Mit KI zu deiner besten Form
In der neuen Folge tritt der A Faster You Podcast erstmals in voller Besetzung auf. Gemeinsam mit Sebastian sprechen Niclas und Björn darüber, wie du A Faster You optimal nutzen kannst, um deine Bestform zu erreichen. Welche Funktionen bietet die Plattform? Und wie setzt du sie am besten ein, um dein Training selbst zu steuern und zu verbessern? Viel Spaß beim Hören!
Transkript
Niclas: Willkommen zum A Faster You Podcast, wo sich alles um Aushaubersport und Training dreht. Hier geben euch Sebastian Schluricke, Björn Kafka und Niklas Ranker wertvolle Tipps und Einblicke, die euch helfen, eure Performance auf das nächste Level zu bringen. So. Guten Morgen zu einer neuen Folge Faster You Podcast. Das ist die erste Folge, wo wir wirklich alle Beteiligten dieses Podcasts, würde ich jetzt mal sagen, beziehungsweise alle, die im Intro genannt werden, anwesend sind. Guten Morgen Sebastian, guten Morgen Björn.
Sebastian: Morgen. Ja, schönen guten Morgen. Schön, hier zu sein.
Niclas: Ich wurde tatsächlich schon ein paar Mal darauf angesprochen. Ja, wer ist denn dieser Sebastian? Was macht der denn überhaupt? Warum wird der immer in dem Intro erwähnt? Sebastian, was machst du überhaupt?
Sebastian: Ich sitze im Keller und arbeite.
Björn: Sebastian ist das Herz und das Brain und nicht die Leute, die in seinem Windschatten mitschwimmen. und sich darin suhlen in dem Erfolg.
Niclas: Sebastian ist der einzige hier im Podcast, der wirklich arbeitet.
Sebastian: Das ist ja so. Na, ich war ja auch schon mal früher im Podcast. Björn und ich haben den ja mal gestartet und wir haben ja tatsächlich auch mal ein paar Podcasts gemacht. Und dann ist Niklas dazugekommen und dann war ganz schnell klar, den Sebastian können wir ersetzen.
Björn: Sebastian ist der Chef von Faster U. Ich habe ja nur ein paar Anteile oder ein paar mehr auch. Sebastian hat angefangen mit Aerotune. Und wir haben es dann umgenannt in der Faster Youth, kurz oder etwas länger, nachdem wir dann noch die ganzen metabolischen Sachen drin hatten. Die ganze Sache startete mit Aerodynamik. Das haben wir mit Sicherheit schon im ersten Podcast erklärt, aber nur mal um ein paar andere Zuhörer, die jetzt neu dazugestoßen sind, über die letzten Monate, Jahre abzuholen. Und Sebastian ist vor allen Dingen die Person, die sehr, sehr viel programmiert. mit der ich rege im Austausch bin, wenn es um Simulationsmodelle geht, um Ideen, wie wir das Training machen können und, und, und. Also wir sind permanent in Korrespondenz. Und Mann der Zahlen, Mann der Programmierung. So sieht es nämlich aus. Sebastian, du kannst gerne noch was zufügen.
Sebastian: Ich glaube, das trifft das ganz gut. Wir haben ja alle sozusagen unseren Teil in dem Unternehmen und jeder hat sozusagen seine Expertise und alles zusammen macht uns halt als Team stark. Und das ist halt das, was wirklich besonders ist und was mir auch am Herzen liegt, dass wir sozusagen als Team versuchen, alle unsere Stärken in dieses Unternehmen zu bringen, damit wir unseren Usern etwas Positives bieten können. Und ich glaube, da haben wir mittlerweile schon echt was aufgebaut und geschaffen, um einen echten Mehrwert für die Sportler draußen geben zu können. Und mein Hauptanteil ist sicherlich daran, dass ich sehr viel programmiere. Mittlerweile halt auch mit Unterstützung von Agenten, die sozusagen viel Programmierarbeit übernehmen. Und wir und einige haben das vielleicht auch beobachtet. Wir haben in den letzten Wochen deutlich mehr Features aufgebaut. Rausgehauen würde ich fast sagen als früher. Es gibt immer so einen gewissen Trade-off, wenn man mit AI-Agenten sozusagen Software entwickelt. Man ist deutlich schneller, aber die Qualität leidet so ein bisschen. Aber so, dass man immer noch sagen kann, dass man gute Produkte damit rausbringen kann, auch weiterhin. Man muss sozusagen bei der Entwicklung mit AI-Agenten darauf achten, dass die nicht zu schlampig arbeiten. Denn so ein Ökosystem wie unseres ist schon ziemlich komplex. Wir haben wirklich viele Server, über elf Server, die sozusagen unsere Infrastruktur darstellen. Und wir haben bestimmte Standards. Und ihr kennt das vielleicht auch alle von ChatGBT und Co., Wenn ihr zu lange in einem Chat seid, dann kann es auch mal zu Halluzinationen kommen. Er denkt sich etwas aus, was halt vorher nicht gesprochen worden ist. Letztendlich basiert das halt auf Statistiken. Also er nimmt die größte Wahrscheinlichkeit an dessen, was vermutlich jetzt hier zutreffen sollte. Und das ist halt das Problem in so sehr großen Ökosystemen wie unserer Infrastruktur beispielsweise, dass er dann auf einmal parallel welden kann. installieren möchte oder programmieren möchte, die wir aber gar nicht brauchen, weil wir haben schon ein System dafür, aber er hat das halt sozusagen im Zuge des Kontextes dann irgendwann vergessen. Und da muss man dann halt clever umgehen, wie man mit diesen AI-Agenten sozusagen auch Software entwickeln kann. Aber es hat halt enorme Möglichkeiten, dass wir deutlich schneller und deutlich mehr sozusagen auch unseren Usern bieten können. Und eine der tollen Sachen, die wir so in letzter Zeit rausgebracht haben, ist unser virtueller Coach, der noch im Beta-Stadium ist, der aber Tools an der Hand hat, im Gegensatz zu vielen anderen Large-Language-Models, die einfach sozusagen ja nur so interagieren, hat unser virtueller Coach ja einen echten Zugang zur Datenbank. Das heißt... Der User kann über den virtuellen Coach auch Informationen aus seinem Trainingsplan erhalten. Er kann seinen Trainingsplan umgestalten. Er kann sagen, nee, ich habe jetzt keine Zeit. Ich lege das Training auf morgen. Ich habe nächste Woche aber immer dienstags jetzt zwei Tage Zeit zum Trainieren. Können wir da nicht eine Doppelsession einbauen? Das kann er machen. Er kann die Competitions umbauen. Er kann Nebenwettkämpfe planen. Er kann den Hauptwettkampf umplanen. Er kann dich krank melden. Er kennt... Alle unsere Datastrukturen, also er hat sozusagen Zugriff auf unsere und mittlerweile haben wir über eine Million ausgewertete Aktivitäten. Wir haben mittlerweile ganz gute statistische Hinweise darauf, was bei Training auch datengetrieben wirklich funktioniert. Und diese Konzepte versteht er. Das heißt, häufig ist ja auch die Frage einfach vom Sportler, warum bestimmte Dinge in unserem Training so sind, wie sie sind. Und er kann das halt erklären, weil man ganz klar sagen kann, man braucht nicht alle Standards aus der Trainingsphilosophie sozusagen übernehmen, die sich vielleicht auch in Form von Best Practice einfach eingegliedert haben, weil man jetzt ganz klar sagen kann, die Daten zeigen aber zum Beispiel andere Sachen, wie zum Beispiel, es macht von Anfang an Sinn, die Sauerstoffaufnahme, zu trainieren und zu stimulieren. Davon profitieren Sportler. Es gibt auch Zusammenhänge, wie verändert sich die Sauerstoffaufnahme und die Laktatbildungsrate. Und der Coach hat halt Zugriff darauf. Und das macht ihn halt so besonders. Und was ich halt richtig geil finde, das ist das Letzte, nicht, dass wir schon die ganze Zeit was sagen, aber wenn ich erstmal im Monolog bin, dann ist halt keine Grenzen gesehen. Man kann ja mittlerweile auch über WhatsApp mit ihm chatten. Was ich richtig geil finde. Und da kommen dann auch so demnächst solche Sachen wie zum Beispiel, wenn ihr ein Workout abgeschlossen habt, dann wird er euch auch demnächst direkt über WhatsApp fragen. So, wie war das Workout? Und dann könnt ihr direkt Feedback geben. Und es geht auch per Sprache. Also ihr müsst nicht tippen. Ihr könnt ihm Sprachnachrichten schicken. Auch das funktioniert. Und das ist schon ganz cool. Da wird es einiges weitergeben. Das ist aber so viel User-Interface gewesen. Aber es gibt natürlich auch noch ganz viele andere Aspekte. Aber es ist nur ein kleiner Auszug dessen oder ein großer Auszug, je nachdem aus welcher Perspektive, was ich gerade so gemacht habe und was wir halt auch gemeinsam abstimmen, ob das dann auch wirklich Produkte sind oder Features sind, die euch einen Mehrwert bieten.
Björn: Jetzt muss ich einmal noch mal kurz reingrätschen. Jetzt wollen alle. Das Problem ist natürlich, dass Sebastian und ich eng zusammenarbeiten. Wenn wir gerade bei dem Coach sind, man kann ihm auch echt schlaue Fragen stellen und da kommt auch meistens eine sehr schlaue Antwort raus. Also wirklich stoffwechselspezifische Fragen zum Training und so weiter. Weil er die Sachen halt kennt, die wir da eingebaut haben, die wir ihm gelehrt haben. Und das ist echt geil. Also es gibt manchmal, ich hatte vor kurzem mal einen Fall, wo ich gedacht habe, okay, wieso verhält sich das so und so? Wieso springt jetzt die glykolytische Leistung hoch? Und dann habe ich mit unserem Coach sozusagen darüber gesprochen und dachte so, ja stimmt, genau das habe ich auch irgendwo tief in meinem Hirnkasten. Aber ich habe es vergessen, die Maschine wusste es halt, weil wir sie halt darauf trainiert haben. Aber Niklas, du bist...
Niclas: Ja, weil, also, wir sind jetzt quasi direkt super tief in das Thema rein, ohne überhaupt mal so die Leute noch so ein bisschen vorher abzuholen. Also, wir reden jetzt über die komplette Plattform of Faster U. Okay, wir haben mit Aerotune gestartet, war früher nur Aerotest, Björn kam dazu, hat quasi... Das metabolische Profil mit reingebracht, womit wir dann auch angefangen haben, quasi Powertests zu machen. So, den Powertest kennen, denke ich, die meisten User. Sprinttest, 4 Minuten und 12 Minuten. Und dann kriegt ihr schon mal eure V2-Marks, eure Fowler-Marks, eure Critical Power, eure MLSS, euer Fatmax und könnt damit schon mal trainieren. So. Dann, soweit ich weiß, ist auch einer der größten Punkte, was wir zumindest in so Profi-Teams anbieten, auch viel Bahntesting. Also da wird immer noch viel Aerotests gemacht. Das ist ja auch das, wo Sebastian und ich bei Wismar zusammen mal auf der Bahn waren, weil die halt sehr viel mit der Aerotest-Funktion arbeiten. Das wird jetzt aber hauptsächlich von, ich sage jetzt mal, dem normalen User und dem normalen Podcast-Hörer wahrscheinlich weniger genutzt, wie jetzt zum Beispiel der Powertest. Ist aber immer noch ein starkes Tool, was man grundsätzlich... vergleichsweise einfach machen kann. Ja, man kann es einfach draußen machen. Genau, man kann es einfach draußen machen. Man braucht gar keine Bahn, exakt. Ihr braucht nur einen Kilometer gerade im Optimalfall. Ja. So, und was haben wir jetzt quasi auf der Plattform mit FasterU noch alles für Möglichkeiten? Weil da ist ja in letzter Zeit super viel gekommen. Und ich glaube, so Aerotests, das kennen die meisten. Powertests kennen die meisten. Aber über den Rest haben wir bisher immer relativ wenig gesprochen. Björn reißt das immer hier und da an, was wir alles da haben. Aber wenn wir jetzt Sebastian hier sitzen haben, kann der uns ja jeden Schritt einzeln erklären, was ihr alles mit der Plattform machen könnt.
Sebastian: Ja, theoretisch sollte ich das können. Ich kann das auch nicht nur theoretisch, ich kann es auch praktisch. Also das sind vollkommen richtig unsere Hauptprodukte, Aerotest-Hauptprodukte damals gewesen. Dann durch den Powertest auf jeden Fall für die meisten unserer Kunden und Sportler auf jeden Fall das Hauptprodukt geworden, der Aerotest. Für Profis immer noch sehr interessant, vor allen Dingen für Teams. Parallel für diese Teams auch die Simulation sehr interessant, weil wir eine Simulationssoftware haben, mit dem man Rennprognosen machen kann und verschiedene Pacing-Strategien anbauen kann. Und mittlerweile auch so weit, dass man in dieser Simulation vier Pacing-Strategien gegeneinander vergleichen kann. Man kann verschiedene metabolische Profile auswählen. Man kann ein ganz normales W-Prime-Modell machen zur Pacing-Strategie. Man kann aber auch das Marder-Modell benutzen. Man kann verschiedene Aerodynamik-Beiwerte eingeben. Man kann auch den Lean Angel für die Kurven und Bremsverzögerungen implementieren. Da sind wir ganz gut aufgestellt und das benutzen auch die Virtual Teams, um ihre Time Trials sozusagen zu planen und damit optimale Strategien zu entwickeln. Das ist aber auch wieder sehr spezifisch, wird nicht so viel vom breiten Sportler gemacht.
Niclas: Genau, aber das ist jetzt zum Beispiel das, was Björn zum Beispiel während der Tour gerne mal macht, um eine Zeit fahren, die Zeit so genau, wie er es jetzt zum Beispiel bei der letzten Tour gemacht hat. Da hat Björn ja, glaube ich, bis auf ein paar Sekunden die Zeit von Pogacar perfekt oder von Remco perfekt getroffen. Oder auch zum Beispiel eine Ötztaler-Simulation zu machen. Okay, was ist theoretisch denn beim Ötzi möglich? Das kann man anhand eigentlich, wenn ihr die Fit-Datei vom Ötztaler zum Beispiel habt, und einen aktuellen Powertest habt, dann könnt ihr anhand dieser Simulation da auf jeden Fall ein bisschen rumspielen und gucken, okay, wie schnell wäre ich denn ungefähr, wie lange brauche ich, vielleicht anhand dessen könnt ihr dann Rückschlüsse ziehen, okay, wie viel Gramm Kohlenhydrate solltet ihr mitnehmen, weil ihr seid keine 8 Stunden unterwegs, sondern 9 Stunden, 10 Stunden unterwegs, dafür könnte man das zum Beispiel auch nutzen.
Sebastian: Genau. Und es geht sogar noch einen Schritt weiter, dass dieses Tool nicht nur sagt, wie schnell du bist, sondern dir tatsächlich auch sagt, wenn du als Eingabe gibst, so und so viel Kohlenhydrate kann ich zu mir nehmen. Das sind meine Eurowerte. Dann sagt dir das System auch, da musst du so viel Leistung investieren, da musst du so viel Leistung investieren, da so viel, um sozusagen den schnellsten Split zu erhalten. Und dann siehst du auch sozusagen in dieser Simulation, wie viele Sekunden du vor einer konstanten Power bist oder vor einem anderen System. Stoffwechsel planen und damit hast du halt sozusagen eine Möglichkeit abzuwägen, was könnte tatsächlich wie schnell sein. Und das machen vor allen Dingen dann die Worldtour-Teams für Zeitfahren, um wirklich da jede Sekunde herauszuholen, die möglich sind und mit verschiedenen Pacing-Strategien. Das ist aber auch immer noch wirklich, vor allen Dingen funktioniert es richtig gut im Time Trial. Da hat es, glaube ich, seine größten Stärken. Und für Windschattenrennen hat das halt begrenzte Möglichkeiten, weil es ist halt unheimlich schwer zu prädikten, wie viel bist du jetzt in der Gruppe unterwegs, wie viel bist du alleine unterwegs etc. Dann aber unser Haupt-Tool, da wo wir am meisten Zeit rein investieren, ist halt tatsächlich unsere Trainingsplanung. Und diese Trainingsplanung, die haben wir jetzt ja schon über ein Jahr, wir haben die sehr lange in Beta laufen lassen, um wirklich zu sehen, dass das auch alles funktioniert, haben uns da viel, viel Zeit gelassen, um sozusagen mit dieser Trainingsplanung Erfahrungen zu sammeln. Und heute, so wie viele Wettbewerber oder Plattformen das allgemein anbieten, wird ganz viel immer von AI-Coaches und AI-Training gesprochen. Und das ist halt so eine Sache, die... ich glaube, zu vielen Missverständnissen führt, was tatsächlich KI oder AI technologisch heutzutage möglich ist. Und da können wir sicherlich heute auch mehr drüber sprechen, weil das auch für uns immer sozusagen der Anspruch ist, dass diejenigen, unsere User sozusagen auch educational, also auch eine gewisse Bildung miterhalten können, was tatsächlich technologisch möglich ist und wie sowas umgesetzt wird. Und wie wir das machen und wie wir das vielleicht auch andere machen und was man so zum Beispiel auch in der Marke Bereich auch verschiedene Studien zu zeigen, ist halt AI-Wert. Der Begriff AI wird momentan extrem ausgeschlachtet und wird überall benutzt. Weil theoretisch ist es halt so, egal was man tut, man kann ja immer sagen, es war AI, sobald ChatGBT nur eine Zeile geschrieben hat. Da war KI dabei. Und das heißt aber nicht unbedingt, dass das dann die besten Trainingspläne sind. Also KI und Erstellung von Trainingsplänen, das hat natürlich auch schon... Da steckt schon Know-how drin, weil man grundsätzlich sagen muss, so eine KI hat halt unheimlich viele Bücher gelesen und kann halt auch, wo es halt stark immer drin ist, wo es halt sehr viel Material zu gibt, also Large Language Models sind da stark drin, wo es sehr viel Material viel gibt. dass sie dann auch in dem Bereich ganz gute Schlussfolgerungen ziehen können oder zumindest gute Zusammenfassungen darstellen können. Ob das jetzt ein guter individueller Plan ist, ist immer schwierig, weil er kennt ja gar nicht eure Sauerstoffaufnahme, er kennt nicht eure Laktatbildungsrate, er kennt nicht, wie viel Zeit ihr wann habt, er weiß auch nicht, wie ihr die Einheiten tatsächlich umgesetzt habt. Und da ist es halt so, da wird es halt schwierig für so ein Large-Language-Model. Und bei uns ist der Ansatz halt anders. Wir haben ja sozusagen schon relativ früh auch unsere Powertest-AI entwickelt, die sozusagen auf Basis der Powertest sozusagen eine VO2max und VOLAMAX predicten kann, also vorhersagen kann aus euren normalen Trainingsdaten. Und die ist halt auch mit Basis für unsere Trainingsplanung, weil wir, So feststellen können, ob sich etwas an eurer Sauerstoffnahme oder Laktatbildungsrate, also eure Ökonomie ändert und dann entsprechend darauf reagieren können mit unserer Trainingsplanung. Das heißt aber halt auch unheimlich viel Know-how von Björn drin, weil Björn ist ja nun mal schon sehr, sehr lange Trainer, hat es. sehr viel Erfahrung gesammelt, weiß auch, welche Workout-Strukturen wirklich funktionieren. Und wir müssen hier auch immer sozusagen unterscheiden zwischen dem, was tatsächlich wissenschaftlich messbar ist, also tatsächlich Training, das funktioniert. Training in Trainingszonen, wie viel Energie setze ich in Trainingszonen um? Sowas kann man wissenschaftlich auch untersuchen. Das können wir auch in unseren Daten untersuchen. Was halt schwieriger wird, sind so fancy Workouts, wo ganz viele Sachen drin sind. wo auch eine Evidenz dafür, dass das tatsächlich funktioniert, schwierig ist. Also man kann sicherlich sagen und argumentieren und wissenschaftlich versuchen zu erläutern, warum solche Einheiten Sinn machen. Und das will ich auch gar nicht in Abrede stellen, dass sowas nicht auch funktionieren kann. Aber das datengetrieben festzustellen, dass das tatsächlich einen Effekt hat, wenn man das so und so macht, ist unheimlich schwierig. Und wir versuchen halt sozusagen, das von Grund auf aufzubauen. Wir haben das Know-how von Björn, der einfach ist, sehr viel Erfahrung auch mit den Top Leuten hat und haben halt Workout Strukturen entwickelt. Das sind über 200 Workout Strukturen und unsere EI ist aber spezialisiert darauf zu wissen, wie viel Energie braucht jetzt ein Sportler pro Woche umsetzen, also muss in verschiedenen Trainingszonen umsetzen, damit wir eine Adaption in der V2 Max oder V-Lamax haben. Und plant das immer wieder neu in Abhängigkeit dessen, was ihr tatsächlich tut. Also unsere Idee war sozusagen immer so ein Navigationssystem für den Sportler zu finden. Auch wenn ihr mal falsch abbiegt, bringt euch das System immer noch an den richtigen Weg, weil ihr ja zu Recht vielleicht auch mal sagt, nee, aber heute will ich drei Stunden ganz anders fahren, weil ich mit meinen Jungs unterwegs bin. Und so wie das Navigationssystem euch auch zweimal rechts abbiegen lässt, weil ihr noch beim Bäcker halten wollt und dann immer noch irgendwo anders hinfahren wollt, nicht die Nerven verliert und euch weiterhin auf den besten Weg bringt, so ist auch letztendlich unsere Trainings-KI zu sehen. Das heißt, ihr sollt den Spaß nicht im Sport verlieren, nicht zu doll euch diktieren zu lassen. Aber wenn ihr es wollt, habt ihr mit diesem System eine wirklich gute Möglichkeit. Und wenn ihr einmal rechts abbiegen wollt, ist das auch kein Problem mit unserem System.
Niclas: Okay, das heißt aber, wir haben jetzt wieder über die Trainingsplanung und so gesprochen, das heißt aber, der Sportler an sich kommt quasi auf unsere Plattform drauf, macht einen Powertest, hat dann quasi über, verbindet seinen Garmin, seinen Wahoo und kann dann jede Einheit hochladen und sieht dann erstmal zu jeder Einheit quasi über die Activity-AI, die wir haben, okay, wie war denn jetzt heute bei der Einheit meine V2 Max, meine Vola Max, wie viele Kohlenhydrate habe ich verbrannt, wie viel Fette habe ich verbrannt. Welchen Einfluss hatte diese Trainingseinheit quasi auf mich? Und dann haben wir jetzt aber auch diesen AI-Coach, mit dem man quasi chatten kann, mit dem man quasi sich einen Trainingsplan erstellen lassen kann, der einen dann, wie du gerade quasi sagst, navigiert, sofern man ihn immer wieder quasi sagt, wie war mein Training heute? Habe ich mich gut gefühlt? Habe ich mich schlecht gefühlt? Er erkennt selbst, wie gut hast du das Training umgesetzt, wenn die Ateinheit hochgeladen wurde. Das alles kann diese KI quasi oder diese AI oder wie das Large Language Model, wie auch immer du es nennen möchtest.
Sebastian: Man muss das so ein bisschen unterscheiden. Wir haben auf der einen Seite haben wir neuronale Netze. Das sind echte künstliche Intelligenzen, die wir trainiert haben mit TensorFlow. Das ist eine große Python Bibliothek, mit denen man sozusagen künstliche Intelligenz wirklich trainieren kann. Und wir haben unsere Server, auf denen lassen wir das laufen. Die machen beispielsweise diese Prediction auf jeder normalen Aktivität. Dann haben wir Machine Learning. Machine Learning sozusagen wenden wir halt an, um sozusagen den Umfang pro Woche für Sportler zu definieren. Also wie viel Energie sollst du pro Woche umsetzen, damit du eine Adaption hast? Das machen wir mit Machine Learning. Da haben wir noch kein neuronales Netz. Da arbeiten wir dran. Da kann ich ganz am Ende vielleicht nochmal...
Björn: Und was neuronale Netze sind, darüber reden wir jetzt.
Sebastian: Ja, es ist jetzt viel. Wir müssen aufpassen, dass wir nachher den Bogen nicht verlieren.
Björn: Aber das sind halt Begriffe, die immer wieder fallen, außerhalb von Faster You.
Sebastian: Finde ich gut, dann mache ich. Ich will nur ganz kurz Niklas' Antwort sozusagen ganz kurz beantworten. Unser virtueller Coach, das ist ein Large Language Model, der sozusagen nur die Kommunikationsschnittstelle zu unserer KI-Technologie ist. Das heißt, dieses Large Language Model plant nichts bei uns. Das Large Language Model erstellt auch nicht die Trainingspläne. Also das Large Language Model ist aus unserer Sicht nur dafür da, und da sehen wir eine ganz große Chance, die Interaktion mit der Plattform zu vereinfachen. Und ein Ansprechpartner zu sein, der sozusagen versteht, welche Technologien bei uns in unserem System dahinter sind. Und die sozusagen die Interaktion natürlicher gestalten sollen, weil... Es kommen immer mehr Möglichkeiten in dieser Plattform und es wird schwer, in dieser Plattform zu navigieren, alle Features einzustellen, wie man sie gerne hätte. Ja, wie viele Sessions möchte ich machen? Machen zwei Sessions mehr Sinn als drei Sessions? Ich könnte das machen. Irgendeiner muss dich ja beraten auf dem Weg, denn normalerweise macht das ja der Coach. Man kann es auch mit Manuals machen, was wir nicht gut finden. Und deswegen haben wir uns dazu entschieden, das Large Language Model zu implementieren, das sozusagen unsere Strategien kennt. eine Interaktion mit der Plattform durchführen kann und zwar das einstellen kann, was du willst, aber die Trainingsplanung selber kommt durch unsere Algorithmen. Und jetzt kann man nochmal ganz kurz einen Schritt zurück machen und sozusagen, was ist überhaupt künstliche Intelligenz? Künstliche Intelligenz ist ja ein Begriff aus der Informatik und beschreibt halt Methoden in der Programmierung sozusagen, wie man vorgehen kann. Und Was ihr alle kennt, ist ChatGBT. Ich vermute, mittlerweile kennt das wirklich jeder. Das ist ein Large Language Model und das ist ein neuronales Netz. Und das ganz Besondere und Abgefahrene daran ist halt, dass es theoretisch und praktisch nur Tokens prediktet, also Buchstaben vorhersagt, die zu einem bestimmten Kontext unheimlich gut passen. Und es ist total faszinierend, dass sowas funktioniert. Also, dass man tatsächlich... Buchstaben vorhersagen kann und dass da sinnvolle Sachen bei rauskommen. die tatsächlich auch einen echten Mehrwert bieten können. Und das sind neuronale Netze. Und neuronale Netze bedeutet halt, das kann man sich dann tatsächlich ähnlich, also ein Psychologe würde das immer noch anders beschreiben, weil unser Gehirn deutlich komplexer ist und wir deutlich mehr Wahrnehmungsmöglichkeiten haben und unser Gehirn dreidimensional aufgebaut ist und da noch ganz andere Fähigkeiten mit drin sind. Aber ein neuronales Netz ist erstmal von der Idee her auch Neuronen, die aktiviert werden können, ähnlich wie unser Gehirn. Und dann trainiert werden können. Und das heißt, das Häufigste, was man da verwendet, ist Supervised Learning. Das bedeutet, einfaches Beispiel, was man immer sagen kann, ich zeige diesen neuronalen Netzen, Bildern mit Katzen zum Beispiel und so. Und Bilder ohne Katzen und trainiere jetzt sozusagen, indem ich vorher gelabelt habe und gesagt habe, das ist ein Bild, da ist eine Katze drauf und hier ist keine Katze drauf, dass dann sozusagen das neuronale Netz lernt, okay, das sind Bilder mit Katzen, da gehört noch ganz viel mehr dazu. Also so ein neuronales Netz kann man jetzt nicht einfach so die Information reinbringen. sondern man muss diese Bildinformation relativ stark vorverarbeiten mit verschiedenen Filtern und Technologien, damit dann ein neuronales Netz aus dieser Menge an Informationen tatsächlich in der Lage ist, dann zu entscheiden, ist das eine Katze oder nicht. Und da steckt dann wieder sehr viel Know-how und Knowledge drin, wie man sozusagen so ein neuronales Netz aufbaut, damit es diese Fähigkeiten entwickeln kann. Aber grundsätzlich ist das Supervised Learning. Und ein Large Language Model ist auch ganz viel Supervised Learning. Also es gibt die richtige Antwort sozusagen. Und dann soll diese KI versuchen, anhand der Daten diese richtige Antwort zu finden, indem es dann sein eigenes Neuron so entwickelt, dass es dann genau dahin kommt. Genauso wie bei dem Bild. Es lernt dann sozusagen anhand der Daten, die vorgegebene Antwort wiederzufinden. Und so funktioniert in der Regel die meisten AI-Technologien, also Supervised Learning, es gibt auch Unsupervised Learning, das sind häufig Clustering-Methoden, sind deutlich komplizierter, weil man halt nicht vorher weiß, was ist. Man könnte auch sagen, bei uns hier, wir benutzen sozusagen Unsupervised Learning, KI-Technologien, dann kommen viele Parameter heraus, mit denen wir dann erstmal nichts anfangen können. Weil die KI natürlich ganz andere Zusammenhänge findet. Das heißt, die würde keine VO2max finden, sondern andere Parameter, die vielleicht datengetrieben vielleicht sogar noch mehr Sinn machen, aber für uns als Menschen unheimlich schwierig wären zu interpretieren. Deswegen haben wir uns auch immer dazu entschieden, nicht sozusagen so... Den Stand der Technik, den wir haben und das MADA-Modell ist halt unheimlich gut, weil es sehr komplex ist und viele Sachen beschreibt, sozusagen immer eher versuchen, diese Parameter zu prädikten, weil wir immer noch da sehr viel Erfahrung als Menschen auch haben, um daraus etwas ableiten zu können. Und Machine Learning gehört halt auch zur Technik. Künstliche Intelligenz dazu ist aber anders. Das sind halt Algorithmen oder bestimmte mathematische Verfahren, mit denen man genauso aufgrund von statistischer Daten Vorhersagen treffen kann, aber da sind keine Neuronen dabei. Manchmal wird auch von starker und schwacher KI sozusagen gesprochen, gehört aber alles zur künstlichen Intelligenz dazu. ist sozusagen dann auch halt wichtig in vielen Bereichen. Und ich hatte ja vorhin gesagt, da hat Björn sozusagen gesagt, wir benutzen Machine Learning, um sozusagen diese Energieverteilung pro Woche zu bestimmen. Wie viel Energie musst du sozusagen trainieren, damit du eine Adaption hast? Wir benutzen aber auch Machine Learning, um eure HAV zu analysieren, die wir, wenn ihr zum Beispiel mit Garmin verbunden seid, bekommen wir halt eure HAV-Daten, wir kriegen eure Schlafdaten, wir kriegen eure... Ruhe, Herzfrequenz. Und aus diesen Daten und vor allem aus dem zeitlichen Verlauf heraus kann man dann halt sagen, ob eure HRV sozusagen normal ist oder erhöht ist. oder beziehungsweise zu niedrig ist. Und da gibt es ja verschiedene Arten, wie man das interpretieren möchte. Aber da haben wir dann so ein Scoring-System, dass man dann auch wirklich sagen kann, man kann mit dem Wert was anfangen, weil nur der Millisekundenwert, den man zum Beispiel von Garmin bekommt, ein Wert alleine, hat wenig Aussagekraft, sondern es spielt halt eine große Rolle, wie war das über die letzte Woche, wie war es über die letzten zwei Wochen, wie verhält ihr euch zum Langzeittrend. Und da benutzt man ganz häufig Machine Learning, Das sind einfachere Methoden, aber mit denen man auch aufgrund von sehr viel statistischen Daten, also großen Umfängen, gute Schlussfolgerungen rausziehen kann, wie ein bestimmter Athlet momentan sozusagen fit ist. Und da haben wir sozusagen solche tagesaktuellen Werte. Wir bestimmen das als Readiness, also wie ready seid ihr und wenn diese Readiness runtergeht, Dann würden wir zum Beispiel oder unsere KI-Trainingsplanung, die wir insgesamt auch KI-Trainingsplanung nennen, weil da echte KI drin ist, also neuronale Netze, Machine Learning drin ist. Die würde dann das Training reduzieren, zum Beispiel sagen, okay, heute machen wir weniger, heute machen wir keine Intervalle. Wir passen das Training an. Wir haben parallel dazu auch die Body Reserve. Das ist zum Beispiel auch ein statistischer Wert, den wir herausgefunden haben, der basiert grundsätzlich auch auf MADA. Es basiert eigentlich auf dem Protein-Turnover, also wie viel Proteine habt ihr im Training zerstört. Und umso mehr Proteine ihr im Training zerstört, ist so ein bisschen kontraintuitiv, aber entwickelt der Körper auch die Fähigkeit, mehr Proteine wieder zu regenerieren. Also stimuliert sich gegenseitig. Aber es kommt irgendwann an so einen Punkt, wo die Stimulanz nicht mehr nachfolgen kann und euer Körper das nicht mehr reparieren könnte. Aber man braucht halt auf eine bestimmte Art und Weise diese Stimulanz, damit auch eine Anpassung in eurem Körper entsteht. Aber auf der anderen Seite ist es halt so, sie darf auch nicht zu hoch werden. Und da haben wir gute statistische Daten in unserer Plattform. mittlerweile, weil wir halt so viele Daten haben, dass wir halt wissen, wo muss sich eure Body Reserve befinden, damit tatsächlich dann auch Adaption entsteht und ab wann zum Beispiel bringt mehr Training halt auch gar nichts mehr. Dann könnt ihr immer noch weiter trainieren und das sieht man dann halt auch anhand der Daten, dass sogar mehr Umfang tatsächlich auch zu Effekten an der VO2max führen würde und man die weiter steigern kann, aber nicht mehr signifikant höher als also etwas reduziertes Training. Also wir reden jetzt wirklich gerade von großem Umfang. Das Einzige, was dann wirklich signifikant steigt, ist die Verletzungsgefahr. Das sind halt so Sachen, die dann so mit der Zeit sich einfach entwickeln, weil wir so viele Informationen über unsere Sportler haben, dass wir dann halt sozusagen dazu in der Lage waren, so ein komplexes System wie diese KI-Trainingsplanung zu entwickeln, die verschiedene Bausteine hat. Und wir versuchen da auch wirklich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Momentan arbeiten wir da an der nächsten Generation von Powertest AI, sozusagen um eine deutlich bessere, Prediction von jeder Radfahrt zu bekommen, weil die sozusagen der Schlüssel zum Erfolg ist, um wirklich mal auch ein neuronales Netz zu entwickeln, das dann Training für euch prädikten kann. Und da glaube ich, dass wir auch in diesem Jahr schon einen Durchbruch generieren können und vermutlich, und das wäre unser Wunsch, das erste neuronale Netz sozusagen entwickeln, das tatsächlich dann individuell im Rahmen eines digitalen Twins wirklich auf euch gelernt hat und verstanden hat über die Jahre hinweg, wie ihr funktioniert, mit all unseren Ansätzen euch dringend sozusagen zu generieren, wie es bisher nicht möglich gewesen ist, weil diese Datenmengen zu groß gewesen sind und vor allen Dingen das Labeling gefehlt hat. Denn denkt daran, ich hatte gesagt, supervised learning, eine KI muss halt gelabelt werden. Und wenn man keine Label hat, dann kann man nichts trainieren. Ja, was soll sie denn lernen? Aber weil wir zum Beispiel diese Power-Test-AI haben und wirklich sagen können, von Woche zu Woche, wie ändert sich eure Sauerstoffaufnahme, haben wir halt die Möglichkeit, ein echtes neuronales Netz darauf zu trainieren und glauben, dass wir da wirklich den Usern Also wir sind sehr gespannt. Also wir wissen ja selber noch nicht, was dabei rauskommt, aber die Möglichkeit ist halt gigantisch.
Björn: Um es jetzt mal ganz kurz, Use Case, ja? Für mich als Coach, wenn Sportler, die sind ja fast alle Sportler und es sind ja jetzt nicht mehr so viele, mit denen ich zusammenarbeite, die Body Reserve zum Beispiel als guter Indikator und da haben wir ja mal eine große Statistik, Auswertung gemacht, ab wann haben wir positive Adaptionen an der VO2max, ab wann sollte ich Das Training so runterfahren, dass ich ready bin für ein Rennen, sei es für ein Eintagesrennen oder sei es auch für ein Mehrtagesrennen. Und ich schaue halt auf diesen Wert einfach. Und wenn ich dann ganz platt gesagt im roten Bereich unterwegs bin, weiß ich, da muss ich jetzt mächtig aufpassen. Im gelben Bereich habe ich halt immer einen relativ guten Trade-off, was die Formentwicklung angeht. Und alles darüber ist nice to have, ja. Und wenn ich dann in ein Rennen gehe, muss ich halt wirklich im Optimized für ein Eintagesrennen und vielleicht sogar in einem Fresh-Bereich, wenn ich in ein Mehrtagesrennen reingehe. Und das ist halt für mich, der jetzt viele Sportler hat, die jetzt keinen von unserer KI geschriebenen Trainingsplan haben, sondern einen von mir geschriebenen Plan haben, einfach diese Kontrolle, okay, wie viel kann ich dem Sportler noch zumuten. Und ja, das ist für mich das wichtigste Tool aktuell auf der Seite. Das ist echt krass, aber da schaue ich jeden Tag nach.
Niclas: Okay, das heißt aber für jetzt den Zuhörer... Man macht sich ein Abo, dann man fährt einen Powertest, verbindet sich mit Garmin. Naja, aber das braucht man ja schon, um das grundsätzlich nutzen zu können.
Sebastian: Wir haben ja mittlerweile einen Trial Month, das heißt, du kannst in die Plattform reinkommen, du musst noch gar nichts bezahlen, du kriegst einen Probe-Monat, kannst dich direkt mit Garmin, Wahoo, Hammerhead und wir arbeiten an weiteren Verbindungen, hoffentlich auch bald viel, viel mehr. Und verbinden, dann hast du vier Wochen Training komplett drin. Und wenn du dich dann sozusagen mit Garmin oder Wahoo auch verbindest, dann ziehen wir sozusagen die Aktivitäten aus der Historie, können damit sozusagen schon diese Powertest AI nutzen, wissen dann schon, wie viel Training du brauchst. Ja, also wir können deine VO2 Max, Fowler Max bestimmen. Dann gibt es einen Trainingsplan für dich. In diesem Trainingsplan wird auch schon direkt der Powertest geplant. Ja. den man da inklusive in diesem Probeabonnement mit drin hat, dass man gleich sogar einen hochwertigen Powertest durchführen kann, was aus meiner Sicht super ist für jeden Sportler, das auch mal gemacht zu haben. So lange, bis man vier Minuten All-Out fährt, ist das toll, ja. Das ist halt so. Ich finde immer so diese Erkenntnis, dass wenn man das erste Mal sieht, was man für eine Laktatbildungsrate hat und dann irgendwie so feststellt, wow, ich habe hier so eine 0,8er oder 0,9er Laktatbildungsrate und ich bin ja dann doch ganz anders, als ich immer gedacht habe. Oder so eine extrem niedrige Laktatbildungsrate. Was habe ich da überhaupt die ganze Zeit mit meinem Stoffwechselsystem gemacht? Ja, ich habe mich ja nur noch ökonomisiert. Und das vielleicht auch, es gibt so ein paar Zusammenhänge, die wir in unserer Plattform sehen, ja, das sind statistische Zusammenhänge, denn nämlich zum Beispiel Sportler, die ihre Laktatbildungsrate senken, die senken in sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch ihre Sauerstoffaufnahme. Und das heißt, wenn ich jetzt ganz lange immer sage, ich will meine Laktatbildungsrate senken, dann werden die auch immer ihre Sauerstoffaufnahme senken. könnte zum Beispiel manchmal auch das Phänomen erklären, dass die Sportler, die sozusagen von kurzen Distanzen kommen, einen großen Motor mitbringen, eine große Sauerstoffaufnahme und dann nur noch an ihrer Ökonomie sozusagen trainieren, dass sie halt ihre Fähigkeit dieses großen Motors verlieren. Den machen sie nämlich kleiner. Dadurch, dass sie die ganze Zeit nur effizienter werden wollen. Und das heißt, das sind sozusagen solche Informationen, die da... rauskommen. Aber in dieser Trainingsplanung hat man dann gleich diesen Powertest und ich glaube, dass der total wichtig ist, also auch nach wie vor, weil der immer noch sozusagen ganz klar nach Mada bestimmt, was man kann und für uns auch insofern wichtig ist, also auch für die Sportler in unserer Plattform, weil sie uns die Chance gibt, einen echten digitalen Twin zu geben. Denn auch wenn wir eine KI haben, die sozusagen prädikten kann, aufgrund von Herzfrequenzwerten und Powerwerten, also so ein bisschen abstrakter gedacht, denn die KI macht es auch abstrakter, haben wir immer noch die Möglichkeit zu sagen, ja, okay, das macht die KI, aber das ist das, was nach dem Powertest rauskommt. Und da gibt es in der Regel auch Abweichungen. Bei manchen Sportlern größer, bei manchen Sportlern weniger groß. Aber das ist dann sozusagen der Anker für die KI, zu sagen, okay, hier fängt der digitale Twin an. Das ist das, was eigentlich rauskommt, das ist das, was ich predikte und jetzt kann ich sozusagen besser verstehen, wie der Sportler funktioniert. Und deswegen ist es auch wichtig, dass dieser Powertest mit eingeplant wird und dann hat man eigentlich sozusagen... wenig Risiko, was zumindest sozusagen finanzielle Sorgen angeht. Und das sollten auch allen Sportlern immer bewusst sein. Wir verbringen so viel Zeit beim Sport. Das ist so etwas Wichtiges, dass man schon auch auf Qualität immer achten sollte. Also an der falschen Ecke zu sparen, bringt meistens nichts. Genauso wie man sagt, Bikefitting kann ich selber machen. Es ist auch immer super sinnvoll, zum Bikefitter zu gehen. Und die meisten kommen auch mit so einem Aha-Effekt Davon zurück und wissen, okay, Radfahren kann sich ja doch anders anfühlen. Sitzen kann sich anders anfühlen. Das kann sich alles viel leichter anfühlen. Und genauso ist auch Trainingsplanung. Und man sollte dann, wenn man so viel Zeit in so einen schönen Sport auch sozusagen investiert, nicht versuchen, an den falschen Stellen zu sparen. So eine Leistungsdiagnostik, so ein Powertest ist halt total gut. Und wir bieten halt diesen einfachen Einstieg. Aber auf der anderen Seite muss man sagen, da steckt so viel Know-how, so viel Technologie drin. Und die eigentliche Investition ist halt deine eigene Lebenszeit. Dass du sagst, okay, ich probiere sowas mit so einer Trainingsplanung und ich lasse mich darauf ein. Und mir ist das ja auch total wichtig. Ich mache ja den Sport und der eine möchte mehr Erfolge haben, ist ein Competition-Athlet. Der andere möchte vielleicht mehr Fitness sozusagen auch fördern. Und da geht ja auch viel Zeit von unserem Leben drauf, deswegen ist da Qualität halt auch so wichtig.
Niclas: Okay, aber das Ganze kostet ja auch nur in Anführungszeichen 25 Euro, oder? Genau. Das heißt, ein Test ist im Vergleich zu einer richtigen Leistungsdiagnostik im Labor ja wirklich, würde ich jetzt mal sagen, im Schnitt ein Zehntel nur. Und somit kann das eigentlich jeder, der überhaupt schon Rad fährt, das auf jeden Fall einen Powermeter und Herzfrequenzgurt hat, eigentlich ziemlich gut umsetzen. Von dort aus geht es dann quasi los. Man muss der KI einmal sagen, was sind meine Ziele. Welche Rennen will ich fahren, wann ist das Ganze und dann quasi immer, ich sage jetzt mal, regulierend eingreifen, was jetzt die Zeitplanung angeht und halt Feedback geben, wie geht es mir. Das sind eigentlich die Aufgaben des Athleten und der Rest wird dann quasi von der KI übernommen.
Sebastian: Genau, genau so ist es. Also die große Herausforderung ist halt einmal dieser User Input, aber der ist halt wichtig. Denkt daran, der ist einfach wichtig für euch. Also wir können nicht erahnen, wie viel Zeit ihr am Dienstag habt. Ja, wissen wir halt einfach nicht. Und man könnte Standard Trainingspläne rausgeben, einfach irgendwie, aber das wollen wir gar nicht. Sondern wir wollen ja einen hoch individualisierten Trainingsplan haben. Wir wollen hoch individualisierte Möglichkeiten für euch schaffen, weil das ist einfach viel zu viel Zeit, als das irgendwie zu machen. Nehmt euch die Zeit für sowas. Das ist wichtig. Und dann zu sagen, am Dienstag habe ich aber die Möglichkeit, auch an einer Yoga-Gruppe mitzumachen. Wir unterstützen mittlerweile auch Yoga, kann man auch Yoga mit einplanen, auch Core-Workouts. Ich habe am Mittwoch sozusagen immer ein Fixed Event, da ist mein Zwift drin oder was weiß ich. Ja, dann kann man das auch mittlerweile einplanen. Ich denke daran, die AI ist als GPS-System, als Navigationssystem, navigiert euch immer zum Ziel, auch wenn ihr zum Beispiel... vielleicht trainingswissenschaftlich nicht das Beste gerade machen würdet wollen, aber es ist ja immer noch euer Leben und ihr habt da vielleicht Bock drauf und was es auch wichtig ist, zu sagen, so heute will ich aber mein Gruppenrennen machen und auch wenn es vielleicht nicht das beste Training ever ist, dann ist es ja dafür da, das einzugeben und wir wollen das ermöglichen. Genau das wollen wir ermöglichen, diese hohe Individualisierung. Deswegen haben wir auch den virtuellen Coach einfach als Schnittstelle gegeben, damit du deine komplexen Vorstellungen vielleicht auch von dem, wie du trainieren möchtest, halt auch tatsächlich umsetzen kannst. Und das auf einer sehr einfachen, nativen Art, indem du einfach Sprachnachrichten an diesen virtuellen Coach gibst und der baut deinen Trainingsplan so auf, wie du es haben möchtest. Unsere Algorithmen im Hintergrund wiederum achten darauf, dass dann der Trainingsreiz so gut wird, dass ihr dann wirklich auch Adaption habt und besser werdet. Also dass ihr genügend Zeit in den richtigen Trainingszonen verbringt mit Workoutstrukturen, die Björn sich über die Jahre sozusagen aufgebaut hat, wo viel Know-how drin steckt, wo man auch sagen kann... Ihr seid nicht die Einzigen, die danach trainiert haben. Da könnt ihr davon ausgehen, dass der ein oder andere Weltmeister die auch trainiert hat. Also da ist schon echt was drin. Und wovon man sozusagen bei KI-Training nicht davon ausgehen sollte, ist sozusagen, dass... Ich bezweifle, dass das mit dem neuronalen Netz möglich ist, dass es zum Beispiel euch sagen würde, so am Anfang müsst ihr eine Rampe fahren, dann müsst ihr drei Minuten so fahren, zwei Minuten so fahren, sieben Minuten so fahren, acht Minuten so fahren, weil das würde ja bedeuten, dass irgendeiner das gemessen hat, dass es irgendeine Statistik im Hintergrund gibt, die genau das festgestellt hat. Und dass man dann sagen kann, okay, ich habe jetzt so viele Daten da drauf, die auch noch gelabelt sind und wo ich sagen kann, der Effekt von dieser Trainingseinheit ist so und so, dass dann auch tatsächlich ein neuronales Netz aufgrund einer riesigen Datenmenge dann zu der Entscheidung kommt, dass genau dieses Training genau das Richtige wäre. Und das ist aus meiner Sicht Stand der Technik, wenn man sich das mal so draußen anschaut, de facto nicht möglich. Und wenn das tatsächlich doch einer kann, dann Chapeau, das sehe ich halt nicht.
Niclas: Und wenn wir dann bei dem Punkt, den Björn und ich immer haben, wenn ein Trainingsplan zu fancy aussieht, kann es nicht sein.
Sebastian: Ja, und es gibt doch auch gar keine Studien. Also schaut doch mal in den Studien. Wer hat denn solche Workouts denn mal untersucht? Wo gibt es denn eine Studie, die belastbar ist, die darstellt, dass so ein Training einen Effekt hat?
Björn: Und zwar auf hunderten Menschen und nicht nur auf 20 Sportstätten.
Sebastian: Ich will ja nicht in Abrede, dass die Überlegungen dahinter sinnvoll sind. Und so funktioniert ja Sportwissenschaft. Das heißt, Sportler, die sozusagen, und vor allen Dingen auch die ganzen Coaches, die die Arbeit gemacht haben, die sich überlegt haben, die Beobachtung gemacht haben, die dann festgestellt haben, oh, ich muss mein Training adaptieren. Mit der Metrik kann ich gut was anfangen. Wenn meine Sportler das und das machen, dann werden die erfolgreicher. Das will ich nicht in Abrede stellen. Aber zu sagen, dass man darauf ein neuronales Netz trainieren kann, Ohne gelabelte Daten zu haben, das sehe ich halt nicht. Und das ist ja auch immer noch der Vorteil sozusagen von Coaches gegenüber neuronalen Netzen und KI sozusagen, dass sie im Detail sicherlich noch Beobachtungen machen können bei einzelnen Sportlern sozusagen. die dann auch zu besseren Trainingsplänen momentan noch führen können. Auf jeden Fall. Es ist aber nur eine Frage der Zeit, wann sozusagen datengetriebene Modelle so spezifiziert und individualisiert werden können. Das ist das, was ich am Anfang gesagt habe. Wenn wir unser neuronales Netz für Training haben, dann wird es schwierig für einen, aus meiner Sicht für einen Coach noch, bessere Trainingspläne sozusagen von Umfang und Intensität darzustellen, als die KI das macht. Weil die dann nämlich wirklich verstanden hat, wie der Trainingsfluss oder der Energieumsatz in verschiedenen Trainingszonen sein muss, damit ein Sportler eine Adaption hat. Dann wird es sicherlich auf andere Faktoren ankommen, die der Coach sozusagen noch mitgeben kann. Aber da, und ich gehe davon aus, dass wir, da sind alle daran interessiert, also alle Trainingsplattformen, die einen mehr und die anderen weniger, ja, am Ende des Tages werden das alle machen wollen, weil das aus meiner Sicht, obwohl wir es ja noch nicht ganz genau wissen, aber vermutlich zu einem deutlich besseren Qualität im Training und auch in der Anpassung führen wird. Aber momentan würde ich immer noch sagen, dass ein Coach mit sehr viel Erfahrung immer noch den Einzelathleten sicherlich noch aus einer anderen Perspektive betrachten kann und deswegen sicherlich auch in bestimmten Art und Weise immer noch besseres Training darstellen kann. Aber wie gesagt, es ist nur eine Frage der Zeit, bis sozusagen dieser Umfang an wie viel Zeit muss ich in verschiedenen Trainingszonen pro Woche umsetzen, von Tag zu Tag, um eine bestmögliche Adaption zu haben, dass wir in datengetriebene Systeme wie neuronale Netze besser lösen können zukünftig. Und das muss auch nicht schlecht sein. Das muss auch nicht für Coaches schlecht sein. Das kann im Gegenteil sehr gut sein. Ich persönlich glaube ja sogar, dass die Rolle eines Coaches sich perspektivisch ändern wird, dass vielleicht auch der Coach nicht mehr... vielleicht nicht mehr global so viele Sportler hat, sondern vielleicht wieder mehr Lokalsportler hat, dass er vielleicht auch mehr Zeit sozusagen in dem Coaching mit dem Sportler, weil ich glaube, dass nach wie vor Menschen lieber mit Menschen reden und nicht mit Large Language Models, auch wenn die irgendwo ihre Berechtigung haben, aber ein Coach wird, und so stelle ich mir das vor, viel mehr Zeit sozusagen vielleicht später damit verbringen, mit Gruppen zu trainieren, Sportler sich anzuschauen, auf Technik sich zu fokussieren, das Coaching mit dem Sportler selbst zu übernehmen und dann sicherlich immer noch die Übersicht über das Training zu haben und immer noch vielleicht das ein oder andere Detail zu verstehen, was so ein datengetriebenes System nicht sieht, was auf so einer persönlich-emotionalen Basis funktioniert. Und dann aber immer noch sagen kann, okay, hier ist der Trainingsplan, ich kann den ja adaptieren. Ich weiß ja noch den einen oder anderen Hint, den die datengetriebenen Systeme noch nicht verstanden haben. Und dann sozusagen so eine Adaption zu machen.
Niclas: Ich denke, es wird einfach ein großer Vorteil sein für alle Coaches, die sich darauf einlassen, um halt zusammen beides einfach zu nutzen. Und das ist, glaube ich, im Endeffekt auch der Vorteil für jeden Athleten, dass wenn man mit einem Coach oder auch nur mit einer KI arbeitet, dass man halt einfach vielleicht auch noch Kapazitäten für andere Punkte hat, die man bisher einfach noch nicht hatte, weil man keine Zeit oder keine Ressourcen hatte. Um daran noch zu arbeiten, kann man dann zum Beispiel sagen, ja okay, ich muss quasi, ich habe meinen KI-Coach, jetzt zum Beispiel der Faster You und kann dann aber zum Beispiel die 100, 200 Euro, die ich im Monat vorher für einen Trainer ausgegeben habe, jetzt für einen Technik-Trainer ausgeben und Lernen halt besser Rad zu fahren, was in einem 1 zu 1 Coaching zum Beispiel geht, kann mein Rad besser handeln, habe vielleicht nochmal mehr Zeit, mich mit Material auseinanderzusetzen, also es ist ja einfach nur eine Möglichkeit, im Gesamten nochmal besser zu werden.
Björn: Ja, also ich werde manchmal gefragt, wieso ich das Ganze mache, ob ich mich nicht selber arbeitslos mache. Und dann lache ich natürlich erstmal. Nee, mache ich nicht. Alles das, was Sebastian und ich hier machen, es fing an vor vielen, vielen Jahren, ist, dass ich eine Excel-Tabelle gebaut habe, in der diese Energien, diese Durchflüsse über Jahre für den Aufbau von Sportlern berechnet worden sind. Weit weg von so fancy, wie wir es jetzt machen und auch nicht mit den Workoutstrukturen. Aber grundsätzlich ist es das, was wir hier implementiert haben. Energieflussberechnung in verschiedenen Zonen führen zur Adaption X. Die Rolle des Coaches ist, und zum Beispiel bei UNO X auch, ist vor allen Dingen Zeit mit deinen Athleten verbringen. Und das ist genau das, was Sebastian sagt. Du siehst jemanden, du siehst, wie er agiert, du siehst, wie er reagiert. Und da musst du ihn nicht mal auf dem Rad sehen. Das kann auch einfach nur Zeit im Trainingslager verbringen und dann fällt dir was auf. Wir trainieren nicht Maschinen, wir trainieren Menschen. Da ist also diese soziale Komponente und da kann man noch ein ganz anderes Fass aufmachen. Also wie viel Psychologie, wie viel Einfluss das auf Leistungsfähigkeit hat. Also gibt es einige Studien und die zeigen einfach, wenn du happy bist, wenn du gut drauf bist, bist du deutlich leistungsfähiger. Egal was dein metabolisches Profil sagt, wir sehen ja auch öfters mal Sportler, die deutlich über das Ziel hinausschießen, wo wir nicht wissen, wo kommt es her und dann hast du Sportler, die eigentlich von der Performance deutlich besser sind, aber in jedem Wettkampf versagen oder auch schon bei einem Testszenario versagen. Da ist dann die Rolle des Coaches entscheidend. Deshalb sehe ich es, es wird sich, wie Sebastian sagt, definitiv lokal verlagern. Gehe ich auch von aus. Und dass die KI dein Sparringspartner wird. Was haben wir hier? Wie sieht es aus? Was ist dein Vorschlag für die Energieplanung? Sollen wir hier nicht nochmal ein bisschen höher gehen? Und, und, und. So nutze ich es aktuell schon. Und von daher wird auch die Reise hingehen. Ganz klar.
Niclas: Ich glaube halt, dass es, wenn man mal als Coach mit Athleten vor Ort gearbeitet hat, also ich war jetzt mit Athleten von BikeAid im Trainingslager, ich war jetzt auch schon mit meinen eigenen Athleten in Girona im Trainingslager, wenn man halt vor Ort den Athleten einfach nochmal sieht, mit ihm vor Ort quasi arbeitet, du kannst halt nochmal Sachen ansprechen, Sachen sehen, wie verhält er sich tagsüber, was macht er, wie trainiert er, was sind vielleicht auch seine Gewohnheiten, wo man vielleicht dann nochmal einfach ich sag mal, im Feinschliff gehen kann und wenn man dafür halt die Kapazitäten dann wiederum als Trainer hat, weil man halt auch noch eine KI nutzt, die einem quasi das, eh schon dann das Training quasi besser macht, weil es halt viel mehr Daten analysieren kann, weil es dir viel nochmal mehr Input geben kann, weil du quasi immer die komplette, das komplette Wissen perfekt parat hast und ich glaube, das ist ja völlig normal, das ist für jeden so, jeder, der, man ist irgendwo in seinem, in seiner Arbeitsweise drin und es ist, glaube ich, für jeden immer gut, wenn nochmal jemand anderes drauf schaut und sagt, ja, guck mal hier, das könnte man ja da vielleicht besser machen, so meine Einsicht und dann kann man darüber diskutieren und wenn man da jemanden hat, mit dem man das quasi machen kann, wie zum Beispiel eine KI, dann ist das ja einfach für jeden quasi einen Mehrwert und dann wird einfach für jeden das Training nochmal besser, das ist ja nur schlau.
Sebastian: Definitiv. Das, was ich halt immer so ganz wichtig finde, ist halt so, man kann sich auch einen Sparring-Partner einfach mit ChatGPT oder mit irgendeinem anderen Large Language Model, CLAW zum Beispiel, auch machen und auch den schon als Sparring-Partner benutzen. Wir versuchen natürlich mit unserer KI-Technologie mehr als nur ein Large-Language-Model zu sein, also mit echter Datenanalyse, die im Hintergrund steht, sozusagen zur Entscheidung kommen. Und das ist halt auch immer so wichtig, denn eine Sache darf man nie vergessen, bei Large-Language-Models ist das halt statistisches Wissen auswendig gelernt. Und wenn man zum Beispiel 12 mal 7 fragt, dann rechnet das Large-Language-Model nicht, das kann nämlich gar nicht rechnen, sondern es hat es auswendig gelernt und kann deswegen diese Multiplikation ausführen. Und deswegen sehen wir ja zum Beispiel manchmal auch, wenn dann krumme Zahlen genommen werden oder Dezimalzahlen, dass es nicht geht. Technologisch gesehen sind da natürlich noch enorm Möglichkeiten da. Das wenn man sozusagen in Large Language Models, denn die können ja perfekt oder nahezu perfekt einfache Programmieraufgaben, also auch komplexe Programmieraufgaben übernehmen. Aber die könnten zum Beispiel sich die Aufgabe auch einfach mit Python ausrechnen. Und wenn sowas noch mehr automatisiert, integriert in den Large Language Models ist, wie auch immer dieses Ökosystem in der Zukunft aussieht und die diese Tools noch einfacher sozusagen in ihre Bearbeitung von Problemen sozusagen integrieren können, werden die noch viel mächtiger, weil sie halt direkt Software nutzen können, um bestimmte Probleme zu lösen und dann nicht mehr sozusagen auf ihrem auswendig gewährenden Wissen sozusagen da sind. Und bei uns ist es halt so, Wir wollen das ja auch. Das Large-Language-Model soll sozusagen die Interaktionsmöglichkeiten mit unserem Ökosystem, mit unserer Plattform, mit unserer KI sein und es halt einfacher machen, natürlicher im Umgang mit einer Plattform. Ich sehe natürlich schon Bedarf und wir wollen ja auch unsere App jetzt dieses Jahr endlich auf den Markt bringen und ich glaube auch eine App ist nach wie vor wichtig, auch für den Sportler, aber Die Zukunft sehe ich noch mehr darin, dass es nicht die super fancy App ist, wo alles genau drin ist, denn uns geht es ja ums Training, wir wollen ja trainieren und schöne Grafen und alles ist sicherlich gut und hat auch seine Experience, also das macht etwas Besonderes aus, aber im Grunde genommen geht es doch darum, dass wir Sport machen, dass wir guten Sport machen, dass wir gesunden Sport machen, dass wir besser werden, Spaß haben an unserem Sport, dass wir uns richtig verpflegen, an der richtigen Stelle unser Training so organisiert bekommen, wie wir es gerne hätten. Und dass wir das sozusagen in unserem Alltag machen können. Und ich glaube, dass da die native Interaktion mit einem virtuellen Coach, so wie wir ihn anbieten, wo man einfach mit Sprache mit dem interagieren kann, sozusagen einfach der natürlichere Weg wird. Und ich glaube, auch ganz viele andere Webseiten oder Plattformen werden in vielen Gebieten auch diesen Weg gehen, dass das nicht mehr das super fancy App ist, die das sozusagen macht, sondern dass Large Language Models diese Interaktion, die Kommunikation, die Schnittstelle zu einer anderen Plattform sein werden. Und was wir nur sagen können, ist halt, dass die Sportler, die jetzt schon unseren WhatsApp-Service sozusagen mit dem Virtual Coach nutzen, die sind halt richtig aktiv. Und die nutzen das auch und die haben halt eine ganz andere Erfahrung da drin, weil man kann einfach schnell seine Sprachnachricht reingeben. Wie war es jetzt gerade? Was mache ich morgen nochmal? Wie sieht die Woche mit Training aus? Können wir nochmal ein bisschen vielleicht nochmal anpassen? Und das geht halt alles. Und das alles auf Nativ. Und ich muss nicht in einer App irgendwo suchen, wo sind jetzt die Buttons, die ich jetzt dafür drücken muss. Sondern ich kann halt alles in Sprache machen. Das sind ja so zwei komplexe Themen. Das eine ist diese sportwissenschaftliche KI-Trainingsplanung. Wie bauen wir echt richtig gute Trainingspläne auf, die auf euch funktionieren? Und das andere ist halt die Interaktion mit diesem Ökosystem. Wie kriege ich denn jetzt die Informationen daraus? Wir haben natürlich die Schnittstellen schon zu Garmin, Wahoo und Hammerhead, dass da die Workouts automatisch synchronisiert werden und dass ihr die dann einfach auf euren Uhren oder Radcomputern habt und abtrainieren könnt. Aber die Interaktion dann sozusagen besteht halt dann auch zukünftig, glaube ich, immer mehr sozusagen über Sprachnachrichten. Und ihr müsst auch nicht WhatsApp nehmen. Ihr könnt auch direkt in unser... App sozusagen, das ist eine Progressive Web App, ist so eine Light Wide App. Aber auch da drin funktioniert es ganz gut, dass man sozusagen direkt Sprachnachrichten abgeben kann und dann direkt dort auch mit dem Coach interagieren kann. Also man muss nicht WhatsApp nehmen, aber es besteht diese Möglichkeit.
Niclas: All right. Das heißt, einmal für alle irgendwie oder möglichst zeitnah das Ganze einfach mal ausprobieren und sich einfach nochmal quasi einen Input holen, um zu gucken, okay, was kann ich denn vielleicht noch besser trainieren. Einmal alles mit Faster You verbinden. Power-Test fahren und loslegen, dass man im Best Case einfach nochmal sein Training verbessert und dann einfach Feedback dem KI-Coach quasi geben, um sein Training daily eigentlich anzupassen und nochmal besser zu fahren und dabei ordentlich zu verpflegen, weil das wird euch ja auch angezeigt, wie viel Kohlenhydrate habt ihr verbrannt, wie viel Fett habt ihr verbrannt, was müsst ihr vielleicht nachessen. Ich glaube, das ist auch für viele Athleten Echt ein großer Punkt, dass sie mal sehen, okay, ich habe heute 400, 500 Gramm Kohlenhydrate verbrannt bei einer großen harten Einheit. Und das muss man dann noch erstmal nachgegessen bekommen, dass halt das Training am nächsten Tag läuft. Genau.
Sebastian: Ja, genau. Wir haben da schon dafür gesorgt, sozusagen, dass wir da eine Trainingsplanung aufbauen, die datengetrieben auf sehr viel Know-how, was aus der Vergangenheit gekommen ist und das wir immer weiterentwickeln, wirklich dafür sorgt, dass Adaption stattfindet, dass ihr die richtigen Energiemengen trainiert, dass ihr nicht zu viel trainiert, wo der Benefit nicht mehr da ist, aber auch so trainiert, also die Energiemengen habt, dass ihr tatsächlich Anpassungen habt Und dass sozusagen alles andere auf sich nach eurem Leben drehen kann. Also die Sessions, mehrere Sessions am Tag möglich sind. Ihr habt einen Podcast darüber gemacht, wie mehrfach Sessions auch positiv sein können an einem Tag. Ja, wenn man das splittet, Läufe auch interessant, die morgens und abends laufen wollen zum Beispiel. Und damit etwas mehr Umfang und mit weniger Regenerationsauffang sozusagen etablieren können. Auch das ist ja in der Plattform sozusagen möglich. Diese Trainingsplanung bietet das halt einfach. Es ist halt ein komplettes System und wir arbeiten wirklich jeden Tag daran, das System weiter zu verbessern. jeden Tag, also von Woche zu Woche kriegen wir mehr Features und wir werden jetzt auch hoffentlich Radfahren und Laufen Duathlon jetzt als nächstes Sport mit reinbringen in die Trainingsplanung, dass das auch möglich ist, also für all die Radfahrer, die nebenbei ein bisschen laufen wollen, auch Laufeinheiten mit da sind, für die Läufer, die ein bisschen Radfahren wollen, vielleicht auch ein oder zwei Radeinheiten mit drin wären, aber auch natürlich der echte Duathlon, den dann auch die Triathleten nutzen können, das Schwimmen haben wir noch nicht mit drin Das wird noch ein bisschen dauern, aber das Laufen und Radfahren als Kombination im Duathlon mit drin sein wird. Und das wird jetzt nur noch wenige Wochen dauern, dann ist das auch live. Und unser Anspruch ist halt, wir versuchen wirklich das Bestmögliche herauszuholen als Art Navigationssystem für den Sportler, dass der seine komplexe Umwelt darin abbilden kann. Optimalerweise mit so einem virtuellen Coach, der das sozusagen übernimmt. diese ganze Planung innerhalb dieser Plattform und dass man dann etwas hat, was sich seinem Leben sozusagen anpasst und der virtuelle Coach, der immer da ist, den ihr immer anschreiben könnt, der immer Antworten gibt, egal wann ihr sozusagen unterwegs seid, egal wann ihr vielleicht Sorgen habt, dass das Training vielleicht gerade nicht perfekt ist oder dass ihr vielleicht doch irgendwie eine Anpassung gehabt, dass der euch nochmal auch dann stärken kann in eurem Werden. Und das ist halt unser Ansatz. Und da versuchen wir wirklich ein Produkt zu entwickeln und in unserer Community. Björn und ich gucken uns auch alle Trainingspläne immer noch an, wenn wir es denn schaffen. Und um einfach auch nochmal so ein personelles Feedback darauf zu haben, wie sich das alles so entwickelt hat. Und ja, ich würde sagen, loslegen. Also das Ding wartet und gibt Gas mit euch.
Niclas: Was, Jan?
Björn: Nee, ich habe gerade nebenbei aus Spaß einfach mal unseren virtuellen Coach auf die Radfahrt, die ich gestern gemacht habe, mal ausprobiert. Also ihr müsst nicht unbedingt einen Trainingsplan haben, ihr könnt euch auch einfach die Activities, die ihr automatisiert reingeladen habt über Garmin, Wahoo oder... Und Hämmer hat kurz mal analysieren lassen, hat mir halt geschrieben, was ich gemacht habe und wie viel Carbs ich verbrannt habe und und und. Also auch alles das, was man in unserer kleinen Web-App sehen kann. Und hab dann spaßeshalber mal gesagt, ich hab nur 1500 Kalorien an dem Tag gegessen. und im Training gar nichts, was mache ich denn jetzt? Und darauf antwortet dann das System entweder gar nichts und je nachdem, wie mies du dich fühlst oder vielleicht so 45, 60 Minuten locker rollen und dabei essen. Und dann habe ich nochmal gefragt, wie lange es denn braucht, bis das Glykogen wieder verfügbar ist und dann gibt es auch wirklich einen Vorschlag, wie viele Gramm Kohlenhydrate ich dann jetzt über den Tag essen sollte, damit das nächste Training in Sprich 48 Stunden, also heute mit 24 und am nächsten Tag dann, bis ich wieder richtig trainieren kann und gibt dann auch einen Trainingsvorschlag. Also das ist schon ganz geil. Wie viel Gramm hättest du essen müssen? Was sagt? Also irgendwas so 6 Gramm pro Kilo Körpergewicht Carbs wäre schon mal eine ganz gute Maßnahme. Und wenn ich richtig einen raushaben will, auch gerne auf 10 Gramm hochgehen. Schön. Es ist so, es macht immer Spaß. Ja, aber das ist ja, wir kennen das alle, einmal leer gelaufen oder underfueled, dann geht halt am nächsten Tag gar nichts und da sinkt halt die Trainingsqualität massiv und da greift das System schon mal echt ganz cool ein.
Niclas: Ja, wenn wir jetzt darüber quasi noch sprechen, was muss denn der Athlet alles quasi mitbringen, damit das wirklich gut läuft? Also ich gehe jetzt mal davon aus, wir brauchen auf jeden Fall einen Powermeter, wir brauchen einen Herzfrequenzgurt.
Sebastian: Bei den Läufern zum Beispiel brauchen wir es nicht unbedingt. Die brauchen eine GPS-Uhr, die brauchen keinen Powermeter, sondern wir haben eine eigene Powerberechnung sozusagen in dem System drin für die Radfahrer, na klar. Was wir auch brauchen, ist immer eine gute Herzfrequenzmessung, weil unsere AI funktioniert halt über Leistungs- und Herzfrequenzmessung und das sind die beiden wichtigsten Parameter. Es gibt natürlich noch andere, Temperatur hat eine Bedeutung, Kadenz hat eine Bedeutung, alles hat eine Bedeutung, aber die beiden essentiellen Parameter, die sozusagen das Wichtigste sind, sind Herzfrequenz und Leistung und beim Läufer wäre es dann Herzfrequenz und Geschwindigkeit und die Geschwindigkeit ist dann, mit auch Steigungen oder Gefälle, dann auch die Leistungsberechnung sozusagen. Das heißt, das ist eine gute GPS-Uhr, die das auch sauber erfasst. Genau, man kann dann noch so Pots benutzen, um sozusagen seine Geschwindigkeitsmessung zu verwenden. Da gibt es ja verschiedene Pots, die man sozusagen noch nutzen kann, um beim Laufen sozusagen die Messgenauigkeit zu verbessern. Und das hilft auch auf jeden Fall beim Radfahren natürlich der Powermeter, am besten guten Powermeter natürlich. Beidseitig am besten. Power-to-Max mag ich gerne. Und das sind tolle Powermeter. Und man kann jetzt grundsätzlich sagen, dass das ist sozusagen schon das Wichtigste. Wenn man jetzt sagen würde, womit hat man die beste Erfahrung in unserem System? Das heißt, als Radfahrer Powermeter Herzrückwärtsgurt und dann Garmin VARU oder Hammerhead. Und damit sozusagen loszulegen ist die beste Erfahrung, weil dann habt ihr die Synchronisierung auf eure Geräte. Ihr habt die Workouts da. Die Workouts kommen automatisch in unser System. Unsere AI kann tatsächlich direkt auswerten, wie viel Energie habt ihr umgesetzt? Wie viel hättet ihr machen sollen? Muss ich die nächsten Tage umplanen? Kriegt ihr einen Intervall mehr? Kriegt ihr einen Intervall weniger? Oh, das Training war so hart. Wir machen morgen direkt einen Ruhetag mit rein. All das macht sie. Und diese Erfahrung hast du halt nur mit den drei Geräten jetzt gerade. Was man sagen kann, ist halt, wir planen jetzt Polar mit reinzubringen, wir planen Chorus mit reinzubringen, wir planen so und so mit reinzubringen. Es wird auch eine Schnittstelle zu Swift geben, da freuen wir uns wirklich drauf. Wir wollen aber auch den IC-Trainer mit reinbringen. Wir haben da wirklich viel mitgebracht. zu tun sozusagen und wollen das auch umsetzen, sodass alle sozusagen in den Genuss kommen können, diese Erfahrung mit dieser automatisierten Trainingsplattform und dem virtuellen Coach auch machen zu können. Und da sozusagen, wenn da noch nicht der Weg gegangen werden will zu so einem professionellen Coach, da wirklich schon eine Top-Erfahrung und Leistungssteigerung machen kann.
Niclas: Okay, das heißt aber jetzt zum Beispiel ist auch Hero Ring und Whoop geplant, um da gegebenenfalls... Ja, auch um die Daten zu bekommen.
Sebastian: Da ist Polar auch total gut. Also Polar hat auch super Daten, was HRV-Messungen etc. angeht. Und wir wollen auch diese anderen... Systeme, Gadgets sozusagen mit implementieren, um dann sozusagen diese verschiedenen Systeme reinzubringen. Was wir nur sagen können, ist halt, wir sind ja sozusagen aus dieser Activity-AI-Power-Testplanung gekommen und die meisten User waren halt Garmin-User und das war das erste, was wir sozusagen implementiert haben. Die zweitmeisten waren bei uns immer Wahoo-User, deswegen war Wahoo das nächste und dann hat sich Hammerhead wirklich angeboten. Das war sehr einfach mit Hammerhead. War richtig gut, haben wir auch gleich mit reingebracht dann, als es möglich war. Und jetzt sehen wir dazu, dass wir all die anderen Systeme auch mit anbinden können, weil dieses Daily-Tracking natürlich auch einen Effekt hat. Das heißt, HAV oder Schlaf war nicht gut oder die Ruheherzfrequenz ist erhöht und also nicht nur einfach mal so erhöht, sondern unsere Algorithmen bewerten das dann halt entsprechend so, dann wird halt auch gleich das Training angepasst. Das heißt, man hat dann schon eine Chance, dass man nicht sozusagen, wenn man schon angeditscht ist, dann nochmal... Noch mal einen schönen Finishing-Move, wer auch mit einer V2-Max-Einheit bekommt.
Björn: Das Gute ist, es wird das Gesamtpaket angeschaut. Das ist nicht nur... Trainingsplanung anhand einer HAV, sondern Trainingsplanung anhand von, was hast du denn da vorgemacht, wie bewertest du das Training, ja auch das ist ja möglich, und dann noch Schlaf- und HAV-Ruhefrequenz. Und wenn alles so ein bisschen nach unten zeigt, Dann heißt es natürlich, klar, Training wird jetzt irgendwie angepasst oder leicht angepasst. Aber das heißt jetzt nicht, wenn die HRV einmal nicht so top ist, dann wird gleich alles umgeworfen. Nein, es wird halt wie ein richtiger guter Coach es machen würde, dass man da sanft rangeht.
Niclas: Das heißt im Best Case alles verbinden, was ihr irgendwie habt, was zumindest zum Standpunkt jetzt verbindbar ist und dann immer so gut es geht über entweder die Web App, die normale WhatsApp Kommunikation einfach kommunizieren. Genau. Und dann einfach mal loslegen und ausprobieren und schauen, was... Genau.
Sebastian: Und auf dem Handy ist es so eine Progressive Web App. Wenn ihr einfach auf die Webseite geht, dann fragt er euch, ob ihr es installieren wollt. Dann ist es so, als wenn das eine echte App ist, die sozusagen installiert ist. Die macht dann nur noch eine Datensynchronisierung. sozusagen über das, was ihr gemacht habt. Und die sieht auch aus wie eine native App. Ist noch nicht ganz so gut wie eine native App. Das kann man jetzt nicht behaupten. Also sozusagen von der Haptik und so. Aber von der Funktionalität ist da alles drin. Alles, was ihr braucht. Und ihr seht euer Dashboard täglich. Ihr seht sofort, ob Training reduziert werden muss oder nicht. Ihr seht die Einheit. Ihr seht sofort auf dem Dashboard, müsst ihr noch was nachfuttern oder nicht. Ihr seht einen Langzeittrend. Wie habt ihr euch entwickelt? Ist alles auf dem richtigen Weg? Habt ihr eine Statusmeldung mit drin? Ihr seht halt auch beispielsweise, was noch im Rest der Woche geplant ist. News sind da drin. Es gibt auch eine kurze Darstellung über das metabolische Profil, wird auch direkt dargestellt. Ihr könnt dann rübergehen zur Timeline, sehen, was ihr sozusagen alles trainiert habt. Diese Strava-ähnliche Darstellung mit aus unserer Sicht mehr Informationen sozusagen über die Kohlenhydrate, aber auch Also gerenderte Kurven, wo ihr dann auch wirklich seht, wo wart ihr, wie schnell und auch Zeitzonen mit drin. Dann rüber zum Kalender, den ihr direkt sehen könnt. Also da seht ihr dann sozusagen näher auf so einer Kalenderansicht. welches Training noch geplant ist jetzt für die Woche. Ihr könnt die verschiedenen, ihr könnt auch manuell umplanen, ihr könnt auch manuell sagen, so nee, ich will jetzt aber heute einen Powertest machen, plant ihr den ein, wird er sofort synchronisiert mit Garmin oder Wahoo oder Hammerhead, könnt den direkt ab also durchführen auch wenn ihr keinen trainingsplan habt und powertest machen wollt könnt ihr in den kalender reingehen direkt diesen powertest einplanen dann kommt er auch sozusagen wird auch direkt synchronisiert dann könnt ihr den einfach abtrainieren dann habt ihr den virtuellen coach da drin dass ihr direkt chatten könnt auch per sprachnachricht mit ihm direkt chatten könnt und damit sozusagen interagieren könnt mit der plattform und ihr habt halt dann auch noch alle Alle anderen Möglichkeiten mit dem Aero-Test oder der Simulation könnt ihr alles einstellen. Das ist alles in der App drin. Die normal über den Browser, über den PC ist natürlich mehr zu sehen, umfangreicher, aber grundsätzlich alles da. WhatsApp, nächster Kanal, den ihr habt. Dann haben wir ja auch die beiden Apps sozusagen, Data-Fields sozusagen drin. Das funktioniert aber nur bei Garmin, ne? Das funktioniert nur mit Garmin. Mit Hammerhead könnten wir das machen. Das heißt, ihr seht in Echtzeit, wie viel Kohlenhydrate ihr verbraucht habt und wie gut ihr gerade eure Fette verstoffwechselt. Das ist immer so ein bisschen tricky. Das ist so bei der Installation. Nicht alle lesen immer den Text, aber wir können halt nicht einfach so eine App sozusagen rausgeben und dann weiß sie sozusagen, wie viel Kohlenhydrate ihr bei einer bestimmten Leistung sozusagen verbraucht. Das ist nicht möglich, weil es hängt halt von eurem metabolischen Profil ab. Und woher soll die App jetzt wissen, welches metabolische Profil ihr habt? Deswegen ist es halt so, wird auf der App immer sozusagen so ein kleiner Zugangscode dargestellt. Dieser Zugangscode wird nämlich auch immer an unsere Plattform gesendet. Also die Plattform weiß, okay, da ist irgendwo eine App, die hat diesen Zugangscode. Und wenn ihr dann auf unserer Webseite seid unter Connection, dann könnt ihr diesen Code einmal eingeben und dann weiß unsere Plattform A, das seid ihr. Und dann kann sozusagen das metabolische Profil von unserer Plattform an diese App gesendet werden und dann weiß halt die App, tagesgenau und nach jedem Powertest, den ihr durchführt oder wenn ihr die AI einstellt als Basis, wie euer metabolisches Profil ist und berechnet dann eure Kohlenhydrate tagesaktuell. Aber nur so funktioniert das, weil ohne metabolisches Profil kann man das nicht berechnen und einige sind halt immer dann noch unterwegs und lesen das dann halt nicht, weil sie dann einfach direkt das installieren und fragen sich dann, warum wird da so ein komischer Code angezeigt.
Björn: Es gibt keine so geniale Lösung dafür. Man muss lesen.
Sebastian: Man kann den Virtual Coach fragen, der sagt einem das sofort. Ja, bitte hier den Code, gib ihn mir. Denn er kann das auch für euch freischalten. Ihr müsst noch nicht mal auf der Webseite irgendwo suchen, sondern sagt hier, guck mal, ich habe eine App gerade installiert. Das ist der Code, der wird mir hier angezeigt. Sagt ihr das dem Coach, dem Virtual Coach, der schaltet euch das auch frei. Alles mögliche. Alles möglich. Man muss nur reden, dann kriegt man das hin.
Niclas: Das ist aber bei, also kann ich auch schon mal so sagen, wenn ihr euch einen, ich sag jetzt mal professionellen Coach wie Björn oder wie mich holt, mit dem muss man auch reden. Der kann auch nur so gut sein, wie man mit dem kommuniziert. Deswegen ist es bei einer AI, bei einer KI genauso. Man muss einfach immer kommunizieren. Genau. Ja. Schön. Ich glaube, ich hätte alle Fragen erstmal beantwortet. Björn, willst du noch irgendwas zu...
Björn: Nein, am Ende des Tages muss man sich mit solchen Sachen, wenn man das machen will, immer ein bisschen auseinandersetzen. Ja, ein bisschen Zeit mal rein investieren. Das ist wichtig. Das heißt, die Teilmöblierung des Hippocampus muss man aufgeben. Das heißt, man muss sich mit solchen Sachen auseinandersetzen.
Niclas: Sehr schön gesagt, Björn. Ich wollte nicht sagen, dass alle durch sind.
Björn: Nein, aber es ist ja die Erwartung, dass alles automatisiert ist. Wir haben jetzt KI und so weiter. So ist es nicht. Man muss doch mal fünf bis zehn Minuten Zeit investieren. Und auch genauso beim Testen. Man muss auch mal sich körperlich ans Limit bewegen, damit wir herausfinden können, was ihr könnt.
Niclas: Das ist, glaube ich, und das sehe ich tatsächlich bei vielen Athleten schon auch immer noch so, da hilft natürlich die AI, die Powertest-AI auch schon sehr gut mit, aber natürlich ein sauber gefahrener Powertest ist echt auch schon wichtig und im Optimalfall versucht ihr das auch immer mit dem gleichen Powermeter, mit ähnlichen Bedingungen zu fahren, damit ihr euren Fortschritt auch so gut es geht halt nachverfolgen könnt und da wenig... Fehlerquellen reinkommen, weil das natürlich, wie Sebastian auch schon gesagt hat, quasi die Grundlage für alles ist.
Björn: Und das andere ist, eine KI ist ein statistisches Modell. Die Erfahrung, wie sie es anfühlt, einen Powertest zu fahren, kann sie euch nicht geben. Und darum geht es, glaube ich, in ganz, ganz vielen Dingen. Die Erfahrung, wie sich etwas anfühlt, wie etwas sein sollte, kann euch nicht die beste Maschine der Welt erklären. Die kann ich aber auch dem Coach nicht abheben. Nein, man muss es selber, aber ein Coach hat es vielleicht schon mal selber erfahren, wenn er selber viel Rad gefahren ist. Deshalb macht es auch manchmal Sinn, Coaches zu haben, die auch selber mal in die Pedale getreten haben. Die wissen nämlich, was sie da aufschreiben, in der Regel. Von daher... Maschinen sind gut, Erfahrung müsst ihr selber machen.
Sebastian: Ich glaube, es gibt noch eine Sache, die wir dazu erwähnen müssen. Das ist halt das, was Ali zum Beispiel immer sagt. Ali ist unsere Marketing-Expertin. Sie sagt halt, die Menschen haben nicht immer unbedingt so viel Zeit. Und wir wollen halt sozusagen unsere Zeit, die wir haben, dann vielleicht auch für die positiven Dinge nutzen, nämlich zum Beispiel dem Training. Und dann hat man vielleicht gerade nicht so viel Geduld, sich mit so einer Trainingsplanung auseinanderzusetzen. Und es geht dann nicht ganz so schnell, wie man sich das gerade vorstellt. Und dann wirft man das wieder über den Haufen. Aber ich glaube, an dieser Stelle ist es halt so, dass diese Zeit, ihr verbringt so viel Zeit beim Sport. Und wenn euch das so wichtig ist, dann ist es auch wichtig, dass ihr euch einmal kurz die Zeit nehmt, über die Möglichkeiten nachdenkt, was da sozusagen gegeben wird. Und es... Diese kurze Investition, die man am Anfang macht, die zahlt sich aus. Es wird hinten raus mehr Zeit für euch zur Verfügung sein. Es wird hinten raus mehr Zufriedenheit sich einfach einstellen, weil der Trainingsplan einfach viel besser matcht zu dem, was ihr euch vorstellt. Ihr werdet einfach glücklicher sein und das heißt, diese 10, 15 Minuten, die man sozusagen bei so einer Erstellung eines Trainingsplans mal investieren muss, die zahlt sich aus, weil ihr viel eher das Produkt bekommt, was ihr gerne hättet. Und dann zu sagen, hey, guck mal, eigentlich könnte ich ja Freitag zwei Sessions machen und ich habe aber jetzt keine Lust, hier Klicki-Klacki zu machen, dann sagt ihr das vielleicht auch später einfach nochmal dem virtuellen Coach, der baut das für euch ein. Und umso mehr ihr sozusagen die Zeit nutzt, euch mit diesem System auseinanderzusetzen, und das ist generell, es muss ja nicht mehr unser sein, egal was ihr tut, überlegt immer, wie viel Zeit ihr selbst investiert in diesen Bereich, Und ob es das wert ist, vielleicht mal ganz kurz ein paar mehr Minuten darüber nachzudenken, weil das einen hohen Stellenwert vielleicht doch in eurem Leben ausmacht und ihr sagt, nee, komm, das breche ich jetzt nicht übers Knie, sondern hier nehme ich mir die Zeit. Das ist ein wichtiges Thema für mich. Ich verbringe da sowieso super viel Zeit drin. Und dann bin ich vielleicht langfristig sogar noch glücklicher damit, weil diese Zeit, die ich nutze, einfach besser genutzt ist. Ich noch fitter werde, gesünder da rausgekommen und besser verpflegt bin und einfach mehr Spaß dann dabei habe. Und das ist das Einzige, was ich sozusagen dazu empfehlen kann. Und Ali sagt halt immer so, ja, aber die Leute wollen schnell. Ja, verstehe ich. Verstehe ich alles. Und es soll auch schnell gehen. Verstehe ich. Tun wir was für. Denkt nur daran, wenn das eine Bedeutung in eurem Leben hat, nehmt euch die Zeit dafür.
Niclas: Gut Ding will Weile haben.
Björn: Dreimal nicht das Essen abgewogen und die Carbs und alles genau aufgezeichnet in einem Programm. Dann war es das. Dann war es das, ne? Also eigentlich, wer sein Essen nicht abwiegt, kann eigentlich aufhören. Gegenargument, wer anfängt sein Essen abzuwiegen und sich darüber zu viel Gedanken zu machen, ist der erste Schritt in die Essstörung.
Niclas: Hier, jetzt nimmst du mir den Spaß. Ich mag meine Essstörung. Nein, Spaß. Ich habe sonst nichts.
Björn: Höchstwahrscheinlich ist es das auch. Wer anfängt, sein Essen aktiv abzugeben, obwohl er kein Profisportler ist, hat nicht viel anderes Gutes im Leben.
Niclas: Ach jetzt, also das ist steil.
Björn: Das ist jetzt zu hart. Niklas sitzt in der Mitte von uns sozusagen. Und bei mir ist Sebastian in der Mitte. Für mich wäre es sogar zersqueezed von uns beiden. Aber Sebastian hat ja nichts gesagt. Er ist der Lehrer hier. Du bist doch eigentlich der Lehrer hier.
Sebastian: Ja, es ist halt so, für diejenigen, die da drin sind, es ist immer gut, sowas auch mal zu hören auf eine bestimmte Art und Weise, aber für diejenigen, die in sowas drin sind, für die ist es halt sehr schwer, damit umzugehen. Und das ist halt so, alles, was so Störungen oder Sucht, Süchte angeht, sind halt alles komplexe, wirklich komplexe und meist auch tragische Sachen, die da passieren. Und es ist immer so schwer, für einen selbst da rauszukommen. Ja, absolut.
Niclas: Boah, eigentlich ist das ein bisschen hartes Ende für diese Folge, finde ich. Björn, hast du noch irgendeine schöne, kurze, lustige Anekdote über deinen Sohn, wie er irgendein Biobuch liest oder irgendwas über Fische? gelernt hat, Neues, um hier einen sanfteren Ausstieg zu finden.
Sebastian: Was man immer nur sagen kann, der AI-Coach wird euch immer empfehlen, das nicht zu tun und immer empfehlen, fleißig zu essen, weil das halt wichtig ist. Und ihr müsst auch immer überlegen, da habe ich mit Björn darüber gesprochen, man kann natürlich anfangen, wenn man auf Profi-Niveau ist, sowas vielleicht auch abzuwiegen, aber der Effekt Die ist nicht so groß, wie ihr euch das vorstellt. Es gibt viele andere Baustellen, die sozusagen deutlich mehr im Training bringen, als sozusagen das Essen abzuwiegen. Es geht ja häufig sozusagen dann darum, auch wenn man anfängt, in diese Optimierung reinzugehen, weil man halt auch optimieren möchte. Und das bringt ja auch Spaß zu optimieren. An bestimmten Stellen kann es halt kritisch werden, weil es zu nah an bestimmten Süchten ist. oder andere kausale Effekte dann sozusagen nach sich führt, ist es halt so, dass man da lieber drüber nachdenken kann, andere Dinge zu optimieren. Sport oder Leistungsfähigkeit ist ja ein riesiges Terrain. Man kann ja so viele Sachen machen und man sollte dann vielleicht eher versuchen, an den Dingen zu arbeiten, die deutlich mehr Impact haben, als zum Beispiel grammgenau zu wissen, wie viel Kohlenhydrat man zu sich geführt hat. Und auch das Körpergefühl entscheidet auch immer noch. Ja.
Niclas: Ich denke, das Wichtige bei Essen ist halt auch immer einfach das Bewusstsein. Also gerade, so versuche ich meinen Athleten das immer beizubringen, im Optimalfall schafft ihr euch halt mal das Bewusstsein, ihr wiegt mal ungefähr ab oder macht euch mal bewusst, okay, was hat denn die Packung Nudeln, was hat denn so und so viel Gramm Reis, dass man das auch einfach mal diese Zahlen, die man überall hört und die man an die Hand kriegt, auch einfach einordnen kann. Weil man muss ja auch irgendwie manchen grob dann zurückverfolgen können, okay, was ist denn genug Essen so, dass die sich das bewusst machen. Aber es sollte nie darin enden, dass ihr nur noch esst, wenn ihr es abgewogen habt oder nur noch danach geht oder nur noch dieses eine Ziel verfolgt, sondern im Endeffekt ist es halt immer irgendwo eine Balance und einfach das Ganze mal bewusst zu machen. Aber genauso ist es auch wichtig, sich abends mit seinem Partner an den Tisch zu setzen und ganz normal das Essen zu genießen und halt auch zu essen.
Björn: Solange du nicht um eine Weltmeisterschaft oder Tour de France oder sowas feiltest und wo wirklich ein Kilo entscheidend ist, würde ich sagen, who cares. Wie du schon sagst, das ist gut, sich vielleicht einmal klarzumachen, wie viel Energie in Sachen drinsteckt und dass es auch sinnvoll ist, auch mal mehr zu essen. Wir haben ja diesen schönen Trend gerade, dass vermehrt gegessen wird. Das ist wie bei Zähneputzen. Einmal gelernt, dann weiß man, wie es geht. Zum Beispiel, jetzt kommt die Anekdote, auf die du gewartet hast. Ja. Ich habe so eine elektrische Zahnbürste, die hat ein AI-Coach, klingt super fancy, funktioniert genau einen Monat, dann hat man es nämlich begriffen, aber die zeigt dir immer genau an, wo du gerade mit der Zahnbürste bist und wie sauber deine Zähne sind. Das ist natürlich super lustig, vor allen Dingen für meine Söhne, die man ja dazu zwingen muss, Zähne zu putzen, wobei langsam sind sie aus dem Alter auch mehr heraus, sie haben es kapiert, dass es wichtig ist. Und es wird dir halt virtuell immer angezeigt, wie du so der ganze Platt wegplatzt und wie sauber die jetzt sind und dann glänzen die und dann kriegst du Punkte, dass da immer so eine Gamification drin ist. Geil, die will ich auch. Ja, das ist super. So, aber jetzt hast du natürlich begriffen, wie lang muss ich da an einer Stelle, das geht nämlich nicht, richtige Szene putzen ist halt nicht hier so alles einmal so schrotgewehrmäßig so durch, sondern wirklich dass du ganz speziell irgendwie sagst, okay, jetzt nur die vier Backenzähne, zack, zack, vor, rück, unten, unten und dann eine halbe Minute später machst du halt hier vorne alles und dann arbeitest du dich so durch, sodass du zweieinhalb Minuten durchgeputzt hast. Fertig, also die Lernkurve ist da. Ich mache natürlich nicht mit dem AI-Coach ein, weil mich das halt gar nicht mehr interessiert, aber ich habe es einmal gelernt und ich weiß, wie es geht und das Ergebnis ist auch fühlbar mit der Zunge. Wie man so schön sagt, jetzt mache ich schon mal Werbung für das elektrische Zahnbiss, wo sind wir hingekommen?
Niclas: Nenn doch auch direkt die Marke. Das Modell, das wollen die Leute ja wissen.
Björn: Nein, das geht nicht, das dürfen wir nicht.
Niclas: Natürlich dürfen wir das, wir sind nicht öffentlich-rechtlich, wir dürfen ja alles nennen.
Björn: Das ist eine Oral B, aber ich glaube, alle anderen können das auch. Es würde mich wundern, wenn sie es nicht könnten. Anyway, wenn du weißt, wie viel, also 100 Gramm Nudeln, weißt du halt, wie viel Carbs da drin stecken. Ich finde das Learning bei uns, das muss ich jetzt nochmal sagen, diese Das Data-Feld für Garmin mit den Kohlenhydraten ist für mich immer so ein bisschen einleuchten. Dann fahre ich gestern, Power Meter hat mal wieder ein bisschen rumgesponnen, dreimal kalibriert, dann hat es funktioniert. Lichthöhe ist wahrscheinlich auch an der Batterie, die gerade drin ist. Und dann stand da am Ende des Tages 90 Gramm Kohlenhydrate, war eine lockere Tour. Und gegessen, wie viel Kohlenhydrate habe ich gegessen? Zero. Ja, weil ich dachte, lockere Tour. Jetzt musste ich mir aber nochmal dann zu Hause nochmal ein paar Haribo inhalieren, weil... Oh nee.
Niclas: Doch, das war super.
Björn: Du Armer. Nee, kann nicht. Das war genau richtig. Und dann saß ich und dachte, das ist jetzt cool, das nächste Mal mache ich es mal ein bisschen flauer. Ich fühlte mich dann noch so ein bisschen platt danach. Das ist natürlich nicht so sinnvoll, weil man will ja, außer wenn es jetzt so ein Killertraining war, den Rest des Tages noch irgendwie gestalten. Vor allen Dingen, wenn man noch Familie hat. Und von daher ist das Learning, einmal gelernt, nie vergessen, schon wichtig. Aber wenn es exzessiv wird, so mit Essen und Abwägen und 5 Gramm hier und 5 Gramm da, dann haben wir ein Problem. Ja.
Niclas: Gut. Jetzt haben wir es. Jetzt haben wir doch einen schönen Abschluss gefunden.
Björn: Ja. Zähnebürsten und KI.
Niclas: Perfekt. Dann vielen Dank fürs Zuhören. Wenn irgendwelche Fragen dazu sind, einfach Feedback gerne geben. Spotify-Kommentare, YouTube-Kommentare. An FHCU, wenn man Feedback zur KI hat, einfach direkt schreiben. Genau. Und dann wünsche ich euch eine schöne Woche.
Sebastian: Danke gleichfalls.
Niclas: Ciao, ciao. Tschüss.