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Episode #57

Trainieren wie ein Weltrekord-Team – wie geht das?

21. November 202536 min

Nach einem Monat Pause melden sich Björn und Niclas zurück – und tauchen direkt tief in die Trainingswelt der australischen Bahnrad-Nationalmannschaft ein. Die Australier haben mit ihrem wissenschaftlich gestützten System einen Weltrekord im 4-km-Team-Pursuit aufgestellt. Doch was steckt wirklich hinter diesem Erfolg? Und vor allem: Was können ambitionierte Radsportler*innen und Hobbyathleten daraus für ihr eigenes Training mitnehmen? In dieser Episode sprechen wir darüber, warum ein 4-Minuten-Rennen nicht bedeutet, dass man nur vier Minuten hart trainieren sollte, welche Rolle die aerobe Basis spielt, und wie man Training strategisch so aufbaut, dass man sein maximales Potenzial ausschöpft. Ein Blick hinter die Kulissen von Weltklasse-Performance – praxisnah, wissenschaftlich und für jeden verständlich.

Transkript

Niclas: Willkommen zum A Faster You Podcast, wo sich alles um Aushaubersport und Training dreht. Hier geben euch Sebastian Schluricke, Björn Kafka und Niklas Ranker wertvolle Tipps und Einblicke, die euch helfen, eure Performance auf das nächste Level zu bringen. Wettkampf ist nichts Angenehmes. Wettkampf wird wehtun. Um zu gewinnen, ist es manchmal sehr kleine Unterschiede. Wenn du vorne fährst und das Gefühl hast, ah geil, du hast die anderen im Griff, dann fühlt es sich weniger schmerzhaft an. Dann drückt man vielleicht nochmal ein Stück mehr drauf und man fährt halt noch ein Stück länger an der Schwelle rum. oder knapp unterhalb der Schwelle, wo andere in Tempo... So, guten Morgen zu einer neuen Folge Faster You Podcast. Das ist jetzt über einen Monat her, Björn, hallo.

Björn: Moin, moin, ja, ist ein bisschen was ins Land gegangen, aber that's how it is.

Niclas: Ja, ich war unterwegs, du warst unterwegs, viel passiert. Genau, können wir noch über vieles noch nicht reden, aber... Kommt dann noch. Erstmal grundlegende Frage, wie geht's dir? Gut. Alles super. Sehr schön. Okay. Ich habe heute eigentlich ganz basic eine Zusammenfassung mitgebracht von einer Analyse, wo man sich angeguckt hat, was quasi die Australier in der 4000 Meter Mannschaftsverfolgung gemacht haben, um 2018 den Weltrekord aufzustellen mit 3 Minuten 49 und 8, genau. Wirtschaftsverfolgung, 4000 Meter, zwei Teams starten gegeneinander auf der Bahn, muss man dazu sagen. Sind vier Fahrer oder fünf? Vier. Und den fünften, weil die schreiben hier von fünf Fahrern, aber es ist immer ein Ersatzfahrer dabei. Auch ich kenne mich mit Bahnen aus. Du kennst dich aus und du warst ja auch beteiligt an diversen Erfolgen. Ich stelle das Ganze einfach einmal vor und du grätschst rein und gibst uns dein Wissen. haben die als Ausgangspunkt relativ klar festgestellt, das Haupttraining ging quasi über ein bis vierminütige Leistungen. Das Ziel war es ja quasi, die Fahrer darauf vorzubereiten, die 4000 Meter so schnell es geht zu fahren, in dem Fall dann 349. Das spezifische Radtraining ging dann darauf, eine möglichst hohe ein bis vier Minuten Leistung zu zünden. Man hat halt direkt gesehen, okay, man braucht dafür eine extrem starke Aerobe-Basis. Kennt man ja auch aus dem FasterU-Test, um vier Minuten schnell zu fahren. Das nutzen wir, um die V2 Max zu berechnen. Du brauchst halt einen Riesenmotor und der ist halt erstmal einfach das Grundlegende dafür. Was die Forscher sich dann im Endeffekt angeguckt haben, waren die neun Monate Training, die die Australier, die fünf Jungs, vor dem Wettkampf hatten. Und in diesen neun Monaten sind sie auf im Schnitt 15 Stunden Training pro Woche gekommen. Die Spanne waren dort sieben bis 26 Stunden. Ich gehe mal davon aus, sieben Stunden waren eine hohe Woche. 26 Stunden sind dann die hohen Volumenwochen, wo wahrscheinlich nur Grundlage gefahren wurde. Dann hatten wir eine Intensitätsverteilung, die pyramidal war, bedeutet 70% waren niedrige Intensität, 22% mittlere Intensität, 8% hohe Intensität. Heißt eigentlich das, was wir, würde ich jetzt mal behaupten, fast durch die gesamte Worldtour durchaus sehen und auch eigentlich im ganzen Profibereich. Du kannst bei dem hohen Trainingsvolumen, wo wir jetzt 15 Stunden im Schnitt noch nicht das allerhöchste sind, aber auch schon ordentlich trainieren. musst du halt gar nicht viel mehr machen wie 70 Prozent. Also in dem Fall 30 Prozent in höheren Intensitäten und 70 Prozent in der niedrigen Intensität. Das heißt, ich glaube, wenn man sich die Top-Triathleten der Welt anguckt, die sogar bei 80, 20 oder 90, 10, das kommt da sehr auf den Fahrer an. Umso höher das Volumen geht, umso höher geht eigentlich die niedrige Intensität. Was ich ganz spannend fand, die haben nur eine bis vier Stunden pro Woche auf der Bahn. Der Rest war wirklich Straße, Ergometer oder Krafttraining. Ist das so normal, dass man, ich sag jetzt mal, so wenig auf der Bahn trainiert?

Björn: Ja, eigentlich schon. Also du bist schon relativ viel unter Grundlagen sammelt. hängst da irgendwie nicht so viel auf der Bahn rum und ich sage mal so, die Bahnzeit ist immer konzentriert.

Niclas: Das heißt, die werden quasi nur für, ich sage jetzt mal, Technik-Drills genutzt, den Wechsel zu üben, wer rausgeht, wer rausgeht.

Björn: Jaja, also in Deutschland ist es so, da gibt es dann halt immer Bahntrainingslager und die sind halt mehrere Male im Jahr, also dann doch schon relativ oft und dann sind die halt ihre sechs, sieben, acht Mal mehrere Wochen lang, vor allem vor wichtigen Wettkämpfen und sind dann zwei Wochen vor. eigentlich nur auf der Bahn unterwegs und üben Wechsel und, und, und. Aber sonst sind die vor allen Dingen einfach auf der Straße.

Niclas: Das hätte ich tatsächlich gedacht, dass die mehr auf der Bahn fahren, auch zum Beispiel einfach Intervalle dann quasi gezielt auf der Bahn fahren, weil ich mir dachte, okay, Du kannst ja mit dem Rad, die Übersetzung, dieses harte Antreten, weil die machen ja einen stehenden Start, all diese Sachen, dass dort tatsächlich noch mehr dann auf der Bahn, ich hätte jetzt mal so gedacht, dass die, ich sage jetzt mal von denen, zumindestens die Intensitäten, quasi alle auf der Bahn fahren und dort die Spezifik einfach zu haben.

Björn: Also da gibt es mit Sicherheit verschiedene Ansätze, aber du brauchst einfach ein unglaublich hohes Volumen, um die V2Max zu generieren, die du willst und auch die Laktatbildung. Und da musst du jetzt nicht unbedingt permanent auf der Bahn absteigen,

Niclas: Okay, okay. Dann weiter schreiben sie Krafttraining, eine bis drei Stunden pro Woche. In dem Fall ging es um vor allem die Übung Kniebeugen, Kreuzheben, Beinpresse, Plyometrie. Haben sich dort in einem Maximalkraftbereich von drei bis fünf Wiederholungen bewegt. Mit relativ langen Satzpausen, so um die zwei bis drei Minuten in dem Fall. Heatraining, tatsächlich spannend, eine bis drei Stunden pro Woche. Und dann vor allem als Ziel, sage ich das mal, die Hitzetoleranz zu, sondern vor allem Aerobikapazität, Blutvolumen und den metabolischen Stress ohne quasi eine mechanische Belastung zu. Und sie haben das in den ganzen neun Monaten... Und das ist was, das kommt jetzt, glaube ich, immer mehr, war aber zumindest am Anfang... Die Studien der Norweger, die man am Anfang gesehen hat, waren ja vor allem, okay, wir machen das, ich sag jetzt mal, klassisch wie ein Block. Also wir machen fünf Wochen Heat-Training, fast nur Grundlage, noch ein paar Intensitäten, aber erstmal nur diesen Block. Wir machen das vor allem vor den A-Wettkämpfen. Und hier geht es jetzt so hin, dass sie das neun Monate durchziehen. Das ist schon eklig.

Björn: Ja, also ich meine, jemand wie Olli Matthäus hat, glaube ich, auch unendlich viel. Ich glaube, der hat auch das ganze Jahr über Heat-Training durchgezogen. In Kombi mit Höhe. Ja. Wenn man nicht so viel in die Höhe geht, macht das auf alle Fälle Sinn. Also man muss ja jetzt nicht jeden Tag oder jede Woche fünfmal, ja. Reicht dann ja eventuell auch dreimal. Ich wage aber zu behaupten, wenn wir jetzt mal so von Hämoglobin und sowas reden, wenn du in der Höhe bist und es ist super heiß zufällig, auch dort, wo du gerade bist, dann hast du eventuell sogar noch krassere Effekte, was das Hämoglobin angeht. Zumindest das, was man so mal messtechnisch gesehen hat. Also wenn du jetzt irgendwie, keine Ahnung, in Livigno bist und da sind halt permanent 30 Grad und du fährst da durch die Gegend, Dann hast du mit Sicherheit auch einen krassen Wert danach.

Niclas: Das Letzte, was ich darüber gelesen habe, war zumindest dahingehend, dass die meisten und die besten Anpassungen man eigentlich hat, wenn man einfach nur einen gezielten Höheblock macht und danach quasi, wenn du aus der Höhe rausgehst, dann den Hitzeblock einfach draufsetzt. Und vor allem erhältst, darum geht es ja auch. Genau, weil diese Kombi hat tatsächlich gar nicht so die krasseren oder die besseren Effekte gebracht wie reines Höhe und dann Hitze. Das haben die ja auch, glaube ich, letztens getestet, ob es quasi was bringt, wenn ich Höhe und Hitze kombiniere. Und da war wohl einfach der Stress zu hoch und deswegen wahrscheinlich die Anpassung einfach nicht mehr gut. Nicht mehr da. Oder ist Training falsch. Oder ist Training falsch. Das ist halt immer das Lustige an diesen Studien. Die Gruppe sind halt einfach immer so gering.

Björn: Ja, genau. Und wenn die dann halt eventuell noch irgendwie Intervalle kloppen und dann noch E-Training machen obendrauf, in der Höhe, dann gehst du halt irgendwann hops.

Niclas: Gut, auf jeden Fall erstmal das praktische Fazit zu dem Weltrekordversuch, dass auf jeden Fall viel Aero bearbeitet, obwohl man quasi nur von 4 Minuten aus war halt wirklich, wie schon angesprochen, 70% niedrige Intensität. Unter LT1, also da sprechen wir dann irgendwie von 0,8 bis 1,3 Millimol lediglich, das heißt wirklich sehr entspanntes Fahren. 22% mittlere, 8% hohe. Pyramidal statt polarisiert, also eigentlich das, was wir durch die ganze Worldtour aufnehmen. Das heißt wahrscheinlich werden dann lediglich die hochintensiven Einheiten halt die Spezifik entfernt. Wie angesprochen, die ein bis vier Minuten und der Rest war dann wirklich quasi das, was auch der Rest der World Tour macht, um halt maximal leistungsfähig zu sein. Und das sieht man, finde ich, immer mehr, dass die Unterschiede in den Sportarten da tatsächlich gar nicht mehr so groß sind, sondern man mittlerweile relativ gut weiß, okay, was funktioniert, um Sportler wirklich maximal leistungsfähig zu machen. Und es ist halt immer derselbe Punkt, okay, du brauchst erstmal eine riesige VO2max, um irgendwo in irgendeiner Aussauersportart. Cleveres Ergänzungstraining, Hitze- und Krafttraining, um die spezifischen Anpassungen zu erzeugen und sehr wenig echte Bahnanteile. Aber extrem hohe Qualität, schreiben sie da nochmal. Und spricht ja dann eigentlich genau das, was auch die Deutschen dann auf der Bahn machen. Dass halt wirklich gezielte Lehrgänge dort wirklich an den spezifischen Punkten arbeiten. Und ansonsten eigentlich ganz normales Rennradtraining, sage ich jetzt mal.

Björn: Ja, da müsste man mal irgendwie richtige Bahntrainer anbieten. Da bin ich ja jetzt nicht so super drin. Sven Mayer oder irgendeinen anderen Bahntrainer. Oder da hat ja auch jeder so seine eigene Philosophie, wie was zu gestalten. Ich kann nur von den Bahnfahrern, mit denen ich zusammenarbeite, reden und da gucke ich halt immer relativ spezifisch, was ist die Rolle. Der Anfahrer, die Anfahrerin macht natürlich was anderes als die Person, die dann in der Führung ist und dann vielleicht eine lange Führung fährt oder eine kurze Führung. Dann hast du natürlich diese abartigen Drehmomente am Anfang, irgendwie kompensieren mit Krafttraining. Oder eventuell auch mit grundsätzlich Drehmoment-Training. Aber auch da, sage ich mal, ist noch nicht das letzte Wort. Da ist die Forschung auch, wie soll ich sagen, geteilter Meinung. Genau. Ich glaube, was wir brauchen, ist eine hohe VO2max und ein hohes Drehmoment. Das muss verkraftet werden. Und das ist so der Grundbaustein und eine hohe glykolytische Rate, die halt in die VO2max mit reinhängt. Und guck mal, wenn die da irgendwie unter vier Minuten ballern, dann kann man sich mal so überlegen, wenn die ein CDA wird, keine Ahnung, 19, 18, fahren die halt 600 Watt. Wenn du 42 fährst, wenn du 62 fährst, sagen wir mal, und ein 19er CDA wird, fährst du halt 600 Watt.

Niclas: Was würdest du sagen, wie groß sind die Unterschiede zwischen dem Fahrer, der jetzt, also du meinst jetzt 600 Watt vorne in der Führung. Das heißt, hintendran muss ich 500 fahren?

Björn: Ja, wie viel Ersparnis haben wir hinten? Wie viel Prozent? Puh, das ist auf der Bahn.

Niclas: Ja, deswegen so 20 Prozent hintendran. 500, 480.

Björn: Genau. Das heißt, die... Das ist eine angenehme Pause. Ja, sagen wir mal, die wiegen 80 Kilo.

Niclas: Ich bastel hier mal schnell so einen Bahnfahrer. Ich glaube, mittleres Gewicht waren 80 Kilo plus minus zwei.

Björn: Ja, guck mal. Und dann haben die, sagen wir mal, 78er Sauerstoffaufnahme. Oder sagen wir mal, gar nicht so eine geile Ökonomie. Dann fahren die halt 560 Watt über fünf Minuten.

Niclas: Das ist jetzt aber... so gesehen auch gar nicht so krass. Die müssen vor allem einen geilen CDA-Wettbewerb kriegen, das ist das Wichtigste.

Björn: Genau, also ich glaube, das ist das, was man... Und dieses hohe Drehmoment am Anfang, die müssen halt die Beschleunigung super schnell hinkriegen. Genau. Das wäre dann, wenn wir, das wäre, guck mal, bei 80 Kilo und du drückst 560 Watt weg, dann haben wir einen Compound-Score von 3920. Das ist schon ordentlich.

Niclas: Ja, aber was ich jetzt sagen wollte, also ich kann es jetzt nur von mir oder auch, ich habe noch zwei andere Sportler, die auch relativ hohe Wattwerte haben. 560 jetzt gar nicht komplett Banane. Guck mal, mein Bestwert dieses Jahr waren 550 oder 556. Niklas, ab auf die Bahn.

Björn: Muss nur einen 19er CDA-Wert halten können.

Niclas: Genau, das ist halt glaube ich das, was dann dabei mit reinspielt. Ich fahre das quasi mit, ich fahre das ja nicht aus einem stehenden Start, wo ich das Ganze hochbeschleunigen muss. Plus, ich kann das ja in aufrechter Position fahren. fahr das mal in Ero, also quasi stehender Start ist nicht in Eroposition, aber trotzdem schon mit schmalem Lenker. Und dann leg dich mal in die Eroposition und dreh das dann. Und das kann ich mir zum Beispiel gar nicht vorstellen. Wer sich nur mal auf sein Rennrad legt, holt nur mal euer Rennrad, legt euch mit euren Oberarmen auf den Lenker. So, das fühlt sich schon ganz anders an. Und dort dann quasi euren 4 Minuten Bestwert. Also stellt euch vor, ihr wollt 4 Minuten All-Out fahren. Und das in Aeroposition und dabei tretet dir die ersten, ich weiß nicht, weißt du ungefähr die Daten, wie viel mehr man am Anfang treten muss, um die dicke Mühle zu beschleunigen?

Björn: Naja, überleg mal, wenn du da, ich weiß nicht, wie viele Newtonmeter die da wegdrücken, aber das ist halt heavy, heavy, heavy. Also die haben ja riesige Kettenblätter. 60er? Ja, übergrößer. Das ist erstmal das Entscheidende.

Niclas: Also das muss halt die Muskulatur erstmal verkraften. Ich sage jetzt mal, schaltet in den schwersten Gang. einen 15-Sekunden-High-Torque-Sprint und dann fahrt ihr euren 4-Minuten-Bestwert in ihre Position.

Björn: Wir sind immer so in verschiedenen Muskelfaser-Rekrutierungsregionen unterwegs und das macht das Ganze halt super spannend. Wir haben am Anfang sehr hohes, es ist wie so eine U-Kurve, hohes Drehmoment, heißt viele schnelle Muskelfaser. Dann sinken wir kurz ab, weil wir dann auf Geschwindigkeit kommen. Da kommt wieder das Hähnemannsche Prinzip her. Da sind wir mal kurz so mit den Muskelfasern und dann geht halt irgendwann die Frequenz wieder super hoch. Das heißt, wir benutzen wieder super viele schnelle Muskelfasern. Und das macht das Ganze halt so super spannend, dass man da einen guten Mix aus hoher glykolytischer Leistung und hoher VHC-Maximum hat. Niklas, das nächste Mal bereite ich mich besser vor. Man muss zu diesem Podcast sagen, Niklas hat ungefähr eine Minute, bevor wir loslassen.

Niclas: gelegt haben und gesagt, ich wollte jetzt mal über das reden. Ja, pass auf. Ich glaube, das ist schon genau richtig so, weil, pass auf, jetzt kommt ja der Turn. Das ist jetzt quasi das, was die Jungs gemacht haben, um, ich sage jetzt, diesen Weltrekord zu holen. Jetzt ist ja aber die Frage, was können wir denn daraus lernen? Wie wir gerade schon gesagt haben, die Spezifik auf der Bahn, um so einen 4000 Meter Weltrekord zu fahren, ist schon extrem hoch. Also niemand von uns muss ein 60er Kettenblatt von Null beschleunigen und niemand von uns fährt die ganze Zeit, oder die allerwenigsten fahren die ganze Zeit in TT-Position rum. Das heißt, eigentlich finde ich es interessant, okay, wenn man jetzt da drauf guckt, was können wir denn als Normalos davon lernen? Und was quasi dann auch von dem Verfasser des Beitrags gemacht wurde, ist, okay, man hat sich quasi ein Trainingsmodell davon abgeleitet und halt gesagt, okay, das ist halt das Interessante, wir schauen uns an, wie können wir denn... diese Leistungsfähigkeit, die dort produziert wurde, auf andere Sachen reproduzieren. Also das Trainingsmodell, was die Jungs benutzt haben, was können wir denn davon lernen und dann quasi auch besser machen. Und der hat dort dann das Physiological Model of Sports Performance angewandt. Da geht es einmal darum, wir fangen quasi damit an, wie funktioniert das Ganze? Analyse der Wettkampfanforderungen. Welche Systeme sind beteiligt? 80% Aerob, klar. Es geht erstmal über die VO2max, wie wir gerade gesagt haben. Hoher Poweroutput, vierter Faktor VO2max, Resistenz und neuromuskuläre Effizienz. Das heißt... Okay, was muss man quasi immer erstmal am Anfang machen? Man muss seine Wettkampfanforderungen anpassen. Punkt 2, Bestimmung der physiologischen Ermüdungsmechanismen. Was limitiert die Leistung im Wettkampf? In dem Fall jetzt Sauerstofftransport, Laktatakkumulation, Temperatur, neuromuskuläre Ermüdung. Punkt 3, welche Systeme verbessert werden müssen. Welche Anpassungen verzögern die Ermüdung? Jetzt in dem Fall wahrscheinlich dann zum Beispiel das Krafttraining mit eingebaut, um halt die Ermüdung zu verzögern und auch, um überhaupt das Ganze beschleunigen zu können. Und natürlich höhere VO2max für höhere 4-Minuten-Welten. Auswahl der passenden Trainingsmethoden. Das heißt, wenn ich weiß, okay, das sind quasi die Punkte, die mich limitieren, dann kann ich ja von dort aus hingehen und sagen, okay, dann müssen wir das und das trainieren. Methode für relevante Systeme, in dem Fall zum Beispiel viel Grundlage für O2-Transport und mitochondriale Dichte, zielgerichtete HIT-Sessions, Krafttraining für mechanische Effizienz, Heat-Training zur Erweiterung des Blutvolumens und damit wiederum eine bessere VO2max. Und dann der letzte Schritt wäre quasi die Periodisierung, Anpassung in Mikro-, Meso- und Makrozyklus ohne halt eine Überlastung, sondern im Optimalfall wollen wir das ja, wie du auch schon mal gesagt hast, Das heißt, wir müssen erst ein gutes Fundament legen und uns dann Schritt für Schritt hocharbeiten, ohne quasi, dass das ganze Konstrukt einstürzt. Und ich fand, das hat super gut dazu gepasst, was ich mir letztens angefangen habe, selbst zu überlegen. Und zwar habe ich, wie du mir auch empfohlen hast, da ist mir relativ schnell klar geworden, okay, das ist saugeil. Vieles davon kenne ich auch schon, aber sein eigenes Buch geht ja natürlich noch mal mehr in die Tiefe. Aber vor allem ist mir halt aufgefallen, dass auch mit so dem Background, den ich habe, ich mir angeguckt habe quasi, wie haben bisher die Trainer, mit denen ich auch gearbeitet habe, immer gearbeitet. Und viele waren halt immer so, jetzt zum Beispiel mein letzter Arbeitgeber, muss man ja nicht sagen, die haben zum Beispiel sehr einfach nur nach diesem Marder-Prinzip gearbeitet. Das heißt, die haben aber andere Punkte, die das Malersystem gar nicht abdeckt, gar nicht berücksichtigt. Und das finde ich eigentlich spannend, dass man sich überlegen muss, neben diesem Trainingsmodell, also das Trainingsmodell, was jetzt hier in dem Review steht, benutzt wurde, ging ja sehr darauf, okay, welche Schwäche habe ich und wie trainiere ich dann von dort aus. Aber ich finde, wenn man jetzt zum Beispiel einen Jugendfahrer muss, kann man ja so gesehen nicht schon anfangen, der soll mal Straße fahren. Vielleicht wird der gar nicht irgendwann Straße fahren und dann trainierst du den in eine Richtung und das funktioniert gar nicht. Und deswegen war da so mein Ansatz, okay, wie mache ich denn ein grundlegendes Trainingsmodell und wie stelle ich quasi meinen Baukasten zusammen, um einen Fahrer bestmöglich... Genau, und da hätte ich das Ganze quasi so zusammengestellt, dass die Grundlage erstmal, klar, Stoffwechsel und quasi, ich sage jetzt mal, die Marderlehre ist so. Das ist quasi die Grundlage, wie unser Körper oder in dem Fall der Stoffwechsel erstmal funktioniert. Dann hätte ich das Ganze erweitert, um quasi das Critical-Power-Modell und das W-Prime-Modell für quasi Renndynamiken wiederum besser verstehen zu können und eine Spezifik quasi mit aufzunehmen.

Björn: Ja, wobei ich finde, dass die Marder-Simulation... Für mich ist es nicht das Gleiche, aber es ist, wenn du ein W-Prime-Modell oder glykolytische Leistung oder Mada-Faula-Max verstanden hast, dann ist das das Gleiche. Es geht ja immer darum, du hast eine aerobe und anaerobe Fähigkeit und kannst dir halt diesen anaeroben Anteil nochmal splitten in den glykolytischen und dann nochmal den Phosphat-Anteil. Das deckt ein W-Prime-Modell, ich sag mal so, das ist halt für Das ist halt nice, weil es halt simpel ist und zu verstehen ist halt bildlich. Das kannst du aber auch mit dem VLA Max Modell genauso machen.

Niclas: Ich fand halt das Interessante, du kannst, finde ich, über gerade das W-Prime-Modell, weil du das auch, ich sage jetzt mal, super leicht, du hast es ja in WKO schon einfach abgeändert oder leicht abgeändert schon drin. Was ich damit halt super gerne mache, dass ich halt Fahrern zeige, warum und wieso zum Beispiel der Effort am Anfang ihnen das Rennen gekostet hat. Und das kannst du zum Beispiel, finde ich, Klar, Marder erklärt das, aber zeigt das mal bildlich in dem Fahrer und dafür nutze ich... Siehst du bei uns.

Björn: Das ist bei Faster Usages zum Beispiel und das ist sogar noch besser. Wir haben das W-Prime-Modell an Marder angepasst und haben noch ein PCR-System, also das Phosphat-System drin und das ist eigentlich das Entscheidende. Wenn dir das nämlich abbraucht, dann geht es halt hops und die Schwäche natürlich an einem W-Prime-Modell ist immer, dass es ein statisches Modell ist. Du weißt nicht, was nach drei Stunden passiert, nach vier Stunden. Da haben wir dieses geflügelte Wort Durability, ja, also was bedeutet das? Das ist halt ein schwammiger Begriff. Letztendlich ist es ja auch irgendwie, wie ist deine Sauerstoffaufnahme nach vier Stunden? Kannst du nach vier Stunden immer noch 500 Watt treten, wie du es am Anfang konntest, höchstwahrscheinlich nicht, also ist deine Sauerstoffaufnahme gesunken. Und das muss eigentlich so ein Modell beinhalten. Wie auch immer Effort basiert. Und ich sage mal so, man kann ja ganz platt sagen, wir sagen, wir verlieren pro Kilojoule so und so viel Leistung oder wir verlieren pro Kilojoule pro Zeiteinheit. Damit haben wir dann die Watt sozusagen. Verlieren wir die und die Leistung an der VO2 Max und kriegen das auch nicht mehr rein. Das wäre ja mal ein schlaueres Modell. dass man so ein zeitbasiertes Modell baut und das dann idealerweise noch, was nichts anderes bedeutet, ich habe schon mal eine Idee davon, wie hoch der schnelle Faseranteil der Muskulatur ist und dadurch beweist sich, wie schnell jemand ermüdet. Und dann kann ich das auch noch, und das wäre eigentlich der logische Schritt, Über die Drehmomente, die generiert werden. Wenn ich jetzt irgendwie hohe Drehmomente generiere in hohen Leistungen, heißt das, ich habe einen höheren FT-Anteil. Wenn ich eine Kadenz habe, was sehe ich, 90 und fahre dann eine hohe Leistung, ist es einigermaßen schon. Wenn ich 120 fahre, habe ich wieder einen hohen Anteil an FT-Fasern. Und das müsste nochmal in so Modellen, das machen ja viele Modelle nicht. Messe und Dunst haben wir, glaube ich, nicht glaube ich, sondern weiß ich, haben wir dieses Jahr noch ein bisschen was publiziert, was dieses Modell dann nochmal ein bisschen optimale Kadenzen in verschiedenen Regionen und dann müsste man auch die Ermüdung, dazu gibt es halt keine Studien, es wurde noch nicht gemessen, das ist halt super aufwendig. Aber das wäre so, in die Richtung geht es und das müsste man am Ende des Tages erstmal, glaube ich, messen. Oder was heißt messen? Das muss man erstmal datengetrieben ausrechnen. Wie viel Abfall wir haben bei verschiedenen Leistungsfähigkeiten mit dem metabolischen Profil und dann der entsprechenden Drehmomente. Dann kann man ein Verständnis davon aufbauen, wie viel Leistungsverlust dieser Sportler haben wird. Weil jeder, der eine hohe W-Prime hat, in der Regel... hat auch einen höheren Leistungsverlust, wenn die VH2 Max jetzt nicht astronomisch hoch ist. Genau, so würde ich es machen. Ganz einfach. Wegen dem Punkt der Drehmomente. Wie viele Leute sind jetzt eigentlich noch an den Hörern? Also alle weg. Ich denke schon, im Hintergrund läuft man hier die ganze Zeit so. Ist das überhaupt noch jemand anhören, was wir gerade reden?

Niclas: Das ist aber auch völlig egal. Hauptsache ich lerne was dabei. Und wir tauschen uns drüber. Nein, das ist ja jetzt hier kein Unterhaltungspodcast.

Björn: Ja, stimmt. Und der Witz ist, wir könnten noch viel spezifischer angehen. Aber das lassen wir immer lieber.

Niclas: Ja, das muss jetzt glaube ich nicht sein. Aber genau wegen dem Punkt, den du auch nochmal angesprochen hast mit den Drehmomenten und mit den Kadenzen, würde ich dann zum Beispiel als nächsten Punkt quasi noch Krafttraining mit reinholen und sich halt anschauen, okay, was haben wir für Anforderungen im Wettkampf? welches Krafttraining macht wie Sinn für den Sportler?

Björn: Macht es Sinn? Auch das ist die Frage. Also es gibt ja Ansatz von, also als du gesagt hast, wir müssen erstmal, dein erster Punkt war, wir müssen erstmal irgendwie so ein Außensystem am Marder sozusagen oder von Arken, ja noch besser. Das wäre so der erste Punkt. Ich gehe aber noch einen Schritt zurück, nämlich, Was bringt dir ein geiles Ausdauersystem, wenn du halt einen Körper und eine Karosserie hast, die das Gang verkraftet? Also sollen wir vielleicht erstmal darüber reden. Ist dieser Körper, die Muskulatur überhaupt dazu fähig, hohe Dauerbelastung? Beim Radfahren hat es Zeit, das Rad halt super viel, beim Laufen halt deutlich weniger.

Niclas: Laufen müsste man zum Beispiel vielleicht erst mit Krafttraining anfangen.

Björn: Ja, ich glaube aber auch beim Radfahren ist es sinnvoll zu sagen, ich schaue mir erstmal an, wie fähig ist dieser Sportler, gibt es irgendwelche Disbalancen und, und, und. Je höher das Volumen wird, je fitter das System wird, wir die ganze Zeit irgendwie so eine kleine Problematik haben im Knie, das zwickt irgendwie oder der Fuß oder ich habe einen Halux am Fuß oder so kleine Am Ende des Tages wird es nämlich so sein, dass die Leistung dann exorbitant hoch wird und es immer mehr Kräfte auf den Körper gibt. Aber wenn ich jetzt irgendwie so das schwächste Glied habe, dann wird es halt da irgendwann dran kollabieren. Also vielleicht sollte man erst sagen, so Therapeuten, also ganz platt gesagt, wie würde man das in der World Tour machen? Gibt es muskuläre Disbalancen, gibt es Schwächen, irgendwie im Bewegungsapparat irgendwas, was man irgendwie erledigen kann. Und da dann anfangen, das kann man ja parallel machen, ist ja gar kein Stress, und dann setze ich das Training drauf. So wird es gemacht. Das ist so, bist du fit für deinen Sport?

Niclas: Ja, aber das ist ja was, was natürlich in der Praxis musst du quasi so anfangen, was ich mir, was quasi der komplette Baukasten ist, den ich auf einen Sportler anwenden möchte und wieso möchte ich das dann. Aber natürlich, wenn ich jetzt einen Sportler habe, der vielleicht auch gerade, keine Ahnung, ein Jugendsportler, der erst damit anfängt. Also ich glaube fast, oder im Optimalfall, jeder Verein bietet irgendwie auch Athletiktraining. Also ich habe zum Beispiel früher in St. Ingbert im Verein, war ich zweimal die Woche in der Turnhalle Da haben wir auch relativ spielerisch, aber schon auch sehr gezieltes Athletiktraining gemacht, was mir, ich glaube, heute echt viel bringt. Im Oberkörper und auch grundsätzlich eine ganz gute Athletik habe, um überhaupt viel dieser Reize und dieses ganzen Trainings.

Björn: Deshalb bist du halt auch kein Bergfahrer mehr.

Niclas: Ja, gut. Deswegen werde ich vielleicht auch kein Bergfahrer mehr.

Björn: Vielleicht das nächste Mal nicht 120 Kilo Bank drücken mit 14. Warum?

Niclas: Sieht doch gut aus. Und der nächste Punkt ist jedenfalls schon mal Ernährung. Kurz gesagt, fuel the work required. Erstmal alle Trainings, die ich mache, ordentlich verpflegen, im Training ordentlich essen, ums Training herum, vorher, nachher. Haupt erst mal ordentlich sich ernähren. Ich glaube, das ist auch ein echt großer Punkt, wo ich zum Beispiel bei einem Jugendsportler... dass der einfach es hinkriegt. Nicht nach drei Stunden Grundlage, ich habe schon wieder vergessen zu essen. Dann fang halt direkt in der ersten Stunde den ersten Riegel. Eigentlich finde ich es mit den heutigen Methoden super einfach auf dem Rad. Und da gibt es auch noch von sehr erfahrenen Sportlern immer noch die Punkte, die das überhaupt mal trainieren müssen, genug zu essen und auch große Mengen zu essen.

Björn: Ich glaube ja auch, dass man mit den beiden Punkten, die du angesprochen hast, du kannst so unendlich viele Kilometer locker, wenn du halt super viel isst, vielleicht sogar ein bisschen über isst, wirst du halt eine mega Adaption haben über die Jahre. Und das ist es eigentlich. Und im Training, klar. Nach dem Training, klar. Lieber ein bisschen mehr essen, als zu wenig.

Niclas: Ganz platt. Ich finde, Die zwei besten Beispiele, die da aktuell rumfahren, sind eigentlich Schwarzbauer und Abrahamsen, die halt einfach gezeigt haben, okay, mit mehr Gewicht auf der Waage haben sie aber die viel besseren Rennergebnisse. Und ich glaube, das ist halt auch einfach extrem typabhängig und niemand sollte sich krass runterhungern. Umso mehr ich mit zum Beispiel Hexes arbeite, umso mehr Sportler ich sehe, was sie so essen und wie sie sich verhalten und welche Menge sie auch essen können. Of course, Hexes, damit es jeder versteht. Ah, sorry. Hexes ist eine Plattform, die du trackst dein Essen und Training Peaks oder Intervals, whatever, ist zum Beispiel da angebunden, lädt deine Trainings, lädt sich die in Energieverbrauch rein und Hexes passt das Ganze halt immer an, wie viele Kohlenhydrate, Fette, Proteine du essen musst, wann du es im Optimalfall isst, kannst dein Tagesplan, ich habe um 8 Uhr mein Frühstück, dann gehe ich trainieren, dann habe ich zum Beispiel mein Post-Workout-Meal, dann habe ich mein Mittagessen, mein Abendessen. Wenn es andersrum ist, dir zum Beispiel zum Mittagessen mehr Kohlenhydrate, weil du abends trainierst, solche Sachen halt, das funktioniert mit der Hex echt richtig gut. Was ich dort zum Beispiel viel sehe, ist, dass Sportler meistens gibt es einen guten Grund, warum sie schwerer oder leichter sind, je nachdem, wie sie halt essen und wie auch vielleicht das natürliche Gefühl von ihnen ist, was Hunger anbelangt. Und da ist es halt echt spannend, dass halt jeder, glaube ich, einfach einen Typ hat und man sollte darauf hören und sich nicht versuchen, irgendwo rein zu zwängen, weil das meistens dann die Leistung, die absolute Leistungsfähigkeit aufhört. Und deswegen sage ich immer, Masse ist Macht.

Björn: Masse ist Compound Score.

Niclas: Ist erstmal ordentlich verpflegt, deine Trainings ordentlich und dann wird die Leistungsfähigkeit. Und dann ab einem gewissen Grad kann man natürlich, man sollte jetzt nicht dick werden, aber ich meine, wenn man genug trainiert, passiert das eigentlich eh nicht. Und dann kann man immer noch gucken, okay, was bist du vielleicht für ein Fahrer und vielleicht bist du halt nicht für die Berge gemacht, sondern bist halt einfach für die Ebene. In Gravel-Rennen gibt es ja mittlerweile auch im Offroad-Sport genug Möglichkeiten, um sich auszuleben und auch als schwerer Fahrer zu performen. Definitiv. Genau, aber das muss man erstmal vielen Fahrern beibringen, die immer noch denken, ja, das Gewicht muss so niedrig sein, wie es irgendwie geht. Und was ich da auch wieder lustig fand, Ich glaube, Abrahamsen hat es die Tage gepostet. Er muss sich gerade erstmal wieder dran gewöhnen, so viel Reis und Nudeln zu essen, bevor er anfangen kann, richtig zu trainieren, weil er kriegt das Essen noch nicht rein. Gut, und letzter, ne, noch zwei Punkte auf meiner Liste. Das war das rennspezifische Training. Solche Sachen vergisst man, glaube ich, auch gerne, wenn man nur auf V2max guckt. oder auch nur Faulermax guckte, dass ab einem gewissen Punkt im Jahr, je nachdem wann dein Event ansteht, man auf jeden Fall einfach auch eine gewisse Spezifik mit reinbringen muss, um auch ein gutes Rennergebnis zu bekommen. Also vollkommen unabhängig, wo du irgendwann im Jahr stehst. Der Winter, das Frühjahr ist super, um an deinen Schwächen zu arbeiten, um grundlegend, sag ich jetzt mal, ein besserer Athlet zu werden. Aber ab einem gewissen Punkt müssen wir einfach schauen, wenn dein Ziel es auch ist, bei einem Event gut abzustimmen, muss man ab einem gewissen Punkt dann halt schauen, jetzt wird einfach rennspezifisch gearbeitet, um halt, dass du auch nachher Spaß, sag ich mal, an deinem Event hast, eine gewisse Performance bringst, für die du dann auch den ganzen Winter gearbeitet hast. Genau. Und der letzte Punkt, die Psychologie. Ich denke, da ist es wichtig, also da sieht man auch, dass es einfach Unterschiede gibt, welcher Fahrer wie viele Schmerzen aushalten kann, mentale Ermüdung, Pacing-Strategien, Stressmanagement. Und da auch Confidence-Training, also einfach Trainingseinheiten, die einem Athleten etwas bringen, nicht weil sie vielleicht die physiologischen oder die rennspezifischsten sind, sondern einfach, weil der Athlet dann mit einer breiten Brust in den Wettkampf geht und denkt, ah geil, ich kann das. Und dann einfach auch schon schneller fährt, weil er halt nicht, wenn der Typ vorne anzieht, sich denkt, ach nee, ich kann das eh nicht und lässt reißen. Weil es halt einen Riesenunterschied macht von deiner Einstellung her, wie lange und wie gut du Schmerzen aushalten kannst. Weil im Endeffekt, das wird dir, glaube ich, jeder Sportler, der da vorne rumfährt oder grundsätzlich der fährt, bestätigen, es tut immer weh. Ein Wettkampf ist nichts Angenehmes, ein Wettkampf wird wehtun. Um zu gewinnen, ist es manchmal sehr kleine Unterschiede, wenn du vorne fährst und das Gefühl hast, ah geil, du hast die anderen im Griff, dann fühlt es sich weniger schmerzhaft an und dann drückt man vielleicht nochmal ein Stück mehr drauf und man fährt halt noch ein Stück länger an der Schwelle rum oder knapp unterhalb der Schwelle, wo andere in Tempo- oder Fatmax-Bereich abrutschen, weil sie keinen Bock mehr auf die Schmerzen haben. Einfach nur, weil du das Selbstbewusstsein in dem Moment bekommen hast, bist du halt noch ein Stück länger schnell und machst das Ganze aus. Obwohl der andere Fahrer vielleicht energetisch und von den Wattleistungen her das genauso könnte, tut er es nicht, weil er das Selbstbewusstsein in dem Moment nicht hat und keinen Bock auf die Schmerzen hat. Whatever.

Björn: Train hard, race easier. Vor allem auf den Kopf. Und es gibt ja nicht wenig sehr gute Sportler, die auch bewusst auf Herzfrequenzmesser verzichten, beziehungsweise Watt, weil sie das einfach nervös macht. Wenn die irgendwie sehen, oh Gott, irgendwie gefühlt die ganze Zeit 600 Watt und ich habe schon die ganze Zeit 190 Puls, das kann ich gar nicht durchhalten. Deshalb gibt es einfach viele, die einfach sagen, ich baue mir das gar nicht erst an, weil mich das nur noch nervös macht. Auch wenn man das weiß, subjektiv macht das dann trotzdem irgendwas mit einem. Aber du hast schon recht, wenn du so ein Training machst, wo es richtig hart ist. Und ich finde, das ist immer ganz nett, wenn man dann im Rennen fährt und sich dann zurückerinnert, das tat schon mal irgendwie schon mal mehr weh. Dann ist es schon mal ein ganz gutes Gefühl. Und dann ist es natürlich die Frage, was für ein Fahrertyp bist du? Von vorne fährst und so das Gefühl hast, okay, jetzt müssen die erst mal an mir vorbei. Das kann Menschen Aufwind geben. Oder du sagst, ich schome mich jetzt hier erst mal und versuche, das im Griff zu haben. Das ist auch, ja, mental immer unterschiedlicher. Ich erinnere mich an einige Fahrer, die nur von vorne fahren konnten. Ähm, die wirklich mental zusammengeklappt sind und die Leistung dann unterirdisch wurde, wenn sie nicht vorne waren. Weil sie es mental nicht hingekriegt haben, dass da auf einmal jemand ist. Das war nicht, weil sie schwach waren, sondern einfach, weil es im Kopf irgendwie ein Schalter war. Und das löst natürlich dann auch irgendwas aus, ja.

Niclas: Ich muss aber auch sagen, ich finde es, glaube ich, aber auch normal, wenn du vorne fährst oder jetzt auch nur in der Spitzengruppe fährst und du weißt, okay, du fährst hier noch um den Sieg oder um eine Platzierung, die dir auch was bedeutet. Du fährst anders. mit einem ganz anderen Selbstbewusstsein und mit einer ganz anderen Einstellung zu der ganzen Sache. Und das macht extrem viel aus. Und ich glaube, da ist es auch wiederum wichtig, gerade wenn man ein Fahrer ist, der vielleicht nicht ums Sieg mitfährt oder ums Podium, ich meine, das ist bei den allermeisten so, dass du dir einfach ein realistisches, erreichbares Ziel für den Wettkampf ordentlich einschätzt. dich in dem Wettkampf und die Ruhe bewahrst, ob du jetzt einen Platten hast oder dass du einfach nur was hast, wo du weißt, okay, das ist mein Fokus. Ich möchte hier jetzt, keine Ahnung, über die vier Stunden 300 Watt NP treten, whatever. Dass du einfach nur dir selbst ein Ziel setzt, wo du weißt, okay, das ist das Ziel und dafür pushe ich jetzt. Das erst, wenn man, sage ich jetzt mal, überhaupt in der Lage ist, realistisch zu sein, okay, ich kann hier um den Sieg mitfahren, dass man sich dann auch erst das als Ziel setzt. Weil ich glaube, viele Sportler setzen sich oftmals Ziele, die vielleicht nicht ganz realistisch sind und nicht ganz erreichbar sind. Und deswegen dann nachher halt sich auch nicht das Ergebnis holen oder auch die Durchschnittsleistung holen, whatever, um halt wirklich einen erfolgreichen Wettkampf zu haben.

Björn: Motivation, richtige Einschätzung. Das ist ein entscheidender Punkt. Da kam jetzt gerade vor ein paar Tagen eine neue Studie raus. Da ging es mehr um Drehmomente und Trittfrequenzen. Monumenten, Bailan Sanremo und all diese Dinger von 2021 bis 2023 hat man sich angeschaut. Was treten die Top 5 und was treten dann die Plätze zwischen 6 und 30? Man hat extra diese Gruppen genommen, weil man ging davon aus, so die Aussage, Wir haben zwei Gruppen, also die einen, die gewinnen, die um den Sieg mitfahren und die anderen, die halt immer noch so motiviert sind, dass sie da auf eine Top-30-Platzierung fahren. Also da ist ein wenig taktisches Geplänkel. Man geht davon aus, dass sie wirklich nochmal alles aus sich herausholen, vor allem bei diesem Rennen. Da ist auch definitiv was Wahres dran. Also die riechen halt noch so ein bisschen irgendwie eine Top-Platzierung und alles dahinter haben sie halt rausgeworfen, weil die fahren halt nur noch ins Ziel oder haben Helferjobs gemacht und rollen rein. Genau, das sollte man im Kopf behalten. Klar, entweder du fährst für dich persönlich, bist ein gutes Rennen. Die Motivation natürlich intrinsisch und dann gibt es natürlich noch die Motivation von extern. Das heißt, ich fahre hier mit um den Sieg oder ich fahre gegen jemanden. Da muss man immer aus sich selber herausfinden, was der Antrieb angeht. Interessiert ist es natürlich immer besser. Außer es ist Selbsthass.

Niclas: Hatte du schon mal einen Sportler, der dir gesagt hat, ich fahre hier aus Selbsthass?

Björn: Ich glaube, die meisten Menschen fahren aus Selbsthass. Ganz ehrlich. Ich glaube, die meisten Ausdauersportler Also komm, wer ist so bescheuert und setzt sich so viele Stunden aufs Rad bei Scheißwetter?

Niclas: Gestern habe ich mich wieder selbst gehasst für diese Entscheidung.

Björn: Also ich glaube, dass bei vielen Ausdauersportlern ein hohes Maß an Verarbeitung, ein hohes Maß an Selbstleid, das man sich zufügt, irgendwie da ist, weil sie irgendwie nicht mit sich im Reinen sind und das über körperlichen Sport rausnehmen. Ich glaube wirklich, dass... Aber würdest du dann sagen, dass das selbst Hass ist? Nein, natürlich nicht. Der hat da gerade so einen lustigen Interview-Schnipsel von Benjamin von Stuckert-Barre. Als er dann erzählt, wie er dann so anfängt zu schreiben und so, dann sagt er, ja, dann macht man dies und das und dann setzt man sich halt hin, hasst sich mal wieder selbst und fängt dann an zu arbeiten. Da haben natürlich alle irgendwie gelacht, weil jeder irgendwie natürlich so sein Päckchen mit sich zu tragen hat und sich dann auch selber gar nicht manchmal so... Ja, ich glaube, darüber haben wir schon mal gesprochen. Viele Tour de France Sieger, zumindest aus der Vergangenheit, haben beschissene, das kann man einfach mal so sagen, eine beschissene Jugend gehabt und eine beschissene Zeit gehabt, wie sie aufgewachsen sind. Ulrich und Armstrong, Katastrophe. Wiggins, Katastrophe. Also eigentlich die Typen, die sich so reingebrannt haben. Froome auch, Vater früh gestorben. Und die haben halt alle echt harte Zeiten durch. Ich glaube, da ist Ausdauersport schon ein Ventil. Und Ausdauersport zieht auch oft vor allen Dingen Radsport oder Laufsport, Leute an, die in der Jugend auch nicht viel zu melden hatten. Das sind halt meistens leichte, dünne Typen oder öfters, die halt gemobbt worden und ähnliches. Genauso wie über Künstlern auch, die immer auch irgendwie was verarbeiten. Also glaube ich, ich habe manchmal das Gefühl, immer wenn ich mit Leuten zusammenarbeite, da ist schon irgendwie was im Hintergrund. Das ist nie, dass du so Selten hast du so super happy-go-lucky und wenn du sie hast, dann weißt du, dass da irgendwie im Hintergrund draufsteht.

Niclas: Aber vielleicht kann man auch mal grundsätzlich sagen, dass es auf jeden Fall irgendwo eine Motivation ist, um irgendwas zu kompensieren aus der Vergangenheit oder jemandem zu beweisen, whatever.

Björn: Aber das kann man ja vielleicht auch ganz allgemein über die Menschheit allgemein sagen. Also wenn jemand behauptet, das ist alles super und alles ist klasse und ich habe alles im Griff, kann man schon mal sagen, entweder massiv unter Drogen oder einfach einer Pfanne.

Niclas: Ja, aber also wenn ich so einen an der Pfanne habe, dass es mir immer gut geht, nehme ich.

Björn: Ja, klar, das ist halt schöne neue... Das ist jetzt nicht ganz ernst gemeint. Wir sind ja... zugänglich für negative Gedanken und deshalb funktionieren ja auch Nachrichten so wunderbar gut. Also wenn wir jetzt sagen würden, die Welt ist grundsätzlich besser geworden und wir haben es irgendwie, wir ermorden uns deutlich weniger als vor 200 Jahren. Jeder, der heutzutage irgendwie in seiner, meinetwegen auch klapprigen Mietwohnung sitzt, die irgendwie nicht so geil ist und die Kohle knapp, dem geht es trotzdem hundertmal besser als Ludwig XIV., der in irgendeinem Schloss oder in Versailles saß, wo es nur eine Toilette gab und ihm die Zähne ausfielen und keine Ahnung, er gefroren hat. Von daher sind und ich glaube, das ist einfach wichtig für unsere Entwicklung, darauf ausgelegt, dass wir negativ denken. Das ist unser Antrieb. Ich glaube, das ist der grundsätzliche Antrieb für die Menschheit. Alles ist erst mal scheiße, wie machen wir es besser? Und dann kommt halt die Verbesserung. Und je beschissener es ist, desto schneller kommt die Verbesserung. Das Dumme ist natürlich am Klimawandel, den sehen wir halt nicht so richtig. Da müssen wir halt erst mal die richtige Klatsche kriegen, damit es halt läuft. Die kommt vielleicht noch. Die ist ja schon am Laufen und auch regierungstechnisch ist es ja auch immer so, solange es nicht so richtig weht, macht halt niemand was und dann, wenn es halt richtig weht, macht man halt wieder richtig. Ja, man kann gespannt sein, was sich die Venture in den nächsten Jahren einfallen lässt.

Niclas: Ja, okay. Um aber nochmal auf, ich sag jetzt mal, die Trainingssysteme zurückzukommen. Dieses ist ein Radsport und Ausdauersport Podcast.

Björn: Um mal wieder zurückzukommen.

Niclas: Viele mit Laktatenintensität, zum Beispiel schon W-Prime, CP, The Race Performance Notes, Krafttraining als Pflichtbestandteil, in welcher Form auch immer. Ernährung priorisieren, rennspezifische Trainingsblöcke einbauen und mentale und pacing-orientierte Trainingselemente integrieren, um halt, ich sag jetzt mal psychisch, das Maximum aus sich rausholen zu können. Das hast du ja vorhin schon angesprochen, du würdest zum Beispiel das grundlegende Denken nicht nur metabolisch oder ja, doch schon, also da zum Beispiel noch Drehmomente, Trittfrequenzen und das grundlegende WP halt ist bildlich ganz schön, aber hat seine Fehler. Welche Punkte würdest du in dieses System noch Ergänzen, rausstreichen, was wir zu verändern, um es besser zu machen.

Björn: Und dann, wenn wir schon bei der Psycho eben gerade waren, auch da muss es irgendwie in irgendeiner Weise passen, hatte ich glaube ich auch schon mal gesagt, wieso mache ich diesen Sport? Wieso zieht mich das an? Was ist mein Motivator? Kommt das von außen, kommt das von innen? Wem will ich was beweisen? Will ich mir selber was beweisen? Keine Ahnung, aber... Es ist sicher bei vielen oder bei Triathleten gab es noch eine Umfrage dazu. Antrieb Nummer eins war ein besseres Körperbild. Sie wollten halt athletischer aussehen. Da gab es halt rein kosmetischer. Es ändert sich dann immer mal, dass sie dann doch auf Wettkämpfe gehen. Aber grundsätzlich sich zu fragen, wieso tue ich das Ganze hier? Was bringt mir das? Oftmals oder es kann ja auch sein, dass sich hinter sehr viel Ausdauersport, und das ist auch nicht ungewöhnlich, zumindest mit den Sportlern, mit denen ich zusammenarbeite, dass sich da halt eine hohe Kompensation hinter verbirgt. Und dann sollte man dem, wenn es dann, ja, ich sag mal, wenn man das mal ein bisschen mehr hinter sich da noch überlegen, sollte ich mich da noch mal sollte ich mir das nochmal genauer anschauen, vielleicht professionell auch, dass ich Therapie oder ähnliches mache.

Niclas: Nicht ungewöhnlich, würde ich... Ich glaube, man hört das auch oft von Sportlern, im Optimalfall von Sportlern, die eine sehr, sehr lange Karriere haben und machen, dass die zum Beispiel in den Jugendjahren super erfolgreich waren, dann Anfang 20, Mitte 20 kurz mal ein Jahr irgendwie aufhören und dann wiederkommen, weil sie halt diesen... dieses Warum vielleicht aus dem Auge verloren haben oder es sich auch einfach geändert hat und man grundsätzlich klar die Liebe zum Ausdauersport hat, aber sich das Warum vielleicht komplett dreht. Also ein Beispiel, ein Fahrer, der mir einfällt, ist, was da abgelaufen ist, weiß ich gar keine Ahnung, möchte ich auch gar nicht groß drüber reden, aber einfach nur zum Beispiel Lukas Baum, der ja in den Jugendjahren unfassbar erfolgreich, dann, ich glaube, zwei, drei Jahre von der Bildfläche quasi verschwunden ist und dann wieder zurückkommt und wieder super erfolgreich ist. Das ist bestimmt, glaube ich, ein Fahrer, der... da bestimmt einiges, ich sag jetzt mal, einen Wandel durchlebt hat, um einfach langfristig erfolgreich zu sein. Michael Phelps auch. Michael Phelps. Ich glaube, Hans Becking hat auch irgendwo mal geschrieben, dass er in den Zwanzigern, Mitte Zwanzig, mal eine Pause gemacht hat, um überhaupt diese Liebe am Ausdauersport beizutragen. Und ich glaube, das sind sehr positive Beispiele, dass man sich auch nicht, ich sage jetzt mal, dafür schämen muss, wenn man einfach mal eine Pause braucht, um dann irgendwie vielleicht sogar besser zurückzukommen und nachhaltiger zurückzukommen und auch für sich selbst psychisch nachhaltiger zurückzukommen.

Björn: Ja, Ausdauersport, wenn er hart ist und wenn es viel ist, dann ist es, also man sagt ja immer, das geht natürlich zum Ausdauer auf der einen Seite, Auf der anderen Seite, wenn man es natürlich extrem oder viele Sachen extrem macht, es muss ja nicht nur Sport sein, es kann ja auch viel, viel Arbeit sein, ist es immer auch ein Katalysator dafür, dass du eventuell oder bringt halt Probleme hervor, die halt schon immer da waren, die du halt immer schön wegschiebst. Und das macht es halt so schön, wenn etwas sehr, sehr extrem macht. Oft wirst du mit deinen Kompensationsstrategien die du über die Jahre entwickelt hast oder die dir beigebracht worden sind von der Familie, wenn man nicht mehr weiterkommt und dann musst du halt selber rangehen. Genau. Right. Gut.

Niclas: Haben wir doch gut durchgesprochen, finde ich. Bin gespannt, was die Menschen daraus ziehen können. Wenn es irgendjemandem hilft, schneller Rad zu fahren, bin ich happy. Oder grundlegend glücklicher im Leben zu sein. Ja. Cool. Dann wünsche ich dir erstmal noch eine gute Restwoche. Ich muss jetzt mal packen gehen. Morgen geht es aus dem kalten Deutschland ins warme Spanien hoffentlich.

Björn: Nächste Woche, Ende nächster Woche weg. Auch auf Gran Canaria. Also schon Spanien, aber noch weiter weg von Spanien sozusagen. Du fliegst ins richtig warme.

Niclas: Oder wie viel Grad sind es gerade auf Gran Canaria?

Björn: Nicht schlecht.

Niclas: Kurz, kurz Wetter. Sehr schön. Dann Björn, dir eine gute Woche und wir hören uns. Ciao, ciao. Bis bald. Ciao, ciao.

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