overfueling führt immer dazu, dass die Leute nicht erschöpft, gut gelaunt, stabiles Immunsystem und sich deutlich besser anpassen. Und von daher ist das so ein Aspekt, keine Angst vorm Lebkuchen, keine Angst vorm Mürbeteig, immer rein damit. Und sonst, vor allen Dingen über Weihnachten. Also das ist, das ist so, als ob man irgendwie gegen so eine Wand redet. Ich finde das echt krass, Und jetzt, ich meine, wir machen das ja schon länger und diese Angaben von Kohlenhydraten, ich weiß, als wir damit anfingen, das war der Shit, als wir reingeschrieben haben, wie viel Gramm man essen soll, vor zehn Jahren, das war so krass. Und da waren die Meng auch noch nicht so, ist Sky noch irgendwie Low Carb gefahren? Die irgendwie Wiggins, keine Ahnung, hat seine rote Beetesuppe gegessen und ist noch zwei, drei Stunden Low Carb gefahren. Und da war Essen noch nicht so das Riesenthema, was echt spannend ist. Und das so ein bisschen aus den Köpfen rauskriegen und vor allen Dingen diese Angst daraus, dass man unter dem Training fett wird. Nein, das wird nicht passieren. Also relax, wir haben ja immer auch irgendwie einen Wirkungsgrad und die Kilojoule kann man etwa in Kalorien ausgeben, kommt immer drauf an, wie gut der Wirkungsgrad ist, aber Ihr verballert da so viel und natürlich ist natürlich einiges an Körperfett dabei, was natürlich sinnvoll ist und einiges an Kohlenhydraten. Man gibt ja idealerweise die Kohlenhydrate an, die man aufnehmen sollte und wenn es ein paar mehr sind, dann sind es halt ein paar mehr. So what? Theoretisch. Und dann gibt es ja auch noch so Sachen, dann ermüden ja auch noch Muskelfasern und dann werden wieder andere rekrutiert und dann ändert sich das wieder alles ein bisschen. Also so richtig permanent reinschauen können wir nicht, fährt ja niemand vier, fünf Stunden lang. Mit einer Spiromaske durch die Gegend. Und auch da ist die Frage, das ist praktisch so eine, ja wie soll ich sagen, wir rechnen hier nur was aus über die Atemgase. Das heißt, wenn ich mir Carbs direkt reinkippe, dann sieht das auch wieder anders aus. Oder wenn ich zwei Tage nüchtern bin, dann sieht mein Stoffwechsel auch wieder anders aus. Also simple Essen.
Björn: Ja, also ich glaube, das beste Beispiel, und das fand ich super geil, als das letztes Jahr bei der Tour de France aufgekommen ist, war Jonas Abrahamsen, der auch so ganz öffentlich gesagt hat, so, yo, erst seitdem ich irgendwie, ich glaube, 5, 6, 7, 8 Kilo draufgepackt habe… fährt er jetzt so gut und ist jetzt erst leistungsfähig und das passt ja auch genau mit dem, was du auch sagst und auch so ein bisschen mit dem mit hier The Norwegian Method, also mit den Norwegern zusammen, dass einfach durch hohe Kohlenhydrataufnahmen und durch vielleicht auch ein bisschen mehr Körpergewicht einfach höhere V2 Max-Werte erzielt werden und du dadurch einfach absolut deutlich leistungsfähiger wirst und einfach einen größeren Motor hast. Also es funktioniert durch die Bank weg in Im Radsport auf jeden Fall. Klar, jetzt vielleicht nicht, wenn du GC fahren willst und jeden Tag 4.000 bis 5.000 Höhenmeter fahren willst. Aber schau dir allein die Speed Company Jungs an, sind jetzt auch nicht die leichtesten. Die sind ultra fit und gerade deswegen, weil sie halt einen saugroßen Motor haben und einfach treten können ohne Ende, fahren sie halt sauschnell und gewinnen dann CapEpic so. Und das gewinnst du halt nicht, wenn du der Skinny-Boy bist, der die ganze Zeit zu wenig isst. Aber
Niclas: Compound Score. Klar, der ist ja nicht so gut. Absolut mehr Masse und mehr Leistung. Heißt natürlich, auf der Fläche rollst du halt wie so ein dicker Schweizer Käse, der so den Berg runterrollt, ballerst du dann halt da runter wie so ein LKW und lässt dich nicht aufhalten. Nee, aber definitiv, vor allen Dingen, finde ich, man muss ja nicht immer aussehen wie so ein gerupftes Hühnchen. Und es lebt sich besser mit so ein bisschen mehr Muskulatur oder eventuell auch Körperfett, weil Körperfett ist ja eine total geniale Sache. Ich finde es immer wieder faszinierend, dass wir es schaffen, uns einen Energiespeicher an den Körper ranzubatschen. Und das ist eure Lebensversicherung oder meine Lebensversicherung. Manchmal ist die Lebensversicherung zu groß. Das ist sozusagen... Zu viel investiert. Zu viel investiert, zu viel dran. Ich könnte auch für zwei, aktuell sicher für zwei Leben leben. Ja, alles gut.
Björn: Man muss das halt immer dazu sagen. Das gilt hier quasi für die Leute, die jetzt... ich sag mal 20, 25, 30 Stunden fahren. Also wenn man jetzt nur 5 Stunden Sport die Woche macht, darf man sich natürlich nicht unendlich zuwerfen mit Essen, aber so. Ja, genau.
Niclas: Ja, und was haben wir noch? Genau, Essen haben wir, natürlich so warm mit Kleidung, man kann mal auf die Rolle ausweichen, man kann auch gerne mal zwei Trainings machen am Tag, wenn man darauf Lust hat, morgens sich schon mal so low fahren, dass man nur noch Fertig, wenn man es möchte, so fertig auf dem Sofa dann sitzt und wegdissoziiert, während die Großeltern Geschichten aus der Vergangenheit erzählen und dann essen. Und dann fällt man sich den angestauten Frust und Zucker wieder weiter ab. Geht auch. Option zwei.
Björn: Nein, also ich würde lieber ordentlich essen, ordentlich Rad fahren. Ähm. Ja, was ich auf jeden Fall machen würde, warm genug anziehen, irgendwie schauen, schaut aufs Wetter, nicht durch die Ultra die Pisse fahren. Dann definitiv von Paul, bester Trick, Schutzbleche. Gerade wenn es jetzt richtig nass wird, einfach lange Schutzbleche. Ich habe es wieder nicht dabei. Ich werde auch einfach nur Mountainbike fahren. Aber grundsätzlich... Genau. Grundsätzlich sage ich auf jeden Fall Schutzbleche dran machen, damit erst mal trainieren gehen.
Niclas: Ja, und dann ansonsten auch, das habe ich beim letzten Mal schon gesagt, das Schutzblech kann nicht lang genug sein. Und wir haben damals, habe ich glaube ich das letzte Mal auch schon gesagt, an diese Blümels, wie heißen die glaube ich oder hießen die von SKS, haben wir immer noch mit Poptiten oder Silikon Trinkflaschen so ausgeschnitten. dass man die da unten noch verlängert dran hat. Also es darf wirklich nur noch so ein Zentimeter unten rausgucken und es wirkt Wunder. Man kriegt A, keinen dreckigen Arsch und zweitens, dein Hintermann wird auch nicht dreckig, weil das ist eigentlich so Beweggrund Nummer 1 für Schutzbleche. Niemand wird dreckig, auch der hinter dir nicht.
Björn: Ja, aber der hinter dir hat das schon noch ein bisschen verdient, weil der fährt die ganze Zeit nicht im Wind. Also ich muss jetzt... Nee, eben nicht. In Girona bin ich auch die ganze Zeit von vorne gefahren.
Niclas: Du bist ja auch das Ikea-Regal vorne, die Schrankwand. Was wollen die denn machen? Die anderen wiegen ja maximal... Die Hälfte. Na, bei Paul. Stimmt. Ja gut, klar, du wiegst ja auch 120 Kilo. Ich habe es vergessen.
Björn: Auf dem Saturn oder was? Nein. Ich würde gerne mal so einen Rutra, der 120 Kilo oder so hat, mit seiner VO2 Max, der sollte mal so zwei Jahre das Gewicht halten, aber richtig viel Rad fahren. Mich würde mal interessieren, was der so über 20 Minuten in Allout fahren könnte. Also der tritt ja die Kurbel ab.
Niclas: Ja, das ist eine gute Definition von wie viel kann der... Komm, ich rechne das schnell mal durch. Das ist ja nicht so schwer. Die haben leider immer so hohe Laktatbildungen. Ja, dann sagen wir, keine Ahnung, fünf Minuten. Fünf Minuten ist besser. Fünf Minuten definitiv. Also, jetzt schauen wir mal. Also, sagen wir mal, der wiegt 95 Kilo.
Björn: Es gab doch, in irgendeinem Podcast wurde das doch auch, glaube ich, erzählt, RTF oder so, von diesen... Von diesen Ruderbootfahrern, die mittlerweile, die haben das früher mit den Armen gekurbelt und jetzt wird das mit den Beinen gekurbelt, hier bei dem American Challenge Cup oder sowas. Und die können unfassbar lange über 500 Watt fahren, weil das halt solche Hühnen sind, die schwer sind. Nee, nee, früher haben sie das mit den Armen gemacht, mittlerweile machen sie das mit den Beinen, weil sie halt viel mehr Leistung produzieren können. Ja, ja, ja, genau. Die sitzen irgendwie unten drin und fahren dann noch so im Ergometer, um irgendwelche Segel auszurichten oder sowas. Und die sind brutal leistungsfähig.
Niclas: Ja, ja, ja, absolut. Also ich schätze mal, die werden so, so ein 95-Kilo-Typ wird 700 Watt fahren. 650. Ja, wieso? Das sind 7 Watt pro Kilo.
Björn: Ja, aber guck mal, auf absolute Leistung gesehen.
Niclas: Das ist halt schon krass, das fährst du halt, das fahren halt viele nur über 30 Sekunden. Das ist pervers. Ich hatte mal so ein Erlebnis und zwar Stefan Niemke, Abendsprinter, ich glaube sogar Olympiasieger und Weltmeister, mit dem bin ich einige Rennen gefahren. Und der hatte das so ein bisschen an sich. Der ist dann mal, im Straßenrennen ist der einfach im Sitzen weggefahren. Und das war dann so, ist dann keine Ahnung, 1000 Watt, was weiß ich, wie lange gefahren. Und da war auch niemand mehr da. Also es war einfach so und konnte auch niemand hinten dranbleiben und dann war der weg. Das war sehr eindrucksvoll, muss ich mal so sagen.
Björn: Ich glaube, hier in der Peter Leo hat ja das australische Bahnteam, den australischen Bahnführer mitbetreut oder betreut den immer noch mit. Der arbeitet ja für Australien. Und der hat irgendwie gesagt, dass die über die dreieinhalb Minuten im Schnitt auch 650 Watt fahren. Und das ist auch schon und das halt in Aeroposition. Also 600 Watt im Schnitt?
Niclas: Echt? Das muss ich mal durchrechnen. Also ich glaube, der hat sowas in die Richtung gesagt. Oder sagst du, die sind dann zu aerodynamisch? Ich kann ja schon mal durchrechnen.
Björn: Was fahren die denn für einen Schnitt? 60? Jetzt müsste ich anfangen zu recherchieren, was da die ganze Zeit ist. Aber ich glaube, die fahren so um die 3,5 Minuten oder 3,40 ist der Weltrekord. Die haben doch jetzt auch nochmal einen Weltrekord aufgestellt bei Olympia. War das nicht irgendwie so?
Niclas: Ich bin ja aktuell mehr bei den Frauen. Seitdem die Deutschen seit 2000 nicht mehr schnell sind auf der Bahn, gucke ich mir das nicht mehr an. Ja, aber Björn, dann musst du sie schnell machen. Wir haben ja einen neuen Bahntrainer, fällt mir gerade ein. Ich bin gespannt, wie der es macht, weil die letzten Jahre hatten wir Sven Meier. Jetzt bin ich mal gespannt, Und der Bahnführer war ja immer so das Aushängeschild bei den Männern, Bahnführer, das war ja echt das Ding und Weltrekord und pipapo, Olympische Spiele erinnere ich mich noch gut dran. Und das ist dann so weggegangen. Wir haben ja viele super Bahntrainer auch gehabt. Heiko Salzwedel zum Beispiel, der ja viel gemacht hat. Ich glaube, der Sven Mayer hat auch mit Heiko Salzwedel in Dänemark zusammengearbeitet, wenn ich mich nicht täusche. Und der Heiko Salzwedel ist leider gestorben. Und der war echt gut. Der hat auch damals Bradley Wiggins geholfen beim Stundenweltrekord. Hat auch mit dem britischen Vierer zusammengearbeitet. Also das ist so die Referenz. Und kann ja mal durchrechnen, wie viel... Die haben natürlich auch einen krassen CRR-Wert, diese Reifen. Also die haben echt einen geringen Rollwiderstand. Ob ich das schnell mal ausrechne jetzt? Nee, das mache ich jetzt nicht. Sonst dauert es uns... Beim nächsten Mal sage ich dann, wie viel Watt man drückt.
Björn: Wir können das ja aber auf jeden Fall mal in unsere Themen aufnehmen, dass wir uns vielleicht mal mit den vergangenen Olympischen Spielen beschäftigen, mit den Leistungen, die da gefahren wurden und dann mal uns anschauen, was du in einem Bahnfiere zum Beispiel treten musst, was so ein Garner über, keine Ahnung, seine drei Minuten 50, 55, 59 da tritt, was du da für einen Aerodynamikwert brauchst, whatever. Ja.
Niclas: So, warte mal hier, Distanz, 4 Kilometer. Jetzt machst du es doch. In Sekunden, Distanz, nee, 4000 Meter, nee, sind das Kilometer? Ich weiß es gar nicht mehr.
Björn: Große Frage, was müssen wir jetzt in den Rechner reinwerfen?
Niclas: Nee, ich mache das jetzt schnell mal hier in meiner Zauber-Excel. Ich gehe jetzt mal von einem 16er CDA-Wert 17 bis 16 werden die haben, maximal. Dann fahren die mit 530 bei 60 und 65. Peter Leo hat recht. Die fahren wirklich 650 mit einem 17er CDA-Wert.
Björn: Es ist halt der Schnitt, du hast halt da den stehenden Start noch mit drin.
Niclas: Ja, genau. Dann musst du das Ding ja erstmal hochbeschleunigen. 3,6923 Sekunden. Mit einem CRR-Wert von 0,0032 habe ich es mal so über den Daumen gepeilt. Und da ist natürlich jetzt schon nicht Anfahrt und so weiter. Also, das ist schon viel. Das ist schon richtig viel. Ja, aber auch bei den Frauen werden, die sind halt auch mit 4,50 und so vorne mit, rödeln die da vorne mit rum, was schon krasse Werte sind, ja. Aber Frauen sind aerodynamischer als Männer, deutlich aerodynamischer. Wegen den Schultern? Ja, die sind halt so besser geformt. Pinguin-Shape. Ja, und das nicht mal despektierlich gemeint.
Björn: Nee, nee, also hat ja Peter Leo, hat glaube ich auch irgendwie über Evenepoel gesagt, dass er ein Pinguin einfach wäre. Ja, ist doch okay. Ich würde im Radsport sagen, wenn man im Radsport von Pinguin-Shape spricht, ist das etwas Positives. Ja, definitiv. So Björn, jetzt aber noch die große Frage wegen Geschenke, Weihnachten. Was war bisher dein bestes Radsport-spezifisches Weihnachtsgeschenk, was du bekommen hast?
Niclas: Das Problem ist, wenn man so tief in der Materie drin ist, schenkt man sich ja immer nur die Sachen selber. Das ist echt, das ist leider, da kann dir niemand was Geiles schenken, weil du dir selber die tollen Geschenke machst. Von daher, ehrlich gesagt, Nee, ich hab's den Menschen immer verboten, mir Sachen zu Weihnachten zu schenken und wenn dann sowas kam, dann kam irgendwie sowas, wo du denkst, naja, danke. Also ich glaub so der Campagnolo-Pizza-Schneider, der war ganz cool, über den hab ich mich wirklich gefreut. Ähm, aber sonst, ne, irgendwie so eine DVD von Höllentour oder so, das sind so Sachen, so denkst du, ja, oder hier ein tolles Buch, ja, ähm, Klamotten und sowas gar nicht bitte oder nicht irgendwie so, also man kann vielleicht nochmal zum Radhändler des Vertrauens gehen als, Freund, Bekannter, Verwandter, was kann derjenige gebrauchen, aber auch selbst die wissen nicht immer Bescheid, ich habe mir die Sachen immer selber gemacht und ich freue mich immer total über Geschenke, mit denen ich nicht unbedingt rechne, also das ist dann eigentlich das viel coolere, irgendwie so ein Buch. Oder, keine Ahnung, gibt so, guck mal, dieses Ding hier, das sieht jetzt hier niemand, das aussieht wie so ein Donut. Ja. Wenn ich das zu irgendeinem Weihnachten bekommen hätte, ich hätte mich total darüber gefreut. Das ist so ein Ring, so ein Gummiring, der relativ fest ist und den kann man so zusammendrücken. Als Handtrainer. Als Handtrainer, den habe ich mir bei Decathlon gekauft und ich muss dir sagen, ich bin voll, ich bräuchte zwei davon die ganze Zeit. Das ist für Leute, so wie du und ich, die nicht still sitzen können und immer ganz viel um die Ohren haben und nicht anfangen jetzt noch, Neben unserem Trainer-Dasein noch eine Firma aufzubauen und noch 20 Stunden mehr zu kloppen die Woche. Die haben noch so Gummi-Dinger oder fahren noch Fahrrad und haben noch ein Leben. Über den hätte ich mich zum Beispiel total zum Geburtstag gefreut. Für Menschen mit irgendwelchen hyperaktiven Neigungen. Von daher, falls du jemanden hast bei Dekathlon, super billig. Es ist geil. Ich finde es einfach super. Normalerweise nehme ich immer Büroklammern auseinander und bummel daraus irgendwas. Und jetzt habe ich dieses hier. Das ist super. Ich liebe das. Bei den Büroklammern scheitere ich auch immer. Es gab vor vielen, vielen Jahren. Da war ich noch sehr klein. Eine Werbung von Audi. Ich glaube es war Audi, ja. Und zwar hat dieser Mensch, man sah nur Hände, und hat aus einer Büroklammer ein Lenkrad geformt und dann, so wie das so aussieht, mit Lenkstange und allem drum und dann. Und dann wurde gezeigt, beim Aufprall fährt dieses Lenkrad beim Audi nach vorne. Und das hat er alles mit so einer Büroklammer oder mit so einem Stück Draht geflochten. Und ich habe immer die Idee, wenn ich so eine Büroklammer in der Hand habe, dass ich das jetzt auch so hinwickle. Das geht natürlich nie, die brechen immer vorher ab oder ich kann das auch nie so rund machen. Von daher kannst du gleich googeln, Audi-Werbung, Büroklammer. Ja. großartig, ist in meiner, in meinem Gedächtnis geblieben, aber auch mit viel Frustration, weil ich es nie schaffe. Ich schaffe dann vielleicht mal, keine Ahnung, irgendwas anderes. Ich freue mich schon immer, wenn ich aus den Milchtüten, die man so aufreißen kann mit diesem Henkel in der Hand, die gibt es ja auch nicht mehr, den kann man nämlich umdrehen und dann hat man Raumschiff Enterprise. Geil. Okay. Aber jetzt hier, Gummiring kannst du jetzt kaufen für all deine Verwandten. Das ist super. Ich glaube, das ist jetzt nicht so das perfekte Geschenk. Besser als Glitzerstein in Girona.
Björn: Ja, wahrscheinlich. Aber auch dort bin ich nicht fündig geworden für Weihnachtsgeschenke. Ich habe eine recht detaillierte Liste bekommen, was so zur Auswahl steht. Amazon-Liste, die heute nicht mehr einzulösen ist. Ja, es gibt ja auch hier immer ein paar Geschäfte im Saarland. Echt? Also es gibt Zerbrücken, richtig. Genau, es gibt Zerbrücken. Und dann gibt es für Radsportler viel geiler, es gibt in Zweibrücken das Outlet-Center, weil die haben dort einen Oakley-Outlet-Store. Und der ist richtig geil. Also wenn man auf Oakley steht, der ist top. Da kriegst du echt gerne mal Brillen für guten Rabatt und vor allem, die machen immer das Angebot, dass wenn du zwei Brillen kaufst, die zweite 50% gibt und dann auf den reduzierten Preis. Es ist sehr gefährlich. Also als Radsportler sollte man nicht zu oft dorthin fahren.
Niclas: Gut, dass ich eine anonyme Oakley Brillenversorgung habe.
Björn: Sehr gut. Sehr gut.
Niclas: Dann frohes Fest, Niklas, euch auch allen. Schöne kurze Folge, wenig Inhalt, viel Quatsch.
Björn: Ich freue mich drauf. Sehr gut. Nächste Woche machen wir das nochmal ein bisschen besser. Da habe ich nochmal mehr Zeit zum Vorbereiten. Sehr schön. Dann frohe Weihnachten. Wir hören uns nächste Woche wieder zu der letzten Folge dieses Jahr. Genau. Wir hören uns, Björn. Ciao, ciao.