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Episode #7

Simulation mit Aerotune

10. November 202238 min

Nach langer Pause melden sich Björn und Sebastian mit vielem im Gepäck zurück: die neue WattShop-Kooperation in Deutschland, der Vizeweltmeistertitel von Andreas Seewald und das namensgebende Feature der Folge — die Aerotune-Simulation. Die beiden erklären, wie die Software optimale Pacing-Strategien für Rennen berechnet, welche Rolle VO2max, VLamax und Kohlenhydratspeicher dabei spielen und warum sie dafür auf Differential-Evolution-Algorithmen setzen.

Transkript

Sebastian: Hi, dies ist der Aerotune Podcast mit Sebastian Schlurke und Björn Kafka. Dein Podcast für Aerodynamik und Ausdauertraining. So, moin moin. Nach langer Zeit schaffen wir beide das mal wieder, einen Podcast aufzuzeichnen. Das machen wir natürlich nicht ohne Grund, dass wir uns so viel Zeit lassen. Wir haben halt auch extrem viel zu tun gehabt. Wir können mal so ein bisschen erzählen, glaube ich. Das wird vielleicht ein bisschen länger dauern, aber dann habt ihr ein bisschen Eindruck, was so in letzter Zeit passiert ist. Und ja, also erstmal, das erste, was wir nennen sollten, ist, dass wir Watshop nach Deutschland holen. Ja, hallo Björn jetzt mal. Sebastian, ich habe auch eben gerade schon mit dir gesprochen.

Björn: Ja, ich bin auch dabei heute, ausnahmsweise. Sonst würde Björn das gerne auch alleine machen.

Sebastian: Immer. Ich höre meine Stimme unglaublich gern. Ja, total.

Björn: Zu viel Ironie. Okay, wir fangen an. Legen wir los. Watschop. Watschop, ein gutes Stichwort.

Sebastian: Kommt nach Deutschland. Ende November. Infos findet ihr bei uns auf Instagram oder wenn ihr unseren Newsletter habt. Es sind sogar noch zwei Plätze frei, glaube ich. Da könnt ihr euch einbuchen. Und wer Watshop kennt, der weiß, das sind halt aktuell die besten Aerofitter. Schaut euch an, was die gemacht haben. Dan mit Dan Bickham mit seinem Stundenweltrekord. Ghana, Stundenweltrekord. Ich will gar nicht wissen, wie viele Worldtour-Teams sie einstellen. Sie arbeiten mit unserer Software. Von daher haben wir sie jetzt hergeholt. Und genau.

Björn: Wer schneller werden will, geht da hin. Mit Watshop ist es ja so, dass wir jetzt schon länger mit denen zusammenarbeiten. Die nutzen unsere Software für sämtliche Arten des Aerotesting und auch des Powertesting in UK. Und haben halt High-End-Klientel, Tourteams, Weltmeister, Stundenweltrekord, alles. Und haben sich da ja wirklich einen Namen gemacht. Fitten halt auch generell mit allen Möglichkeiten, also sowohl im Windkanal als auch im Velodrom, als auch draußen, nutzen da wirklich das komplette Repertoire, haben dadurch unheimlich viele Einsichten in die Aerodynamik bekommen, deren Big Ham selbst, Ist ja auch da beruflich unterwegs gewesen davor und fittet halt die Top Teams. Und da gibt es kaum jemanden, der so viel Erfahrung und Expertise hat wie die Jungs. Und die kriegen immer was Ersparnis heraus. Also das ist wirklich Crème de la Crème, die Besten der Besten, die jetzt nach... Deutschland kommen und wir dürfen halt schon länger mit denen zusammenarbeiten, haben auch viel an unserer Software optimiert mit der Hilfe von denen. Die haben viele Wünsche gehabt, viele Dinge gehabt, die sie noch in die Software reinhaben wollten und wir arbeiten da kontinuierlich an unserem Aerodynamik-Messsystem, erweitern das, bauen neue Features ein, neue Möglichkeiten ein und sind da wirklich, wirklich fleißig Und versuchen da die beste Software sozusagen zu entwickeln, die ihr dann auch nutzen könnt, mit dem ihr euch auch selber verbessern könnt oder eure Athleten, je nachdem, wer ihr gerade seid. Und das ist schon unser Anspruch. Björn und mir bringen das halt einfach Spaß, Leute besser zu machen, Software zur Verfügung zu stellen. Und da sind wir wirklich, versuchen wirklich fleißige Bienchen zu sein, das umzusetzen. Und Mit WattShop haben wir, wie gesagt, eine Kooperation jetzt auch über mehrere Jahre hinweg, wo wir zusammen arbeiten wollen und unser Anspruch ist es halt auch, dass ihr hier in Deutschland die Möglichkeit habt, dann dieses Aero-Testing mit WattShop durchzuführen und dann die Besten hier einfach vor Ort zu haben. Das ist schon eine gute Sache und generell ist es aber so, dass wir unsere Software natürlich auch an alle anderen, wir haben auch andere gute Aero-Fitter hier in Deutschland, die auch unsere Software benutzen und Da einmal die Augen aufmachen und unsere Posts sehen. Da gibt es auch überall die Möglichkeiten, Aerodynamik-Tests in Deutschland durchzuführen. Da könnt ihr euch auch immer einfach bei uns informieren, wenn ihr daran interessiert seid, Aero-Fittings zu machen. Also es kann natürlich immer WattShop sein, aber es kann auch andere Partner von uns hier in Deutschland sein, die euch die Möglichkeit geben, auf der Radrennbahn beispielsweise, euch aerodynamisch zu verbessern.

Sebastian: Ja, ganz genau.

Björn: Ja, das ist Watshop, das ist total toll. Uns freut das, ja, und das ist eine tolle Kooperation. Wir kriegen da, wie gesagt, tiefe Insights und arbeiten mit denen zusammen, entwickeln auch neue Möglichkeiten, dann gegebenenfalls auch demnächst Remote Aerofitting. Das heißt, ihr könnt beispielsweise Watshop als Coach haben und mit unserer Outdoor-Testsoftware könnt ihr dann Aerodynamik-Tests machen und ihr werdet dann von Watshop beispielsweise gecoacht, was ihr machen sollt, wie ihr euch aerodynamisch optimieren könnt. Und über die Software ist das möglich, dass man auch live tatsächlich an eurem Aerotest draußen dabei sein kann, sehen kann, was ihr für CDA-Werte habt, könnt dann direkt live auch Rückmeldungen bekommen, was ihr als nächstes testen könntet. Also da sind verschiedene Möglichkeiten da. Und da werden wir euch auch sozusagen eine neue Möglichkeit bieten, euch aerodynamisch zu verbessern, wenn ihr halt nicht die Möglichkeiten habt, zu einem Velodrom zu kommen oder auch diese Kosten dann in Kauf zu nehmen, weil das natürlich immer auch mit Kosten verbunden ist und sich selbst zu optimieren. Und vielleicht am Anfang so ein bisschen Starthilfe durch so einen professionellen Aero-Coach zu bekommen, ist eine unheimlich gute Sache. Und wenn ihr dann ein, zwei, drei Aerotests selber durchgeführt habt mit professioneller Hilfe, seid ihr in der Regel auch dazu vollkommen selbst in der Lage, euch aerodynamisch zu optimieren. Wir haben ganz tolle Beispiele. Einer, der das auch wirklich sehr exzessiv durchgeführt hat, ist Ken. Den kennst du auch ganz gut, Björn. Und der ist ja auch bayerischer Meister im Einzelzeitfahren geworden, glaube ich. Ja. Und hat sensationelle Ergebnisse gemacht. Er hat so viel getestet, das ist unglaublich. Und hat er mit ganz viel Akribe sich aerodynamisch so gut in Form gebracht, dass er halt mit seinen Voraussetzungen, die er mitbringt, halt auch so ein Rennen dann da gewinnen kann. Ich glaube, er hat ein bisschen Pech gehabt bei King of the Lake.

Sebastian: Ist er gestürzt? Ich glaube, ja. Ich weiß es nicht mehr, aber es ist die aerodynamische Entwicklung von ihm zu sehen oder von den Sportlern zu sehen, die intensiv mit uns testen, ist halt schon spannend. Also so viel Watt, wie da rausgeholt wird, hole ich als Trainer nicht raus und zwar nicht in so kurzer Zeit.

Björn: Ja, wir haben ja mit anderen Profis, da warst du auch mit dabei und da war der Max auch mit dabei, waren wir im Velodrom in Böttgen und haben ein paar Profidamen optimiert und das war auch wieder total spannend, was man da alles rausholen kann. Also da sind wir immer offen. Denkt daran, wenn ihr auch daran interessiert seid. Was sind so Sachen gewesen, die wir gemacht haben? Ganz viel ist halt immer so, wenn ihr aerodynamisch testet, eine ganz wichtige Frage sozusagen, die ihr euch am Anfang stellen müsst, ist euer Helm. Der Helm hat enorm viel Einfluss und häufig ist es halt so, testet zunächst mal Helme, guckt, welcher Helm der optimale für euch ist und geht dann an die Position, weil es gibt immer eine systematische Wechselwirkung zwischen Helm, Einteiler und generell Armposition. Häufig ist einer der größten Faktoren, also im Mittel ist es der Helm, deswegen als erstes den Helm optimieren, dann Sitzposition optimieren, also Armhaltung, alles, was vorne im Lenkerbereich stattfindet. Und dann kann man auch noch den Einteiler dazu bringen, theoretisch auch Kombinationen dieser ganzen Geschichte, weil man müsste eigentlich alle Kombinationen ausprobieren, aber einfach praktisch nicht umsetzbar. Deswegen versuchen wir immer dem dicksten Ast zu folgen und dann zu den Endästen zu gehen und das ist halt beispielsweise der Helm am Anfang. Damit habt ihr eine gute Chance, euch aerodynamisch direkt zu optimieren. Genau, das ist so ein bisschen Aerodynamik, Watshop. Dann haben wir natürlich sensationelle Erfolge gehabt mit den Athleten, die auch von Björn mit der Faster U trainiert werden. Ich weiß nicht mehr alles zusammen. Nee, nee, das weiß ich. Aber sag mal, was hat dich am meisten bewegt?

Sebastian: Was mich am meisten bewegt und geschockt hat? Live während des Rennens. Ich weiß noch, ich war bei dir. Und das war ja die Weltmeisterschaft Mountainbike in Dänemark. Und wie einige wissen, ich bin an der Grenze fast aufgewachsen und Sebastian wohnt direkt an der Grenze in Flensburg. Und dann war das natürlich naheliegend, dass ich Mami besuche und dann da mal hochfahre und mir das anschaue, wie die Jungs unterwegs sind. Andi Seewald, Martin Frey, Simon Schneller und wie sie alle heißen. Und das Ergebnis ist unglaublich. immer noch sensationell, weil Andi ist Zweiter geworden, hat praktisch bewiesen, dass er nach seinem WM-Titel praktisch das wiederholen kann auf einem Kurs, der definitiv nicht für ihn gemacht ist. Das war ein flacher Kurs. Wie viele Höhenmeter hatte der? Der hatte 1,5 auf 120 Kilometer, also original gar nichts. Letztes Jahr waren viereinhalb Tage? Deutlich mehr, also viel, viel mehr. Also Andi ist halt der beste Bergfahrer in diesem Bereich, das weiß jeder. Und wir haben halt intensivst an diesen Fähigkeiten gearbeitet, dass wir halt diese kurzen Beschleunigungsphasen, die halt A-Lactacid, da kann man jetzt nicht so richtig viel machen, aber dass vor allem über die glykolytische Leistung einiges passiert, aber die VO2-Max da immer noch so hoch ist, dass wir das immer gut verknusen. Dann haben wir natürlich aerodynamisch einiges gemacht, weil wir wussten, Super endschnell werden wir nicht werden. Da sind halt Sportler deutlich besser. Das hieß, wir müssen irgendwo flüchten. Wir haben uns die Stelle ausgesucht. Wir wussten, wo wir das machen. Und dann haben wir halt... Andi schon im Training aerodynamisch gearbeitet. Sprich, welche Position fahren wir? Welchen Helm fahren wir, um maximal schnell zu sein, um auch diese Lücke zu schließen oder wegzufahren? Und das hat dann halt per excellence geklappt. Ich war live dabei beim Rennen und bin dann sozusagen praktisch darum getigert auf dem Kurs. War sehr anstrengend, vor allen Dingen so 40 Kilometer vor Ziel war Andi so ein bisschen weg und vorne war jemand raus. Da bin ich dann deutlich nervös geworden und habe mich dann in den Supermarkt verkrochen und habe mir ja Toffee gekauft und eine Trinkschokolade, habe mein Handy ausgemacht, weil ich wusste, okay, jetzt kann gar nichts mehr, ich kann nie was beeinflussen beim Rennen. Und dann habe ich mein Handy wieder angemacht Ich wusste, okay, jetzt muss das Rennen aus sein. Ich habe dann eine Nachricht bekommen von Julian Biefang von Canyon und er sagte, ja, schade mit dem Andi und so weiter. Und dann dachte ich so, okay, ist er vielleicht Zehnter oder Zwölfter geworden. Und dann habe ich mit ihm telefoniert, kurz mit dem Julian und er sagte, ja, der Andi ist ja Zweiter geworden, super Ergebnis, aber wäre ja fast sogar noch Weltmeister wieder geworden. Und das war natürlich so ein Ergebnis, wo ich so wow, mega bin ich natürlich hin. Und dann ist der Martin Frey sensationell noch Vierter geworden. Der Simon Schneller Elfter ist natürlich ein mega Ergebnis von den Athleten. Es hat mich total gefreut und vor allem das Vertrauen, das die Sportler in diese Zeit in mein Training gelegt haben, weil das war natürlich ein bisschen ungewöhnlicher, was wir gemacht haben, um uns speziell auf diesen Kurs vorzubereiten. Andere Sachen natürlich. Wir haben einige Fahrer in die World Tour gebracht. Rainer Käpplinger ist bekannt. Nadine Gill ist jetzt auch bekannt. Es gibt noch zwei andere Fahrer. Das kann man dann mal bei Gelegenheit dann erwähnen. Die Verträge, das ist fix, aber sobald die Teams das noch nicht kommunizieren, können wir das auch nicht. Das ist immer toll, weil es halt Fahrer sind, die nicht aus diesen Development Teams kommen, der Teams generell, sondern dass wir die praktisch über einen Zweitweg in die höchste Kategorie gebracht haben. Das freut mich immer total, weil ich finde, dass es Spätentwickler gibt, es gibt Sportler, die durch Verletzungen oder ähnliches aus diesem U23-Bereich so ein bisschen doof rausgekommen sind und dann praktisch nicht die Chance haben, in die Worldtour zu kommen oder es wird schwieriger und wir haben es trotzdem geschafft, über unsere Arbeit so gute Erfolge zu fahren, dass sie das geschafft haben. Das macht mich immer total happy. Und ja, viele Meistertitel und so weiter, ich will das nicht aufzählen. Viel passiert.

Björn: Dann können wir vielleicht ganz kurz eine Sache verraten. Vielleicht ist das für den einen oder anderen Mountainbiker da auch gerade interessant. Die Stelle, die ihr euch ausgesucht habt, wo Andi angegriffen hat. Magst du verraten, was das für eine Stelle war?

Sebastian: Wir wussten, es muss irgendein Anstieg sein. Wenn man über Training spricht, ich arbeite ja gerne mit einem Konzept, das das der Trainer von Michael Phelps, der Baumann hatte, das ist Utilization und Capacity. Sprich, ich baue erst mit den Capacities praktisch die physiologische Eigenschaft des Sportlers. Die V2 Max und die Vola Max müssen passen. Da bringe ich immer den Sportler hin. Und dann die Utilization, also die, ich sage mal so, mehr oder minder die Ausführung, die spezielle Ausführung, die physische Bedeutung, Bereitstellung der Leistung trainiere ich auf dem Kurs. Das ist immer so ein bisschen, muss man ein bisschen aufpassen, ja, man muss halt auch sehen, welche Laktatbildungsrate ich damit trigger, da geht es dann viel um Pufferkapazitäten und so weiter und wir haben praktisch diese eine Stelle rausgesucht, dass wir wussten, okay, hier haben wir die und die Leistung, müssen wir eine bestimmte Zeit halten und so und so lang muss der Antritt sein oder rausgesprintet werden, Und dann begeben wir uns eventuell in eine aerodynamische Position und fahren das Ding dicht. Das war so ein bisschen die Idee dahinter. Und so haben wir trainiert. Also ganz klassisch. Wer mich kennt, der weiß, wie ich das mache, dass ich teilweise jahrelang nur an dieser Capacity arbeite, also nur an den physiologischen Eigenschaften und mir diese Spezifik erstmal vollkommen wurscht ist, weil ich sehe das oft bei, oder ich sehe es, wenn wir mit World Tour Teams arbeiten oder mit anderen Trainern, dass da sehr stark darauf geachtet wird, dass sehr spezifisch gearbeitet wird. Das, finde ich, gehört natürlich in die World Tour, aber bei der Entwicklung von Sportlern die vielleicht nicht in der Worldtour sind, ist es wichtiger, erstmal den Motor dahin zu kriegen, wo er hin soll. Und da haben wir dann diese Stelle rausgesucht, da wusste ich, okay, diese Eigenschaft, die wir sehr lange trainiert haben, die passt da halt sehr gut drauf. Deshalb ist es auch wichtig, den Kurs zu kennen. Und da kommen wir dann gleich, da haben wir gleich den Sidekick sozusagen. Wir sprechen gleich intensiver über unsere Simulationssoftware, die wir entwickelt haben. Und Die kann man halt auch dafür idealerweise benutzen. Was anderes, was wir in der Röhre haben und nächste Woche rauskommt und nach vielen Rufen von Trainerseite haben wir es dann endlich gemacht, weil es lange Zeit bei uns rum lag. Wir haben jetzt den Lactat-Test, der von uns entwickelt wurde. Wir haben halt unsere eigenen Vorstellungen, wie solche Tests aussehen. bauen wir jetzt als Feature ein, es ist in unserer Development-Plattform, wir testen gerade noch ein bisschen rum, dass Coaches, die auch Laktat haben, Laktatmessungen machen, dass sie jetzt diese auch in unsere Plattform eingeben können, anstatt nur Power-Werte, also direkte Auswertung oder Spiro-Werte und Lactat-Faula-Max-Werte aus dem Sprinttest. Jetzt haben wir halt nochmal klassisch einen Stufentest nach unseren Vorstellungen reingenommen, damit man nochmal mehr Möglichkeiten hat, die Sport auszuwerten.

Björn: Genau, ich glaube, das wird einen echten Mehrwert sozusagen für all diejenigen geben, die das entsprechende Laborequipment sozusagen haben. Das heißt, gute Lactat-Messinstrumente haben, vielleicht auch einen richtig guten Ergometer haben, auf dem sie Sprinttests durchführen können, generell gut gute Leistungsdaten auch bekommen und mit diesem neuen Ansatz des Stufentests auch eine unheimlich gute Möglichkeit haben, sehr, sehr genau die Faula Max zu bestimmen. Und das vielleicht auch auf ein neues Niveau zu bringen, das ganze System mit einer noch besseren Messgenauigkeit für die direkte Laktatmessung zur Bestimmung der Faula Max. Und dabei kommen natürlich all unsere Werte raus, so wie sie für alle unsere Systeme sozusagen sind. Ob es jetzt der Leistungstest ist, der ganz normale Powertest unseres Systems sozusagen oder die Direkteingabe von Lab-Values oder nur die Power-Eingabe oder beim Laufen auch beispielsweise die Distanzwerte. bekommen wir jetzt diesen Lactat-Test. Zu den anderen Sachen können wir sicherlich auch noch mal was dazu verlieren, weil wir das auch noch nicht vorgestellt haben, aber das ist auch alles in dem System drin. Speziell jetzt aber für all diejenigen, die ein hochwertiges Labor haben, haben jetzt die komplette Möglichkeit, dann ab nächster Woche den Wirklich eine Leistungsdiagnostik auf einem sehr hohen Niveau anzubieten in unserer Plattform mit all den Möglichkeiten, die die Plattform noch bietet, nämlich gleichzeitig noch das Aerotesten beispielsweise und dann unserer neuen Simulationssoftware, sodass man wirklich eine Plattform hat. um Simulationen, Best-Pacing-Strategien und nicht nur irgendwie Best-Pacing-Strategien, sondern wirklich berechnete, mit Algorithmen optimierte Pacing-Strategien darzustellen, die Aerodynamik direkt selbst zu testen, ob im Windkanal oder im Velodrom oder... Auf der Strecke alles über unsere Software sozusagen und da bieten wir tatsächlich so eine allumfassende Plattform an hinsichtlich der Diagnostiken und Simulationen, die so eigentlich auf dem Markt nicht vorhanden sind. Genau.

Sebastian: Kommen wir mal zur Simulation. Der Gedanke lag schon immer nah. Wir wurden auch schon ganz am Anfang gefragt. Jetzt habt ihr es ja. Ihr könnt die Aerodynamik sehr gut bestimmen. Ihr könnt das metabolische Profil gut bestimmen. Das Ganze kann man jetzt verquicken. Das liegt natürlich nahe. Du weißt praktisch deinen Kohlenhydratverbrauch. Wie würde sich das jetzt auf einem Ironman oder beim Zeitfahren auswirken? Was ist die beste Pacing-Strategie? Und das war der Startschuss. Das klingt jetzt erstmal ein bisschen einfach, aber am Ende des Tages steckt dann doch der Teufel im Detail, erstmal herauszufinden, physiologisch, was ist denn wirklich die beste Pacing-Strategie? Vielleicht machst du... Mal ein bisschen erzählen, wie wir vorgegangen sind.

Björn: Ja, ja, auf jeden Fall. Und vielleicht auch noch so zwei Worte davor. Tatsächlich ist ja 2010 habe ich ja tatsächlich mal meine erste Software entwickelt und das war tatsächlich eine Simulationssoftware. Und zwar genau für Rennsimulationen, weil damals, als ich ja dann selber noch als Ingenieur tätig war und Triathlon verrückt und Radfahren geliebt habe, war ja immer meine Frage, was ist denn überhaupt jetzt, was bringt denn aerodynamische Optimierung? Was bringt denn überhaupt, wenn ich mehr Leistung fahren kann und was bringt Gewichtsverluste? Und das war mir immer zu ungenau, zu unpräzise, weil ja auch große Unterschiede dazwischen sind, ob du jetzt eine relativ flache Radstrecke fährst oder den Ironman Lanzarote, wo du dann relativ viele Höhenmeter hast. Immer aus der Brille des Triathleten. Beim Radsport ist es genauso. Und so hatte ich die erste Software damals entwickelt und dann war mir das eigentlich sozusagen immer so ein bisschen zu plump, einfach nur eine Renndiagnose zu machen mit einer Leistung, die man sozusagen sich immer überlegen musste, welches Kriterium nimmt man denn sozusagen für die Leistung. Und da hatte ich damals so Übersichten entwickelt in Charts, wo man dann direkt immer die Effekte von Gewicht, Leistung und auch beispielsweise Aerodynamik sehen konnte. Und das war schon immer in unserer Plattform auch eingebaut. Für jeden Aerotest ist es halt so, dass man direkt, wenn man Aerodynamik testet, auch immer sofort die Zeitvorhersagen für das Rennen sieht, die dann so, je nachdem, welche Parameter man eingegeben hat, Leistung zum Beispiel, die man treten wollte, halt entsprechend genau war. Aber uns hat ja damals dann, als wir das dann hier in unsere Plattform integriert haben, vor allen Dingen das Delta sozusagen immer interessiert. Also wie groß sind die Zeitgewinne? Ohne jetzt absolut genau Und währenddessen haben ja andere Plattformen sozusagen eine sehr anschauliche Darstellung von einer Race-Pace gegeben. Aber niemals so ein Überblick, was sozusagen die Gesamteffekte darstellt. Weil wir das aber grafisch nie so aufbereitet haben, ist das, glaube ich, so ein bisschen untergegangen, wie viel Know-how da eigentlich sozusagen auch schon dahinter steckte. Nichtsdestotrotz ist halt auch immer die Frage unbeantwortet gewesen, mit welcher Leistung man jetzt tatsächlich fahren soll. Und da haben Björn und ich uns halt echt zusammengesetzt und viele Stunden entwickelt und geforscht und ausprobiert und Algorithmen konstruiert, weil das Problem der ... Dieses Optimierungsproblem ist tatsächlich gar nicht so ohne, wenn man sozusagen sich überlegt, wie jetzt so eine Best-Pacing-Strategie aussehen sollte bei so einer langen Distanz oder bei einem beliebten Radrennen, weil ja unterschiedliche physiologische Gegebenheiten berücksichtigt werden müssten und wir haben tatsächlich angefangen und haben, sozusagen mit einem bestimmten Modell, was von euch, von Menschen dahinter steckt, was beruht auf der VO2max, VOLAMAX und auch auf dem Kohlenhydratspeichern und euren physiologischen Möglichkeiten sozusagen. Jetzt die Frage, wie muss sozusagen die Leistung investiert werden? Und da haben wir ganz klassisch angefangen, tatsächlich für... jedes Segment eine freie Leistung wählen zu können und die dann, und dann hat man wirklich viele Variablen, mehrere 10.000 Variablen, die dann minimiert werden müssen. Und da haben wir tatsächlich auch versucht, so modernste Algorithmen anzuwenden, wie zum Beispiel den Differential Evolution Algorithmus, der sozusagen eine statistische Minimierungsmethode ist, die für globale Minima sozusagen angewendet wird. Der gibt es auch toll. Tolle, wenn ihr an sowas interessiert seid, guckt mal auf Wikipedia, Differential Evolution, ist halt wirklich ein toller Algorithmus und von der Grundsatz könnt ihr euch das immer so vorstellen, ihr seid irgendwie auf Wanderschaft in den Alpen und ihr steht oben auf dem Berg und um euch herum ist halt alles bewölkt. Wer sagt euch denn jetzt, dass ihr auf dem höchsten Berg seid? Und das ist tatsächlich mit normalen Gradientenverfahren, die man sozusagen in der Mathematik anwendet, guckt man halt immer, okay, hier ist eine Steigung, also gehe ich mal die Steigung weiter bergauf zum Beispiel und dann bin ich irgendwann, wenn ich also sozusagen immer der positiven Steigung folge, dann werde ich irgendwann auf ein Maximum ankommen. Ja, vollkommen richtig, dann steht ihr oben auf dem Berg, aber wer sagt euch, dass das der höchste Berg ist? Und das ist immer so diese mathematische Herausforderung des globalen Minimums oder des globalen Maximums. Und Damit haben wir halt angefangen und diese Optimierung sozusagen durchgeführt und daraus sozusagen generalisierte Regeln abgeleitet, denn so ein Differential Evolution Algorithmus, der dann für so eine Ironman-Strecke unterwegs ist, der kann auch gerne mal ein paar Stunden rechnen, weil so viele Variablen da optimiert werden und da muss man dann Modelle daraus extrahieren, die sozusagen dann so... relativ gut den Differential Evolution Algorithmus sozusagen darstellen, weil man aus dem Differential Evolution Algorithmus beispielsweise dann Korrelationen erkennen kann, Systematiken erkennen kann. Und die haben wir dann sozusagen abgeleitet in unser System gebracht. Und damit habt ihr jetzt sozusagen die Möglichkeit, auf Grundlage eures Powertestes, den ihr gemacht habt, die beste Pacing-Strategie aufgrund eurer physiologischen Gegebenheiten für eine Rennstrecke berechnen zu lassen. Und das ist etwas, was es so nicht gibt. Klar, wenn ihr bei Best Bike Splits zum Beispiel, jetzt nenne ich die auch, wenn ihr da mal reinschaut, dann seht ihr da die Normalized Power. Und die Normalized Power hat aber nicht unbedingt etwas mit eurem Kohlenhydratverbrauch zu tun, den ihr tatsächlich auf so einer Strecke habt. Und deswegen ist das... so eine Sache, inwiefern jetzt die Normalized Power tatsächlich eure physiologischen Gegebenheiten widerspiegelt. Und das wollten wir halt auf jeden Fall besser machen und haben dann, und das haben Björn und ich wirklich viel, habe ich ja schon ausgeführt, zusammengesessen und haben jetzt auf Grundlage dieses metabolischen Profils eine Best-Pacing-Strategie entwickelt, mit denen ihr dann euer Rennen planen könnt und dann halt wirklich alles seht. Ihr wisst, welche Zeit ihr braucht, ihr wisst, welche Geschwindigkeit ihr fahrt, welche maximale Geschwindigkeit ihr fahrt, welche Leistung ihr tritt, welche Standardabweichungen in der Leistung vorkommen, wie viel Kohlenhydrate ihr verbraucht, welchen Weg ihr zurücklegt, mit welcher Leistung ihr bergauf fahren soll, mit welcher Leistung ihr bergab fahren sollt. Und das... Und wir haben uns auch nicht lumpen lassen, wir haben auch wirklich gesagt, okay, wir wollen da noch mehr Features reinbauen und haben dann auch nicht nur das metabolische Profil drin, sondern wir haben uns auch gesagt, okay, es gibt ja Rennstrecken, da gibt es auch Kurven und in den Kurven könnt ihr gar nicht mit voller Geschwindigkeit drumherum fahren, also haben wir gesagt, okay, wir berechnen alle Kurven sozusagen, die auf der Rennstrecke vorhanden sind, Nehmen uns die Radien raus und berechnen halt die Maximalgeschwindigkeiten, die ihr in den Kurven haben sollt, haben uns überlegt, wie ihr verzögern könnt durchs Bremsen, dann rückwärts ausgerechnet. Von den Kurven rückwärts, welche Maximalgeschwindigkeiten ihr da tatsächlich fahren könnt. Und dann haben wir natürlich das nächste Problem, dass die Datengenauigkeit, also wie genau haben wir die Punkte auch da sind. Also haben wir auch Map Matching mit eingebaut, also Map Systeme, die uns erlauben, dass wir mithilfe der GPS Punkte halt genaue Routen. Also die Straßenkarten sozusagen treffen und damit halt auch wirklich eine gute Möglichkeit haben, Kurven exakt zu berechnen und damit natürlich auch die Maximalgeschwindigkeiten für die Kurven und die Verzögerungen mit reinzubringen. Also da, wo ihr bremst, dann auch tatsächlich bremst und dann auch keine Leistung abgibt. Also das haben wir mit eingebaut. Wir haben uns auch überlegt, wie kann man das toll visualisieren, damit ihr ein bisschen mehr Einblicke noch dazu bekommt. Also haben wir eine Google Maps Karte mit eingebaut. weil ihr direkt sehen könnt, wo ihr seid. Wir haben den Graphen, geben wir euch vier verschiedene Varianten an. Ihr könnt sogar sehen, wo ihr am meisten Kohlenhydrate auf der Strecke verbraucht, etwas, was es so auch nicht gibt, wie viel Power ihr auf der Strecke verbraucht, also grafisch durch Farbskalen dargestellt, wie die Steigungen sind, wo ihr welche Geschwindigkeiten habt. Und weil das dann vielleicht auch noch nicht genug ist für den einen oder anderen, und ich weiß, dass es... Tourteams gibt, die genau sowas auch von uns haben wollten und da war es halt so, dass wir auch gleich Google Street View mit eingebaut haben, ja, das ist leider nicht überall verfügbar, aber bei den großen Rennen und so, da ist es verfügbar, also könnt ihr auch gleich sehen. Wo ihr da gerade auf der Strecke seid, also wenn ihr auch beispielsweise, machen das auch einige Trainer mit ihren Athleten, dass sie vorher die Strecken nochmal durchgehen, wo sind besondere Stellen, wo muss man dann vielleicht doch nochmal bremsen und man kann das ja auch auf den Strecken sehen, wo die Kurven sind, sind ja eingezeichnet, also auch das ist sichtbar sozusagen, dann... Gibt es natürlich noch so viele mehr Features, beispielsweise auch in der Aerodynamik habt ihr die Möglichkeit, direkt euren Aerotest, den ihr in der Plattform gemacht habt, direkt auszuwählen, genauso wie den Powertest, habt es wirklich easy und komfortabel in eure Simulationssoftware, die ihr da reinkommen könnt. Und bei der Aerodynamik ist es halt so, da werden auch drei Profile sozusagen unterstützt. Einmal das normale Profil, das ihr auf der geraden Fahrt, ihr könnt ein Profil angeben, wenn ihr zum Beispiel einen zweiten Aerotest gemacht habt, einen Oberlenker, falls ihr jetzt ein Zeitfahrer seid, dass man auch die Aerodynamik aus seiner Oberlenkerposition mit reingeben kann. Und es gibt auch ein drittes Profil, das ihr für Bergabfahren sozusagen benutzen könnt. Das heißt, beim Bergabfahren, da ist es beispielsweise so, da wird auch eine Leistung dann auf Null gesetzt, weil ihr eine besonders aerodynamische Position einnimmt. Und auch das wird berücksichtigt. Ihr habt ja verschiedene Parameter, um das einzustellen. Und ebenfalls haben wir auch mit eingebaut die Sailing Points, das ist eine neue Metrik, die wir euch in Zukunft anbieten wollen, die haben wir hier schon mit eingebaut, da werden wir noch ein bisschen was machen müssen für, damit das ein bisschen transparenter ist, aber grundsätzlich geht es um den Segeleffekt, den ihr bei Seitenwind habt, also bei Schräganströmung segelt ihr ja gegebenenfalls und Da heißt es so, Sailing Points beschreibt halt diesen Sailing-Effekt und der wird in Sailing Points gemessen. Das bedeutet halt beispielsweise, wenn ihr zwei Sailing Points habt, dann ist bei 10 Grad Anströmwinkel, habt ihr eine Reduzierung eures CDA-Wertes um zwei Punkte. Also anstatt 22 Euro-Punkte habt ihr dann nur noch 20 Euro-Punkte, weil die zwei Euro-Punkte werden sozusagen durch den Auftrieb kompensiert oder der Auftrieb hat einen Effekt wie zwei Aeroporten.

Sebastian: Genau. Kommen wir mal auf die Sailing Points zu sprechen. Damit diese Sailing Points überhaupt stattfinden, brauchen wir natürlich irgendwie, müssen wir wissen, wie das Wetter ist.

Björn: Wie machen wir das? Genau, da haben wir das so umgesetzt, dass innerhalb der Simulationssoftware haben wir unsere Wetter-API mit eingebunden und wir nehmen an verschiedenen Standorten auf der Strecke die Wetterinformation und interpolieren das dann über die Strecke sozusagen, um dann an dem jeweiligen Ort, an dem man sich dann zeitlich befindet, die entsprechenden interpolierten Werte von den verschiedenen Standorten zu bekommen. Und damit ist es halt so, dass man dann die Windgeschwindigkeiten und halt auch andere Parameter weiß, wie beispielsweise die Temperatur natürlich, den Luftdruck, die Luftfeuchtigkeit usw., Und auch beispielsweise dann die Windgeschwindigkeiten und Windrichtung, aber auch unter anderem die Solareinstrahlung, auch die nehmen wir mit, weil unsere Perspektive ist halt, dass wir uns auch mit Hitze mehr auseinandersetzen wollen, wie groß der Effekt davon ist und welche Einflüsse das für euch für die Strecke bedeutet. Und jetzt ist es halt noch so, dass wenn ihr dann eine Simulation startet, dann könnt ihr euch den Startdatum auswählen sozusagen, eure Simulation, die dann sieben Tage in der Zukunft fliegen können, sodass ihr dann für den Renntag wirklich die optimale Simulation machen könnt. Mit den Windgeschwindigkeiten, die tatsächlich an dem Tag vorhanden sind, wie auch der Temperatur und so. Solareinstrahlung, Luftfeuchtigkeit, Temperatur. Alle Daten werden angezeigt auf der Plattform. Könnt ihr euch alles genau anschauen, wie das auch über euer Rennverlauf tatsächlich aussieht. Und ja, habt damit wirklich eine Möglichkeit, also wirklich realistische Simulationen durchzuführen mit den Wettergegebenheiten, die tatsächlich an eurem Renntag dann vorhanden sind.

Sebastian: Ja, wenn man sich mal anschaut, ich habe jetzt hier gerade mal Hawaii auf. wie so eine Simulation aussehen kann. Wie du schon beschrieben hast, sieht man mal, wie viele Kohlenhydrate man verbraucht, die Zeit, natürlich die Durchschnittsgeschwindigkeit, die Watt, die man treten sollte im Schnitt und dann noch die Strecke, die gefahren wird. Dann haben wir die Google Maps Sachen und die Google Street View Sachen. Und dann kommen einige spannende Graphen. Also wir sehen, dass zum Beispiel der CDA-Wert, der springt ja ab und zu ein bisschen.

Björn: Was bedeutet das? Das ist das, was ich vorhin ganz kurz angemerkt hatte. Wenn wir bergauf oder bergab fahren, dass dann die Aerodynamik sich dann halt auch verändert, je nachdem welches Profil ich habe und entsprechend berücksichtigt wird. Das ist sozusagen der Einfluss der Aerodynamik und man kann halt sehen, wo man welche Position sozusagen einnimmt.

Sebastian: Genau, dann sehen wir die Wertleistung, die konstant ist in großen Teilen, dann mal wieder natürlich ein bisschen höher, dann wieder auf ganz Null, wenn wir schnell bergab fahren. Das wäre klassisch, das kennen wir.

Björn: Genau, und auch beispielsweise, wenn wir Kurven fahren, wo die Leistung auf Null runterfällt, auch das ist sozusagen mit in der Simulation mit drin, genau. Genau, dann haben wir den Kohlenhydratspeicher. Der super spannend ist, ja. Also das ist, glaube ich, der größte Mehrwert, der sozusagen hier auch ganz klar ist, weil es euer metabolisches Profil ist.

Sebastian: Also man sieht halt, wie der leer geht, wie der auch stärker leer geht. Wir haben immer eine Zufütterung sozusagen mit eingerechnet. Die wählt ihr aus, wie viel Gramm Kohlenhydrate ihr jetzt zuführt. Wir berücksichtigen immer, dass es gibt einen Leistungsverlust ab einer gewissen Menge, die entleert wurde. Das heißt, es ist halt nicht wie ein Auto, das muss man sich mal vorstellen. Wenn wir reintanken ins Auto und wir fahren den halt leer, so funktioniert unser Körper leider nicht. Ab einem gewissen Füllstand reduzieren wir automatisch die Leistung. Dazu gibt es einige Studien, das haben wir da hinterlegt. Das heißt, wir berechnen eigentlich die optimale Zufütterung und die optimale Entleerung so, dass wir jetzt beim Ironman sagen, okay, wir haben jetzt so und so viel Gramm Kohlenhydrate noch zur Verfügung, damit wir auch noch einen vernünftigen Lauf hinkriegen. Das wäre so das nächste Feature. Jetzt denkt man natürlich ein bisschen weiter. Ah, das kann man jetzt auch noch fürs Laufen machen. Klar, das wäre so der nächste Schritt für uns, weil wir haben natürlich eine Laufdiagnostik. Wir haben ein metabolisches Profil fürs Laufen hinterlegt. Das ist natürlich so ein bisschen... Herzlich willkommen.

Björn: Ja, sind wir dran. Und dann könnt ihr eure Laufstrecken hochladen und dann haben wir die Best-Pacing-Strategien für eure Laufstrecken. Und wir werden dann natürlich auch den Link machen und für die Triathleten oder die Duathleten die Möglichkeit geben, Rennen zu simulieren fürs Laufen und fürs Radfahren und vor allen Dingen, wie dann die Best-Pacing-Strategien hinsichtlich eures Kohlenhydratverbrauchs aussehen, die wirklich exakt zu simulieren. Es gibt ja einige Wettbewerber, die sozusagen auch Best-Pacing-Strategien anbieten, aber das sind alles aus meiner Sicht, wenn ich es nicht besser weiß, keine Algorithmen, die das tatsächlich für das jeweilige Rennen tatsächlich ausrechnen.

Sebastian: Ja, dann Wenn ich mal weitergehe in diesen Grafiken, Speed, klar, also wie schnell sind wir eigentlich unterwegs, dann natürlich die Höhenmeter. Grafisch dargestellt. Dann kommen mehrere Sachen, wo man sich so ein bisschen fragt, wieso sind die drin? Die sind halt auch, wie du schon sagtest, für die Zukunft spannend für uns. Wir haben eine Luftfeuchtigkeit, wir haben eine Temperatur, wir haben einen Luftdruck, der natürlich für die Aerodynamik spannend ist. Und wir haben auch die Solar Radiation, um jetzt mal diese vier Sachen reinzunehmen. oder jetzt mal diese drei Sachen Humidity, also Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Solareinstrahlung. Das ist halt ein Ein Bereich, den wir schon länger bearbeiten, wo wir aktuell noch Algorithmen und Berechnungen für anstellen. Wie stark hat eigentlich Luftfeuchtigkeit, Temperatur, direkte Sonneneinstrahlung und ähnliches einen Effekt auf eure Leistung? Dieser Effekt ist da. Dieser Effekt ist von vielen Studien belegt worden. Dazu gibt es einige gute Bücher drüber. Wir entwickeln gerade ein Modell, das aufgrund der Geschwindigkeit und der Einflüsse des Wetters eure Leistung minimiert beziehungsweise auch nicht minimiert. Und das bauen wir noch ein. viele Sachen, die wir dann mit einplanen müssen. Bist du angepasst an die Hitze? Bist du nicht angepasst? Wie sehen Kühlungsstrategien aus? Und so weiter. Und daher, das wird ein nächstes Feature werden, weil das vor allen Dingen für solche Rennen natürlich extrem entscheidend ist. Und das wissen wir ja. Und das wird, damit wir ein noch größeres, umfänglicheres Vorhersagetool entwickeln können.

Björn: Ja, also man kann halt immer sehen, dass wir wirklich daran interessiert sind, die beste Software zu entwickeln, die es draußen sozusagen gibt. Und wir haben jetzt mit dem Schritt, den wir jetzt hier haben, ist das sicherlich schon das beste Simulationstool, was ihr draußen sozusagen haben könnt.

Sebastian: Ja. Dann gibt es Sachen, die der allgemeine Sportler vielleicht gar nicht so überblickt. Vor allem, was diese aerodynamischen Sachen angeht. Wenn wir jetzt mal Effective Wind Speed und den Anströmwinkel sehen. Das haben wir in der Grafik. Magst du ganz kurz mal grundsätzlich erklären, was bedeutet das eigentlich?

Björn: Also die effektive Windspeed ist grundsätzlich die Windgeschwindigkeit, die sozusagen effektiv von vorne oder hinten kommt. Das heißt, die beeinflusst euch sofort in eurer Geschwindigkeit. Und der Anströmwinkel ist halt sozusagen, wenn ihr starken Seitenwind habt, dann habt ihr zum Beispiel den Effekt, dass der Wind, die vektorielle Anteil oder die vektorielle Geschwindigkeit mit meinem Winkel von beispielsweise 10 Grad auf euch eintrifft. Und jetzt könnte man grundsätzlich sagen, okay, was hat das mit mir jetzt zu tun? Das hat was mit euch zu tun in dem Moment, wo ihr Sailing Points habt. Also wenn ihr einen Auftriebseffekt habt. Wenn ihr dann zum Beispiel wirklich ein Scheibenlaufrad habt, ein Hochprofillaufrad habt, dann kann es durchaus sein, dass ihr zwei Aeropunkte besser werdet bei starkem Seitenwind. Und entsprechend ist es halt so, dass es durchaus auch Sinn machen kann, Laufräder entsprechend der Wetterbedingungen auszuwählen, je nachdem, wie die Windgeschwindigkeit tatsächlich ist, dass man dann sagt, okay, man nimmt Laufräder, die vielleicht bei frontaler Anströmung sind sie so, so alle relativ ähnlich, aber man könnte zum Beispiel auch Laufräder nehmen, die dann großen Effekt bei Seitenwind haben und dann sagt man, okay, bei dem Rennen macht es tatsächlich mehr Sinn, die Laufräder zu nehmen, obwohl sie vielleicht nicht ganz so optimal sind, aber die haben so einen großen Auftriebseffekt, dass sie dann bei dem Rennen, weil da so starke Windgeschwindigkeiten sind, dass sie da besser sind. Und Wir versuchen hier halt relativ detailliert darzustellen, wie das Rennen an dem Wettkampftag wirklich durchsimuliert ist und euch damit die Möglichkeit zu geben, die beste Simulation zu haben, die ihr bekommen könnt. Und Es gibt euch halt immer so ein bisschen Übersicht darüber, wie sind für euch die Wettergegebenheiten, wie stark ist die Solareinstrahlung und auch den Luftdruck, Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit benutzen wir natürlich auch, um die Luftdichte auszurechnen, die halt unmittelbaren Effekt für euch hat, wie schnell ihr fahrt. Auch in Abhängigkeit der Höhe, ja, wenn ihr beispielsweise auf 2000 Meter über normal 0, dann würde der Luftdruck deutlich niedriger sein, damit die Luftdichte deutlich niedriger und ihr würdet viel schneller fahren. Das hätte wiederum natürlich auch einen Effekt auf eure metabolische Leistungsfähigkeit. Das haben wir noch nicht implementiert, bauen wir aber auch noch mit ein. Das ist halt so, im Grunde genommen, es gibt so viele Sachen zu entwickeln. Wir bieten euch jetzt momentan das Tool an, was am weitesten entwickelt ist und wir werden das auch kontinuierlich weiterentwickeln für euch, damit ihr die beste Simulation habt, die besten Pacing-Strategien. Und ich glaube, das ist auch das nächste Diagramm, was wir auch in unserem Quiz sozusagen gestellt haben.

Sebastian: Genau, das ist unser... Genau, wir haben dazu einen kleinen Insta-Aufruf gehabt. Wir haben praktisch das Bild gepostet vom nächsten Chart, das heißt Pacing Strategy. Dazu sehen wir dann vier Sachen, die aufgeführt werden. Wir haben einmal Power at einer bestimmten Geschwindigkeit, also hier jetzt 45 kmh zum Beispiel, dann die Steigung, Slope, Wind und die Geschwindigkeit. Magst du mal erklären, was denn die einzelnen Sachen bedeuten?

Björn: Genau, ich habe tatsächlich gerade eine andere Simulation offen, aber die Parameter sind es sozusagen und viele Parameter sind intuitiv zu verstehen. Die haben sozusagen eine Base Power, die bei einer bestimmten Geschwindigkeit gefahren werden soll. Also beispielsweise, du hattest das gerade gesagt, 45 kmh, das hängt sozusagen davon ab, wie... wie ihr generell metabolisch und aerodynamisch aufgestellt seid. Es könnte auch sein, dass ihr eine Base-Kmh von 30 kmh beispielsweise habt. Je nachdem, wie gut ihr seid, was es auch für ein Rennen ist, wie lang das Rennen ist. Das ist halt schon hochgradig individueller Parameter, auch auf die Strecke abgestimmt. Nehmen wir mal an, ihr habt jetzt eine Base-Geschwindigkeit von 30 kmh bei 200 Watt beispielsweise. Dann heißt das, dass ihr erstmal im Grunde genommen, wenn ihr auf einer ebenen Strecke seid und keinen Wind habt, mit 200 Watt fahren solltet. Und jetzt kommen Parameter dazu, wie beispielsweise der nächste Parameter, Sloop, also Steigung. Wenn ihr beispielsweise jetzt als Wert bekommt ihr hier zum Beispiel 6 Watt pro Prozent, das heißt, wenn ihr 5 Prozent Steigung fahrt, sollt ihr mit 30 Watt mehr fahren. Ja. Wenn ihr 30 kmh fahrt, da kommen wir aber gleich genauer dazu, was das bedeutet. Also das heißt 30 Watt pro Prozent, 6 Watt pro Prozent und bei 5% Steigung wären das dann halt 30 Watt, die ihr sozusagen mehr treten würdet. Dann kommt der nächste Parameter, das ist der Windparameter und hier steht minus 1 Watt pro kmh. Das würde bedeuten, wenn ihr Rückenwind habt mit 10 kmh, dass ihr 10 Watt weniger treten würdet. Und dann kommt der nächste Parameter. Also soweit alles noch ganz klar. Man kann hier schon mal sagen, dass die Windgeschwindigkeiten so häufig, werdet ihr nicht 10 kmh direkte Fahrtrichtung haben oder Gegenwind haben, dass dieser Parameter, wenn wir mal bei 200 Watt sind, gar nicht so stark ist. ist, wie man vielleicht in der Regel denkt. Das ist ja häufig eine Frage, wie ist die Best-Pacing-Strategie in Abhängigkeit der Windgeschwindigkeit? Man weiß immer, man muss immer ein bisschen mehr oder ein bisschen weniger Rad fahren, aber so richtig genau weiß man das halt nicht. Und dieses Tool bietet halt euch auch wirklich die Möglichkeit herauszufinden, wie bei starken Winden auch beispielsweise eure Best-Pacing-Strategie ist, weil wir das wirklich komplett durchsimulieren und dann mit den Minimierungsmethoden halt optimieren. Und jetzt kommt der Parameter, der wahrscheinlich die wenigsten kennen. Das ist nämlich die Geschwindigkeit. Und hier steht minus 1 Watt pro kmh. Und das bedeutet, wenn ihr von eurer Base-Geschwindigkeit abweicht, beispielsweise schneller wird, anstatt 30 kmh, 40 kmh fahrt, dann solltet ihr 10 Watt weniger fahren. Wenn ihr 50 kmh fahrt, und eure Base-Geschwindigkeit 30 kmh ist, sollt ihr 20 Watt weniger fahren. Also anstatt 200 Watt nur noch 180 Watt. Das heißt, im Zuge dessen, dass ihr von eurer Base-Geschwindigkeit abweicht und schneller wird, müsst ihr langsamer, müsst ihr weniger Leistung investieren, um die beste Pacing-Strategie zu haben. Und jetzt ist es halt andersrum. Wenn ihr jetzt langsamer als 30 kmh fahrt, beispielsweise nur 10 kmh, dann müsstet ihr entsprechend, Abweichung zur Base-KmH sind halt 20 kmH und dann doppelt Minus, bedeutet halt, ihr müsst jetzt 20 Watt mehr investieren, anstatt 200 Watt, 220 Watt. Das heißt, ihr habt hier so einen gewissen kumulierten Effekt aus den einzelnen Sachen wie Sloop, Wind und Speed und wenn ihr sagt, hey Mensch, das ist aber vielleicht ein bisschen zu kompliziert, Dann habt ihr immer noch die Möglichkeit, das File direkt herunterzuladen und auf euer Garmin-Gerät beispielsweise hochzuladen oder auf ein anderes Gerät eurer Wahl. Und dann die Strecke mit den Power-Vorhersagen direkt auf eurem Gerät live zu sehen. Da müsst ihr nicht drüber nachdenken, sondern ihr kriegt für eure einzelnen GPS-Positionen direkt die beste Pacing-Strategie. Und auf der anderen Seite ist es aber so, man macht ja nicht vielleicht für jedes Rennen sozusagen eine Simulation und dann könnt ihr trotzdem diese Parameter mal mitnehmen. Das heißt, ihr seid auf der Ebene unterwegs, habt vielleicht einen starken Wind, der dazu führt, dass ihr langsamer seid. Wisst ihr, ihr müsst mehr Leistung investieren und dann gibt es auch noch den Speed-Parameter, also Wind und Speed und ihr müsst das kumuliert euch sozusagen vorstellen.

Sebastian: Ja, wie gesagt, eines meiner Lieblingscharts, die Pacing Strategy, weil man nimmt halt was mit, wie du schon gerade gesagt hast, wenn man mal nicht jedes ausgewertet hat, man weiß einfach, okay, Gegenwind 10 kmh weniger als sonst, muss ich halt so und so viel Watt investieren, damit ich schnell vorankomme.

Björn: Genau, das ist auch endlich die Antwort auf die ewig werdende Frage, wie viel was soll ich dann wann wie investieren? Und das ist die Berechnung, die euch das wirklich exakt auf Grundlage eures metabolischen Profils ausrechnet. Und das heißt, es ist kein Raten mehr, es ist kein einfach mehr so, ja, ich könnte mir vorstellen, dass der Effekt so und so ist und dann könnte man ein paar Watt mehr und so, sondern nein, das ist wirklich... mit all der Mathematik, mit all den Algorithmen, die wir jetzt über die Jahre hinweg entwickelt haben, die optimale Lösung des Minimierungsalgorithmus.

Sebastian: Und jetzt kommen auch immer die Fragen, die auch jeder sich stellt, nämlich welchen Effekt hat es, wenn ich mehr Leistung fahre, wenn ich eventuell leichter bin, wenn ich meinen CDA-Wert reduziere. Dazu haben wir auch drei Charts aufbereitet und magst du kurz mehr erklären?

Björn: Ja, also das ist auch das, was man schon vorher sozusagen immer auf unserer Plattform sehen konnte, das auch womit ich ursprünglich ja mal angefangen habe und wir beiden das jetzt hier weiterentwickelt haben, direkt eine Übersicht über den Effekt von Watt zu sehen. Ihr seht hier jeweils elf Werte, in der Mitte ist halt sozusagen der Wert, der für eure Simulation gilt und dann seht ihr bei der Leistung zum Beispiel in 5 Watt Schritten nach oben, also 25 Watt mehr oder 25 Watt weniger, wie groß der Effekt auf eure Zielzeit ist. damit ihr immer eine grundsätzliche Vorstellung davon habt, wie wichtig es wird. Ihr seht das Gleiche halt beispielsweise bei dem Gewicht. In der Mitte wieder euer Gewicht sozusagen, dann in 2-Kilogramm-Schritten, 10 Kilo mehr, 10 Kilo weniger. Wie groß ist der Zeitgewinn oder der Zeitverlust? Damit ihr auch da wisst, macht es halt Sinn, irgendwie auf 2 Kilogramm weniger sozusagen zu haben. Muss ich irgendwie Gewicht reduzieren? Hat das einen großen Effekt? Und das könnt ihr ganz individuell für eure Rennstrecke entscheiden, weil beim Ironman Lanzarote oder bei einem flachen Straßenradrennen sind die Einschlüsse von Gewicht ganz unterschiedlich und das könnt ihr euch dann anschauen. Und das Gleiche halt auch für die Aerodynamik, da in Ein-Aeropunkt-Schritten, also fünf Schritte nach oben, fünf Schritte nach unten, damit ihr dann seht, was da für ein Effekt ist. Und nur damit ihr mal eine Vorstellung davon habt, den Fahrer, den ich hier sozusagen simuliere, Der hatte eine Zielzeit von 5 Stunden 40 ungefähr, 5 Stunden 41 hier. Und wenn der 25 Watt mehr fahren würde, dann ist der direkt 18 Minuten schneller. Und das Gleiche ist es halt so, wenn der 5 Aeropunkte weniger hätte, dann wäre der auch 18 Minuten schneller. Und das ist halt so, es berechnet hier mit 28 Aeropunkten, das ist jetzt nicht... Das ist etwas über dem Durchschnitt eines Zeitfahrers. Der Durchschnitt liegt so bei 26 Aeropunkten von Triathleten in unserer Plattform und da sind wirklich viele Aerotests drin. Da haben wir ungefähr 26 Aeropunkte drin für Zeitfahrer und es geht halt auch deutlich unter 20 Aeropunkten. Potenzial ist unendlich viel da, weil der durchschnittliche Athlet in der Regel auch nicht seine Aerodynamik kennt und auch die nicht optimiert hat. Und das sind aber die typischen aerodynamischen Fragen, so was kann ich da tun? Da seht ihr auf jeden Fall nochmal knallhart den Effekt von Aerodynamik, der einfach sensationell ist nach wie vor. Und damit habt ihr schon mal eine grundsätzliche Vorstellung der Effekte, wie gesagt, von eurer Leistung, von Gewicht oder von CDA-Wert. Und dann bieten wir euch noch ein paar andere Statistiken halt an, wie beispielsweise, wie die Verteilung der Steigung beispielsweise auf der Strecke aussieht, wie die Verteilung der Young Angel ist, also der... der effektiven Anströmwinkel sozusagen ist. Und ihr seht auch nochmal eine Verteilung eurer Geschwindigkeiten, die ihr tatsächlich auf der Strecke fahrt. Also wie häufig fahrt ihr mit 35 kmh oder wie viel Prozent fahrt ihr mit 35, mit 40, mit 45, 50 oder vielleicht auch 60 kmh, damit ihr mal eine Vorstellung davon habt, wie schnell ihr zum Teil auch auf diesen Strecken unterwegs seid. Das seht ihr aber auch sehr schön grafisch aufbereitet in der Google Maps Karte, wo wir mit Farbskalen arbeiten, wo ihr dann auch sehen könnt, mit welchen Geschwindigkeiten ihr auf der Strecke an welchen Orten sozusagen unterwegs seid. Ja, und damit haben wir ein relativ umfangreiches Paket sozusagen entwickelt, wo wir ein paar Features, die wir genannt hatten, noch draußen gelassen hatten, die wir jetzt nicht direkt mit eingebaut haben, weil wir unser ursprünglicher Gedanke war damals, das direkt noch vor dem Ironman Hawaii zu releasen, damit wir viele Athleten hatten, die damit gearbeitet haben und das auch haben wollten und die anderen Features werden jetzt so nach und nach im reinkommen. Ihr wisst, wir arbeiten in allen Bereichen kontinuierlich an einer Verbesserung unserer Algorithmen und an den Lösungen, die wir für euch haben, ganz viel auch auf euer Feedback basierend und auch in diesem Kontext kann ich mir nur wünschen, dass ihr damit viel Spaß, Freude und Erfolg habt, wirklich mal die beste Pacing-Strategie zu haben und wenn ihr Ideen und Anregungen habt, sind wir dafür immer offen und freuen uns darauf, uns auch mit euch auszutauschen, wie wir das System für euch weiter verbessern und entwickeln können.

Sebastian: Was man dazu sagen sollte, das ist den Leuten, glaube ich, gar nicht so richtig bewusst. Das ist alles mit inkludiert. Das heißt, wenn ihr einen Powertest habt, könnt ihr wie immer eure Aerodynamik komplett mit durchtesten. Ihr habt aber auch die Simulation von euren Strecken und ähnliches. Könnt ihr da reinjagen, wenn ihr euer metabolisches Profil dann habt von einem Powertest. Also da gibt es kein Add-on, das ihr zusätzlich kaufen müsst. Das ist alles mit dabei.

Björn: Ist alles in unserem Powermanns drin, der 24,90 Euro kostet. Ja, klar. Und ihr habt alle Möglichkeiten. Ihr könnt Aerotesten, ihr könnt Powertesten, ihr könnt Powertesten laufen machen, ihr könnt Simulationsstrecken erstellen, ihr könnt Simulationen durchführen, ihr könnt das alles unlimitiert machen und habt damit eigentlich so das Komplettpaket Diagnostik-Simulation. Ja. Sehr schön.

Sebastian: Ich würde sagen, das war es für heute. Wir versuchen es jetzt mal mit geringerem Abstand das nächste Thema rauszukramen. Wir wollen nochmal über Ernährung reden. Das schieben wir schon lange. Wenn ihr, wie Sebastian schon gesagt hat, Wünsche habt, worüber wir sprechen sollen, Wintertraining, was weiß ich, immer her damit. Schreibt uns gerne eine E-Mail an info.erotune.de. oder auch gerne direkt auf Instagram, dann versuchen wir das mit zu berücksichtigen. Und jetzt über den Winter, wenn ich ein bisschen mehr Zeit habe und nicht so viel mit den Sportlern unterwegs bin, dann bin ich vielleicht nicht immer ein Missing Link sozusagen und kann die Zeit dann besser nutzen, um auch mal wieder ein paar Podcasts zu machen. Aber genau.

Björn: So würde ich es mal belassen. Kriegen wir hin. Sehr gut. Dann vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. Wir freuen uns auf das nächste Mal. Bis dahin wünschen wir euch viel Erfolg beim Training. Bis dann. Ciao.

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